Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1984/85, 9. Wahlperiode, Band V, 71.-86. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1984/85, 9. Wahlperiode, Band V, 71.-86. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1925
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3569947
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
IV. Straßen und Häuser von Groß=Berlin

Chapter

Title:
Verwaltungsbezirk Lichtenberg

Chapter

Title:
Biesdorf, Friedrichsfelde mit Karlshorst, Hellersdorf, Kaulsdorf

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1984/85, 9. Wahlperiode, Band V, 71.-86. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 71, 28. Juni 1984
  • Nr. 72, 14. Juli 1984
  • Nr. 73, 13. September 1984
  • Nr. 74, 24. September 1984
  • Nr. 75, 11. Oktober 1984
  • Nr. 76, 25. Oktober 1984
  • Nr. 77, 8. November 1984
  • Nr. 78, 15. November 1984
  • Nr. 79, 22. November 1984
  • Nr. 80, 5. Dezember 1984
  • Nr. 81, 6. Dezember 1984
  • Nr. 82, 7. Dezember 1984
  • Nr. 83, 21. Dezember 1984
  • Nr. 84, 31. Januar 1985
  • Nr. 85, 5. Februar 1985
  • Nr. 86, 7. März 1985

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
77. Sitzung vom 8. November 1984 
Präsident Rebsch: Nunmehr Herr Abgeordneter Schicks zu 
der Mündlichen Anfrage über 
vermeintliches Doppelspiel des Senats im 
Hinblick auf unzureichende Rentenerhö- 
hungspiäne der Bundesregierung 
Schicks: (CDU); Herr Präsident! Meine sehr verehrten 
Damen und Herren! Ich frage den Senat: Betreibt der Berliner 
Senat, so wie es die SPD behauptet, ein Doppelspiel mit den 
Berliner Rentnern im Hinblick auf die Rentenerhöhungspläne 
der Bundesregierung? 
[Zuruf von der SPD; Ja! - Beifall bei der SPD] 
Präsident Rebsch: Zur Beantwortung - Herr Senator 
Wronski! 
Wronski, Senator für Arbeit und Betriebe: Herr Präsident! 
Meine Damen und Herren! Zunächst in Beantwortung Ihrer 
Anfrage, Herr Abgeordneter Mertsch: Das Land Berlin hat 
dem Rentenanpassungsgesetz 1984 im zuständigen Aus 
schuß am 30.11.1983 zugestimmt. 
[Zurufe von der SPD: Hört, hört!] 
- Das ist nichts Neues, hören Sie mal gut zu I - Im Plenum hat 
Berlin, wie Ihnen bekannt, nur beratende Stimme. 
Zu Ihrer zweiten Frage: Für das Jahr 1985 erscheint dem 
Senat eine erneute Belastung der Rentner, besonders der 
Kleinrentner, in dem vorgesehenen Umfang sozial bedenk 
lich. Während bei den Aktiven 1985 mit einer Steigerung des 
Realeinkommens zu rechnen ist, würde die vorgesehene 
Rentenanhebung in Verbindung mit der steigenden Belastung 
durch den Beitrag zur Renten- und Krankenversicherung nicht 
ausreichen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten aus 
zugleichen. Der Senat wird dies im weiteren Gesetzgebungs 
verfahren deutlich machen und ist darum bemüht, auf die 
Meinungsbildung im Bundesrat entsprechenden Einfluß zu 
nehmen in der Absicht, das Realeinkommen der Rentner nicht 
absinken zu lassen. 
[Zuruf von der SPD: Ein Wahlversprechen mehr!] 
Auf Ihre Frage, Herr Abgeordneter Schicks, antworte ich wie 
folgt; Selbstverständlich betreibt der Senat kein Doppelspiel. 
[Heiterkeit bei der SPD - Zuruf von der SPD: Da 
lachen ja selbst die Hühner!] 
Vielmehr ist er aus Überzeugung und nach besten Kräften 
bemüht, hier eine Verbesserung zugunsten der Rentner zu 
erreichen. 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
