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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 18.1892 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 18.1892 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1933
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-4187665
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Teil IV. Einwohner und Firmen nach Straßen geordnet

Chapter

Title:
Verwaltungsbezirk Spandau

Chapter

Title:
Gatow, Kladow, Pichelsdorf, Pichelswerder, Siemensstadt

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 18.1892 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 03.10.1891
  • Nr. 2, 10.10.1891
  • Nr. 3, 17.10.1891
  • Nr. 4, 24.10.1891
  • Nr. 5, 31.10.1891
  • Nr. 6, 7.11.1891
  • Nr. 7, 14.11.1891
  • Nr. 8, 21.11.1891
  • Nr. 9, 28.11.1891
  • Nr. 10, 05.12.1891
  • Nr. 11, 12.12.1891
  • Nr. 12, 19.12.1891
  • Nr. 13, 26.12.1891
  • Nr. 14, 2.01.1892
  • Nr. 15, 9.01.1892
  • Nr. 16, 16.01.1892
  • Nr. 17, 23.01.1892
  • Nr. 18, 30.01.1892
  • Nr. 19, 6.02.1892
  • Nr. 20, 13.02.1892
  • Nr. 21, 20.02.1892
  • Nr. 22, 27.02.1892
  • Nr. 23, 5.03.1892
  • Nr. 24, 12.03.1892
  • Nr. 25, 19.03.1892
  • Nr. 26, 26.03.1892
  • Nr. 27, 02.04.1892
  • Nr. 28, 09.04.1892
  • Nr. 29, 16.04.1892
  • Nr. 30, 23.04.1892
  • Nr. 31, 30.04.1892
  • Nr. 32, 07.05.1892
  • Nr. 33, 14.05.1892
  • Nr. 34, 21.05.1892
  • Nr. 35, 28.05.1892
  • Nr. 36, 04.06.1892
  • Nr. 37, 11.06.1892
  • Nr. 38, 18.06.1892
  • Nr. 39, 25.06.1892
  • Nr. 40, 02.07.1892
  • Nr. 41, 09.07.1892
  • Nr. 42, 16.07.1982
  • Nr. 43, 23.07.1892
  • Nr. 44, 30.07.1892
  • Nr. 45, 06.08.1892
  • Nr. 46, 13.08.1892
  • Nr. 47, 20.08.1892
  • Nr. 48, 27.08.1892
  • Nr. 49, 03.09.1892
  • Nr. 50, 10.09.1892
  • Nr. 51, 17.09.1892
  • Nr. 52, 24.09.1892

