Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1914 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1914 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Titel:
Der Ostring : von Köpenick nach Ahrensfelde : TR7
Sonstige Beteiligte:
Berlin. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Ausgabe:
3. Auflage
Erschienen:
Berlin: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, März 2020
Sprache:
Deutsch
Umfang:
1 Online-Ressource (6 Seiten)
Maßstab:
1:25 000
Fußnote:
Datum des Herunterladens: 14.04.2022
Schlagworte:
Berlin-Köpenick ; Ahrensfelde ; Radwandern
Berlin:
B 911 Verkehr: Individualverkehr
Kommunalwissenschaften:
Kws 850 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Städte. Gemeinden
Dewey-Dezimalklassifikation:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15461180
Sammlung:
Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen
Berliner Senatsverwaltungen
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1914 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 34. Jahrgangs, 1914.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
    Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103

Volltext

ftr. 91. 
Zentralblatt der Bauverwaltung. 
635 
Schöpfer der Vierungskuppel und der Spitze des Nordturmes, der in 
noch höherem Maße wie der Turmhelm des Johannes Hültz auf dem 
Straßburger Münster-Westbau die völlige spielende Auflösung des 
Steinkernes zeigt. Die äußerste Turmspitze gehört schon jener 
historisierenden Neugotik unter der Herrschaft der Hochrenaissance 
an, wie sie in den Niederlanden nicht selten ist als ein merkwürdiger 
Vorgänger zu dem Turmaufsatz des jüngeren Neumann auf dem 
Mainzer Dom-Ostturm. (Schluß folgt.) 
Georg Büttner t* 
Wiederum hat der Krieg einen Fachgenossen dahingerafft, dessen 
Verlust eine besonders schmerzlich empfundene Lücke in die Reihen 
der Staatsbaubeamten und unserer Architektenschaft überhaupt ge 
rissen hat Am 24. Oktober ist der Regierungs- und Raurat bei der 
Ministerial-Baukommission in Berlin Georg Büttner in den schweren 
Kämpfen, die sich im flandrischen Küstenlande abgespielt haben, den 
Heldentod für das Vaterland gestorben. An den Ufern der Yser 
kämpfend, erhielt er um die Mittagstunde des genannten Tages die 
Todeswunde, um gegen Abend, ohne das Bewußtsein wiedererlangt 
zu haben, in den Annen seines treu bei ihm ausharrenden Burschen 
seinen letzten Atemzug zu tun. 
Büttner war mit großer Freudigkeit Soldat. Seine kräftige Ge 
sundheit, sein zäher, an Anstrengungen gewöhnter Körper, den er 
durch häutige Hochgebirgsfahrten stählte, 
befähigten ihn, es den jüngeren Kameraden 
gleichzutun. Dies, sein hohes Pflichtgefühl, 
seine Opferbereitschaft, die ihm schon seit. 
Jahren gewordene Erkenntnis, daß das 
Vaterland jeden Augenblick in die Lage 
kommen könne, jeden waffenfähigen Mann 
bitter nötig zu brauchen, hatten ihn ver 
anlaßt, sich trotz seines vorgeschrittenen 
Lebensalters filr den Kriegsfall zur Ver 
fügung zu stellen. So wurde er am 
25. August, dem Tage, nach seinem 56. Ge 
burtsfeste, als Hauptmann und Kompagnie 
führer im Reserve-Infanterieregiment 206 
zur Fahne einberufen. Freudig griff er zum 
Degen. „Daß mir das noch vergönnt ist!“ 
kam es wiederholt von seinen Lippen. Gegen 
Mitte Oktober zog er mit seinen branden- 
burgischen Landwehrleuten hinaus ins Feld. 
Das Schicksal führte ihn schnell der Stelle 
zu, wo damals der Kampf gegen den Über 
mächtigen Feind am gewaltigsten tobte. 
Dort ist er gefallen, das Leben einsetzend 
für Kaiser und Reich, in der wiederholt 
ausgesprochenen Zuversicht, daß der Kampf 
für die idealen Güter, für die höhere Kultur 
dem Vaterlande den endgültigen Sieg 
bringen müsse. 
Gegenüber solchem Heldentum tritt das, was wir über das 
Friedenswerk Büttners zu sagen haben, fast in den Hintergrund. 
Will uns Zurückgebliebenen doch all unser berufliches Tun jetzt fast 
nebensächlich und gering erscheinen angesichts dessen, was draußen 
auf den blutgetränkten Schlachtfeldern geschieht. Gleichwohl können 
wir uns einen flüchtigen Blick auf das friedliche Lebenswerk des 
Dahingegangenen nicht versagen. Begegnen wir doch auch dort als 
hervorstechendem Wesenszug den Eigenschaften, die ihn uns als 
Soldaten besonders verehrungswürdig gemacht haben: voller Hingabe 
an das Ideal, unerschrockenem Handeln nach der gewonnenen Über 
zeugung und unbedingter, treuester Pflichterfüllung. 
Mit schönen Gaben für den von ihm gewählten Architektenberuf 
ausgestattet hat Büttner seine akademische Ausbildung in Stuttgart 
und Berlin empfangen. Hier trat er besonders Jakobsthal nahe, zu 
dem ihn Verwandtschaft der Kunst- und Lebensauffassung hinzog. 
Bei .Jakobsthal arbeitete er auch nach Ablegung der Staatsprüfungen 
zunächst, bis er Anfang 1890 in den.Staatsdienst übernommen wurde. 
Mehrere Jahre war er als Hilfsarbeiter im Ministerium der öffent 
lichen Arbeiten beschäftigt. An staatlichen Bauausführungen, die 
?r. st . 
unter seinen Händen entstanden, sind das Friedrichs-Gymnasium in 
Breslau, die Wiederherstellung des Erfurter Domes und der Neubau 
der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin zu nennen. 
