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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1928
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3795297
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil I. Einwohner Berlins

Kapitel

Titel:
K

Kapitel

Titel:
Kur

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (1), 6. April 1967
  • Nr. 2 (2), 6. April 1967
  • Nr. 3 (3), 13. April 1967
  • Nr. 4 (4), 27. April 1967
  • Nr. 5 (5), 11. Mai 1967
  • Nr. 6 (6), 8. Juni 1967
  • Nr. 7 (7), 22. Juni 1967
  • Nr. 8 (8), 12. Juli 1967
  • Nr. 9 (9), 13. Juli 1967
  • Nr. 10 (10), 15. September 1967
  • Nr. 11 (11), 21. September 1967
  • Nr. 12 (12), 22. September 1967
  • Nr. 13 (13), 12. Oktober 1967
  • Nr. 14 (14), 19. Oktober 1967
  • Nr. 15 (15), 26. Oktober 1967
  • Nr. 16 (16), 2. November 1967
  • Nr. 17 (17), 23. November 1967
  • Nr. 18 (18), 13. Dezember 1967
  • Nr. 19 (19), 14. Dezember 1967
  • Nr. 20 (20), 15. Dezember 1967

Volltext

50 
4. Sitzung: vom 27. April 1967 
Barowsky 
sondern daß dabei eine Rolle spielt, ob in Berlin auch 
wirklich Fertigungen zu Hause sind, die höchstqualifi 
zierte Arbeiten erfordern und deshalb ein hohes Lohn 
niveau gewährleisten. Und so kämen wir auf diesem 
Umweg zu der alten Forderung zurück, wie notwendig 
es ist, in Berlin gerade diese höchstqualifizierten Pro 
duktionen anzusiedeln. Leider muß ich immer wieder 
sagen, was ich früher schon öfter gesagt habe: auch 
wieder zurückzusiedeln. Wir machen doch die Beobach 
tungen, daß Unternehmungen, die in der Lage sind und 
die es auch getan haben, sich nach dem Kriege in den 
neu aufgekommenen höchstmodernen Fertigungen zu 
betätigen — ich will das Wort Elektronik nur einmal so 
nennen, ich bin dafür in keiner Weise sachverständig —, 
daß aber diese Fertigungen eben an anderer Stelle 
großenteils aufgebaut worden sind und nicht in Berlin, 
wo eigentlich die Stammhäuser jener Firmen immer 
zu Hause waren, die inzwischen erfreulicherweise diese 
Produktionen aufgebaut haben. Ich glaube, das ist ge 
meint, wenn in der Regierungserklärung auch davon 
gesprochen wurde, Berlin müsse wieder sehr viel mehr 
ein wirtschaftliches Entscheidungszentrum werden. Es 
Ist also gemeint, daß die Industrie selber diesen Platz 
Berlin als ihre Zentrale ansieht, wo die wirtschaftlichen 
Entscheidungen getroffen werden, und daß dann selbst 
verständlich auch die sogenannte Wirtschafts Verwaltung 
hierherkommt: Versicherungswesen, Bankwesen, und 
was weiß ich alles —. Das ist, wie Ihnen allen bekannt 
ist, ja doch in Berlin nach dem Kriege auch sehr viel 
dünner, als das früher im Platze Berlin war. Dies ist 
gemeint mit den wirtschaftlichen Entscheidungszentren. 
Wir sind ganz und gar der Meinung des Senats, daß er, 
was von Regierungsseite überhaupt getan werden kann, 
unternehmen sollte, um es der Wirtschaft attraktiv zu 
machen, hierher zu kommen. Ich bin allerdings auch der 
Meinung, daß auch ein wenig politische Überzeugung 
dazu gehört, um diese Bemühungen Berlins wirklich zu 
unterstützen. Es ist zum Beispiel auch notwendig, daß 
auch die deutsche Wirtschaft davon Kenntnis nimmt, 
daß Berlin ein großer Ausbildungsplatz ist, und daß 
die Berliner Akademien, Hochschulen, Fachschulen ein 
großes Bildungsreservoir auch für wirtschaftliche und 
technische Kräfte darstellen, und daß man also auch 
von der Wirtschaft alles daransetzt, die auszubildenden 
jungen Menschen zu animieren, die Ausbildungsplätze 
in Berlin wahrzunehmen. Gelegentlich soll es schon 
vorgekommen sein, daß man sie animiert, lieber an 
anderer Stelle eine Ausbildung zu suchen, und eben in 
Zeiten guter Konjunktur hat man sie sogar manchmal 
aufgebaut an anderer Stelle. Da hilft uns vielleicht so 
gar die nachlassende Konjunktur, weil das ja eben Geld 
kostet und die Tendenz, bestehende Einrichtungen zu 
benutzten, dadurch etwas größer wird. 
Der Regierende Bürgermeister hat ja die Frage an 
klingen lassen in seiner Regierungserklärung, ob Berlin 
zur Überwindung der wirtschaftlichen Stagnation einen 
eigenen Eventualhaushalt aufstellen sollte. Nun, wir 
Freien Demokraten können uns diesen Überlegungen 
nicht anschiießen. Der Eventualhaushalt des Bundes ist 
gedacht als ein konjunkturpolitisches Instrument. Er 
hat das Stadium des Eventualhaushalts übrigens schon 
fast überwunden — es wird ja schon über einen zweiten 
nachgedacht — und er ist zu einem aktuellen Auftrags 
reservoir geworden, dessen Finanzierung — und jetzt 
kommt der entscheidende Punkt nach unserer Meinung 
