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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1927
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3717875
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Teil IV. Straßen und Häuser Berlins

Chapter

Title:
Verwaltungsbezirk Schöneberg

Chapter

Title:
Schöneberg

Chapter

Title:
Verzeichnis der Straßen mit sämtlichen Häusern u. Bauplätzen nebst Angabe der Eigentümer, Verwalter u. Mieter

Chapter

Title:
A- G

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1899 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XIX. Jahrgangs, 1899.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102

Full text

Nr. 65. 
Ceotralblatt der Bauverwaltung. 
399 
sind vor den Buhnenköpfen Kopfschwellen ans Sinkstncken mit einer 
Neigung von 1 : 10 ungeordnet. Für die Anlage der Deckwerkc 
wurden die Ufer durch Abgrabung und Baggerung in einer Böschung 
von l : 5 bergestellt und auf diese Matratzen aus geschnürtem Pack 
werk von <50 cm Stärke verlegt, die bis zur Sohle reichten. Bei 
gröfsereu Tiefen waren diese 10 m breit und reichten somit H m tief 
hinab. An die mit Steinen beworfene Matratze schliefst sich in der 
Höhe des gewöhnlichen Wasserstandes, auf eine Reihe 12 bis 15 cm 
starker Pfähle gestützt, ein 1,5 m breites schweres Steinpflaster an, 
welches den Zweck hat, das Ufer an der Stelle zu schützen, wo die 
Faschinen wegen des Wasserwechsels sehr bald verrotten, Rasen aber 
nicht gedeiht. An das Pflaster schliefst sich Rasen, der bis zur oberen 
Kante des geböschten Ufers reicht und den Uebergang zur Wiese 
Die Kunst am Hofe der 
Tn ganz aufserordcntUch vornehmem und prächtigem Gewände 
bietet der Köuigsberger Kunstforscher Hermann Ehrenberg, der sich 
besonders durch seine „Geschichte der Kunst im Gebiete der Provinz 
Posen“ einen geachteten Namen erworben hat, eine höchst werthvollo 
kunstgeschiclitliche Gabe dar”) Sie ist doppelt werthvoil, weil sie über 
das Kunst.loben eines vom grofsen Culturstrome doch etwas seitab ge 
legenen Gebietes unterrichtet, das allzeit die regsten Beziehungen zu 
hervorragenden Meistern und angesehenen Kunststätten unterhielt, 
und weil sie auf der zuverlässigsten Grundlage, der Heranziehung 
bisher unverwertheter Quellen aller Art, beruht und letztere mit dem 
erhaltenen. Uenkmälerbestande in sachgemäße Wechselbeziehung zu 
setzen versteht. 
Auf alten deutschen Culturboden, den die Arbeit des deutschen 
Ritterordens urbar und fruchtbar gemacht hatte, führt Ehrenbergs 
Arbeit hinüber. Sie zeichnet ln knappen Zügen zunächst die Kunst 
pflege des Ordensgebietes während der letzten Jahrzehnte seines 
Bestandes und weist die ersten Spuren des Eindringens der Renais 
sance nach. Die persönlichen Beziehungen der beiden letzten Hoch 
meister, Friedrichs von Sachsen und Albrecbts von Brandenburg, 
vermittelten mannigfache Zuflüsse westdeutscher Kunst. Schon 1516 
erwarb Albrecht von Brandenburg vier Tafel bilden von Lukas Oranacb, 
die ihm so gefielen, dafs er bereits im Januar 1517 dem Meister einen 
anderen Auftrag zugehen ließ. Als nach dem Krakauer Frieden das 
Ordensland sich wieder ruhiger entwickeln konnte, und die Waffen 
ruhten, war der Herzog in der Lage, der Hebung der Cultur ein 
größeres Interesse zuzuwenden. Urbarmachung des Landes, Förde 
rung des überseeischen Handels, Schulgründungoii, Anlegung von 
Buchdruckereien, Berufung namhafter Gelehrten, Pflege der Musik 
und der bildenden Künste erfreuten sich der werkthätigsten Unter 
stützung des Landesherrn. War Herzog Albrecht auch nicht ein Be 
schützer der Kunst im höchsten Sinne des Wortes, da er wiederholt 
