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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1925 (Public Domain)

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fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1925 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1933
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-4187665
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Teil IV. Einwohner und Firmen nach Straßen geordnet

Chapter

Title:
Verwaltungsbezirke Mitte, Tiergarten, Wedding, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg

Chapter

Title:
I, J

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1925 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1925
  • Sitzung 1., 8. Januar 1925
  • Sitzung 2., 15. Januar 1925
  • Sitzung 3., 22. Januar 1925
  • Sitzung 4., 29. Januar 1925
  • Sitzung 5., 5. Februar 1925
  • Sitzung 6., 12. Februar 1925
  • Sitzung 7., 19. Februar 1925
  • Sitzung 8., 26. Februar 1925
  • Sitzung 9., 3. März 1925
  • Sitzung 10., 5. März 1925
  • Sitzung 11., 10. März 1925
  • Sitzung 12., 12. März 1925
  • Sitzung 13., 19. März 1925
  • Sitzung 14., 31. März 1925
  • Sitzung 15., 2. April 1925
  • Sitzung 16., 7. April 1925
  • Sitzung 17., 16. April 1925
  • Sitzung 18., 30. April 1925
  • Sitzung 19., 5. Mai 1925
  • Sitzung 20., 7. Mai 1925
  • Sitzung 21., 14. Mai 1925
  • Sitzung 22., 19. Mai 1925
  • Sitzung 23., 4. Juni 1925
  • Sitzung 24., 9. Juni 1925
  • Sitzung 25., 18. Juni 1925
  • Sitzung 26., 23. Juni 1925
  • Sitzung 27., 25. Juni 1925
  • Sitzung 28., 30. Juni 1925
  • Sitzung 29., 2. Juli 1925
  • Sitzung 30., 8. September 1925
  • Sitzung 31., 10. September 1925
  • Sitzung 32., 24. September 1925
  • Sitzung 33., 1. Oktober 1925
  • Sitzung 34., 8. Oktober 1925
  • Sitzung 35., 15. Oktober 1925
  • Sitzung 36., 29. Oktober 1925
  • Sitzung 1. (37.), 19. November 1925
  • Sitzung 2. (38.), 26. November 1925
  • Sitzung 3. (39.), 1. Dezember 1925
  • Sitzung 4. (40.), 10. Dezember 1925
  • Sitzung (5.) 41., 15. Dezember 1925
  • Sitzung 6. (42.), 17. Dezember 1925

