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Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1937 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1937 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1927
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3717875
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil IV. Straßen und Häuser Berlins

Kapitel

Titel:
Straßen und Häuser von Berlin

Kapitel

Titel:
M

Kapitel

Titel:
Ma

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  • Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1937 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste
  • Nr. 1, 21. Januar 1937
  • Nr. 2, 11. Februar 1937
  • Nr. 3, 25. Februar 1937
  • Nr. 4, 11. März 1937
  • Nr. 5, 23. März 1937
  • Nr. 6, 6. April 1937
  • Nr. 7, 15. April 1937
  • Nr. 8, 11. Mai 1937
  • Nr. 9, 3. Juni 1937
  • Nr. 10, 24. Juni 1937
  • Nr. 11, 2. September 1937
  • Nr. 12, 7. Oktober 1937
  • Nr. 13, 4. November 1937
  • Nr. 14, 30. November 1937
  • Nr. 15, 14. Dezember 1937

Volltext

Sitzung am 23. März 1937. 
41 
Steuerhaushalt weitere Mehreinnahmen zum Aus 
gleich zur Verfügung standen und daß uns auch im 
Wohlfahrtshaushalt, wenn auch nicht in gleichem 
Umfange, noch gewisse Ausweichmöglichkeiten gegeben 
waren. 
Ein paar Worte über die Entwicklung des Wohl 
fahrtshaushalts: In den früheren Jahren rührten die 
Verbesserungen unserer Finanzlage im wesentlichen 
aus zwei Umständen: einmal aus dem Steigen der 
Einnahmen und aus dem Fallen der Ausgaben für 
Wohlfahrtserwerbslose. Beide Umstände addierten sich 
in ihrer Wirkung zu einem positiven Ergebnis. Die 
Aufwärtsentwicklung der Steuern ist mit Gleichmaß 
weiter fortgeschritten, dagegen ist die Abwärtsentwick 
lung an ersparten Unterstützungen durch Rückgang 
der Arbeitslosigkeit, wenn auch hoffentlich noch nicht 
abgeschlossen, so doch zu einem gewissen Stillstand 
gekommen. Wir nehmen bei den Haushaltsansätzen 
für Wohlfahrtserwerbslose im nächsten Jahr noch 
einen Durchschnittsstand von 50 000 an. Das ist vor 
sichtig gerechnet; hoffentlich wird die tätsächliche 
Jahresdurchschnittszahl darunter liegen. Aber selbst 
wenn wir annehmen, daß sie noch darunter sinkt, sind 
es doch sehr bescheidene Beträge, gemessen an dem, 
was an Verbesserungen in den letzten 2 Jahren ein 
getreten ist. Wir gehen deshalb davon aus, daß eine 
wesentliche Erleichterung der Finanzlage durch einen 
Rückgang der Wohlfahrtslasten in absehbarer Zeit 
nicht'mehr zu erzielen ist. Wir gehen auch davon 
aus, daß irgendwelche Reichszuschüsse zu unseren 
Wohlfahrtslasten in Zukunft nicht mehr gewährt 
werden. Die sog. „Reichswohlfahrtshilfe" ist im Laufe 
des Jahres 1936 fortgefallen, nachdem die Zahl der 
Berliner anerkannten' Wohlfahrtserwerbslosen unter 
10% des gesamten Bestandes gesunken ist. 
Nun zum Steuerhaushalt: Die Gewerbesteuer 
muß auf Grund des neuen Reichsgewerbesteuergesetzes 
für das Rechnungsjahr 1937 mit einem neuen Hebesatz 
erhoben werden. Es ist den Gemeinden nicht gestattet, 
aus diesem Anlaß etwa eine Steuererhöhung durch 
zuführen, und wir beabsichtigen auch nicht, einem 
solchen Gedanken Raum zu geben. Es kommt also 
darauf an, einen Hebesatz neuen Rechts zu errechnen, 
der das Aufkommen gewährleistet, wie es bei Weiter 
erhebung der alten Zuschlagsätze in Berlin eingetreten 
wäre. Nach längerem Rechnen schlagen wir für die 
Gewerbesteuer einen Hebesatz von 230% zum Ge 
werbeertrag und zum Kapital vor und von 600%, 
zur Lohnsteuer. Diese Hebesätze sind jedoch nur vor 
läufige. Sollten die vorgesehenen Hebesätze sich als 
zu niedrig erweisen, sollen sie möglichst nicht ge 
ändert werden. Sollten sie sich als zu hoch erweisen, 
so sollen sie auf die Höhe zurückgeführt werden, die 
notwendig ist, um ein Gesamtaufkommen von etwa 
160 Millionen Gewerbesteuer im Laufe des Jahres 
1937 sicherzustellen. Wir haben im Laufe des Jahres 
1936 ein Ist-Aufkommen von etwa 140 Millionen ge 
habt, dürfen also bei bescheidenem Konjunkturfort 
schritt mit einem Ist-Aufkommen von 160 Millionen 
in 1937 rechnen. Dies Ist soll mittels eines bestimmten 
Hebesatzes auf die Gesamtheit der Steuerpflichtigen 
umgelegt werden. Insoweit waren wir also nicht' in 
der Lage, irgendetwas an der Gewerbebesteuerung 
unserer Berliner Wirtschaft zu ändern. In anderer 
