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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1878 (Public Domain)

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Bibliographic data

Contents: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1878 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1929
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3874240
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Behörden, Kirchen, Schulen und öffentliche Einrichtungen Verbände / Vereine / Presse

Chapter

Title:
Stadt Berlin

Chapter

Title:
Kirchliche Einrichtungen

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1878 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • No. I. Verwaltungsbericht des Magistrats zu Berlin pro 1877 (Haupt-Verwaltungsbericht)
  • No. II. Bericht über die Städtische Grundeigenthums-Deputation
  • No. III. Bericht der Steuer- und Einquartierungs-Deputation
  • No. IV. Bericht über die städtischen höheren Lehranstalten für das männliche Geschlecht und die städtischen Fortbildungsanstalten und elementaren Fortbildungsschulen
  • No. 5 Bericht der städtischen Schul-Deputation, nebst Anhang, betr. die finanziellen Ergebnisse des Jahres 1877
  • No. VI. Bericht über die Verwaltung der städtischen Volksbibliotheken
  • No. VII. (6.) Bericht über das Märkische Provinzial-Museum
  • No. VIII. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. IX. Bericht der Armen-Direction, Abtheilung für die Waisen-Verwaltung
  • No. X. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses, des Arbeitshaus-Filial-Hospitals und der städtischen Irren-Verpflegungs-Anstalt
  • No. XI. Bericht über die Verwaltung des Friedrich-Wilhelms-Hospitals
  • No. XII. Bericht über die städtische Siechen-Anstalt
  • No. XXV. Bericht über die Verwaltung der städtischen Gasanstalten
  • No. XXVI. Bericht über die Verwaltung des städtischen allgemeinen Krankenhauses im Friedrichshain
  • No. XIV. Bericht über die Verwaltung des städtischen Baracken-Lazareths zu Moabit
  • No. XV. Bericht der Deputation für die Verwaltung der städtischen Park-, Garten- und Baum-Anlagen
  • No. XVI. Bericht über die städtische Bauverwaltung
  • No. XVII. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr und Telegraphie
  • No. XVIII. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. XIX. Bericht über die Militair-Angelegenheiten
  • No. XX. Bericht der Invaliden- und Veteranen-Unterstützungs-Deputation
  • No. XXI. Bericht der Deputation für Gewerbe- und Niederlassungsangelegenheiten
  • No. XXII. Bericht der städtischen Deputation für Statistik
  • No. XXIV. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. XXV. Bericht über die Verwaltung der städtischen Gasanstalten
  • No. XXVI. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. XXVII. Bericht der Deputation für die Verwaltung der Kanalisationswerke
  • No. XXIX. Bericht über die städtische Feuer-Societät für die Zeit vom 1. October 1877 bis ultimo September1878
  • No. XXX. Bericht über die Verwaltung des Gesinde-Belohnungs- und Unterstützungs-Fonds
  • No. XXXI. Bericht über I. Die Friedrich-Wilhelms-Anstalt für Arbeitsame und II. Die damit verbundene von Biedersee-Stiftung
  • No. XXXII. Bericht über die Verwaltung der selbständigen Hospitäler und Stiftungen städtischen Patronats und zwar 1) Des Nicolaus-Bürger-Hospitals, 2) Der Weydinger'schen und Schreiner'schen Stiftungen, 3) Der Hollmann'schen Wilhelminen-Amalien-Stiftung, 4) Der Hospitäler zum Heiligen Geist und Sct. Georg, 5) Des Jerusalems-Hospitals, 6) Des Sct. Gertraudt-Hospitals, 7) Des Sct. Jacobs-Hospitals