-— aus Kreditmitteln erfolgt. In Berlin handelt es sich 
erstens nicht nur um Konjunkturpolitik, sondern weit 
gehend um Strukturpolitik: und sollte ein Berliner 
Eventualhaushalt denn ebenfalls mit zusätzlichen Kre 
ditmitteln finanziert werden? Die Anleiheaufnahmen 
Berlins, die in den letzten Jahren zur Deckung unseres 
Etats notwendig waren, haben hier das Abgeordneten 
haus bei jeder Etatdebatte mit ernster Sorge erfüllt. 
Wir würden es nun für falsch halten, auch unter diesem 
Gesichtspunkt, wenn Berlin selbst seine wohlbegrün 
dete Zurückhaltung in der Aufnahme von Kreditmitteln, 
also durch Überlegungen über einen eigenen Eventual 
haushalt über den Haufen werfen würde. Wir werden 
ja doch wie üblich in den nächsten Wochen sozusagen 
im Vorgriff auf die endgültigen Etatberatungen 1968 die 
einmaligen Baumittel beraten. Herr Amrehn hat er 
klärt, ehe er nicht Zahlen über das beabsichtigte Woh 
nungsbauprogramm aus öffentlichen Mitteln vorliegen 
hat, werde seine Fraktion nicht bereit sein, über den 
Etat der einmaligen Baumittel, die ja öffentliche Bauten 
umfassen, zu beraten. Nun, wir möchten auch möglichst 
konkrete Angaben über das Wohnungsbauvolumen 
haben, wir möchten trotzdem unsere Mitarbeit an der 
Beratung der einmaligen Baumittel hier schon erklären. 
(Zuruf; Das ist verdienstvoll!) 
Wir sind auch —- 
(Abg. Amrehn: Erst alles in den Tiefbau stecken, 
dann reicht es für die Wohnungen nicht!) 
— Herr Kollege Amrehn, Sie wissen doch, daß die Tief 
baumittel nicht in den Wohnungsbau umgesetzt werden, 
(erneuter Zuruf des Abg. Amrehn) 
und wir wissen doch auch auf der anderen Seite — ich 
bin gern bereit, über den Tiefbau zu diskutieren, sehr 
im einzelnen durchaus —, daß gerade sehr viele Tief 
baumittel dazu da sind, die Aufschließung von Wohn 
baugelände vorzubereiten, und auch dazu da sind, da, 
wo große Wohnblocks gebaut worden sind, nachher die 
Straßenanschlüsse zu machen. Also wir können doch 
nicht einfach sagen: 
(Zuruf: Davon sprechen wir jetzt nicht!) 
Kein Tiefbau und dafür Wohnungsbau! 
(Abg. Amrehn: Nicht immer die falsche 
Kombination nehmen!) 
— Ich sprach aber im Zusammenhang mit den einmali 
gen Baumitteln jetzt über den Eventualhaushalt, Herr 
Kollege Amrehn, ich möchte gern wieder auf dieses 
Thema zurückkommen. — Wir sind uns doch alle dar 
über im klaren, daß gerade die einmaligen Mittel — 
nicht allein die Baumittel, aber sie wesentlich — dazu 
beitragen, die Beschäftigung, die die öffentliche Hand 
unserer Berliner Wirtschaft gewähren kann, im Um 
fang zu steuern. Wir haben hier schon früher — ent 
schuldigen Sie bitte, ich persönlich — von einem so 
genannten Eventualhaushalt gesprochen, als das Wort 
noch nicht so modern war, nämlich in dem Zusammen 
hang, daß ich Herrn Senator Schwedler fragte, ob er 
seine Baumaßnahmen so einrichten könnte, daß für 
den Fall, daß der private, insbesondere der gewerbliche 
Bau in Berlin — das war eine Frage, die von Ihrem 
Herrn Kollegen Mendel angeschnitten worden war mit 
Recht seinerzeit — einen größeren Umfang annähme, so 
daß die Baukapazität in Berlin etwas strapaziert wer 
den würde, ob er dann in der Lage wäre, öffentliche 
Baumaßnahmen insoweit einzuschränken, um zunächst 
einmal mit der Beschäftigung der Berliner Baukapazi 
tät dem privaten und insbesondere dem gewerblichen 
Bau den Vorrang zu lassen, ohne unnötig in die Preise 
hineinzusteigen. Das hatte seinerzeit Herr Senator 
Schwedler zugesagt. Wenn wir jetzt von einem Even 
tualhaushalt sprechen, dann scheint mir also nun ein 
fach das Umgekehrte mindestens am Horizont zu ste 
hen, Wir sind ja dazu da, uns das dann im einzelnen 
anzusehen. Und so möchte ich auch sagen: Wir werden 
uns zunächst einmal das Bauvolumen und sonstige ein 
malige Ausgaben, die der Berliner Wirtschaft unter 
anderem auch dienlich sein können, betrachten, ehe wir 
zu der Frage Eventualhaushalt für Berlin Stellung neh 
men, deren besondere Problematik ich hier also schon 
angedeutet hatte. Wir sind der Meinung, daß die Hilfe 
der Bundesregierung gemäß § 16 des Dritten Über 
leitungsgesetzes die richtige Basis für die Finanzierung 
des Berliner Etats ist. Auf die in diesem Überleitungs 
gesetz niedergelegte rechtliche Verpflichtung, den not 
wendigen Finanzbedarf Berlins durch die Bundeshilfe 
zu decken, können wir nicht verzichten. Damit entfällt 
aber nach unserer Meinung auch eine Rechtsbasis für 
einen eigenen Eventualhaushalt des Landes Berlin.
	        

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