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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 12.1895 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 12.1895 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1929
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3874240
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil I. Einwohner Berlins

Kapitel

Titel:
R

Kapitel

Titel:
Reig

Schnellzugriff

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  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 12.1895 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalt
  • Ausgabe 1895,1 No. 1
  • Ausgabe 1895,2 No. 2
  • Ausgabe 1895,3 No. 3
  • Ausgabe 1895,4 No. 4
  • Ausgabe 1895,5 No. 5
  • Ausgabe 1895,6 No. 6
  • Ausgabe 1895,7 No. 7
  • Tagesordnung der nächsten Sitzungen (Public Domain)
  • Bericht über die Sitzungen des Vereins / Brendicke, Hans (Public Domain)
  • Achim v. Arnim als Geschichtsschreiber des Berliner Theaters / Geiger, Ludwig (Public Domain)
  • Die ältesten Märkischen Kanzler in ihren Beziehungen zu Berlin / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Historischer Verein für Heimatkunde zu Frankfurt a. O. (Public Domain)
  • Alt-Berlin G. m. b. H. (Public Domain)
  • Besprechungen von Büchern etc. (Public Domain)
  • Ausgabe 1895,8 No. 8
  • Ausgabe 1895,9 No. 9
  • Ausgabe 1895,10 No. 10
  • Ausgabe 1895,11 No. 11
  • Ausgabe 1895,12 No. 12

