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Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1921 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berlin und Wien in den Jahren 1845 - 1852 / Vitzthum von Eckstädt, Karl Friedrich (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Frühere Titel:
Stenographischer Bericht
Spätere Titel:
Plenarprotokoll
Schlagworte:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1969
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9640890
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (44), 23. Januar 1969
  • Nr. 2 (45), 13. Februar 1969
  • Nr. 3 (46), 27. Februar 1969
  • Nr. 4 (47), 13. März 1969
  • Nr. 5 (48), 27. März 1969
  • Nr. 6 (49), 24. April 1969
  • Nr. 7 (50), 8. Mai 1969
  • Nr. 8 (51), 22. Mai 1969
  • Nr. 9 (52), 12. Juni 1969
  • Nr. 10 (53), 26. Juni 1969
  • Nr. 11 (54), 9. Juli 1969
  • Nr. 12 (55), 10. Juli 1969
  • Nr. 13 (56), 25. September 1969
  • Nr. 14 (57), 28. September 1969
  • Nr. 15 (58), 9. Oktober 1969
  • Nr. 16 (59), 23. Oktober 1969
  • Nr. 17 (60), 13. November 1969
  • Nr. 18 (61), 27. November 1969
  • Nr. 19 (62), 11. Dezember 1969
  • Nr. 20 (63), 17. Dezember 1969
  • Nr. 21 (64), 18. Dezember 1969
  • Nr. 22 (65), 19. Dezember 1969

