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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Diesterweg, Adolph
Titel:
Briefe Adolph Diesterwegs : mit einer Nachbildung der Handschrift Diesterwegs und der Karikatur "Diesterweg unter seinen Gegnern" / Adolph Diesterweg ; im Auftrage des Vorstandes des Deutschen Schulmuseums mit Anmerkungen herausgegeben von Adolf Rebhuhn
Editor:
Rebhuhn, Adolf
Erschienen:
Leipzig: Verlag von Quelle & Meyer, 1907
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
VIII, 155 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15479778
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Diester 8
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1899 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des XIX. Jahrgangs, 1899.
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  • Nr. 101
  • Nr. 102

Volltext

Centralblatt der Banverwaltung. 
81 
fllr.5. 
ausschliefslich io der Renaissancezeit, Es kommt übrigens auch 
schon bei den Römern vor. Bas hübschere Aussehen -war auch wohl 
guten Theiles der Anlafs, wenn man, wie so vielfach voxkommt, nur 
die Kanten der sonst glatten Wände in wechselseitig übergreifenden 
Buckelquadern aufführte. Sehr gewöhnlich ist da die Behauptung, 
dal's Bauten dieser Art bestimmt auf das 13. Jahrhundert hinwiesen; 
sie sind jedoch vom elften bis in die Renaissancezeit hinein nach 
weisbar. Uebrigens finden sich auch, und zwar gleichfalls schon bei 
den Hörnern, solche Quadern, bei denen der Buckel aus einer tafel 
förmigen Flache besteht (Abb. 2), und in Neapel kann man eine Kirche 
von 1586 sehen, San f lVinitft Maggiore, deren ganze Front mit ßuckel- 
quadem bekleidet ist, die innerhalb des glatten Handschlages die 
Form vierseitiger Facetten zeigen. Man bat wohl behauptet, dafe 
bei Kircbenbauten Buckelquadern überhaupt nicht vorkämen. Sic 
linden sich indessen in gewöhnlicher Form, wenn auch sehr aus 
nahmsweise, auch an deutschen Gotteshäusern,*) selbst abgesehen 
von den Fällen, in welchen ein alter Berchfrit als Kirchthuim ver 
wandt wurde. Wenn nach Krieg v. Hochfelden (Militärarch. S. 132) 
< Ml» ? 
Abh. 2. Quadern Abb. 3. Alter Wasser- Abb. 4. Vortretendo 
mit tafelförmiger leitungspfeiler bei Eiuzelbuckel 
Buckellläche. der Porta Maggiore (Alt-Ebersteiu). 
in Rom, 
ein Kennzeichen römischer 
Buckelquadern die „glatt ge- 
meil'selten Borden an den genau 
senkrechten Kanten des Baues“ 
sein sollen, so findet sicli in 
Wirklichkeit umgekehrt nur bei 
römischen Buckelquadern der 
Mangel solchen Handschlages 
an den Ecken des Baues (Abb. H). 
Auch kommen Eckquadem, welche mehr als zwei Buckel haben 
(vgl. „Burgenkunde* Abb. 58 u. 59), meines Wissens bei den Kölnern 
nicht vor. 
Aus dem Umstande, dafa man lauge Zeit besonders unsere 
schönen Buckelquaderberchfrite für römisch hielt, dürfte es wesent 
lich zu erklären sein, dafs zugleich der Lehrsatz entstand, römisches 
Mauerwerk sei immer ein Muster tüchtiger und sorgfältiger Arbeit, 
Es ist das in Wirklichkeit ganz und gar nicht der Fall, wie ja auch 
schon die Baureste des rechtsrheinischen Limes hinlänglich zeigen. 
Wenn beispielsweise eine Elementarregel dahin geht, dafs die Stols 
fugen zweier über einander liegenden Steinschichten nie auf einander 
treffen dürfen, so kann man selbst bei sonst sorgfältigeren römischen 
Bauten die auffälligsten Verfehlungen hiergegen finden. Ebenso 
gewöhnlich —- durchaus nicht immer — ist aufser acht gelassen, 
dafs man den Mauerkem mit den beiden Fronten — die „tres 
5 ) Dasselbe gilt vom opus spicatum. 
crustae“ des Vitruv — durch Binder (diatonoi) in festen Zusammen 
halt mit einander bringen soll. Man kann römische wie aber auch 
genug mittelalterliche Rauten finden, die später ihrer Quaderbeklei 
dung beraubt sind und mm das völlig glatte Füllmauerwerk zeigen, 
ohne eine Spur von Bindern. Vollends eine regelmäfsige Abwechslung 
wird dort wie hier sehr selten beobachtet. Man mufs sich übrigens 
auch hüten, etwa eine in der Ansichtsfläche liegende kürzere Quader 
ohne weiteres für einen Binder zu halten. Nur bei den für die 
Haltbarkeit des Baues besonders wichtigen Eckquadem findet regel- 
mäfsig ein wechselndes Uebergreifbn nach beiden zusammehstofsenden 
Seiten hin statt. 
