Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1940
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-4347175
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil I. Haushaltungsvorstände, handelsgerichtlich eingetragene Firmen und Gewerbebetriebe nach Namen geordnet

Kapitel

Titel:
Haushaltungsvorstände, handelsgerichtlich eingetragene Firmen und Gewerbebetriebe nach Namen geordnet

Kapitel

Titel:
G

Kapitel

Titel:
Ga

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nummer 1, 4. Januar 1892
  • Nummer 2, 11. Januar 1892
  • Nummer 3, 18. Januar 1892
  • Nummer 4, 25. Januar 1892
  • Nummer 5, 1. Februar 1892
  • Nummer 6, 8. Februar 1892
  • Nummer 7, 15. Februar 1892
  • Nummer 8, 22. Februar 1892
  • Nummer 9, 29. Februar 1892
  • Nummer 10, 5. März 1892
  • Nummer 11, 14. März 1892
  • Nummer 12, 21. März 1892
  • Nummer 13, 28. März 1892
  • Nummer 14, 4. April 1892
  • Nummer 15, 11. April 1892
  • Nummer 16, 18. April 1892
  • Nummer 17, 25. April 1892
  • Nummer 18, 2. Mai 1892
  • Nummer 19, 9. Mai 1892
  • Nummer 20, 16. Mai 1892
  • Nummer 21, 23. Mai 1892
  • Nummer 22, 30. Mai 1892
  • Nummer 23, 6. Juni 1892
  • Nummer 24, 13. Juni 1892
  • Nummer 25, 20. Juni 1892
  • Nummer 26, 27. Juni 1892
  • Nummer 27, 4. Juli 1892
  • Nummer 28, 11. Juli 1892
  • Nummer 29, 18. Juli 1892
  • Nummer 30, 25. Juli 1892
  • Nummer 31, 1. August 1892
  • Nummer 32, 8. August 1892
  • Nummer 33, 15. August 1892
  • Nummer 34, 22. August 1892
  • Nummer 35, 29. August 1892
  • Nummer 36, 5. September 1892
  • Nummer 37, 12. September 1892
  • Nummer 38, 19. September 1892
  • Nummer 39, 26. September 1892
  • Nummer 40, 3. October 1892
  • Nummer 41, 10. October 1892
  • Nummer 42, 17. October 1892
  • Nummer 43, 24. October 1892
  • Nummer 44, 31. October 1892
  • Nummer 45, 7. November 1892
  • Nummer 46, 14. November 1892
  • Nummer 47, 21. November 1892
  • Nummer 48, 28. November 1892
  • Nummer 49, 5. Dezember 1892
  • Nummer 50, 12. Dezember 1892
  • Nummer 51, 19. Dezember 1892
  • Nummer 52, 26. Dezember 1892
  • Farbkarte