Full text

732 Sitzung am 29. Oktober 1925. 
Vorst. Hatz: Es ist folgender Antrag von Herrn 
Dörr eingegangen: 
Antrag zur Vorlage 669: 
1. Dem vorletzten Absatz hinter das Wort „stellt" 
ist anzufügen: „Eine Aenderung des 8 2 des 
Pachtvertrages soll baldigst so erfolgen, daß alle 
Anleihen der Werke der Genehmigung der Stadt 
verordneten ohne jede Einschränkung der Be- 
schließungss*eiheit der Stadtverordneten be 
dürfen." 
2. Im Tenor der Vorlage 669 ist anzufügen: „Vor 
dem Zusammentritt der neuen Stadtverord 
netenversammlung ist dem Haushaltsausschuß 
von der definitiven Begebung Kenntnis zu 
geben." 
Der Antrag steht mit zur Debatte. Das Wort hat 
Herr Kollege Reuter. 
Stadtv. Reuter: Meine Damen und Herren! Ich 
glaube zunächst bemerken zu können, daß diese beiden 
Anträge der Kommunistischen Fraktion, wenn ich sie 
richtig verstanden habe, kaum prinzipielle Bedenken 
hervorrufen werden. 
Ich möchte dann ganz kurz eine Bemerkung machen 
zu dem Einwände, der hier mit einer Reihe von immer 
hin beachtenswerteil Gründen vorgetragen worden ist, 
daß diese Versammlung nicht mehr berechtigt sei, über 
diese Anleihe zu beschließen. Was die Berechtigung der 
Versammlung anlangt, so steht juristisch zweifellos 
fest, das; die Stadtverordnetenversammlung bis zum 
Zusammentritt der neuen Versammlung in der Lage 
ist, die Beschlüsse zu fassen, die sie selber für zweckmäßig 
hält. Diese rein formelle Berechtigung lvürde natürlich 
keineswegs ausschließen, daß wir uns dagegen wenden 
würden, wenn die alte Stadtverordnetenversammlung 
alle möglichen laufenden Angelegenheiten erledigen 
würde, deren Dringlichkeit durchaus bezweifelt werden 
müßte. Wenn in dem vorliegenden Falle meine Frak 
tion sich dazu entschlossen hat, der Vorlage heute ihre 
Zustimmung zu geben, dann haben wir zunächst die 
Frage der Dringlichkeit dieser Vorlage durchaus geprüft, 
und wir kommen zu dem Ergebnis, daß wir rein for 
mell, geschäftsordnungsmäßig dafür eintreten, daß das 
Plenum heute diese Angelegenheit behandeln soll, weil 
nach unserer Ueberzeugung nt der Tat die Verabschie 
dung dieser Vorlage eine durchaus dringliche ist. 
Herr Kollege Statt, der ja selber berichtet hat, daß 
er an den Beratungen des Haushaltsausschusses nicht 
dauernd hat teilnehmen können und daß er auch in der 
letzten Sitzung, wo er zum ersten Male anwesend war, 
gewissermaßen noch im Stadium der Rekonvaleszenz 
war und erst langsam durch unsere Heiterkeit zur vollen 
Besinnung gelangen konnte, hat hier eine Darstellung 
über die geschäftliche und finanzielle Situation der Stadt 
gegeben, die mit den Tatsachen nicht ganz überein 
stimmt, wenn sie auch vielleicht mit seinen Erinnerun 
gen übereinstimmen mag. 
Es ist nicht richtig, daß der Herr Kämmerer er 
klärt hat. er sei in der Lage, auf Grund des Ergebnisses 
der 13 Millionen, die wir jetzt aus Amerika bekommen, 
unbedingt garantieren zu können, daß bis zum 31. De 
zember die sehr erheblichen Ausgaben für den Neubau 
bestritten werden können. 
(Stadtv. Dr. Caspari: Er hat das Gegenteil gesagt!) 
Wenn der Herr Kämmerer eine solche Erklärung abge 
geben hätte, — er hat sie nicht abgegeben — dann 
würde ich von mir aus dem Herrn Kämmerer sagen, 
daß er zur Abgabe einer solchen Erklärung überhaupt 
gar nicht berechtigt ist, denn in einem solchen Ausmaß 
lassen sich augenblicklich durch die Auswirkung des 
Finanzausgleiches vom 1. Oktober d. Is. ab und die 
Auswirkungen des neuen preußischen Finanzausgleichs, 
vor dem wir stehen, der vom Landtage noch nicht ver 
abschiedet ist, die Finanzen der Stadt Berlin überhaupt 
noch gar nicht übersehen. 
Meine Damen und Herren, es ist doch allgemein 
bekannt, daß die Finanzen alle r deutschen Großstädte 
in den letzten Monaten, in den letzten Wochen eine ein 
schneidende. Aenderung erfahren haben und daß wir 
noch nicht klar übersehen können, lote die weitere Ent 
wickelung unserer Finanzen in Berlin sein wird. Erst 
in diesen Tagen ist durch die Presse die Mitteilung ge 
