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Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin / Borrmann, Richard (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin / Borrmann, Richard (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1931
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-4034689
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil I. Einwohner Berlins

Kapitel

Titel:
T

Kapitel

Titel:
Tr

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  • Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin / Borrmann, Richard (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Text
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen im Text
  • Zur Geschichte Berlins
  • Einleitung
  • 1. Berlin im Mittelalter
  • 2. Die Zeit von 1470 bis zum dreissigjährigen Kriege
  • 3. Der dreissigjährige Krieg
  • 4. Die Zeit des grossen Kurfürsten und König Friedrichs I.
  • Uebersicht über die Geschichte der Kunst in Berlin vom XIII. bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts
  • Die Quellen
  • Geschichtliche Entwickelung
  • Die Bau- und Kunstdenkmäler
  • Befestigungs-Anlagen und Thore
  • Brandenburger Thor
  • Kirchen
  • Das Königliche Schloss
  • Abbildung: Fig. 35. Ansicht des Schlosses vor dem Umbau durch Schlüter
  • Abbildung: Taf. XVI. Königliches Schloss. Portal und Gallerie im II. Hofe
  • Abbildung: Fig. 37. Königliches Schloss. Grundriss des I. Stockes
  • Abbildung: Fig. 38. Königliches Schloss. Grundriss des II. Stockes
  • Abbildung: Taf. XVII. Königliches Schloss. Eckstück der Decke im Ritter-Saal
  • Abbildung: Taf. XVIII. Königliches Schloss. Ritter-Saal
  • Abbildung: Taf. XIX. Königliches Schloss. Elisabeth-Saal
  • Abbildung: Taf. XX. Königliches Schloss. Thron-Saal der Königs-Kammern
  • Abbildung: Taf. XXI. Königliches Schloss. Concert-Zimmer der Königs-Kammern
  • Abbildung: Taf. XXII. Königliches Schloss. Parole-Saal der Königs-Kammern
  • Abbildung: Fig. 39. Schlüters zweiter Entwurf zum Münzthurm
  • Palais des Preussischen Königs-Hauses
  • Oeffentliche Gebäude
  • Abbildung: Taf. XXV. Logen-Gebäude. Gruppe von Schlüter
  • Abbildung: Taf. XXIII. Universität. Aula
  • Abbildung: Taf. XXIV. Zeughaus
  • Brücken und Brückenkolonnaden
  • Abbildung: Fig. 57. Ansicht der ehemaligen Herkules-Brücke
  • Abbildung: Fig. 58. Hallen in der Königs-Strasse
  • Abbildung: Taf. XXVI. Denkmal des Grossen Kurfürsten
  • Oeffentliche Denkmäler
  • Abbildung: Taf. XXVII. Denkmal des Generals v. Zieten
  • Abbildung: Taf. XXVIII. Berliner Medaillen
  • Abbildung: Fig. 70. Haus Poststrasse 16
  • Namen- und Sachregister
  • Abbildung: Aeltester Plan von Berlin F. Gr. Memhardt um 1650
  • Abbildung: Ansicht von Berlin von Foh. Bernhard Schultz 1688
  • Abbildung: Plan von Berlin von J. C. Rhoden 1772
  • Farbkarte