Volltext

der Rache verhieß für langjährig getragene 
Qualen. 
Doktor Frippon fing diesen Blick noch auf. Er 
ächelte höhnisch. 
„Ich glaube es Ihnen, meine Herzenskönigin, 
daß Sie sich gern von dem Joch meiner Liebe be— 
treien, die Ketlten, die jenes Geheimniß um uns 
geschlungen, zerschlagen möchten, daß Sie jeden 
Moment mir mit Wollust das Ende gönnten, das 
Consul Montignae nahm. Allein“ — er lachte 
rauh — „wir sind zu vorsichtig und wissen, daß schöne 
Schlangen unter den Blumen lauern und zu tödten 
vermögen!“ 
Das schöne Weib zuckte zusammen und zitterte 
unter dem Blick dieses widerwärtigen Mannes wie 
ein gefangenes Vöglein unter dem der Boa con- 
ztrictor. 
Lola schauderte. Konnte denn Nichts, Nichts 
ie retten aus den Händen dieses Teufels, der mit 
eherner Faust sie gepackt hatte, als wilde Leiden— 
schaft sie zu einer That getrieben, die ein Anderer 
auf sich genommen? 
Doktor Frippon hatte sein Opfer genug gequält, 
wie er dachte. Er näherte sich Lola, küßte ihr 
zalant beide Hände, ergriff Hut und Handschuhe 
und ging nach einigen hohlen, uͤberzuckerten Phrasen 
davon. 
Lola athmete auf und streckte sich neuerdings 
auf den Divan. 
Taufsend Gedanken surrten durch ihren Kopf. 
Wie machte sie Frippon unschädlich? Wie entzog 
fe sich saner Macht? Den Anderen — den fürchtete 
sie nicht. Er saß auf Lebenszeit im Kerker. Aber 
ie liebte wieder — was sie unter Liebe verstand! 
Und der Autor der glühenden Verse, die Frippon 
zu heller Eifersucht entflammt, war ein schöner 
junger Schriftsteller, der durch mehrere kunsthistorische 
Aufsätze und einen elegant stylisirten Roman Sen— 
sation erregte. Sollte sie sich diese „potit bétise 
durch den Advpokaten verbittern lassen? Nein, 
tausendmal nein! 
Sie warf den Veilchenstrauß des Herzogs zu 
»en Rosen in die Silbermuschel. Dann sprang 
ñe auf und ging auf dem hellblauen Teppich auf 
und ab. Wieder öffnete sich die Thüre, und Ceri— 
jette erschien und berichtete zögernd: wie draußen 
ein blasser, noch junger Mann sei, der Madame 
dringend zu sprechen verlange. Da sie ihn ab— 
gewiesen, habe er sie gebeten, „Madame diesen 
Brief zu übergeben.“ 
Cerisette ging. Bei dem ersten Blick, den Lola 
auf die Handschrift geworfen, erbleichte sie und 
ihre Beine wankten. „Camille!“ stöhnte sie zitternd. 
Mit Mühe erreichte sie den Divan. 
„Camille, den ich in Toulon sür Lebenszeit 
zlaubte — Camille zurück! Er wird Ansprüche 
machen, wie Frippon — ich bin in seinen Händen! 
Ist die Hölle heut losgelassen, daß alle Furien 
Juf mich einstürmen?“ 
Sie riß das Couvert auf — ein Blatt enthielt 
nur wenige Zeilen: 
„Lola — Geliebte! Weib meines Herzens! Ich 
bin zurück! Man hat mich begnadigt. Nur, die 
doffnung, in Teinen Armen Vergessen und süßen 
Lohn zu empfangen, hat mich am Leben erhalten 
Jeden“ Tag, jede Stunde, in jeder Minute selbst, 
im Wachen und im Träumen, stand Tein zaube— 
riiches Bild vor meiner Seele, — ich kehre arm, 
von den Menschen ausgestoßen um Deinetwillen, 
ein lebloses Schemen in die Welt zurück, zu Dir 
— und an der Schwelle Deiner Thuͤre weist man 
mich fort. 
Camille Lagrange.“ 
Ar. x*. 
Lola starrte vor sich hin. Sie mußte einen 
Entschluß fassen. Der Herzog konnte jeden Augen— 
blick eintreten. Sie durchschritt das Boudoir und 
ging in den anstoßenden, prachtvoll möblirten 
Salon. Aus dem geheimen Fache eines Wand— 
schrankes nahm sie dort eine Summe Banknoten, 
und schrieb mit fester Hand auf ein Blatt Papier: 
„Ich kenne den Namen Camille Lagrange 
nicht. Hier die erbetene Unterstützung! Doch gilt 
sie ein für alle Male. 
Lola de Montignae, 
bhald Herzogin de Morincourt.“ 
Sie klingelte und gab dem Mädchen Geld und 
Blait. In demselben Momente trat der Herzog 
ins Boudoir, und Lola beeilte sich, ihn schmeichelnd 
zu empfangen. Morincourt war ein Mann hoch 
in den Scchzigern, aber von elastischer Höflings— 
igur, ein Geck, der geliebt zu sein wünschte, sich 
aberall angebetet glaubte, und den, die schöne 
Wittwe Montignac so zu fesseln verstanden, daß 
er ihr außer seinem immensen Vermögen seine 
dand antrüg, auf die Lola von allem Anfang spe— 
kulirte. Herzogin wollte sie sein; so trug sie ge— 