gangen, daß eine Stadt wie Köln, deren finanzieller 
Status doch allgemein in der Oeffentlichkeit als verhält 
nismäßig günstig angesehen worden ist, im ersten Halb 
jahr 1925 ein Defizit von nicht weniger als 10 Mil 
lionen Mark gehabt hat und daß Köln infolgedessen 
gezwungen sei, seine Realsteuern auf eine nach unsern 
Berliner Begriffen unwahrscheinliche Höhe zu bringe»:. 
Die Schwierigkeiten, die sich ja auch in Berlin bemerk 
bar gemacht haben, sind Schwierigkeiten allgemeiner 
Natur, die in allen Großstädten auftreten, die zu einem 
Teil — zum Teil haben sie ja auch andere Gründe — 
auch mit der nicht sehr gerechten Steuerverteilung an 
läßlich des Landesfinanzausgleichs zusammenhängen. 
Wir werben ja so wie so gezw»»ngen sein, bei unsern 
finanziellen Beratungen in den nächsten Wochen, wenn 
die neue Stadtverordnetenversammlung zusammentritt, 
uns auch mit dieser Seite der Frage zu beschäftigen. Es 
geht natürlich unmöglich so weiter, daß wir in Berlin 
— ich erinnere nur an das Gebiet der Haitsziussteuer — 
ungeheure Summen aufbringen und einen lächerlich ge 
ringen Prozentsatz davon zur eigenen Verfügung er 
halten. 
(Links: Sehr richtig!) 
Das ist ein Zustand, auf dessen Aenderung wir ganz 
kategorisch werden dringen müssen, und wir werden 
Gelegenheit haben, sobald wir wieder arbeitsfähig zu 
sammen sind, die Oeffentlichkeit auf die Unhaltbarkeit 
dieser Zustände aufmerksam zu machen. Zum Teil hängt 
ja diese Situation zusammen mit der von verschiedenen 
Seiten systematisch betriebenen Hetze gegen die Ge 
meinden, gegen die Großstädte und gegen die angebliche 
Mißwirtschaft, oder, wie Herr Reichsbankpräsident Dr. 
S ch a ch t sich geäußert haben soll, gegen die „Schweine- 
lvirtschast", die in Berlin und in anderen Gemeinden 
getrieben wird. 
(Links: Hört, hört!) 
Meine Damen und Herren, es muß in diesem Zu 
sammenhange darauf aufmerksam gemacht werden, daß 
leider auch in unserer Versammlung sich Kollegen 
finden, die — ich will nicht sagen bewußt, aber wenig 
stens in einer Trübung ihres Bewußtseins — 
(Links: Sehr gut!) 
an dieser Hetze gegen Berlin beteiligt sind. 
(Sehr richtig!) 
Meine Damen und Herren, was soll es heißen, 
weitn der deutschnationale Kollege K v ch in einer an 
gesehenen dentschnationalen Zeitung — das ist immer 
eine angesehene Zeitung — einen Artikel veröffentlicht 
über die Finanzwirtschaft in Berlin und davon redet, 
Berlin habe eine „j ü d i s ch e M e s s e" aufgebaut. 
Meine Herren, ich weiß, daß der Herr Kollege Koch, wie 
mit manchen vernünftigen Dingen, auch mit dieser 
Sache nicht einverstanden gewesen ist. Aber ich habe 
bisher doch den Eindruck gewonnen, daß auch diejenigen 
Kollegen, die gegen die Organisation und den Ausbau der 
Messe ursprünglich entgegen unsererAuffassungBedenken 
erhoben haben, sich doch inzwischen davon überzeugt 
haben, daß der Ausbau unseres Berliner Messewesens 
nicht nur im Interesse des Judentums geschehen ist, 
sondern daß dadurch die gesamte Berliner 
W irtschaf t, unser ganzes Berliner Leben, das in 
dnstrielle Berlin, das Iudustrielebcn in Deutschland 
und außerhalb 'Deutschlands sehr wesentlich ge 
fördert worden ist, 
(Sehr richtig!) 
ganz abgesehen davon, daß ja nach der rein finanziellen 
Seite hin, die Stadt, glaube ich, seit Jahrzehnten kaum 
ein so gutes Geschäft gemacht hat, 
(Sehr richtig!) 
wie mit der Einrichtung des Messeamts und den Bau 
des Funkhauses. Der Herr Kollege K o ch mit seinem 
ihm manchmal eigenen großen Verantwvrtlichkeits- 
gefühl hat sich auch aufgehalten über den Ankauf der 
„jüdischen Göttin" aus Attika. Wettn ich recht unter 
richtet bin, hat der Herr Kollege K o ch im Interesse des 
Judentums dem Ankauf s e l b e r z u g e st i m m t. 
(Heiterkeit links.) 
Es ist ja bei manchen Herren, nicht bei allen, aber bei 
manchen Herren der Dentschnationalen Fraktion nichts 
Ungewöhnliches, es kommt ja sehr häufig vor, daß eine
	        

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