Richtung allerdings haben wir versucht. Fortschritte zu 
erzielen, nämlich- dadurch, daß wir das Gewicht der 
Gewerbesteuer zwischen ihren zwei Erhebungsarten 
etwas verschoben haben. Berlin erhob bisher eine 
verhältnismäßig hohe Lohnsummensteuer, die dem 
preußischen Landesdurchschnitt entsprach (1265%). 
Wir wollen nunmehr bei der Aufteilung der gesamten 
Gewerbesteuerlast die Ertragssteuer etwas stärker her 
anziehen irnd die Lohnsummensteuer etwas weniger, 
um dadurch die wirtschaftshemmende Lohnsummen 
steuer einer Senkung entgegenzuführen. Bei einer nor 
malen Umrechnung der früheren Zuschlagssätze (1265%) 
hätten wir heute als neuen Hebesatz ungefähr 750 
bis 760% erheben müssen. Wir schlagen Ihnen aber 
tatsächlich nur 600% als künftigen Hebesatz der Lohn 
summensteuer in Berlin vor und glauben, daß wir 
damit die wirtschaftshemmende Lohnsummensteuer in 
Berlin etwas abbiegen können. Die Verteilung der 
Gewerbeertragsteuer auf die einzelnen Gruppen der 
Steuerpflichtigen wird Verschiebungen erfahren. Es 
wird Steuerpflichtige geben, die im Jahre 1937 mehr 
Gewerbesteuer zu zahlen haben als 1936, und zwar 
nicht bloß um den Betrag höher, um den sich die 
Erträge des Unternehmens erhöht haben, sondern 
auch verhältnismäßig. Das sind automatische Rück 
wirkungen des neuen Reichsgewerbesteuergesetzes, die 
insbesondere dadurch herbeigeführt werden, daß in den 
Tarif der Ertragsteuer auch das Gewerbekapital 
eines Unternehmens mit hineingezogen worden ist, 
was bisher in Preußen nicht der Fall war. Es 
werden also besonders kapitalintensive Betriebe — ich 
nenne die Großbanken als Beispiel — eine Erhöhung 
ihrer Gewerbesteuer im Laufe des Jahres 1937 er 
fahren, der allerdings in gleicher Höhe des Aufkom 
mens. Steuererleichterungen bei anderen Gruppen 
der Gewerbesteuerpflichtigen gegenüberstehen. 
Es ist wichtig festzuhalten, daß wir erstens die 
Zuschlagssätze zur Gewerbesteuer nur vorläufig fest 
setzen mit einem Aufkommenssoll von 160 Millionen. 
Zweitens ist wichtig, festzuhalten, daß wir die Lohn 
summensteuer im Verhältnis zu früher senken werden. 
Durch diese Umstände glauben wir, auf die Leistungs 
fähigkeit unserer Berliner Wirtschaft ausreichend Rück 
sicht genommen zu haben. Ich bin davon überzeugt, 
daß die meisten oder viele andere deutsche Großstädte, 
die sich mit uns in ihrer Wirtschaftsstruktur vielleicht 
vergleichen können — ich denke an die Städte des 
rheinisch-westfälischen Industriegebiets und andere In 
dustrie- und Gewerbestädte — höhere Gewerbesteuer- 
sätze erheben, als wir sie Ihnen heute hier vorschlagen. 
Durch diese Maßnahmen haben wir, wie ich hoffe, 
sichergestellt, daß die Stadt Berlin mit ruhig festem 
Schritt, wenn auch etwas langsam, aber um so nach 
haltiger, ihre Finanzen in den nächsten Jahren sichern 
kann. Wir haben nicht bloß für 1937 gearbeitet, son 
dern wir haben die Aufstellung des Haushaltsplanes 
1937 unter einen weiterreichenden Gesamtgesichtspunkt 
gestellt. Es wäre uns erwünscht gewesen, zur Ver 
besserung der Leistungen der Stadt mehr auszugeben. 
Wir hätten sicherlich gern auf dem Gebiet des Schul 
wesens, des Gesundheitswesens, der öffentlichen Für 
sorge, der Personalverwaltung und was sonst an 
großen Aufgaben der Stadt obliegt, mehr getan. Wir 
haben tausende von kleinen, in sich wohl gerecht 
fertigten Wünschen unserer Fachverwaltungen oder 
großer Organisationen ablehnen müssen, weil wir die 
erforderlichen Deckungsmittel nicht bereitstellen können 
und weil wir uns von der Hauptlinie unserer Finanz 
politik unter keinen Umständen abdrängen lassen 
wollen. Wir haben trotzdem auf einigen Gebieten — 
wie auf dem Gebiet des Schulwesens durch Erhöhung 
der Mittel für Schulbauten, durch Verbesserung der 
Ausstattung der Schulen mit Lehrmitteln, durch Ver 
besserung vor allen Dingen auch der Verhältnisse bei 
den Berufs- und Fachschulen, denen für Berlin und 
mit Rücksicht auf den Vierjahresplan eine besondere 
Bedeutung zukommt — Fortschritte erzielt. Wir 
haben es uns angelegen sein lassen, nicht als Kultur 
banausen zu gelten, indem wir für Theater, für Musik, 
für Büchereien und für sonstige kulturelle Bestre 
bungen unserer Stadt nach bestem Vermögen einiges 
zur Besserung beigetragen haben. Wir haben uns auch 
bemüht — der Herr Oberbürgermeister deutete es
	        

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