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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1988/89, 10. Wahlperiode, Band VI, 82.-92. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1929
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3874240
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner
Publication:
1929
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3874240
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Teil II.Branchen=Verzeichnis
Title:
Teil II.Branchen=Verzeichnis

Chapter

Title:
Branchen-Verzeichnis
Title:
Branchen-Verzeichnis

Chapter

Title:
G
Title:
G

Chapter

Title:
Go
Title:
Go

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1988/89, 10. Wahlperiode, Band VI, 82.-92. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 82, 20. Oktober 1988
  • Nr. 83, 27. Oktober 1988
  • Namentliche Abstimmung
  • Nr. 84, 10. November 1988
  • Nr. 85, 24. November 1988
  • Nr. 86, 1. Dezember 1988
  • Nr. 87, 8. Dezember 1988
  • Nr. 88, 9. Dezember 1988
  • Namentliche Abstimmung
  • Nr. 89, 13. Dezember 1988
  • Nr. 90, 17. Dezember 1988
  • Nr. 91, 19. Januar 1989
  • Nr. 92, 11. Februar 1989

Full text

Abgeordnetenhaus  von  Berlin  -  10.  Wahlperiode

91.  Sitzung  vom  19.  Januar  1989

Momper
(A)  worden.  Warum  ist  denn  dies  nicht  spätestens  am  1.  Dezember ­
  im  Plenum  oder  am  Rande  geschehen?  Warum,  Herr
Kewenig,  ist  das  nicht  geschehen?
[Beifall  bei  der  SPD]
Am  9.  Dezember-nächster  Tag  im  Plenum-redet  sogar  der
Herr  Regierende  Bürgermeister  zur  Frage  der  Einsetzung  des
Untersuchungsausschusses  und  geht  mit  keinem  Wort,  obwohl ­
  er  bereits  in  voller  Kenntnis  des  gesamten  Sachverhalts
ist,  darauf  ein.  Er  nimmt  die  Gelegenheit  nicht  wahr,  die
Glaubwürdigkeit  des  Regierenden  Bürgermeisters  und  des
Innensenators  in  dieser  elementaren  Frage  der  Bespitzelung
eines  Oppositionsabgeordneten  herzustellen.
Es  ist  der  erste  Skandal  der  politischen  Führung,  daß
8  Wochen  lang  der  Verwaltungsvollzug  nicht  kontrolliert  worden ­
  ist.  Es  ist  der  zweite  Skandal  dieser  politischen  Führung,
daß  der  Leiter  des  Landesamtes,  obwohl  er  einer  Weisung
entgegengehandelt  hat,  nicht  abgelöst  worden  ist.  Es  ist  der
dritte  Skandal  dieser  politischen  Führung,  daß  bis  heute  das
öffentliche  Bestreiten  dieses  Vorganges  nicht  abgestellt  worden ­
  ist  und  Sie  es  nicht  für  nötig  befunden  haben,  sich
gegenüber  dem  Parlament  und  der  Öffentlichkeit  zu  entschuldigen! ­

