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Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1928
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3795297
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Inhaltsverzeichnis des Berliner Adreßbuchs 1928

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1926 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1926
  • Sitzung 1, 7. Januar 1926
  • Sitzung 2, 14. Januar 1926
  • Sitzung 3, 21. Januar 1926
  • Sitzung 4, 28. Januar 1926
  • Sitzung 5, 2. Februar 1926
  • Sitzung 6, 4. Februar 1926
  • Sitzung 7, 11. Februar 1926
  • Sitzung 8, 16. Februar 1926
  • Sitzung 9, 18. Februar 1926
  • Sitzung 10, 25. Februar 1926
  • Sitzung 11, 4. März 1926
  • Sitzung 12, 11. März 1926
  • Sitzung 13, 18. März 1926
  • Sitzung 14, 25. März 1926
  • Sitzung 15, 30. März 1926
  • Sitzung 16, 13. April 1926
  • Sitzung 17, 15. April 1926
  • Sitzung 18, 22. April 1926
  • Sitzung 19, 29. April 1926
  • Sitzung 20, 6. Mai 1926
  • Sitzung 21, 18. Mai 1926
  • Sitzung 22, 1. Juni 1926
  • Sitzung 23, 4. Juni 1926
  • Sitzung 24, 8. Juni 1926
  • Sitzung 25, 10. Juni 1926
  • Sitzung 26, 15. Juni 1926
  • Sitzung 27, 24. Juni 1926
  • Sitzung 28, 1. Juli 1926
  • Sitzung 29, 29. Juli 1926
  • Sitzung 30, 7. September 1926
  • Sitzung 31, 23. September 1926
  • Sitzung 32, 7. Oktober 1926
  • Sitzung 33, 12. Oktober 1926
  • Sitzung 34, 14. Oktober 1926
  • Sitzung 35, 21. Oktober 1926
  • Sitzung 36, 28. Oktober 1926
  • Sitzung 37, 4. November 1926
  • Sitzung 38, 18. November 1926
  • Sitzung 39, 25. November 1926
  • Sitzung 40, 2. Dezember 1926
  • Sitzung 41, 7. Dezember 1926
  • Sitzung 42, 14. Dezember 1926
  • Sitzung 43, 16. Dezember 1926