Full text

hs 531 &• 
„Wenn Du's so meinst, mags drum sein; aber die Kirchen- 
thüren schließ ich zu. den Turm leucht ich ab, daß sich kein 
unsauberer Geist verborgen halt, und hier unten halte ich 
Wache. Sieh, Malme, ich bin Dir ja doch so gut, ich möcht 
Dich behüten wie meinen Augapfel!" 
„Gute Nacht, Thiele!" 
Die schlanke Mädchengestalt entschwand in der Dämmerung. 
Treue Wache haltend, lehnte der Niklasbüttel gegen 
Mitternacht am Eingang zum Turme. Der Nachtwind blies 
kühl vom Molkenmarkt herüber. Thiele drückte die Helmhaube 
tiefer in das buschige Haar, bog das Haupt an die aus Fels 
steinen errichtete Turmmauer zurück und blickte zu den Sternen 
empor, die goldflirrend den dunkelblauen Nachthimmel 
punktierten. Er dachte an das Mädchen droben im Glocken 
stuhl. Greifbar deutlich glaubte er Malwes schöne Gestalt 
vor Augen zu haben, wie sie gewissenhaft nach allen vier 
Himmelsrichtungen ausspähte, bald hier, bald dort an eine der 
Fensteröffnungen trat, daß sich das Sternenlicht in ihren 
Strahlenaugen widerspiegelte. 
Ein Ausdruck vorausahnender Glückseligkeit lag in den 
Zügen des Burschen. Der finstere Blick war verschwunden, 
und hin uud wieder spielte sogar ein weiches Lächeln um den 
bärtigen Mund. Die geschäftige Phantasie malte vor seinen 
Blicken Zukunftsbilder, die sämtlich mit der schönen Glöcknerin 
in Verbindung standen. 
Inmitten seiner seligen Träume zuckte der Büttel plötzlich 
in heftigem Schrecken empor. 
An Stelle des fröhlichen Hochzeitsgeläutes, welches er 
soeben im Geist zu vernehmen gemeint hatte, tönte mit einem 
Male der schaurig heulende Klang der Sturmglocke vom 
Nikolaiturm herab. 
(Schluß folgt.) 
Zollernsches Stillleben. 
Eine Reiseerinnerung aus dem Frühling 1892 
von Ernst Friedet. 
(Mit 4 Abbildungen.) 
I. 
Sigmaringen. 
Ein edler deutscher Fürstenhof — Kein Militär. — Hoher Besuch. — Keine Polizei. — 
Freundliche Bewohner. — Fürstliche Bauten. — Das Schloß. — Das Karl Anton-Denkmal. 
— Das Museum. — Hofrat von Lehner. — Gemütliches Leben. — Das Kriegerdenkmal. — 
Auf zum Zollern! 
Hie gut Zaire alleweg! 
Auch hier ist preußisches Land, auch hier ein Edelstein 
in der Krone des Hauses Hohenzollern. Und doch erscheint 
alles so verschieden, was man sonst wohl als preußische Eigenart 
sich vorstellt; ein Stück süddeutschen Stilllebens liegt hier vor 
uns, ein Hauch echt schwäbischer Gemütlichkeit, himmelweit 
verschieden von unserem reserviert frostigen Wesen im Norden, 
weht uns an, herzerfrischend und anheimelnd. 
Das edle Fürstenhaus, welches hier residiert, wie es 
im Jahre 1849 mit Selbstverleugnung die Aufgabe der 
Regierung im Interesse Deutschlands und deffen Vormacht 
Preußens aus eigenstem Antriebe beschlossen hat, so geht es 
in schöner Schlichtheit der Lebensweise und bürgerlicher, von 
vornehm sein sollender Herablassung weit entfernter Zugäng 
lichkeit, allen Bewohnern dieses glücklichen, von der Natur mit 
reichen Schönheiten gesegneten Ländchens mit bestem, wahrhaft 
vornehmem Beispiel voran. Das muß seit lange schon so ge 
wesen sein, denn man merkt diese zollersche Volksfreundlichkeit 
und Volkstümlichkeit schon an der Lage des Schlosses mitten 
unter den Bürgerhäusern der Residenz. 
Uns nordischen Preußen wird es schier unglaublich klingen, 
daß keine Garnison in der Stadt liegt, und doch ein deutscher 
Fürst, eine Königliche Hoheit, hier Hoflager hält. Zwar stehen 
zwei Schilderhäuser vor dem Eingang des Schlosses, aber 
Soldaten sind darin nicht zu finden. 
Als ich anl 14. Juni 1892 in Sigmaringen eintraf, 
wimmelte das Schloß von fürstlichem Besuch, es waren der 
König Karl von Rumänien, die Herzogin von Edin- 
burg (eine russische Großfürstin), deren Tochter Prinzeß 
Marie, welche die Verlobung mit dem rumänischen Thron 
folger feierte, und andere hohe Herrschaften anwesend, gleich 
wohl fehlte auch hier jeglicher milimrischer Glanz. Für den 
Abend und den folgenden Tag hatte mau die Kapelle eines 
Württembergischen Infanterie-Regiments zum Konzertieren be 
stellt; die Uniformen dieser tüchtigen Musiker brachten die 
einzige militärische Färbung in die versammelte Menge. 
Was wird die Polizei bei uns wohl denken und 
sagen, wenn sie hört, daß weder bei der Ankunft noch der 
Abfahrt der fürstlichen Herrschaften der Bahnhof überwacht, 
und daß die Straßen zum Schloß nicht gesperrt waren. Das 
Publikum, welches stets herzliche Teilnahme an allen freudigen 
und nichtfreudigen Ereignissen im Zollerschlosse nimmt, versteht 
von selbst musterhaft Ordnung zu halten. Am 16., bei der 
Abfahrt des hohen Besuchs, bemerkte ich zwar einen Gendarm 
auf dem Bahnsteig, es war jedoch nur ein Neugieriger vom 
Lande, welcher sich die fremden Herrschaften mit ansehen wollte. 
Der gute, liebenswürdige Ton macht sich allüberall in 
dem malerisch und überaus ansprechend belegeneu Residenz 
städtchen bemerkbar. Es ist Sitte, den einigermaßen reputierlich 
aussehenden Fremden zu grüßen und ihm auf Fragen willigen 
Bescheid zu geben. Die Häuser der Stadt erscheinen sauber 
und wohlgehalten; eine Menge von öffentlichen Gebäuden, die 
aus dem fürstlichen Aerar gebaut sind, bekunden, welche Sorg 
falt vonseilen des Fürstenhauses auf die Ausstattung und 
Ausschmückung der kleinen Residenz verwendet wird. Die 
Straßen sind reinlich; da am 16. Frohnleichnam war, so 
wurde ein ganzer Wald von Bäumen vor den Gebäuden ab 
geladen, um die Strecken, welche die Prozession passierte, 
festlich zu schmücken. Man verwendete hier Laubbäumchen 
verschiedener Art, während man bei derselben Gelegenheit in 
München ausschließlich Birken benutzt, welche namentlich vor 
den Kirchthüren in Wasserkübel gestellt, und auf diese Weise 
noch Tage lang frisch erhalten werden. 
Verkauft werden bei dieser Gelegenheit kleine dicht ge 
flochtene Kränzchen, zumeist von blühendem Mauerpfeffer 
(Sedum acre), von denen die Händler auf Stöcken über 
einander gereiht, großen Vorrat feilhalten. Durch diese 
Kränzchen stecken diejenigen Prozessionisten, welche beim Um 
gänge brennende Wachskerzen tragen, diese hindurch, damit auf 
den Blumen das herabträufelnde Wachs, wie auf einer Licht 
manschette, aufgefangen werde. In manchen Teilen Italiens, 
in Rom und Neapel, nimmt man prosaischer, aber fast noch 
praktischer, papierne Tellerchen, welche die Hand decken
	        

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