[Buwitt  (CDU):  Sie  müssen  sich  für  diese
Kampagne  entschuldigen!  -  Landowsky  (CDU);
Eine  miese  Nummer  war  das,  die  Sie  sich
geleistet  haben!]
Ich  weiß  auch,  daß  Sie  mit  dem  Rücken  zur  Wand  stehen,  daß
es  10  Tage  vor  einer  Wahl  keine  Senatorenrücktritte  gibt.
Dieses  Eingeständnis  der  eigenen  Schwäche  können  Sie  sich
nicht  leisten!
(B)  [Beifall  bei  der  SPD]
Aber  dieser  Vorgang  offenbart  ein  Parlamentsverständnis,  ein
Verständnis  darüber,  was  man  korrigieren  kann  und  was  man
korrigieren  muß,  wenn  man  objektiv  und  subjektiv  gegenüber
dem  Parlament  die  Unwahrheit  gesagt  hat,  das  mich  schaudern ­
  läßt,  das  noch  nicht  nur  obrigkeitsstaatlich  zu  nennen  ist.
Es  wird  an  der  Unwahrhaftigkeit  selbst  dann  noch  festgehalten, ­
  wenn  längst  das  Gegenteil  erwiesen  ist.
[Beifall  bei  der  SPD  -
Zuruf  des  Abg.  Buwitt  (CDU)]
Und  wir  wissen  aus  meinem  Schreiben  vom  21.  November  und
vielen  Beratungen  in  der  PKK  und  in  dem  Innenausschuß,  daß
dies  nur  einer  unter  mehr  als  einem  Dutzend  Vorgängen  ist,
von  denen  andere  inzwischen  auch  schon  erwiesen  sind.  Ich
kann  Herrn  Diepgen  und  den  Innensenator  nur  auffordern,
hier  alles  auf  den  Tisch  dieses  Hauses  zu  packen.  Das  wäre
Wahrhaftigkeit  -  zehn  Tage  vor  der  Wahl!
[Beifall  bei  der  SPD  und  der  AL]
Herr  Diepgen  hat  mir  persönlich  in  seinem  Antwortschreiben ­
  auf  mein  Schreiben  vom  21.  November  vorgeworfen,  daß
ich  ein  tiefgreifendes  Mißtrauen  gegenüber  dem  Landesamt
für  Verfassungsschutz  erkennen  ließe.  Sie  haben  recht,  Herr
Diepgen,  ich  habe  nach  diesen  Vorgängen  ein  tiefgreifendes
Mißtrauen  gegen  das  Amt.  Ich  unterstelle  mit  einer  eingangs
geäußerten  Erläuterung,  daß  ich  Ihnen  glaube,  daß  der
Verwaltungsvollzug  acht  Wochen  lang,  zwischen  dem  4.  Oktober ­
  und  25.  November,  nicht  nachkontrolliert  worden  ist.  Wenn
das  aber  so  ist,  dann  ist  nicht  nur  der  Herr  Innensenator  Opfer
seiner  eigenen  Verwaltung,  oder  -  genauer  gesagt  -  des
Landesamtes  und  dessen  Leitung  geworden,  sondern,  Herr
Regierender  Bürgermeister,  dann  sind  Sie  es  auch  geworden,
dann  sind  auch  Sie  Opfer  dieses  Landesamtes  und  der  von

dort  falsch  unterbreiteten  Vorgänge  geworden.  Es  macht  den  (C)
Vorgang  nur  noch  schlimmer,  daß  auch  Sie,  Herr  Diepgen,  es
nicht  für  nötig  befunden  haben,  seit  27.  November  die  objektiven ­
  und  subjektiven  Unwahrheiten,  die  Ihr  Innensenator  in  der
Angelegenheit  Telschow  hier  im  Parlament  verbreitet  hat,  zu
korrigieren.  Ich  fordere  Sie,  Herr  Diepgen,  hier  und  heute  auf;
Sie  haben  die  Gelegenheit,  diesen  Vorgang  vor  dem  Wahltag,
der  in  zehn  Tagen  stattfindet,  noch  zu  korrigieren.
Ich  bitte  Sie  darum,  daß  Sie  im  Interesse  des  Parlaments
und  Parlamentarismus  und  der  Kontrollierbarkeit  des  Verfassungsschutzes, ­
  aber  auch  im  Interesse  Ihrer  politischen  und,
Herr  Diepgen,  Ihrer  ganz  persönlichen  Glaubwürdigkeit  gegenüber ­
  dem  Parlament  diese  Unwahrheiten  korrigieren  und
damit  klar  Schiff  schaffen  für  den  Wahltag,  für  den  29.  Januar.
Sonst  sind  die  Berlinerinnen  und  Berliner  berufen,  dieses  zu
korrigieren.
[Anhaltender  Beifall  bei  der  SPD  -  Heiterkeit  bei
der  CDU  -  Zuruf  des  Abg.  Buwitt  (CDU)]

Präsident  Rebsch:  Das  Wort  hat  nunmehr  für  die  Alternative
Liste  Abgeordneter  Wieland.

