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Berlin und seine Bauten (Public Domain)

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fullscreen: Berlin und seine Bauten (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1928
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3795297
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Teil I. Einwohner Berlins

Chapter

Title:
K

Chapter

Title:
Krum

Contents

Table of contents

  • Berlin und seine Bauten (Public Domain)
  • Title page
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Erster Theil
  • Erster Abschnitt
  • Zweiter Abschnitt
  • Zweiter Theil
  • Dritter Abschnitt
  • Vierter Abschnitt
  • Fünfter Abschnitt
  • A. Die Baumaterialien
  • B. Die Baukonstruktionen
  • Annotation
  • Index
  • Illustration: [Königliches Schloss]
  • Karte: Das königliche Schloss

Full text

B. Die Bankonstruktioneii. 
269 
dieselben auch keine spezifischen Eigentümlichkeiten. Dagegen haben sieh bei 
den Hochbauten, namentlich bei den Wohngebäuden, durch den Einfluss der vor 
handenen Baumaterialien, durch baupolizeiliche Vorschriften und aus anderen 
örtlichen Verhältnissen hier wie überall bestimmte lokale Gewohnheiten der Bau 
weise entwickelt, die sich generell zusammenfassen lassen. Sie sind hier annähernd 
in derselben Reihenfolge behandelt, wie die einzelnen Arbeiten bei der Bau 
ausführung auf einander folgen. 
a) Fundirungen. 
Die Fundamente werden bei dem überwiegend guten Baugrunde der Stadt 
(fester Lehm- und Sandboden) grösstenteils in Kalkbruehsteiuen, seltener in 
Backsteinen, mit Kalkmörtel mindestens bis zur frostfreien Tiefe (ca. 1 bis 1,26'“ 
unter Terrain) und in neuerer Zeit, nach polizeilicher Vorschrift, in einer solchen 
Breite ausgeführt, dass der Baugrund mit nicht mein- als 500 Zntr. pro be 
lastet wird. Bei verschiedenen früher ausgeführteu Bauwerken ist diese Belastung 
grösser. So beträgt dieselbe z. B. bei der Schlosskuppel und der Synagoge etwa 
730 Zntr. pro □ bei den Kirchtürmen schwankt sie zwischen 526 bis 660 Zntr. 
pro □ m Grundfläche. 
Wo sich in der Nähe der jetzt noch vorhandenen oder der zugeschütteten 
früheren Wasserläufe ungünstiger Baugrund findet, verwendete man in älterer Zeit 
meist Pfahlrost, seltener liegenden Rost. Vereinzelt wurde bei sonst gleiehraässiger 
Tiefe und Beschaffenheit des schlechten Baugrundes auch Sandsehüttuug (ein Theil 
des Hamburger Bahnhofes) oder eine durchgehende starke Betonsohle (Wohnhäuser 
im südlichen Theile der Charlottenstrasse) versucht. In neuerer Zeit bedient man 
sich des Pfahlrostes nur bei beträchtlichen Tiefen, etwa über 12 m unter Terrain, und 
es sind als letzte Beispiele, hei welchen diese Gründungsart zur Ausführung kam, 
die Markthalle (s. Th. Pf Seite 221) und einige Theile der Physikalischen Institute 
an der Ecke der Dorotheen- und Neuen Wilhelmstrasse (s. Th. I Seite 180) 
zu nennen. 
Verdrängt wurde der Pfahlrost zunächst durch die Seukbrunueu, welche in 
Berlin zuerst im Jahre 1789 beim Bau der George’schen Häuser in der Friedlich 
strasse (jetzt Pepiniere) verwendet wurden und noch heute zuweilen ausgefllhrt 
werden. Hauptsächlich bedient man sich aber jetzt bei schlechtem Baugrunde 
statt der in rundem oder rechteckigem Querschnitt gemauerten Brunnen hölzerner 
Senkkasten. Dieselben bestehen aus Kreuzholzstielen in den inneren Ecken, 
gegen welche von Aussen 6 bis 7 zm starke, gefugte und in den Fugen auch wohl 
mit Theer und Werg gedichtete Bohlen genagelt werden. Die Stiele, sowie die 
untersten Bohlen werden behufs des leichteren Seukeus nach Aussen zugeschärft. 
Die Stärke der Bohlen und der Stiele richtet sich nach der Grösse des Quer 
schnittes und der Höhe der Kasten; ersterer kommt bis zu 2,6 m im □, letztere 
bis zu etwa 15 m vor. Früher ordnete man gewöhnlich unter jedem Fensterpfeiler, 
sowie an den besonders belasteten Stellen der Mittelmauern Senkkasten an; in 
neuerer Zeit wird die Anordnung derselben, ihre Entfernung von einander, sowie 
ihr Querdurehsehnitt darnach bemessen, dass eine möglichst gleichmässige Belastung 
des guten Baugrundes eintrift, die aber au keiner Stelle des Bauwerkes mehr als 
500 Zntr. pro betragen darf. — Das Senken der Kasten geschieht meist durch
	        

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  • Brandenburger Tor (Brandenburger Tor )
    115

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