praktische Gesichtspunkte bei seinen Unternehmungen im Auge hatte, 
so entfaltete sich doch bald unter ihm ein reges Kunstlebeu, das in 
erster Linie erprobte Künstler aus der Mitte oder dem Westen des 
deutschen Reiches heben sollten. Anfangs wurden, da Albrecht in 
jungen Jahren viel in Nürnberg verkehrt hatte, hauptsächlich süd 
deutsche Meister, ganz besonders aus Nürnberg berufen, während in 
späteren Tagen Beziehungen zu den Niederlanden und zum Nieder 
rheine mehr in den Vordergrund rückten. Architektur, Malerei, 
Bildnerei und Kleinkünste erfreuten sich gleich lebhafter Förderung. 
Der Umstand aber, dafs Herzog Albrecht für gar manche seiner 
Unternehmungen berühmte Meister heranzuziehen und mit den herr 
schenden Kunstanschauungen in lebendigster Fühlung zu bleiben 
trachtete, erhebt seine Bestrebungen zu einem Gegenstände allgemein 
kunstgeschichtlichen Interesses. 
In erster Linie war Albrecht ein Förderer des Bauwesens, Sachte 
er doch bereits als Hochmeister durch eine eigenhändig erlassene 
Dienstordnung für den Baumeister den Baubetrieb praktisch zu regeln, 
gab Anweisung über Vergebung und Entlohnung der Arbeiten, über 
Materialbeschaffung usw. Die Wochenbauregister, welche im Sinne 
dieser Ordnung geführt wurden, vermitteln werthvolle Aufschlüsse 
über den ganzen Baubetrieb, seine Einrichtungen, die dabei be 
schäftigten Personen und über die von ihnen ausgeführten Arbeiten. 
Nicht nur die Ausgaben für Maurer, Zimmerleute, Bretlschneider, 
Schmiede und Taglöhner, sondern auch jene für Glaser, Töpfer, 
Tischler, Maler, Kupferschmiede, Dreher, Zinngiefser, Schirrmacher, 
Rothgiefser und Schleifer erscheinen verzeichnet und ermöglichen 
den Nachweis eines an Abwechslung reichen Bildes der Kunst-, be 
sonders der Bauthätigkeit, die genau geregelt war. 
Die Oberaufsicht führte der Oberburggraf, als dessen Stellvertreter 
*) Die Kunst am Hofe der Herzoge von Preufsen. Von 
Hermann Bhrenberg. Berlin u, Leipzig, 1899. Giesecke u. Devrient. 
VIH u. 287 S. in gr. 4 y . Mit 2 Heliogravüren, 10 Tafeln und 51 Abb. 
im Text. Geb. Preis 27 Mark. 
vermittelt. Die Herstellung dieser Deckwerke in fünffacher Böschung 
ist ziemlich kostspielig; in ähnlichen Fällen dürfte es genügen, ihnen 
eine dreifache Böschung zu geben und den gegenüberliegenden 
Buhnenköpfou mit fünffacher Böschung entsprechende Grundschweilcn 
vorzulegen. Diese Art von Deckwerken ist im Memeldelta auf An 
regung des Geheimen Oberbauraths Ludwig Hagen eingeführt und 
werden seit dein Jahre 1884 in großem Umfange besonders da (z. B. 
an Schaardeichen) angewandt, wo ein starker Angriff von Strömung 
und Eis stattfindet und wo die früher üblichen Deckwerke • aus 
gewöhnlichem Packwerk auf die Dauer nicht standhielten. Sie 
haben sich ausgezeichnet bewährt und erfordern nur geringe Unter 
haltung. 
Königsberg. Scholz, Bauratb. 
Herzoge von Preufsen. 
der Hausvoigt begegnet. Da ersterem die Einholung der Befehle des 
Herzogs über die ihm vorzutragenden Bauangelegenheiten und die 
Weiterbegebung seiner Entscheidungen an die Vollzugsorgane zufiel, 
so erscheint er als Haupt der administrativen Leitung des Baues. 
Die technische lag in den Händen des Baumeisters, der nicht als 
schlichter Manermeister, sondern als führender Architekt zu denken 
ist, die Entwürfe, für deren Herstellung einmal ausdrücklich ein be 
stimmter Raum des Schlosses angewiesen wurde, lieferte und ihre 
Ausführung überwachte, die Arbeiten geeigneten Kräften zuwies und 
überprüfte, bei der Materialienbeachaffung zu Rathe gezogen wurde 
und eine angesehene gesellschaftliche Stellung einnahm. Daß sogar 