Wieland  (AL):  Herr  Präsident!  Meine  Damen  und  Herren!
Herr  Kollege  Momper,  diesen  Senat  abzuwähien,  dazu  sind
die  Berlinerinnen  und  Berliner  ja  wohl  auf  jeden  Fall  aufgerufen, ­
  egal,  ob  der  Regierende  Bürgermeister  hier  seinen  Füller
einmal  zumacht  und  zuhört  oder  nicht!
[Beifall  bei  der  AL  -
vereinzelter  Beifall  bei  der  SPD]
Wir  klagen  auch  nicht  politische  Moral  bei  Menschen  ein,  (qj
die  unserer  Überzeugung  nach  so  etwas  in  keiner  Weise
haben.  Moral  wäre  es  -  und  die  hat  es  in  dieser  Stadt  schon
lange  nicht  mehr  gegeben  -,  politische  Mißstände  im  eigenen
Verantwortungsbereich  selbst  aufzudecken,  noch  bevor  sie-Dritten
  oder  anderen  aufgefallen  sind.  So  etwas  hat  es  -  wie
gesagt  -  seit  Jahren  nicht  mehr  gegeben.  Aber,  was  wir
erwartet  hätten,  wäre:  ein  kurzer  Moment  des  Entsetzens,  ein
kurzer  Moment  des  Innehaltens  und  des  Luftholens  auch  bei
Ihnen,  nachdem  nunmehr  die  Tatsachen  auf  dem  Tisch  liegen.
Aber,  nichts  dergleichen  geschieht.  Herr  Landowsky  sagt,  er
knüpfe  hier  an  seine  alten  Reden  an.  -  Er  steigert  das  Ganze
noch,  macht  hier  einen  Komplott,  einen  Meineidskomplott
aus,  von  Pätzold  über  die  „taz“  bis  hin  zu  Herrn  Telschow  und
den  V-Mann-Führer.  Man  muß  sich  einmal  in  Erinnerung
rufen,  wie  er  sich  in  beispielloser  Weise  im  Dezember  noch
ausdem  Fenster  „gehängt“  hat.  Er  hat  von  Erich  Pätzold  als
eiskaltem  Typ  geredet;  das  hätten  ihm  Genossen  im  Wedding
gesagt.  Er  hat  von  der  schäbigen  Nummer,  von  der  Null-Nummer
  gesprochen  und  vieles  mehr.  Ihm  sei  hier  noch
einmal  eine  Umwandlung  dieses  wirklich  schlechten  Reimes
vorgehalten,  den  er  hier  gebraucht  hat,  bezogen  auf  den
Kollegen  Pätzold.  Heute  muß  man  das  umformulieren,  nämlich; ­
  Lügen  haben  kurze  Beine,  kürzer  sind  Landowsky  seine!
[Beifall  und  Heiterkeit  bei  der  AL  und  der  SPD]
Wie  die  kleinen  Kinder,  die  sich  an  einem  Satz  festmchen,
hät  sich  Senator  Kewenig,  hält  sich  die  gesamte  CDU-Fraktion
daran  fest:  Aber,  wir  haben  doch  Telschow  nicht  hingeschickt;
er  ist  allein  hingegangen  I  —  Das  ist  zweifelsohne  richtig,  aber
es  ist  das  einzig  Richtige  an  Ihrem  Vortrag.  Das  Landesamt  hat
das  getan  bis  hin  zur  Spitze  und  mit  Billigung  der  Spitze  durch
Dr.  Wagner,  was  man  im  angelsächsischen  Recht  nennt:  das
Genießen  der  Früchte  des  verbotenen  Baumes.
Sie  haben  das,  was  Ihnen  eigentlich  nicht  zustand,  nicht
zustehen  dürfte,  als  Zufallsprodukte  begierig  aufgeriffen,

5431
            

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