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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXVIII.1878 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1926
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3642571
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil II.Branchen=Verzeichnis

Kapitel

Titel:
Branchen-Verzeichnis

Kapitel

Titel:
D

Kapitel

Titel:
Da

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXVIII.1878 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • H. IV-VII
  • H. VIII-X
  • H. XI-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

531 
M. Jende, Schlofs Carolath in Schlesien. 
562 
bürg, Neuweiler und Niedermünster. Eine grofse Anzahl der 
erhaltenen romanischen Glockenthürme sowie viele Portale, 
Pfeiler und Säulen lassen den gleichen Ausgangspunkt nicht 
verkennen. 
3) Das Auftreten der Hirsauer Bauschule kurz vor dem 
Schlüsse des XI. Jahrhunderts, vertreten durch St. Johannes 
in predio, Murbach, Alspacli und Egisheim. Abgesehen von 
der interessanten Plandisposition der Cboranlagen, sind die 
selben besonders lehrreich für die immer stärker hervor 
tretende Tendenz, einzelne Bautbeile zu wölben, ohne aber 
mit den in den Nachbargegenden bereits bestehenden und 
in ununterbrochener Ausbildung begriffenen Gewölbebau 
systemen der lombardischen und burgundischen Bauschule 
erfolgreich wetteifern zu können. 
Den Sieg errang nach kurzer Zeit des Wettkampfes und 
auf lange Zeit hin das lombardische gebundene Bausystem, 
welches mit verschwindend wenigen Ausnahmen die spät 
romanische Baukunst des Elsasses bis zum jähen Eintritte 
der gothischen Baukunst beherrscht hat. 
Berlin, März 3878. F. Adler. 
Schlofs Carolath in Schlesien. 
(Mit Zeichnungen auf Blatt 62 im Atlas,) 
Eine halbe Stunde Weges von dem Städtchen Beuthen 
an der Oder, stromabwärts, erhebt sich auf einer unmittel 
bar am rechten Oderufer steil emporsteigeuden Anhöbe als 
imposanter Renaissancebau das fürstliche Schlofs Carolath. 
Mit seinen compacten Massen, seinen Wällen und Basteien, 
seinen hohen Firsten und spitzen Thürraen ragt es weit 
über die, den Strom umkränzenden, hundertjährigen Eichen 
und Buchen hinaus, und eröffnet dem Besucher einen pracht 
vollen Ausblick über die herrlichen Waldungen und lachen 
den Fluren des gesegneten Oderthaies. Aber nicht nur für 
den Landschafter, sondern viel mehr noch für den Archi 
tekten ist das Schlofs von hohem Interesse, besonders durch 
einen grofsen gewölbten Saal im Erdgeschofs und die in 
schöner Hochrenaissance ausgeführte Schlofscapellc, welche 
durch die ganze Höhe des Schlosses hindurchgeht. Im Fol 
genden soll die Geschichte dieses Schlosses in Kürze dar 
gestellt werden, und zwar nach einer aus den Stadtbüchern 
von Beuthen und dem Archiv zu Carolath durch den Beu- 
thener Chronisten D. Klopsch zusammengetragenen Geschichte 
des Geschlechts von Schönaich. 
Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Karlatt 
findet sich in einem Beuthener Stadtbuch bei einer Ver 
handlung vom 29. Octobor 1503, in welcher unter den 
Zeugen ein Edelmann Nikol Becnc als Hauptraann auf dem 
Karlatt aufgeführt wird. Die Entstehung dieses Namens 
Karlatt oder Karlat (d. h. Karlswald, von Karl und dem 
polnischen Las, altslavisch Lath, Laubwald) datirt aber von 
einer 1360 stattgofnndenen Theilung der beuthenschen Län 
