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Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1941 (Public Domain)

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fullscreen: Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1941 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1941
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-2007958
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Chronik für die Reichshauptstadt Berlin

Contents

Table of contents

  • Berliner Adreßbuch (Public Domain)
  • Ausgabe 1941 (Public Domain)
  • Berliner Adreßbuch 1941 Einwohner
  • Berliner Adreßbuch 1941 Erster Band
  • Inhaltsverzeichnis und Benutzungsanweisung
  • Für Übersee- Telegramme nur deutsche Funkwege
  • Chronik für die Reichshauptstadt Berlin
  • Ehrenbürger
  • Theater=Verzeichnis
  • Teil I. Haushaltungsvorstände, handelsgerichtlich eingetragene Firmen und Gewerbebetriebe nach Namen geordnet
  • Berliner Adreßbuch für das Jahr 1941 Zweiter Band
  • Teil II. Branchen=Verzeichnis
  • Teil III. Behörden, NSDAP, Kirchen, Schulen, öffentliche Einrichtungen der Stadtgemeinde Berlin
  • Welche Stelle ist zuständig? Wegweiser zu wichtigen Amtsstellen in der Kriegszeit
  • Inserate
  • Berliner Adreßbuch 1941 Dritter Band
  • Teil IV. Haushaltungsvorstände, handelsgerichtlich eingetragene Firmen und Gewerbebetriebe nach Straßen geordnet

Full text

m nmcaanAcMi, 
Chronik für die Neichshauptstadt Berlin 
1.10.1939 - 30. 9.1940 
1. Weltpolitisches Geschehen 
Das Leben der Stadtgcmeinde Berlin steht im Schatten der großen 
außenpolitischen Ereignisse, die das Gesicht Europas neuformen 
und umgestalten. Von hier aus ergingen die großen Weisungen 
an das deutsche Volk in diesem gewaltigen Ringen, zu dessen Ge¬ 
lingen mannigfache Maßnahmen für die Rcichshauptstadt und ihre 
Bewohner notwendig waren und mit Verständnis und Umsicht 
durchgeführt und übernommen wurden. 
Die Berliner erlebten mit stärkster Anteilnahme die großen militäri¬ 
schen Erfolge des Krieges: 
3. 9. 1939 Kriegserklärung Frankreichs und Englands an Deutsch¬ 
land. 
19. 9. 1939 Vernichtung der polnischen Feldarmee bei Kutno und 
an der Bzura. 
27. 9. 1939 Übergabe von Warschau. 
9. 4. 1940 Einmarsch in Dänemark, Landung in Norwegen. 
2. 5. 1940 Flucht der Engländer aus Norwegen. 
10. 5. 1940 Einmarsch in Belgien, Lolland, Luxemburg. 
13. 5. 1940 Kapitulation von Rotterdam, Einnahme von Lüttich. 
14.5. 1940 Kapitulation der holländischen Armee, Durchbruch 
durch die Maginotlinie. 
17. 5. 1940 Einmarsch in Antwerpen und Brüssel. 
24. 5. 1940 Einnahme von Boulogne. 
26.5. 1940 Einnahme von Calais. 
28.5. 1940 Kapitulation der belgischen Armee. 
4.6. 1940 Einnahme von Dünkirchen. 
6. 6. 1940 Durchbruch durch die Weygandlinie. 
10.6. 1940 Kriegseintritt Italiens, Einstellung der Feindselig¬ 
keiten in Norwegen. 
11.6. 1940 Flucht der französischen Regierung aus Paris, Ein¬ 
nahme von Reims. 
14. 6. 1940 Durchmarsch durch Paris. 
15. 6. 1940 Eroberung von Verdnn. 
17. 6. 1940 Erklärung der Waffenniederlegung Frankreichs durch 
Ministerpräsident Marschall Pötain. Einnahme von 
Met?, Belfort, Dijon. 
20. 6. 1940 Einnahme von Lyon. 
22. 6.1940 Unterzeichnung des deutsch-französischen Waffenstill¬ 
standes in Eornpiögne. 
25. 6.1940 1 £lhr 35 Eintritt der Waffenruhe in Frankreich. 
Die Freude über die großen Erfolge zeigte sich beim Eintreffen des 
Führers am 6. Juli 1940 in Berlin. Da um 12 Uhr die Betriebe 
und Geschäfte schlössen, konnte die gesamte Bevölkerung den Führer 
bei seiner Rückkehr von der Front begrüßen. Zwölf Tage später 
zog eine der siegreichen Divisionen, vorn Gauleiter Reichsmiiiistcr 
Dr. Goebbels begrüßt, über die Ost-West-Achse durch da« Bran¬ 
denburger Tor ein und wurde mir Jubel und Freude empfangen. 
II. Ktadwerw»ltung 
Die Führung der Berliner Verwaltung erhielt eine Reihe neuer 
Beigeordneter, die jeweils auf die Dauer von zwölf Jabren ver¬ 
pflichtet sind. Nachfolger des ausgeschiedenen Professors Lettlage 
als Stadtkämmerer wurde Ministcrialrat Lorst Lindig. Nachfolger 
des zum Reichsgesundheitsführer ernannten Staatsrates Dr. Conti 
ist Stadtmedizmalrat Dr. Sutterlin. Stadtgartendirektor Joseph 
Pertl erhielt gleichfalls das Amt eines besoldeten Stadtrates. 
Mit der gleichen Berufung übernahm der bisherige Bezirksbürger- 
mcister des Verwaltungsbezirks Wilmersdorf, Dr. Lcrmann 
Pehke, die Betreuung des Äauptwirtschaftsamtes und des Laupt- 
ernährungsamtes. Sein Nachfolger in der Bezirksverwaltung 
ist Obermagistratsbaurat Laus Lättasch. Die Leitung des ‘Ver¬ 
waltungsbezirks Mitte als Bezirksbürgermeister übernahm Ober- 
magistratsrat Walter Brummcl. 
Der Krieg und die Kriegswirtschaft stellen an Berlin als das größte 
Gemeinwesen des Deutschen Reiches besondere Anforderungen. 
Am 27. August 1939 war innerhalb von 24 Stunden die gesamte 
Bevölkerung mit Lebensmittel-Bezugskarten zu versehen. Es ent¬ 
stand für die organisatorische Betreuung dieses Aufgabenkreises das 
Laupternährungs- und Lauptwirtschastsamt mit je 20 Ernährungs¬ 
und Wirtschaftsämtern bei den Bezirken, denen die Abrechnungs¬ 
und Kartenstellen angegliedert wurden. Die ursprüngliche Zahl von 
288 Kartenstellen erhöhte sich auf 328. Laufend sind für die Be¬ 
völkerung in vierwöchcntlichen Abständen die verschiedenen Be- 
zugsauswcise zuzufertigen, daneben sind Sonderarbeiten wie die 
Verteilung der Kleiderkarten u. a. durchzuführen. 
Die Verteilung der Lebensmittelkarten führt die NSV durch. 
Der Blockwalter notiert in den Laushaltskarten die eintretenden 
Veränderungen. Diese werden zu Läuserkarten zusammengefaßt. 
Daraus entsteht die nach Geburtsjahren der Laushaltsmitglieder 
unterteilte Block-Deckkartei. Die Block-Deckkarten werden zu 
Zellen-Deckkarten und weiter zu Ortsgruppen-Deckkarten addiert. 
Vorn Blockwalter werden über Zcllcnwalter, Ortsgruppe, Kreis, 
Gau vorn Laupternährungsamt die benötigten Lebensmittelkarten
	        

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