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Lampert Distelmeier, kurbrandenburgischer Kanzler / Holtze, Friedrich (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Lampert Distelmeier, kurbrandenburgischer Kanzler / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1927
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3717875
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil I. Einwohner Berlins

Kapitel

Titel:
M

Kapitel

Titel:
Mo

Schnellzugriff

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  • Lampert Distelmeier, kurbrandenburgischer Kanzler / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Abbildung: Lampert Distelmeier. Nach dem Kuperstiche von Busch. 1722
  • Titelblatt
  • Lampert Distelmeier, kurbrandenburgischer Kanzler
  • Einleitung
  • 1. Bis zum Eintritt in den brandenburgischen Dienst
  • 2. Als Rath Joachims II.
  • 3. Als Kanzler Joachims II.
  • 4. Als Kanzler Johann Georgs
  • Anmerkungen
  • Personen-Verzeichnis
  • Zu einigen, angeblich von Herrn v. Bismarck-Schönhausen herrührenden Artikeln der Kreuzzeitung aus den Jahren 1848 / Clauswitz, Paul (Public Domain)
  • Der Berliner Volksdialekt / Brendicke, Hans (Public Domain)
  • [Einleitung]
  • Städte, Stadttheile, Vorstädte von Berlin-Cölln
  • Geburt und Herkunft
  • Zur Naturkunde des Berliners
  • Aus der Kindersprache
  • Familien- udn Vornamen
  • Kleidung
  • Luxus und Genußmittel
  • Handel und Gewerbe
  • Schulausdrücke
  • Zur Grammatik
  • Fremdwörter

Volltext

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befragt wurde. Aber an einem nicht zu unterschäßenden Erfolge hat 
Distelmeier unstreitig einigen Antheil, nämlich an dem im Jahre 1575 
dur<gesezten Erwerbe der vor den Thoren der Hauptstadt liegenden 
böhmischen Herrschaften Beeskow und Storkow. Dieser Erwerb vollzog sich 
nämlich genau in den Formen des Lehnrechts, dessen oberster Verwalter 
in der Kurmark der Kanzler war. Die beiden Herrschaften waren seit 
Jahren dem Bisthum Lebus antichretisch verpfändet gewesen und dann 
auf den Markgrafen Johann von Küstrin, als den Rechtsnachfolger 
des Bischofs von Lebus, gediehen, der dem Kaiser als dem Eigen- 
thümer der Pfandobjekte neue Summen darauf vorgestret hatte. An 
eine Einlösung der Herrschaften wurde wohl kaum gedacht, und Mark- 
graf Johann behandelte, ebenso wie sein Nachfolger Kurfürst Johann 
Georg dieselben als brandenburgische Gebiete. Jmmerhin war es zur 
Sicherung dieses Erwerbes erwünscht, daß sich der Kaiser nach langen 
Berhandlungen dazu bestimmen ließ, dem Kurfürsten den erblichen Besitz 
derselben zu verleihen, was in der Weise erfolgte, daß er als König 
von Böhmen den Kurfürsten und seine Descendenten mit den Herrschaften 
belieh. Staatsrechtlich wurde damit eines jener wunderlichen Gebilde 
geschaffen, an denen jene Zeit so reich ist. Der Kurfürst wurde mit 
diesen Gebieten, ebenso wie mit Kottbus, Peitz, Krossen u. s. w. böhmischer 
Vasall und hatte bei jedem Thron- oder Mannfall durch einen dem 
Grafenstande angehörigen Vertreter den Lehnseid zu leisten, auch für 
jene beiden Herrschaften in solchen Fällen 500 Thaler Lehnstaxe zu 
zahlen. Dieses lehnsrechtliche Verhältniß, welches dem thatsächlichen 
nicht entsprach, da die Herrschaften völlig als ein Theil der Mark be- 
handelt wurden, hat sich noch über 100 Jahre geltend gemacht, obschon 
seit dem Prager Frieden die Niederlausik, zu der jene Gebiete gehört 
hatten, an Kursachsen abgetreten war. Forderungen von Lehnspflichten 
seitens der Krone Böhmen wurden immer wieder gestellt und von 
Brandenburgs Fürsten bald dilatorisch behandelt, bald unter Protest, bis- 
weilen in den wunderlichsten Formen gewährt, bis die Siege Friedrichs 
mit den lezten Resten der böhmischen Lehnshoheit aufräumten. 104) 
Distelmeiers Thätigkeit auf dem Gebiete der auswärtigen Politik 
war, wie gesagt, unter Johann Georgs Regierung keine bedeutende 
mehr, und es ist <arakteristisch genug, daß Gundling ihn jet auch 
zu Kourtoisie-Begrüßungen verwenden muß, um ihn für die lekten 
Lebensjahre angemessen beschäftigen zu können. Thatsächlich begleitete 
Lampert im Jahre 1575 den Kurfürsten im Frühjahr nach Dresden, 
wo Kaiser Maximilian mit seinen Söhnen zum Besuche bei Kurfürst
	        

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