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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XI.1860 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Loewenthal 1896
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1873-1896
ZDB-ID:
2940379-0 ZDB
Previous Title:
Adreßbuch für Berlin mit Einschluß der näheren Umgegend und Charlottenburg
Succeeding Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1850-1874
Address Directories 1875-1899
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1879
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-552781
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1875-1899
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner Berlins mit Angabe ihres Standes und ihrer Wohnungen einschießlich sämmtlicher kaufmännischen Firmen

Chapter

Title:
G

Chapter

Title:
Ga

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XI.1860 (Public Domain)
  • Title page
  • H. (1)
  • H. (2)
  • H. (3)
  • H. (4)
  • H. (5)
  • Contents

Full text

393 
Zwirner, 44ster Baubericht über den Ausbau des Domes zu Cöln. 
394 
unter die 42 Fufs boch liegenden Träger zur Verhütung des 
Einsturzes untersetzt werden mufsten. Bei der Anwesenheit des 
damaligen Ober-Landes-Baudirectors Schinkel am 24. August 
1833 erkannte derselbe die Nothwendigkeit einer Erneuerung 
der Dächer und zeichnete in meiner Gegenwart eine horizon 
tale Hoizdeckenconstruction auf, welche ich ausarbeiten und 
veranschlagen sollte. Bei der grofsen Breite des fünfschiffigen 
Langhauses und der geringen Hohe von nur 42 Fufs, trug ich 
Bedenken zu ihrer Ausführung, und erlaubte mir vorzuscblagen; 
die Seitenschiffe planmäßig zu überwölben und das Mittelschiff 
bis über die Mittelgalerieen seiner Umfassungsmauern zu fuhren. 
Schinkel bezweifelte, dafs die hierzu erforderlichen grofsen 
Geldmittel wurden beschafft werden können. Ich zeichnete je 
doch eine kleine Skizze auf und legte dieselbe im October 1833 
Sr. Königlichen Hoheit dem damaligen Kronprinzen mit dem 
Bemerken vor: dafs über dem so angelegten Nothdache selbst 
ein weiterer Bau bis zur Vollendung des Domes möglich sein 
würde. Hierauf erhielt ich den Auftrag, den Plan näher aus 
zuarbeiten und zu veranschlagen. Als nun dieser Flau und An 
schlag im April 1834 an Schinkel eingereicht und demselben 
gleichzeitig berichtet worden war, wie Se. Königliche Hoheit 
der Kronprinz Sich begeistert über den Ausbau des Domes aus 
gesprochen hätten: beeilte sich Schinkel, einen dahin zielen 
den Plan zu entwerfen, nach welchem mit Fortlassung aller Ge 
wölbe und Gurtbögen des Mittelschiffs, so wie der damit im 
Zusammenhänge stehenden kostspieligen Strebesysteme, das Mit 
telschiff in seiner ursprünglichen Höhe mit Vermeidung aller 
Verzierungen so wie der Dacbgalerieen und Fensterfrontons en 
bloc aufgebaut werden sollte. Das Project war vor Allem auf 
Stützung des nach Westen ausweichenden Hocbchors berechnet. 
Das Dach wurde in Höhe des Chordaches ohne Mittelthurm 
projectirt und die Eindeckung mit Schiefer angenommen, theils 
wegen des viel geringeren Preises desselben gegen ein Bleidach, 
theils wegen der schmutzigen aschgrauen Farbe des letzteren 
(ein Urtheil, welches von vielen vorurteilsfreien Sachkennern 
noch täglich wiederholt wird.) 
Ungeachtet aller dieser auf Ermöglichung einer Geldbewil 
ligung berechneten Vereinfachungen wurde keiner dieser beiden 
Plane angenommen. 
Während ich nun die Restauratiousarbeiten mit sehr be 
schränkten Geldmitteln fortsetzte, benutzte ich die Zeit zur Ver 
anschlagung des Schinkel’schen Rohbauprojects, und dann 
versuchte ich dasselbe dahin zu ergänzen: dafs alle architekto 
nischen Gliederungen und Ornamente hergestellt und mittelst 
Einziehung von eisernen Ankern auch die Wölbung ausgeführt 
werden konnte, ohne Anlage der theuern Strebesysteme. Die 
veranschlagten Mehrkosten erhöhten die für den Rohbau be 
rechnete Summe nur um etwa£, und Schinkel genehmigte 
daher bei seiner letzten Anwesenheit in Cöln durch seine Un 
terschrift vom 14. August 1838 den erhöhten Kostenanschlag, 
welchem der ergänzte Plan zum Grunde lag. Mit Bezug auf 
denselben wurde durch Allerhöchste Oabinetsordre vom 12. Fe 
bruar 1842 der zu 1200000 Tblr. veranschlagte Ausbau der 
Domkirche ohne Strebebögen in’s Leben gerufen; und da der 
inzwischen gebildete Central-Dombau-Verein für den vollstän 