Volltext

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billete zu geben, ferner sich der Anleitung einsichtsvoller Direktor . des französischen Theaters zieht seine Besol- 
Gelehrten zur Verbesserung der Schauspielertalente zu dung aus einer fremden Kasse für die in Gesandt- 
bedienen, nur solche Yorstellungen aufzuführen, welche schaften geleisteten Dienste, alle Einnahme fließt der 
der Sittlichkeit und dem guten Geschma>e unanstößig Gesellschaft zu, er benußt den Kredit des Unternehmens, 
sind, beständig eine gute und vollständige Gesellschaft das neue Haus glänzend einzurichten, er weiß Schau- 
zu unterhalten, nicht ohne Erlaubniß des General- spieler zu billigerem Preise anzuwerben, indem er 
Direktoriums Berlin zu verlassen, endlich, gleich der ihnen längere Kontrakte gewährt, und folgt darin 
französischen Gesellschaft, von jeder Aufführung einen einem Kabinetsschreiben vom 12. April 1776, welches 
Thaler zur Armenkasse zu zahlen. wir im Original, wegen mancher Eigenthümlichkeit, 
Wir sehen, daß die Lasten beiden Schauspielen hier mittheilen : 
gleich zugemessen sind, daß aber das deutsche Schau- „Was das Engagement der französischen 
spiel aller Unterstüzung entbehrt, und noch mit einer Komödianten anbetrifft, so müssen die Leute nicht auf 
großen Schuldenlast (14 000 Rthlr.) sich fortbewegen, ein Jahr, sondern gleich auf vier, fünf oder sechs Jahre 
nicht bloß Trauerspiel und Schauspiel, sondern auch engagirt werden, das macht nicht so viele Kosten und 
Singspiel und Ballet geben soll. Depensen, denn wenn die Leute auf einige Jahre 
Um dies zu begreifen, müssen wir aus dem angenommen sind, so braucht es nur einmal Reise- 
vorliegenden Verzeichnisse der deutschen Schauspieler geld, werden hingegen alle Jahre neue Leute 
die höchst mannigfaltige Anwendung derselben mit verschrieben, so erfordert es auch alle Jahre neue 
ihrem geringen Gehalt beachten. Die erste Liebhaberin Reisegelder, welches eine unnöthige Depense ist, die 
Jungfer Huber ist auch zugleich Solotänzerin und man füglich ersparen kann. Jhr könnt das schlechte 
erhält mit ihrem Vater, der ebenfalls tanzt und Rrop, so jet noch bei dem französischen Theater ist, 
Bedientenrollen macht, und ihrer Mutter, die tanzt, nur gleich und je eher je besser wegschaffen und 
aber nur selten spielt, 22 Rthlr. wöchentliches Gehalt, euch bemühen, dafür recht gute, ordentliche und 
während die erste Liebhaberin des französischen Theaters geschickte Leute wieder zu engagiren, jedoch wie gesagt, 
Mamsell Fleury allein über 55 Rthlr. wöchentlih nicht auf ein Jahr, sondern auf fünf bis sechs Jahre, 
erhält. Doch ist das Gehalt bei den Männern weniger um die vielfachen Neisekosten zu menagiren.“"") 
verschieden, obgleich auch etwas geringer als bei dem Doch Alles das hilft nicht gegen die siegende 
französischen Theater. Alles erklärt aber der steigende Gewalt nationaler Bildung unter den Deutschen, Alles 
Zulauf beim deutschen Theater, während das französische hat sich umher verwandelt, nur nicht der König, der 
nur von denen besucht wird, die mit dem Hofe strenge bei seinem Satze bleibt, nicht mehr zu geben, 
leben, von Fremden, von Mitgliedern der französischen ja, wie wir oben lasen, die :ganze Schauspielergesell- 
Kolonie. Während das deutsche Theater über schaft für schlecht erklärt, wenn sie nicht einmal das 
21.000 Rthlr. jährlich einnimmt und viel mehr noM ebrige zum Lebenszunterhalt erwerben kann. Wir 
einnehmen konnte, wenn das Haus Raum gewährte, können eine Nebenursache seines Verdrusses nicht 
sinkt die Einnahme im neuen französischen Schauspiel- unerwähnt lassen, es ist die Vorliebe hoher Personen 
hause von 17 000 RVthlr. auf 11 000 Rthlr., und doh amn einigen Schauspielerinnen des Theaters; obgleich 
muß jeder eingestehen, daß es nie so wohl beset mit ey die Franzosen liebte, so kannte und haßte er doch 
ausgezeichneten Talenten, so dekorirt, so bekleidet auch ihre Neigung, solchen Verbindungen einen poli- 
erschienen sei, ja im letzten Jahre sinkt die Einnahme tischen Einfluß zu geben. Der kleine Krieg unter den 
auf 10000 Rthlr., obgleich alle Kunst angewendet Schauspielern, die Fehde zwischen den beiden Regisseuren 
wird, durch Verkauf von Logen und einzelnen St. Zuberti und le Bauld, wobei auch das weib- 
Billeten im Dußend den täglichen Besuch zu fördern. liche Personal mit Stöken drohte und schimpfte, 
Das deutsche Theater leidet an dem unerträglichen konnte ihm diese Abneigung nicht hervorbringen, er 
Dünkel Döbbelins, das französische hat einen höhst hatte dem italienischen Theater viel größere Jrrungen 
thätigen, einsichtsvollen, gewandten Regisseur an Herrn vergeben, die Aergernisse mit Mara, mit Porporino. 
Le Bauld, der seinem Vorgänger St. Huberti in Selten besuchte noch der König das französische Theater, 
aller Art Überlegen ist, der, mit allen Theatern Frank- obgleich. es an Auswahl der Stücke, wenn wir das 
reichs wohlbekannt, unermüdlich zur Annahme tüch- Repertorium mustern, an Schauspielern, an Musikern, 
tiger Schauspieler hinwirkt, Der Direktor des deutschen = 9 Schon Zierotien erhielt. dieselbe Vorschrift: (Potsdam 
Theaters hat das Recht, mit dem Erworbenen nach am 27. Januar 1772. Au lieu d'engagements. de. 1a durde de 
Gefallen zu schalten, und benußt dieses Recht, der Six & huit ans vous-.faites venir a tout moment'des nouveaux Suiets-
	        

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