Full text

Sitzung am 10. Juni 1926. '675 
Schulbauten usw. Jetzt stellt sich heraus, meine Damen 
und Herren, daß, wenn die Unterstützung seitens der 
Stadt entzogen wird, nicht nur keine Erspanüsie ein 
treten, sondern selbst bei mindester Berechnung der durch 
die Schließung notwendigen Ausgaben der Stadt noch 
ein Mehrbedarf verbleibt. Ich kann Ihnen das auch 
vorrechnen: Es müssen mindestens 40 Klassen eingerichtet 
werde». Das macht 240 000 M. Wenn die Lehrkräfte, 
die über 45 Jahre alt sind, von der Stadt nicht mehr 
übernommen werden und pensioniert werden müssen, 
dann macht das eine Summe von 174 000 M aus. 
Zieht man das Einkommen an Schulgeld mit 105 000 
Mark ab, dann bleibt eine Summe von 309 000 M, 
während die Privallyzeeu, lvxnn sie die höheren Schul 
geldsätze nehmen, nur einer Unterstützung von 230 000 
Mark bedürfen. Im anderen Falle würde die Stadt 
Berlin eine erheblich höhere Summe zahlen müssen, uni 
die Kinder unterzubringen. 
Nun, meine Damen und.Herren! Vom pädagogischen 
Standpunkte aus ist ja der Antrag des Herrn Kollegen 
Kawerau eine glatte Unmöglichkeit. Mitten im Schul 
jahre, meine Damen und Herren, sollen die Kinder 
von den Privatschulcn ans die öffentlichen Schule» über 
gehen. Denn dazu sind sie einfach gezwungen. Ich 
meine, selbst wenn die Privalschnlen nicht schließen, 
werden schon dadurch, daß dann das Schulgeld erheblich 
höher sein muß, eine ganze Reihe von Eltern gezwungen 
sein, ihre Kinder auf die öffentlichen Schulen über 
gehen zu lassen. 
Meine Damen und Herren! Es ist auch notwendig, 
mit einem Worte wenigstens auf die Standesschulen und 
die konfessionellen Schulen einzugehen, die der Herr 
Kollege Kawerau hier vorgebracht hat. 
Meine Dante» und Herren! Ich möchte Ihnen da 
nur einmal von einer einzigen Schule, und zwar von 
einer Anstalt, die von deut - Herrn Kollegen Kawerau 
ganz besonders als Standesschnle charakterisiert ist, — 
das ist die Schule Boretius — die Ziffern nennen. 
(Zuruf links: Die habe ich nicht als Standesschnle 
bezeichnet!) 
— Die haben Sie doch als Standesschnle bezeichnet, das 
weiß ich ganz gcttatt! —- 
Das sind Beamte der Gruppen 1—7 32, der Grup 
pen 10 und 11 21, Aerzte und Apotheker 16, Rechtsan 
wälte 8, Offiziere 12, Angestellte Gruppe 1—9 17, An 
gestellte der höheren Gruppen sind nicht vorhanden. 
Architekten und Ingenieure 9, selbständige Unternehmer 
sechs, Kaufleute 28, Landwirte 2, Gewerbetreibende 24, 
Handwerker 4, Facharbeiter 2, ungelernte Arbeiter 2, 
Erwerbslose 3. 
Ich stelle doch fest, »teilte Damen und Herren, daß in 
dieser Liste alle Stände, alle Berufsstände des Volkes ver 
treten sind, und man kamt diese Schule infolgedessen nicht 
als eine Standesschnle bezeichnen. 
Ebenso merkwürdig ist die Behauptung des Herrn 
Kollegen Kawerau über die Konfessionsschule». Ich 
meine, die Direktorinnen haben die Verpflichtung, die 
ihnen die Stadt auferlegt hat, daß sie nämlich ans allen 
Konfessionen und Religionen Kinder aufzunehmen haben, 
treulich erfüllt. Damals, als ihnen die Unterstützung 
durch Herrn Panlsen bewilligt ivurde, ivaren nicht mehr 
von anderen Konfessionen und Religionen in den Privat- 
lhzeen als jetzt. Damals wurden die Zahlen der anderen 
Konfessionen als durchaus genügend anerkannt. 
(Stadtv. Reuter: Da hätten Sie doch Paulsen be 
halten solle», das wäre doch viel schöner gewesen!) 
(Zuruf bei den Kommunisten: Da bleibt Ihnen die 
Spucke weg!) 
— Nein, gar nicht! — Ich meine, meine Damen und 
Herrett, diese Ausführungen, die der Herr Kollege Kawe- 
rau gerade ztt dieser Frage gemacht hat, sind doch völlig 
abwegig. 
Meine Damen und Herren! Aus der Erwäguug 
heraus, daß durch die Nichtbewilligung der Unter 
stützung für die Privatlhzeen eine große Anzahl dieser 
Anstalten, die der Herr Kollege..Kawerau selbst teilweise 
als wertvolle Anstalten schildert, schließen muß, ist es 
sicher, daß unsere höhere Schule, in eine große Gefahr 
gerät. Es kann riits passieren, daß wir Tausende von 
Kindern in unseren höheren Schulen nicht unterbringen 
können. 
Diese Betrachtung der Dinge, meine Damen und 
Herren, nötigt uns, diese Frage so wichtig zu nehmen, 
daß wir von der Beantwortung derselben unsere Stellung 
zum Etat abhängig machen müssen. — 
Stadtv. Pfitzner (W.): Meine Damen und Herren! 
Ich ivill mich ganz kurz fassen, denn es sind noch so viele 
Redner gemeldet, daß es geradezu erschreckend ist. 
Ich bitte Sie, meine Damen und Herren, alle Ent 
würfe und alle Antrage, die im Haushaltsausschuß für 
die Schule» gestellt wurden und die mit einet seltenen 
Einmütigkeit angenommen wurden, mit einer so seltenen 
Einmütigkeit, daß unser verehrter Herr Kollege Reuter 
von einer erschreckenden Einheitsfront sprach, auch hier 
anzunehmen. 
(Hört, hört!) 
Nun, meine Damen und Herren, woher kam das? 
Das kam daher, daß 99% aller Mitglieder dieses Aus 
schusses Lehrer aller Kategorien waren, und alle Fach- ' 
leute wissen eben ganz genau, wo die Schulen heute der 
Schuh drückt, und diesen Schuh wollten sie eben mög 
lichst leicht machen. Daher meine Damen und Herren, 
die Einmütigkeit in allen Anträgen. 
Die Explosion geschah erst, als die Unterstützung 
der Privatlhzeen zur Sprache kam. Meine Damen 
und Herren, dazu möchte ich die Stellung. Meiner Freunde 
darlegen. Unzweifelhaft haben Staat und Kommune tu 
den vergangenen Jahren ihre Pflicht für die Mädchen- 
schulansbrldung versäumt, wie es der Herr Kollege Galle 
schon ausgesprochen hat. Wir stehen ein für allemal 
grundsätzlich auf dem. Standpunkt, daß Erziehung und 
Unterricht Sache des Staates und der Kommune sind. 
Da aber das Privatschulwesen nun einmal doch eine 
gewisse historische Entwicklung hat, weil Staat und 
Kommune in früheren Jahren ihre Schuldigkeit nicht 
getan haben, so können wir sie jetzt unmöglich plötzlich 
abwürgen, sondern meine Freunde werden dem! zustim- " 
men, daß die Privatschulen unterstützt werden, die uns 
erstens einmal eine klare Aufrechnung vorlegen nach Ein 
nahmen und Ausgaben, daß sie wirklich nicht existieren 
können. Wenn sie uns wirklich diesen klaren Beiveis 
erbringen und nicht bloß mit großen Zahlen jonglieren, 
daß sie nicht mehr bestehen können, sondern daß sie eine 
klare Bilanz aufmachen nach Einnahme und Ausgabe 
und uns damit den Beiveis erbringen, daß sie wirklich 
nicht existieren können und eveittl. schließen müssen, dann 
werden wir dieser Unterstützung zustimmen. Denn luir 
können es nicht verantworten, daß Lehrkräfte nachher 
auf die Straße gesetzt oder womöglich so miserabel be 
zahlt werden, wie das in früheren Jahren der Fall war, 
daß man Lehrerinnen mit 50 und 60 M abspeiste und die 
Lehrer mit 90 M. Diese Lehrkräfte müssen so bezahlt 
werden, wie es sich gehört, und diesen Anstalten werden 
luir unsere Unterstützung zusagen. 
(Bravo!) 
Vorst. Haß: Die allgemeine Aussprache ist ge 
schlossen. Zn einer persönlichen Bemerkung hat Frau 
Stadtv. Ktockow das Wort. 
Stadtv. Frau Klockow (V.) — (per). Bemerkung): 
Ich habe nur eine Richtigstellung zu machen. Wenn der 
Herr Kollege Kawerau hier in aller Oeffentlichkeit eine 
Bemerkung gemacht hat, nach der mau annehmen mußte, 
daß das Mittelstädtische Lyzeum falsche Aufstellungen 
gemacht habe, in bei» Augenblick, als es gewußt habe,
	        

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