digen Ausbau des Domes mitzuwirken versprach, wurde auch 
der Bau der Strebebögen Allerhöchst angeordnet, nachdem de 
ren Baukosten erst im Herbst 1842 von mir zu 800000 Tblr. 
veranschlagt worden waren. 
Durch den glücklichen Fortgang des Baues konnte schon 
im Jahre 1848 dafs Nothdach errichtet werden, wie dasselbe 
in meinem Plane von 1833 entworfen war. 
Weiter hinauf stiegen die Umfassungsmauern des Mittel 
schiffs, und der Zeitpunkt trat ein, an die Construction des 
Hauptdacbes zu denken. Das Cbordach war in Folge der ver 
moderten Bauhölzer im Jahre 1824 wiederholt erneuert worden; 
über anderen Cathedralen waren die Dächer abgebrannt und 
grofsentheils zerstört worden.*) Man fing an, die Dachcon- 
struction von Eisen zu errichten, und ich benutzte daher bei 
meinen Reisen nach England und Frankreich die Gelegenheit, 
mich von den verschiedenartigsten eisernen Dachcoostructionen 
genau zu informiren. Die Ergebnisse Hefsen in mir keinen 
Zweifel übrig. Mit dem Verweudungsplane pro 1851 brachte 
ich die Frage über die Dachcoustruction zur Sprache, und laut 
hohen Rescripts des Cultusmlnisters vom 30. September 1851 
hatte die Köuigl. technische Bau-Deputation die Construction 
des Dachverbandes in Schmiedeeisen als zweckmäfsig an 
erkannt, und ist solche für den Dom Allerhöchst genehmigt 
worden. 
In Folge dessen entwarf ich eine Skizze vom 11. Novem 
ber 1851 für die Dom-Dachconstruction in Schmiedeeisen, wel 
che später zur höheren technischen Prüfung mit den inzwischen 
ausgearbeiteten Projecten für den Aufbau eines Mittelthurmes 
eingereicht und demnach Allerhöchst genehmigt worden ist. 
Im 35. Dombaubericbt vom 1. Semester 1855, Domblatt No. 
123, ist über den Verlauf der sehr sorgfältigen technischen Prü 
fungs-Verhandlungen näher berichtet. Bei der ungenügenden 
Festigkeit des alten steinernen Unterbaues für den Aufbau eines 
massiven Mittelthurmes, ■ wofür sich an den alten Bantheilen 
auch nicht die geringsten Substruclionen vorfanden, hat die Kö 
nig!. technische Ban-Deputation sich unterm 19. December 1854 
gegen den Bau eines massiven Mittelthurmes ganz entschieden 
ausgesprochen, und die von mir entworfene Thurmconstruetkm 
für Eisenbau nebst Metallbekleidung mit der Maafsgabe als 
zweckmäfsig anerkannt, dafs bei der speciellen Ausarbeitung 
der Bauzeichnungen auf eine Gewichtsverminderung von ^ Be 
dacht genommen, und dafs diese Bauzeichnungen zur Prüfung 
wieder vorgelegt werden mögen. Des Königs Majestät haben 
demnach mittelst Allerhöchster Oabinetsordre vom 4. April 1855 
für den Bau dieses eisernen Mittelthurmes den Entwurf No. IV 
mit der Allerhöchsten Bestimmung zü genehmigen geruht: dafs 
bei dessen weiterer Ausarbeitung die Bemerkungen in dem 
Gutachten der technischen Bau - Deputation vom 19. December 
1854 thunlichst berücksichtigt werden. 
Letzteres ist befolgt und hierauf die endgültige Bestätigung 
der Baupläne durch die Konigl. technische Bau-Deputation vom 
13. August 1859 vollzogen worden. 
Aus Allem geht hervor, mit welcher grofsen Sorgfalt diese 
Angelegenheit behandelt worden ist; jedenfalls läfst sich durch 
die Anwendung des Eisens eine längere Dauer als von dem 
wandel- und verbrennbaren Holze erwarten. Die Ausführung 
hat die Cölnische Maschinenbau -Äctien-Gesellschaft im "Wege 
der Submission mindestfordernd übernommen, und ebenso, wie 
diese Unternehmung für die Baukasse günstig ist, leistet dieses 
grofsartige Institut die beste Garantie für das glückliche Gelin 
gen dieser interessanten Construction. Mehrere bereits fertige 
Dachbinder geben davon Zeugnifs, und vertragsmäfsig soll der 
in Schmiedeeisen construirte Dachverband nebst Mittelthurm 
im Monat Juli d. J. aufgebaut sein. Das Dach erhält genau 
die Höhe und Form des Chordaches, jedoch soll der First mit 
einem Spitzbogenkamm planmäfsig verziert werden, welcher 
•) Noch in neuester Zeit ist solches geschehen. Im Sommer 1859 
ist dag kunstvolle Kuppeldach Ober dem Dom zu Salzburg abgebrannt; 
und zur Wiederherstellung der in jüngster Zeit durch den Dachbitmd zer 
störten Oathedrale von Cambrai hat der dortige Monicipairath zu Anfänge 
dieses Monats 1000000 Francs bewilligt. Bei dem Neubau des eisernen 
Thurmes auf der Cathedrale Notre Dame zu Paris ist am 29. November 
1859 dos Baugerüst durch Unvorsichtigkeit eines Arbeiters abgebrannt.
	        

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