Studienreisen ins Ausland erstrebt und bewilligt wurden, spricht 
deutlich für die künstlerische Regsamkeit des nach Fühlung mit dem 
Besten und Zeitgemäßen suchenden Zeitalters. Mauer- und Zhmner- 
meister unterstanden dem technischen Bauleiter, waren entweder wie 
der Parlier fest angestellt oder übernahmen einzelne Arbeiten im 
Verding. Gesellen und Lehrlinge nahm der Meister auf. Der Bau 
meister reiste im Lande umher und beaufsichtigte die Ausführung der 
mannigfachen Werke. Als Mittelpunkt der Bauthätigkeit galt Königs 
berg, zu dessen Zünften die vom Hofe beschäftigten, meistens aus 
wärtigen Künstler nicht immer in freundlichen Beziehungen standen. 
Von ganz besonderem Interesse bleibt die Thatsache, dafs Herzog 
Albrecht nicht nur das Bauwesen durch Erlassung bestimmter Vor 
schriften regelte, sondern auch eine Sammlung von architektonischen 
Rissen und Modellen anlegte und letztere umsichtig zu vermehren 
trachtete. So beauftragte er seinen in Nürnberg aufgenommenen Hof 
maler Ci’ispin Herrant, Zeichnungen nach künstlerisch ausgeführte n 
Gebäuden, Paneelen und Täfelungen in italienischer Art mitzubringen, 
bezog von Nürnberg noch später Abrisse von Neubauten und be 
mühte sich, die „abgerissen Gepeu-Kunst“ aus dem Nachlasse des 
Kurfürsten Friedrich von Sachsen zu erwerben. Sein Baumeister 
Nufsdörfer hatte auf Studienreisen wichtige Neubauten Süd West 
deutschlands und der Niederlande aufzunehmeu, während der Nach 
folger desselben unmittelbar auf das Studium der Marienburg hinge 
wiesen wurde. Der Danziger Hathsbaumeister Wilhelm Ilelmesen 
lieferte dem Fürsten Visirungen, Graf Heinrich von Nassau sandte ihm 
eine Abbildung des neuen Schlosses in Breda. Von Braunschweig er 
hielt er eine Abbildung der Befestigungsanlagen in Wolfeubüttel, vom 
kursäcbsischeu Hofe leihweise ein geschnitztes Modell der Jngol- 
städter Befestigung. Gern half Herzog Albrecht anderen Kunstfreunden 
wie Johann, Dautiscus, Bischof von Errnland, mit einzelnen Stücken 
dieser Sammlung aus, die er nach dem Zeugnisse des Baumeisters 
David Römer besonders hoch hielt und mit grofsen Kosten vermehrte. 
Einer solchen Vorliebe für Architekturfragen begegnet man während 
des 1(>. Jahrhunderts unter den fürstlichen Persönlichkeiten, vielleicht 
nur noch bei dem kunstsinnigen Erzherzoge Ferdinand von Tirol, der 
den Plan zum Baue des bekannten originellen Steruschlosses bei Prag 
ersonnen und mit eigener Hand entworfen Lat. 
Unter den im Aufträge Herzog Albrechts uusgefuhrten Bauten ist 
vor allem der leidlich erhaltene Portalbau des Schlosses in Königs 
berg zxi nennen, ein Werk des in Nürnberg offenbar wohlbekannten 
Friedrich Nufsdörfer, der im Januar 1530 nach Preufsen ging und 
nach Beziehungen seiner Arbeit zu Baseler Schöpfungen wahrschein 
lich aus dieser Gegend stammte. Ein neues klassisch-humanistisches 
ideal hat in diesem Portale seine baukünstleriscbe Verkörperung ge 
funden, die den Herzog derart befriedigte, dafs er Nufsdörfer unter 
glänzenden Bedingungen für seine weiteren Dienste verpflichtete und 
auf eine neuerliche Studienreise nach den Niederlanden und England 
sandte. 1535 verließ Nufsdörfer heimlich mit Zurücklassung beträcht 
licher Schulden den Dienst des Herzogs, der nun den bisherigen Hof 
tischler Christian lloffmann aus Basel zum Baximeister bestellte. Nach 
des letzteren Tode wandte sich der Herzog an Wilhelm von Kleve, 
Philipp von Hessen und Moritz von Sachsen um einen erfahrenen 
Werkmeister und berief 1542 Zicgelformer und Cementmacher au» 
Amsterdam nach Königsberg, wo in demselben Jahre der aus Nürn
	        

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