Volltext

Decorative Arbeiten. Friedrich Wilhelm III. 
135 
Gegensätze zu dem bisher lieblichen, das Einfache 
und Strenge der antiken Kunst vorzugsweise zur 
Nachahmung; immer entschiedener tritt hier die 
Anlehnung an classische Vorbilder zu Tage. 
So finden sich neben Räumen, denen die flotten 
pompejanischen Wanddecorationen, die Arabesken, 
wie man sie nannte, zum Vorbilde gedient 
haben, vielfach im sogenannten etrurischen 
Geschmack 1 ) d. h. im griechischen Vasenstil oder 
in der Weise etrurischer Wandmalereien ausgemalte 
Räume. An die Farbenstimmung des Rococo er 
innern dagegen wieder die mit hellfarbigen Seiden- 
Damast-Stoffen zwischen weiss lackirten und ver 
goldeten Holztäfelungen bekleideten Wände, wie 
sie namentlich noch Gontard liebte. Reich be 
handelt durch Intarsien in Holz sind die Fuss- 
böden, am schwächsten dagegen erscheinen die 
Decken mit ihren grau in grau oder in flauen 
unbestimmten Tönen gemalten Ornamenten, den 
steifen Stuckverzierungen. Noch Jahrzehnte sollte 
es dauern, bis sowohl Zeichner wie Handwerker 
den ruhigen schönen Linienfluss des antiken 
Akanthus- und Palmetten-Omaments wiederzugeben 
fähig wurden. 
Von den Leistungen des Berliner Kunst 
gewerbes und Bauhandwerks legen übrigens die 
neuen Zimmer-Einrichtungen in den Königlichen 
Schlössern das günstigste Zeugniss ab. An den 
selben waren betheiligt der Bildschnitzer Eben, 
die Stuckateure Gügel und Föhr, der Bildhauer 
Sartori, die Splittgerbersche Glaswaaren-Fabrik, 
das Tassaertsche Atelier für Marmor-Arbeiten 
aller Art. Der plastische Schmuck rührt zum 
Theil von Schadow selbst her (Reliefs im Marmor- 
Saale über Portal IV, im Parole-Saale der Königs- j 
kammern (Taf. XXII), im sogenannten kleinen 
Marmor-Saale der kaiserlichen Wohnung), die Or 
nament-Malereien (Arabesken) von Rosenberg, 
Fischer und Niedlich. In den Wand- und 
Deckengemälden, deren Hauptmeister noch immer I 
Bernhard Rode war, sind noch die guten technischen I 
Traditionen der vorhergehenden Epoche gewahrt, j 
Ausser Rode (f 1797) sind vor allem sein Schüler, 
der Historienmaler Jo h. Christoph Frisch (Wand- 
maleroien im Speisesaale der Königskammern, 
Malereien im Neuen Palais und im Marmor-Palais j 
zu Potsdam), sowie Kimpfel (Plafond'in der ehe 
maligen Kapelle des Schlosses zu Monbijou, und 
im kleinen Marmorsaale der Kaiserlichen Wohnung 
des Berliner Schlosses) zu nennen. 
*) So besonders das 1803 von Niedlich im „hetrurischen“ 1 
Stil ausgemalte Eckzimmer im Potsdamer Stadtschlosse. 
Neben den eben angeführten kostspieligen Ein 
richtungen in den Königlichen Schlössern liefen 
die für preussische Verhältnisse geradezu ver 
schwenderischen Ausgaben, welche der König für 
I seine Geliebten daran gab. Die Akten des Ober- 
j Hof-Bauamts enthalten davon die Nachweisungen. 
Obenan stehen die Summen für die Anlage des 
jetzt durch den Neubau der Flora verdrängten 
prächtigen Landsitzes der Gräfin Lichtenau in 
Charlottenburg, nächstdem die für den Ausbau des 
j Niederländischen Palais, der Wohnung ihrer Kinder, 
des Grafen und der Gräfin von der Mark, wozu 
schliesslich noch (1792) beträchtliche Kosten für 
Herstellungen in dem für die Gräfin Dönhoff be- 
! stimmten nachmaligen Radziwillschen Palais in 
| der Wilhelm - Strasse hinzukamen. Einem der- 
j artigen Aufwande, welchem die gefüllten Kassen 
beim Tode des grossen Königs eine Zeit lang 
Vorschub zu leisten vermochten, setzten indessen 
die fortwährenden, zur Behauptung der preussischen 
Machtstellung in jener unruhevollen Zeit erforder 
lichen Rüstungen und vornehmlich die erfolglosen 
j Kriege mit Frankreich, die zum Basler Frieden 
führten, schliesslich der frühzeitige Tod König 
Friedrich Wilhelms II. ein Ziel 1 ). 
Von allen preussischen Regenten, Friedrich 
Wilhelm I. nicht ausgenommen, hat vielleicht 
keiner zur bildenden Kunst ein so geringes per 
sönliches Verhältniss besessen, wie Friedrich Wil 
helm 111.(1797—1840). Der gewaltige Aufschwung, 
den trotz alledem gerade unter seinem Regiment 
nach dem grossen Befreiungskämpfe gegen Frank 
reich Kunst und Wissenschaft in Berlin nehmen 
sollten, fällt nicht mehr in den Bereich dieser 
Darstellung, da wir es hier nur mit seinen ersten 
Regentenjahren bis zu jenen Kriegen zu thun 
') Bereits im Jahre 1790 erfährt die rege Bauthätigkeit 
der ersten drei Regierungsjahre des Königs eine Beschrän 
kung durch folgende Cab.-Ordre an den Minister v. Wöllner 
vom 21. März j. J.: „Aus bewegenden Ursachen finde ich 
vor nöthig Euch hierdurch anzubefehlen, sofort alle und jedo 
Bauten bis auf weitere Ordre zu sistiren, ausgenommen das 
Brandenburger Thor, den Marienkirchthurm und das 
Train-Magazin wie auch das Entree-Gebäude in 
Monbijou und die angefangenen Gebäude in Charlotten 
burg, desgleichen mein neues Haus in Potsdam am hei 
ligen See, welche vollends fertig zu bauen sind. Denen 
sämmtlichen Particuliers, welchen entweder Häuser ver 
sprochen, oder die auch schon angefangen sind, müsset Ihr 
bekannt machen, dass sie anjetzt zwar keine Baukosten er 
halten können, dass es ihnen aber freistehe aus ihren Mitteln 
fortzubauen, und sie hierdurch die Versicherung erhalten, 
dass sobald die jetzt abgesagten Bauten in Berlin und 
Potsdam wieder anfangen können, ihnen die Bau-Unkosten 
erstattet werden sollen.
	        

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