Full text

Gedruckt bei Julius Sittenfeld in Berlin. 
Bei der Rüdel'schen Stiftung sind im Laufe deS Jahres 1878 
keine Veränderungen vorgefallen. 
Berlin, den 13. März 1879. 
Curatorium der Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg. 
Techow. Hermes. Rochlitz. H. Lietzmann. 
3. Das Jerusalems Hospital. 
In wenigen Monaten werden zwei Jahrhunderte seit dem Bestehen des 
Jerusalems-Hospitals verflossen sein. Möge es daher gestattet sein, diesem 
Berichte einige allg meine, die Gründung und Entwickelung des Hospitals 
betreffende Notizen voranzuschicken. 
Das Jerusalems.Hospital wurde im Jahre 1680 von dem Kur 
fürstlichen Rath Johann von Martitz als ein zunächst für 8 Per 
sonen bestimmtes Armenhaus gegründet, und erhielt seinen Namen 
nach der in unmittelbarer Nähe belegencn, schon lange Zeit vorher 
erbauten Jerusalems - Kapelle. Das im Jahre 1786 an Stelle des 
alten Hauses durch König Friedrich Wilhelm II; errichtete neue Gebäude, 
in welchem sich noch heute das Hospital befindet, gestattete bereits die 
Aufnahme von 12 Hospitalilinnen, und im Jahre 1838 wurde es 
möglich, durch Aussetzung einer dritten Etage für noch weitere 4 Hospi 
talirinnen Raum zu schassen, so daß deren Zahl seitdem 16 beträgt. 
Das Hospital wurde von Herrn von Martitz mit einem Capital von 
14-5 Rthlr., aus dessen Zinsen den Hospitalilinnen wöchentlich ein 
kleiner Zuschuß gereicht werden sollte, dotirt. Außerdem trat das Hospital 
in den Genuß der Einkünfte von einigen von Herrn von Martitz dem 
Hospital überwiesenen Ackcrstücken nebst einer Scheune. Das Vermögen 
des Hospitals wuchs, wenn auch langsam, im Laufe der Jahre durch 
Vermächtnisse, milde Beiträge und Ersparungen an. Die aus den Acker 
stücken gelöste Pacht war und blieb viele Jahre lang eine äußerst geringe. 
Sie betrug im Jahre 1680 16 Thlr. erhöhte sich im Jahre 1718 auf 
22 Thlr. und hatte erst 100 Jahre später den Bettag von 60 Thlr. 
erreicht. Die allmälig vorrückende Bebauung des sogen. Eöpnicker Feldes, 
auf welchem der Acker belegen ist, gestattete eine bessere Verwerthung 
desselben, da die einzelnen Stücke ihre Front an regnlirten und gepflaster 
ten Straßen erhielten und nunmehr als Stätteplätze benutzt werden 
konnten. 
Am Schlüsse des Jahres 1877 besaß das Jerusalems-Hospital 
solgendc Grundstücke: 
1. in der Lausitzerstr. 51/52 von 38 a 22 qm, welches für 1 200 JC. 
jährlich verpachtet war; 
2. in der Wrangelstr. 35/39 von 66 a 80 qm (für 1 500 JC. 
verpachtet); 
3. in der Cöpenickerstr. 163 von 10a 21 qm (für 1 290 JC. 
jährlich verpacht); 
ferner 
4. zwei Wiesenparzellen von zusammen 114 a 88 qm in der 
Kölnischen Haide, welche dem Hospital bei Ablösung der Hü- 
tungsberechtigung in der genannten Haide im Jahre 1849 mit 
telst Recesses überwiesen worden sind, und die eine Pacht von 
von 75 JC. gewähren. 
Die in den letzten Jahren eingetretenen Geschäftsstocknngen brachten 
auch für das Hospital insofern kleine Verluste, als für das all 1 gedachte 
Grundstück mehrfach Pachtreste entstanden, deren vollständige Beitreibung 
nicht gelang. Da auch der Versuch, anderweit einen geschäftstüchtigen 
und zahlungsfähigen Pächter zu ermitteln, nicht glückte, so glaubten wir 
eine uns gemachte annehmbare Kaufofferte nicht von der Hand weisen 
zu dürfen, und haben im April v. I. mit Genehmigung der staatlichen 
resp. städtischen Behörden das Grundstück für den Preis von 161 500 JC. 
veräußert. Das Capital-Vermögen des Hospitals hat hierdurch einen 
nicht unerheblichen Zuwachs erfahren. Während dasselbe am Schlüsse 
des Jahres 1877 ' 128 573,z« JC. 
betrug, hatte es sich am Schlüsse des Jahres 1878 
ans 300 177,02 5 
erhöht, so daß eine Vermehrung von 171 603,66 JC. 
zu constatiren ist. 
Das Capital-Vermögen von 300177,os JC. besteht in 
250 500,oo JC. in Hypotheken, 