Volltext

502 
56. Sitzung vom 25. September 1969 
Lummer 
Am 8. 5.: 
Uns fordert man immer wieder auf, Realitäten in 
Europa, insbesondere die nach dem zweiten Welt 
krieg entstandenen Grenzziehungen und Staats 
bildungen anzuerkennen. Das ist für viele von uns 
schwer, aber wir werden wohl vom heute Beste 
henden ausgehen müssen. 
Am 8. 9.; 
West-Berlin, seine Existenz, seine freiheitliche 
Grundordnung, seine Bindungen, ist genauso eine 
Realität, wie die polnische Westgrenze eine Realität 
und wie wohl auch die DDR eine Realität ist. 
Am 11. 9. sagte der Regierende Bürgermeister; 
Wir gehen davon aus, daß alle Beteiligten einsehen 
werden, daß, wer eine Zukunft in Frieden will, von 
nichts anderem ausgehen kann als von den Posi 
tionen, wie sie heute bestehen, ob sie uns passen 
oder nicht. Das wechselseitige Gerüttle an der Exi 
stenz oder auch nur der Form der anderen Seite ist 
zwecklos und bringt niemanden voran. 
Diese Äußerungen sind uns unklar. Dabei wird die man 
gelnde Klarheit noch durch Formulierungen des sowje 
tischen Außenministers Gromyko und des ehemaligen 
Regierenden Bürgermeister Albertz — er weilt heute 
nach langer Zeit wieder in unserer Mitte, weil er wahr 
scheinlich für dieses Thema besonders zuständig ist — 
(Heiterheit bei der CDU) 
unterstrichen, die frappierend ähnlich sind dem, was 
der Regierende Bürgermeister gesagt hat. Vielleicht 
wird sich der Regierende Bürgermeister nicht ohne 
weiteres mit deren Konsequenzen und Schlußfolgerun 
gen einverstanden erklären. Aber man muß wohl auch 
das parat haben, was von denen gesagt wurde. So sagte 
Gromyko — ich zitiere wieder —: 
„Die Sowjetunion sei bereit, ihre Beziehungen mit 
der Bundesrepublik zu verbessern, wenn es die 
Realität der Lage in Europa einschließlich der Tat 
sache der Existenz der Sozialistischen Deutschen 
Demokratischen Republik anerkennt. Die Existenz 
dieses Staates sei eine Realität, die niemand ändern 
könne.“ (21.9.69) 
Und an anderer Stelle; 
„Dieser Kontinent kann sich von der Kriegsgefahr 
nur in dem Falle befreien, wenn die europäischen 
Staaten ihre Politik unter Berücksichtigung der 
realen Lage durchführen, die im Ergebnis des zwei 
ten Weltkrieges und der Nachkriegsentwicklung 
entstanden ist und existiert. 
Die Anerkennung der Ergebnisse des Krieges durch 
alle Staaten, das ist es, was die Interessen der 
europäischen Sicherheit vor allem erfordern ... 
Die Klarheit der Haltung in der Frage der Aner 
kennung der Unabänderlichkeit der in Europa ent 
standenen Grenzen ist ein überaus wichtiger Grad 
messer dafür, welche Politik dieser oder jener 
Staat in den europäischen Angelegenheiten betreibt 
und ob seine Erklärungen zugunsten des Friedens 
seinen wirklichen Absichten entsprach.“ (11.7.69). 
Und Herr Albertz schreibt am 15. 9. 69; 
„Die Anerkennung der polnischen Westgrenze und 
die ‘Normalisierung der Beziehungen zwischen Polen 
und der Bundesrepublik gehören mit der Anerken 
nung der DDR zusammen.“ 
Zum Abschluß der Reihe von Zitaten eines noch aus 
der Publikation, die heute auf den Markt gekommen 
ist: 
„Man kann, wenn man will, selbst handeln und als 
Konsequenz eigener Schuld an Krieg und Völker 
mord durch die Anerkennung des Status quo den 
Weg zu einer wirklichen europäischen Friedens 
ordnung freimachen. Ich trete engagiert dafür ein, 
daß sie so oder so im einzelnen modifiziert Grund 
lage der Politik der kommenden Bundesregierung 
werde." 
Hier, glauben wir, hat der Regierende Bürgermeister 
die Chance und wohl auch die Pflicht zu Differenzie 
rungen oder eben zur Bestätigung, daß eine Differenzie 
rung infolge gleicher Auffassungen nicht nötig ist. Da 
bei geht es nicht um böswillige Unterstellungen. Es geht 
ganz einfach um die Klarheit der politischen Aussage 
und natürlich um Realitäten. Wir sehen uns bei Ab 
wägung aller Erklärungen des Regierenden Bürger 
meisters gezwungen, zumindest folgendes als reale Wil 
lenserklärung des Regierenden Bürgermeisters zur 
Kenntnis zu nehmen: 
1. Die Realität DDR wird anerkannt. 
2. Die Oder-Neiße-Linie wird anerkannt. 
Dies ist eine Mindestfeststellung, deshalb unsere weite 
ren Fragen: Welches sind die heutigen Wirklichkeiten 
und Realitäten, die wir nach Meinung des Regierenden 
Bürgermeisters „anzuerkennen“ haben, und welche 
Gründe liegen nach Auffassung des Senats jetzt für 
eine Anerkennung dieser Realitäten vor ? 
Eine Anerkennung von Realitäten, wie sie in den 
genannten Ausführungen des Regierenden Bürger 
meisters zum Ausdruck kommt, ist offensichtlich neu. 
Man könnte zum Beweis dafür frühere Erklärungen 
früherer Regierender Bürgermeister zitieren. Eine der 
artige Anerkennung ist dort nicht unumstritten, auch 
nicht in der SPD. Man wird sogar feststellen müssen, 
daß eine solche Politik dem widerspricht, was in der 
Vergangenheit von allen Parteien dieses Hauses gemein 
sam getragen wurde. Deshalb gibt es ein Recht darauf, 
nach den Gründen zu fragen, die diese Veränderung 
der Auffassungen hervorrief. Darauf kommt es uns an. 
Wenn wir darüber nachdenken, sehen wir vielleicht 
schon ein paar Gründe. Aber wir werden nachher fest 
stellen können, ob es nicht noch ganz andere gibt. So 
weit ersichtlich, spielen bei der Bereitschaft, in diesem 
Sinne Realitäten anzuerkennen, die Ungeduld und der 
Wunsch nach Bewegung ln der Außenpolitik eine maß 
gebliche Rolle. Da sich die Sowjetunion im Laufe der 
Jahre keineswegs als annäherungsbereit erwies, wird 
von seiten vor allem bestimmter Teile der SPD eine 
Annäherungspolitik befürwortet, die mit der Hoffnung 
auf Wandel begründet wird. Ob eine solche Hoffnung 
realistisch ist, vermag niemand zu sagen. Sicher ist, 
daß die Sowjetunion bisher keinerlei Veranlassung für 
eine derartige Hoffnung gegeben hat. Insofern liegen 
die Ursachen dieser gewachsenen Anerkennungsbereit 
schaft eher in vermeintlichen Hoffnungen im Westen 
als in erkennbaren und realen Ansätzen im Osten. 
Sicher macht sich die SPD auch gewisse Hoffnung 
wegen der Wahl. Das ist natürlich legitim. Und sicher 
ist diese Hoffnung auch einer der Gründe für ihre 
Annäherungsbereitschaft. Wer sich als erfolgverspre 
chende Partei oder als moderner Außenpolitiker dar 
stellen will, der den Nachweis versuchen möchte, er 
könne das Verhältnis zu Moskau verbessern, der hat 
es nicht einfach. Wenn er überhaupt nach draußen 
etwas Positives zeigen will, ist er gehalten, die Äuße 
rungen der Sowjetunion zu Fragen der Deutschland 
politik betont optimistisch darzustellen. Wir können 
feststellen, daß es bei den Äußerungen der Sowjetunion 
gelegentlich elegantere Formulierungen gibt. Gelegent 
lich bemerkt man auch, daß die Lautstärke der Be 
schimpfungen geringer geworden ist. Dann und wann 
— das wissen wir —, wie nach dem Oktober 1956 oder 
nach dem August 1969, bemüht sich die Sowjetunion 
geradezu darum, eine klimatische Verbesserung zu er 
reichen, um ihr ramponiertes Ansehen aufzubessern 
und vielleicht auch das Vergessen bei uns zu fördern. 
Aber diese Zurückhaltung im Ausdruck hat an der 
Sacheinstellung der Sowjetunion nichts geändert. Auch 
die viel zitierte Rede Gromykos zum Berlinproblem 
geht mit selbstverständlicher und schöner Eindeutig 
keit von den klassischen Formulierungen aus, daß 
Voraussetzung jeder Regelung die Anerkennung einer 
selbständigen politischen Einheit West-Berlin sei. 
Andererseits ist es verständlich, daß die sozialdemo 
kratischen Politiker, die in diesem Sinne Bewegung
	        

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