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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1926
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3642571
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1925-1943
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Teil I. Einwohner Berlins

Kapitel

Titel:
W

Kapitel

Titel:
Wa

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1884 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des IV. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
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  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
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  • No. 44
  • No. 45
  • No. 46
  • No. 47
  • No. 48
  • No. 49
  • No. 50
  • No. 51
  • No. 52

Volltext

No. 14. 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
131 
pneumatischen. Arbeitskammer die Erde ausgeschachtet wurde, führte 
mau auf der oberen Arbeitsstelle im freien das aufgehende Mauer 
werk hoch. Nachdem die erforderliche Tiefe erreicht war, wurde der 
Caisson mit Beton ausgefüllt, und hierauf die Aufmaucrung bis 0,50 in 
über Niedrigwasserhöhe fertiggestcllt. Nunmehr konnte die Schutz 
wand losgelöst und in dem Gerüst hochgewunden werden, um beide 
an einer anderen Stelle zu verwenden, während die Mauer bei Ebbe 
zeit höhergeführt wurde. 
Die Caissondeckc enthielt 5 Oeffnungen, auf welche schmiede 
eiserne Röhren aufgesetzt waren. Vier von je 0,5 m Durchmesser 
dienten zum Einfüllen des Betons. Das mittlere, 1 m weite Schacht 
rohr enthielt den nach der Luftschleuse führenden Leitergang zum 
Einsteigen der Arbeiter. Der ausgeschachtete Boden wurde mit Hülfe 
von nEjectoren“ entfernt, nachdem er durch Einspritzen von Druck 
wasser aus einem auf dem Schwimmgerüst angebrachten Behälter 
in flüssigen Zustand gebracht worden war. Unter »Ejector* versteht 
.;.,l 
maschine in Bewegung gesetzt wurden. Der .gleichmäßige Gang der 
Ketten war durch Einfügung von Gummifedern gesichert. Jede Winde 
konnte 20 000 kg anheben, während das Gewicht der ganzen Schutz 
wand 200 000 kg betrug. 
Das Schwimmgerüst bestand aus 2 je 5 m breiten, 2(5 m langen 
Prahmen, auf denen 2 je 11,4 in hohe, von starken Gitferbalkeu ge 
bildete Rüstungen errichtet waren. Jede Rüstung hatte 2, in 2,6 und 
5,6 m Höhe über dem Deck des Prahmes angebrachte Plattformen. 
Die Prahme waren etwa 2,6 m hoch und tauchten 1 m tief ein, wenn 
sic nur durch ihr Eigengewicht und mit Baumaterialien belastet 
waren. Ihr lichter Abstand von 9,40 m wurde, durch kräftige Gitter 
bögen aufrecht erhalten, welche die oberen .Theile der Rüstungen 
gegen einander verspreizten. Im Innenrauin der Prahme befand sich 
eine Dampfmaschine mit Kessel, Lufteompressoren, sowie Luftpumpen 
und Saugcpumpen. Auf dem Deck und auf den oberen Plattformen 
befanden sich Lagerplätze für Steine, Betonmatcrialien u s. w., sowie 
Fig. 2. Verseüknug des Caissons. 
Bau der Ufermauer im Hafen von Antwerpen. 
man das Gcfafs, in dem diese Mischung vorgenommen wird, ferner 
das Rohr zur Ableitung der breiartigen Masse, sowie das Zuleituugs- 
rohr, aus welchem die Hochdruckluft in das Mischgcfäfs eintritt. Die 
Caissons wurden am Lande fertig montirt und bei Hochwasser 
schwimmend unter das Gerüst gefahren, wo alsdann die Schutzwand 
aufgeschraubt werden konnte. Zur Dichtung der Verbindungsfuge 
verwendete man Guttapercha. Das Gewicht eines Caissons betrug je 
nach der Höhe 65 000 bis 100 000 kg. Ueber die elektrische Be 
leuchtung der Arbeitskammer mit Glühlichtern findet sich eine Mit- 
thcilung auf Seite 483, Jahrgang 1882 des Centralblattes. 
Die aus Eisenblech hcrgestolltc Schutzwand bildete einen Schacht 
von 25 m Länge, 9 m Breite und 12 m Höhe, der das gewöhnliche Hoch 
wasser von der Arbeitsstelle abzuhalten bestimmt war. Die Blecbstärken 
nahmen von 7 mm am oberen Rande bis auf 12 mm am unteren 
Rande zu. Ein senkrechtes Gerippe von Walzeiseii diente zur Ver 
steifung der Eisenbleche. Der untere Rand war mit einer schmiede 
eisernen Röhre von 1,5 m Höhe und 0,5 m Weite gesäumt, die mit 
Hochdruckluft an gefüllt wurde, wenn die Verbindungsschrauben 
zwischen Caisson und Schutzwand gelöst werden sollten. In dem 
oberen Theile waren die Langseiten durch Spreizen gegen einander 
oder gegen das bereits vollendete Mauerwerk abgesteift. Die 
Schutzwand war an dem schwimmenden Gerüst mit 12 Kettenflaschen - 
zügen aufgehängt, welche durch 12 Kettenwindeu von einer Dampf- 
die Beton- und Mörtel-Mischmaschinen, Aufzüge uud andere, zur Er 
leichterung des Baubetriebes dienende Vorkehrungen. Um bei Nacht 
arbeiten zu können, wurde das Schwimmgerüst mit 4 Jablochkoff- 
kerzen erleuchtet. Das Eigengewicht des ganzen Apparats betrug 
etwa 300 000 kg. 
Nachdem der Caisson in das Schwimmgerüst eingefahren und die 
Schutzwand mit der Caissondecke verschraubt war, wurde die Her 
stellung des Mauerwerks oberhalb dieser Decke begonnen. Die 
Betonröhrcn und der Einsteigesehacht wurden gleichzeitig mit dem 
Mauerwerk hochgeführt. Sobald die Mauerbelastung den Caisson bis 
zur Höhe der Elufesohle herabgedrückt hatte, brachte mau den ganzen, 
nunmehr etwa 2 Mill. Kilogramm wiegenden Apparat, der bis dahin 
annähernd in der richtigen Stellung sich befand, in seine genaue 
Lage. Hierauf traten die Lufteompressoren in Thätigkeit, um die 
Ausschachtung innerhalb der Arbeitskammer des Caissons zu ermög 
lichen. Die Versenkung erfolgte alsdann in der bereits beschriebenen 
Weise durch gleichzeitige Arbeit unter der Caissondecke und über 
derselben. Anfangs nahm die Fuudiruug eines Caissons und die 
Herstellung des darüber gelegenen Mauerwerks bis 0,5 m über Niedrig 
wasser 35 bis 40 Tage in Anspruch, wogegen in der letzten Zeit nur 
noch 25 Tage hierzu erforderlich waren. 
Zwischen je 2 benachbarten Kaimauertheileu mulstc ein etwa 1 m 
breiter Zwischenraum bleiben, welcher nachträglich mit Beton ausgc-
	        

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