45 500,oo - - Effecten, und 
4 177,02 - baar 
sind obige 300177,02 JC 
Es ist auf diese Weise ein Fonds angesammelt worden, der, aus 
den Zinsüberschüsscn vermehrt, in nicht allzu ferner Zeit die Mittel 
zur Erbauung eines größeren und zweckmäßigeren Hospitalgebäudes ge 
währen wird. 
IL 
Hinsichtlich der Hospitalilinnen ist nur zu bemerken, daß im ver- 
floffenen Jahre eine derselben mit Tode abgegangen, und daß deren Stelle 
alsbald wieder besetzt worden ist. Eine andere hatte durch einen Fall 
eine so erhebliche Verletzung erlitten, daß sie zu ihrer Kur in das städtische 
allgemeine Krankenhaus in, Friedrichshain aufgenommen werden mußte, 
aus welchem sie erst nach 4 Monaten geheilt entlasten werden konnte. 
Die GesammlauSgaben für die Erhaltung des Hospitals und der 
Hospitalilinnen betrugen einschließlich der geringen VerwaltungSkostcn 
im Jahre 1878 6 382,9« JC. 
während sie im Jahre 1877 . . . 6 78',» - 
betrugen, so daß im Jahre 1878 398,» JC. 
gegen das Vorjahr erspart worden sind. 
Das im Jahre 1848 erlassene Statut für das Jerusalems-Hospital 
hat sich in mancher Beziehung als nicht mehr zweckmäßig und als lücken 
haft erwiesen. Es sind deshalb bereits Verhandlungen wegen Aufstellung 
eines neuen Statuts, welche voraussichtlich in nächster Zeit zum Ab 
schlüsse gelangen werden, eingeleitet worden. 
Berlin, den 18. Februar 1879. 
Curatorium des Jerusalems-Hospitals. 
Gilow. Hahnemann. Justinius. Anger. 
6. Das St. Gertraudt-Hofpital. 
Das in der Wartenburgstraße 1—7 und Großbeerenstraßc 22 bc° 
legene St. Gertraudt-Hospital ist im verflossenen Jahre 1878 vorschrifts 
mäßig verwaltet worden. 
Es erhalten in demselben 102 Hospitaliten Wohnung, sowie unent 
geltliche ärztliche Hilfe und 36 JC jährlich zur Anschaffung von Brenn 
material. 
An Bcneficium erhalten von den Hospitaliten: 
25 monatlich ... 18 Jl, 
15 - ... 15 . 
62 - ... 12 • 
Von den am Schlüsse des Jahres 1877 verbliebenen 101 Hospi- 
taliten sind 6 im Laufe des Jahres 1878 verstorben, denen das vorge 
schriebene freie Begräbniß zu Theil geworden. Neu sind 5 Hospitaliten 
aufgenommen, so daß am Schlüsse des Jahres 1878 noch zwei Zimmer 
frei waren, deren Besetzung in nächster Zeit bevorsteht. 
Außer dem Hause haben wir noch 5 Hospitaliten, die ein monat 
liches Bcneficium von 15 JC. beziehen, und 1 Hospitalitin im Elisabeth- 
Siechenhause, wie 1 Hospitalitin in der städtischen Irrenanstalt auf Kosten 
unseres Hospitals. 
Wenn im verflossenen Jahre 6 Todesfälle vorgekommen, so waren 
diese dem hohen Alter der Verstorbenen zuzuschreiben, denn der Gesund 
heitszustand im Allgemeinen im Hospital war ein zufriedenstellender. 
Das Kapitalvermögen der Anstalt betrug am Schlüsse deS Jahres 
1878 — 619 315 JL, wozu noch das Kapitalvermögen der zum Hospital 
gehörigen Hansson-Stiftung mit 83 250 JC. tritt. 
Berlin, den 20. Februar 1879. 
Der Vorstand von St. Gertraudt. 
Hübner. Kohn. 
7. Das St. Jacobs Hospital. 
Wie in den früheren Jahren, ist auch in dem verflossenen Jahre 
1878 die Verwaltung des St. Jacobs-Hospitals in der Oranienstraßc 80 
geführt. 
Am Schlüsse des Jahres 1877 befanden sich 23 Hospitalilinnen in 
St. Jacob, von denen leider 2 im Laufe des Jahres 1878 nach dem 
städtischen Siechenhause, Gitschinerstraße 104/105, für Rechnung des 
Hospitals gebracht werden mußten. 
Trotz des hohen Alters sämmtlicher Hospitalitinnen war der Gesund 
heitszustand derselben im Allgemeinen doch ein höchst befriedigender. 
Das Kapitalvermögen belief sich am Ende des Jahres 1878 auf 
112 560 JC. Hierunter befinden sich 300 bestehend in einer Nieder- 
schlesisch-Märkischen Eisenbahnactie, als Geschenk eines Ungenannten aus 
der St. Petri-Parochie. 
Berlin, den 3. März 1879. 
Der Gemeinde-Kirchenrath zu St. Petri. - 
v. d. Goltz.
	        

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