Bei dem letztgenannten Bau, dessen Ausführung in der Hauptsache 
als sein Werk gelten kann, habe ich Gelegenheit gehabt, das un 
gewöhnliche technische und künstlerische Können des Verstorbenen 
schätzen zu lernen. Dieses Können hat er denn auch in seiner 
späteren nebenamtlichen Tätigkeit als Architekt des Brandenburgischen 
Konsistoriums bewiesen. Wie bei jeder Arbeit, so gab er hier neben dem 
Künstlerischen auch sein Innerstes. Er arbeitete mit den Gutsherren, 
mit den Bauern nicht nur zusammen, er kam ihnen auch menschlich 
nahe. Durch seine Selbstlosigkeit und Langmut überwand er selbst 
zähe Widerstände, und die nicht leicht zu behandelnden märkischen 
Landleute strichen, von „Ihrem Bäumt“ 
überzeugt, so manches Mal nach hartem 
Kampfe die Segel. „Seine Mark" war ihm. 
dem verhaltenen, herben, verschlossenen 
Sohne Westfalens, auch in seiner lang 
jährigen Tätigkeit als Provinzialkonservator 
ans Herz gewachsen. In diesem Amte, dem 
seine ganz besondere Neigung galt, hat er 
überaus segensreich gewirkt. Der Abschied 
von der Tätigkeit als beamteter Denkmal 
pfleger gehört zu den bittersten Erfahrungen, 
die ihm das berufliche Leben gebracht hat. 
Vom Jahre 1907 ab war er technisches Mit 
glied der Berliner Ministerial-Baukommission. 
auch hier getreu und unter allseitiger An 
erkennung seines Amtes waltend. 
Doch über alledem steht das, was Büttner 
als Mensch gewesen ist. Offen, aufrecht, ein 
Mann von Charakter war er denen nicht 
immer bequem, die schmiegsames und bieg 
sames Wesen wünschen. Er konnte hart und 
rücksichtslos erscheinen. Aber hinter der 
rauhen Schale verbarg sich ein kostbarer 
Kern. Der Verewigte war ein durchaus inner 
licher Mensch. Nie weichlich, war er doch der 
zartesten Regungen fähig. Seine ideale Ver 
anlagung konnte sich zur Begeisterung stei 
gern. zu einer Begeisterung, die nicht auf 
flackerte, um schnell wieder zu verlöschen, die sich nicht in schönen 
Reden erschöpfte, sondern die zur Tat führte, eine Begeisterung, die ihn 
namentlich ergriff, wenn es sich um vaterländische Dinge handelte. Das 
Studium der Geschichte gehörte zu den Lieblingsbeschäftigungen seiner 
Mußestunden, und er ließ dieses Studium einwirken auf seine Gesinnung, 
auf seine Entschließungen. „Es ist doch großartig, an dieser welt 
geschichtlichen Tat mitzuarbeiten, wenn auch nur als kleines Rädchen“, 
schreibt er kurz vor dem Ausrücken aus der Garnison ins Feld zur 
Beruhigung der Gattin, gewissermaßen um den Schritt zu rechtfertigen, 
der sie mit banger, ahnungsvoller Sorge erfüllte, ln jener Gesinnung 
hat er auch seine Söhne erzogen, deren einer als Seeoffizier auf der 
„Scharnhorst“ jüngst den siegreichen Kampf gegen die Engländer mit 
ausgefoehten hat, während der andere, der jüngere, bei Ausbruch des 
Krieges nicht einen Augenblick gezögert hat. sich, als Kriegsfreiwilliger 
zu stellen. Und so ist Büttner selbst hinausgezogen in den heiligen 
Krieg, so ist er fürs Vaterland in den Tod gegangen. Seine Getreuen 
haben ihren Hauptmann auf dem Schlachtfelde das Grab gegraben, 
nach dem seine trauernden Freunde und Fachgenossen in dauernder, 
bewundernder Verehrung blicken, 0. Hoßfeld. 
Georg Büttner. 
Vermischtes. 
Auszeichnungen, Die Technische Hochschule Fridericiana in Karls 
ruhe hat auf einstimmigen Antrag der Abteilung für Maschinenwesen 
die Würde eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber verliehen: 
den Diplomingenieuren, Mitgliedern des Direktoriums der Aktien 
gesellschaft Friedrich Krupp, Professor Fritz Rausenberger in An 
erkennung seiner hervorragenden technisch - wissenschaftlichen Ver 
dienste um die Konstruktion der neueren großen Geschütze, ins 
besondere der 42 cm-Mörser, und Rudolf Hartwig in Anerkennung 
seiner hervorragenden technisch-wissenschaftlichen Verdienste als 
Leiter der Gesehtttzwerkstätten der Firma Krupp. 
Mannorlieht für Krankenhäuser empfiehlt £>r,^o>uq. W. Voege 
in Hamburg in Nr. 80 des Gesundheitsingenieurs vom 25. Juli 1914. 
Nach seinen Ausführungen hat der Ingenieur Hermann Engel in 
Hamburg ein Schleif- und Tr&nkungsverfahren erfunden, das Marmor 
tafeln von 8 bis 20 mm Stärke durchsichtiger als normale Milchglas 
scheiben macht. Farbiger Marmor ergibt dabei schöne Lichtwirkungen, 
die durch Gläser nicht nachzuahmen sind. Die Untersuchung ein 
farbigen Marmors auf Durchlässigkeit für sichtbare, ultraviolette und 
ultrarote Strahlen sowie auf Lichtzerstreuungsvermögen ergab u. a. 
die im nachstehenden Tabellenauszug enthaltenen Werte:
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.