duldig die Kette Frippon's, bis sie zu Macht ge— 
langte, um ihn unschädlich zu machen — — zum 
Denken blieb ihr jetzt keine Zeit. 
Verliner Illustrirle Zeitung. 
——— 
Die Enthüllung des Kaiser Friedrich- Denkmals in Spandan 
am 18. Oktober 1892. 
(Text 5. 4.) 
Der Herzog schloß sie zärtlich in seine Arme 
ind sie tändelte mit ihm, ganz Heiterkeit, ganz 
hjingebungsvelle Liebe. Wie ihre Augen in be— 
ückendem Glanze schimmerten! Wie sie die goldige 
daarfluth in den Nacken warf und zu seinen Füßen 
sinkniete, um ihm eine Rose in's Knopfloch zu 
zefestigen, füße Worte flüsternd! Plötzlich wurde die 
»laue Damastportière zurückgerissen und leichenfahlen 
Antlitzes, Blutstropfen auf den bleichen Lippen, 
türzte Camille hervor. 
Elende!“ schrie er, und packte Lola an den 
Jjoldblonden Haaren, an denen er sie vom Herzog 
ortriß. „Mir, der zehn lange Jahre des Kerkers 
in Teiner Stelle, aus Liebe zu Dir erduldet 
— mir eine elende Abfindungssumme!? Geld für 
Aufopferung, Liebe und ein zerstörtes Leben! Und 
zier zu den Füßen einer Ruine des Kaiserreiches“ 
— er zeigte auf den Herzog — „hier vergeudest 
Du Deine Liebe für elenden Mammon?“ 
Blitzartig hatte er ein Messer hervorgezogen 
ind bohrte es in Lola's Brust, die mit mark— 
rschütternden Aufschrei neben dem Herzog zu Boden 
türzte. Noch éhe Morincourt um Hilfe rufen 
onute, war Camille Lagrange entflohen. 
ichon lange glühte er für Lola de Montignac — und 
o hielt er das leichtsinnige und gewissenlose schöne 
Weib an der eisernen Kette des Geheimnisses. 
Damals hatte die Affaire viel Staub aufgewir— 
belt, der nun bei der neuerlichen Katastrophe in alle 
Besellschaftskreise zerstob. 
Der Consul vergiftet, seine Gattin ermordet, von 
einem Unbekannten, welch' ein Verhängniß! Paris 
prach ganze zwei Tage davon. 
Am Abende des Tages, an dem Lola, das Messer 
in der Brust, geendet, schwemmten die schmutzigen 
Fluthen der Scine, die noch nicht gefroren, unter 
Fisschollen und Unrath der Canäle den Körper eines 
roch jungen Mannes dahin, der den Glauben an 
Bott und die Menschen verloren, und den Muth nicht 
hatte, sein Leben weiter zu schleppen 
Zu derselben Stunde hielt Nana Seleur, die kleine 
Näherin, in der Gesellschaft von Schwester Hilaria 
dom Orden der grauen Schwestern, sowie der 
Toncierge, mit thränenüberströmtem Gesichtchen die 
Todtenwache bei ihrem alten Nachbar. 
„Er hatte versprochen zu kommen“ — schluchzte sie. 
Er konnte nicht mehr kommen — aber er 
war dennoch mit dem Vater vercint. 
Zehn Jahre vor dieser Affaire durcheilte eines 
Tages Paris das Gerücht: Consul Prosper de 
Montignac sei plötzlich an Gift verschieden, das 
hm von Feindeshand in einem Glas Burgunder, 
den er besonders liebte, gereicht worden. Zu eben 
der Zeit wußte man, daß Lola de Montignac und 
Tamille Lagrange in vertrautem Verhältniß zu ein— 
inder standen, dem der alternde Consul im Wegt 
var. Der Verdacht lenkte sich sofort auf Beide 
Als das Gesetz eingriff und Lola verhaftet werden 
ollte, bekannte sich Camille Lagrange, der Sohn des 
zeachteten Groß-Industriellen Pierre Lagrange, als 
zer allein Schultdige; er habe den Consul mis 
zelladonna vergiftet. Camille's ficfe Neigung und 
zemüth brachte dieses grenzenlose Opfer, weil Lola 
hm geschworen, „daß ihre heiße Licbe zu ihm sie 
»erwirrt, und so möglicherweise die Fläschchen ver—⸗ 
vechselt, als sie ihrem Gemahl in den gewöhnlichen 
Lachttrunk etwas Morphin gemischt!“ — Camille 
vurde zu lebenslänglicher Kerkerstrafe verurtheilt und 
rola ging frei aus. Allein Dr. Frippon, des Ver— 
tifteten Ädpocat, hatte die Geständnisse belauscht 
Nolizen. 
Mit der Schließung des Ausstellungsparks ist 
züür die benachbart gelegene Hohenzollern— 
Balerie wieder ein starker Besuch eingetreten, 
ruch die Vereine und Verbindungen machen jetzt 
vieder viel von den ihnen gewährten Begünsti— 
zungen Gebrauch. Die Besuchsziffer am letzten 
Sonntag war 2794. Die Hohenzollern-Galerie 
st Sonntags von 9 Uhr Vormittags bis 9 Uhr 
Abends geöffnet. Wochentaas nur bis Dunkelheit
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

METS (Gesamtwerk)
TOC

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.