Präsident Rebsch: Zur Geschäftsordnung hat sich der 
.Abgeordnete Mertsch gemeldet. - Bitte sehr, Herr Kollege! 
Mertsch (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! 
Unsere Sorge, daß der Senat mit den Renten ein Doppelspiel 
treiben will und treibt, hat sich durch die Antwort, die Herr 
Senator Wronski eben auf die Mündlichen Anfragen gegeben 
hat, nur zu deutlich bestätigt. 
[Beifall bei der SPD] 
Es braucht Sie deshalb nicht zu verwundern, wenn ich hier 
erkläre, daß uns die Antwort, die uns der Senat gegeben hat, 
nicht befriedigt. 
[Zurufe von der CDU] 
Die Antwort befriedigt uns nicht nur nicht, sondern - das sage (C) 
ich klar und deutlich - sie läßt sogar ein Maß von Unverfroren 
heit und Unredlichkeit erkennen, das wirklich nur unter 
Wahlkampfgesichtspunkten zu erklären ist. 
[Beifall bei der SPD] 
Hier werden Hoffnungen geweckt, die-wie Sie eben bestätigt 
haben - Sie durch nichts, aber auch durch gar nichts erklären 
und konkretisieren können. 
Ich halte es bei aller guten Absicht, die den Regierenden 
Bürgermeister vielleicht bewogen haben mag, nahezu für 
peinlich und für unerträglich, daß mit den Einkünften der 
Rentner ein schamloses Spiel getrieben wird. Ich halte es 
auch für unerträglich, daß Sie, gänzlich unbegründet und in 
keiner Weise gesichert, derartige Andeutungen, die für viele 
Versprechungen sind, machen. Dies angesichts der Tatsache, 
daß gerade wir in unserer Stadt mehrere hunderttausend 
Rentner haben, dies angesichts der Tatsache, daß sich unter 
diesen vielen hunderttausend Rentnern vor allem sehr viele 
ältere und alleinstehende Frauen befinden, die mit ihrer 
Hände Arbeit Berlin aufgebaut haben. 
[Unruhe] 
Ich fühle mich befugt, das zu sagen, weil meine Mutter zu den 
Frauen gehört hat, die z. B. aut dem Flughafen Tegel dafür 
gesorgt haben, daß in Berlin nicht gehungert wird. 
[Beifall bei der SPD - Zurufe von der CDU - 
Erhebliche Unruhe] 
Präsident Rebsch: Herr Kollege Mertsch! Darf ich daran 
erinnern, daß Sie zur Geschäftsordnung zu sprechen haben! 
Mertsch (SPD): Insoweit bin ich dankbar dafür, daß der 
Kollege Landowsky bereits signalisiert hat, daß wir über diese 
aktuelle Frage heute reden können - und damit schließlich 
darüber, ob und in welchem Umfang die Renten steigen. 
Ich bin sicher, der Senat wird - das hoffe ich jedenfalls im 
Interesse der Betroffenen - dann etwas deutlicher werden, als 
es bei Herrn Senator Wronski bisher der Fall gewesen ist. 
Ich bitte Sie also, damit einverstanden zu sein, daß entspre 
chend der interfraktionellen Regelung sofort von der Frage 
stunde in eine Aktuelle Stunde übergeleitet wird. Ich hielte es 
jedenfalls nicht für richtig, wenn wir jetzt über zwölf Einzelfra 
gen hinweg das Thema zerredeten. 
[Beifall bei der SPD] 
Präsident Rebsch: Meine Damen und Herren! Widerspricht 
eine Fraktion ?-Das ist nicht der Fall. Dann lasse ich überden 
Antrag abstimmen. Wer ist dafür? - Danke sehr, so beschlos 
sen! 
Wir unterbrechen jetzt die Fragestunde für eine 
Aktuelle Stunde 
zum Thema „Das Doppelspiel des Senats im Hinblick 
auf unzureichende Rentenerhöhungspläne der Bun 
desregierung“ 
Mertsch (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! 
Es ist wohl notwendig, zu Beginn dieser Aktuellen Stunde auf 
Das Wort hat Herr Kollege Mertsch. 
Lassen Sie mich das so sagen. 
fD 
4744
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.