dereien zwischen dem Kaiser Karl IV. von Böhmen, dem 
dieser Theil als Leibgedinge der Gemahlin des polnischen 
Herzogs Primislaw nach ihrem Tode anheimfiel, und dem 
Herzog Heinrich V. von Glogau. In die nächsten Jahre nach 
1360 fällt auch gowifs die Gründung des Ortes Karlatt, 
indem nach erfolgter Theilung hier ein Haus errichtet 
wurde für einen Jäger, der den „Karlswald“ zu beaufsich 
tigen hatte, womit die in dom fürstl. Hause bestehende 
Sage, dafs Karlatt ein Jägerhaus gewesen sei, übereiustimmt. 
In der Mitte des 16. Jahrhunderts findet sich hier 
bereits ein herrschaftliches Wohnhaus mit einem Vorwerk, 
aber noch kein Dorf, wie aus einem ürbarium des dama 
ligen Besitzers, Franz v. Rechenberg, vom Jahre 1554 her 
vorgeht. Die Familie der Rechenberge besafs Karlatt seit 
1381, wo Nikolaus v. Rechenberg von Karl IV. damit be- 
Zeitschrift f. Bauwesen. Jahrg. XXVIII. 
lehnt worden war. Das Wohnhaus betreffend, sagt eine 
1600 geschriebene Chronik von Peter Tietz aus Beuthen, 
dessen Jugendzeit mit den letzten Jahren Franz v. Rechen- 
berg’s zusammenfällt: „Er überkam von seinen Vorfahren 
ein hölzernes Haus, rifs es nieder, und fing an, ein Schlofs 
aus Stein und Ziegeln zu bauen; er legte aber den Grund 
schlecht, so dafs es Risse bekam, und je länger je mehr 
durch hölzerne Balkon gestützt werden mufste.“ 
Im Jahre 1561 ging die Herrschaft für den Kaufpreis 
von 50000 Thlr. in den Besitz des Ritters Fabian v. Schön 
aich über, welcher sie durch Ankauf westlich bis zur Neifse 
ausdehnte. Vergeblich waren jedoch trotz dieser Macht alle 
Bemühungen bei den Kaisern Ferdinand I. und Maximilian II., 
die Belehnung für seine ganze Familie zu erlangen; viel 
mehr wurde die Herrschaft bei seinem Tode vom Kaiser 
cingezogen. Sein Vetter Johannes erhielt sie pfandweise 
zurück, und erst dessen ältester Sohn Georg erreichte durch 
seine hohe Achtung, die er am Hofe genofs, und für den 
Preis von 100000 Thlr. die Umwandlung der Herrschaft in 
ein Allodialgut im Jahre 1595, und seine Erhebung in den 
Frciherrnstand. 
Mit der Verwirklichung dieses lange gehegten Wunsches 
wuchs das Interesse an der Herrschaft in hohem Grade, und 
so reifte bei Georg der Gedanke, seiner Macht auch äußer 
lich Ausdruck zu geben in der Errichtung eines würdigen 
Familien-Stammsitzes. Das alte Schlofs war ihm in bereits 
sehr baufälligem Zustande Übergeben, aufserdem später vom 
Blitz getroffen und stark beschädigt worden. Eine Beschrei 
bung seines damaligen Zustandes giebt das von der Eönigl. 
Kammer zu Breslau aufgenommene ürbarium von 1593, wel 
ches besagt, das Schlofs sei auf drei Gahden (Stockwerke) 
hoch, zierlich und wohl erbauet, aber mit Grundmauern nicht 
wohl verwahret. Die oberen Mauern drückten durch ihre 
übermäfsige Schwere zu sehr auf die unteren und müfsten 
durch anlehnende Stützen gehalten werden; es wäre denn, 
| dafs der obere Gahden wiederum abgetragen, und das Schlofs 
: auf beiden Seiten mit Pfeilern und Rundelen (Bögen) ver- 
' wahret und unterfahren würde.“ Die Nothwendigkeit eines 
sehr umfassenden Reparaturbanes beschleunigte des Freiherrn 
Plan, zum gänzlichen Neubau zu schreiten, für dessen solide 
Ausführung die nun fast 300jährige Dauer bärgt. Denn 
dieser dritte Bau ist das heutige Schlofs; von diesem ist 
der in der Zeichnung auf Blatt 62 dargestellte Theil völ- 
36
	        

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