Auch die von hölzernen Bindern — auch in der Länge der 
Mauer — zurückgelassenen Canäle finden sich bei den Körnern (z. B. 
auf dem Römischen Forum), jedoch wurden da anscheinend nicht 
so starke Balken verwandt wie wohl bei unseren Burgbauten, 
Buckeln finden sich bei Rurgbauten auch in der Weise, dafs nur 
einzelne Steine — anscheinend Binder — bis zu 50 cm über die sonst 
glatte Mauerflucht verstehen. Es kommt das beispielsweise sowohl 
bei dem schon 1085 genannten Alt-Eberstein (Abb. 4), wie an dem 
gothischen Palas von Pfeffingen vor. 
Mörtelmauerwerk aus grüfseren glatten Quadern haben die 
Körner, wenn überhaupt, so bei uns wohl nicht ausgeführt. Ein 
Unterschied zwischen demselben in romanischer und in gothischer 
Zeit ist schwerlich festzustellen. Insbesondere der sorgfältige, kaum 
sichtbare Fugenschnitt — gewifs nicht durch „Aufeinanderschleifen“ 
der schweren Blöcke bewirkt — findet sich von der guten romani 
schen Zeit bis über das Mittelalter hinaus. 
Auch aus der Gröfse der Steine latst sich ein Schlafs auf die 
Bauzeit nicht ziehen. Wenn die Homer zur Ueberwölbung eines 
Einganges in das Amphitheater zu Trier Steine von über 7 m be 
nutzten, so gehört doch der grölst« versetzte Baustein, den ich je 
gemessen habe — er ist bei 0,50 m Höhe 8 m lang — einem Bau 
von etwa 1450, dem Palazzo Pitti in Florenz, an. 
Bei etwa einem Dutzend meistens kirchlicher Gebäude in Süd 
westdeutschland kommen einfache Hausteine vor, deren Flächen 
dadurch verziert sind, dafs furchenavtige, mit dem Schamreisen her 
gestellte parallele oder concentrische Linien zu mannigfachen Figuren 
zusammengestellt sind (Abb. 5), wie sich solches auch an römischen 
und fränkischen Steinsärgen sowie an dem früher sogenannten Grab 
male der Horatier und (’uriaticr bei Albano findet. Es weist das 
bei uns auf die frühromanische Zeit oder spätere Wiederverwendung 
noch älterer Steine hin. Sehr ausnahmsweise sind auch die Buckel 
quadern des runden Bcrchfrits von Külsboim in Baden durchweg mit 
solchen, jedoch nur senkrechten Linien versehen* 5 ). Der Thurm war 
sehr wahrscheinlich schon 1144 vorhanden, aus welchem Jahre ein 
Odo de (’üllesheim genannt wird. Dem würde freilich der Umstand, 
dafs er „ringsum zahlreiche Versatzlöcher“ hat, entgegenstehen, wenn 
es feststände, dafs die Steinzange gewöhnlicher Angabe nach erst 
„in gothischer Zeit“ oder nach v. Cohausen (Zeitschr. f. Bauwesen 
1887, S. 57) erst gar nach 1300 in Gebrauch gekommen sei. Derselbe 
Schriftsteller giebt jedoch iu seinem hinterlassenen Werke „Die Be 
festigungsweisen der Vorzeit“ an, dafs dies schon um die Mitte des 
12. Jahrhunderts der Fall war, und ich möchte diesen Bau für eine 
Bestätigung des letztangeführten, sonst neuen Satzes halten. 
(Schlafs folgt.) 
Q ) Kunstdenkro. d. Grotsh. Baden IV. 1,, S. 141. 
Vermischtes, 
Um die Form für die Bismarcksänleu zu Anden, welche dem 
grolsen Kanzler zu Ehren auf allen bedeutenderen Höhen des Vater 
landes durch die deutsche Studentenschaft errichtet werden sollen, 
wendet sich diese mit einem Aufrufe zum allgemeinen Wettbewerbe 
an die deutschen Künstler (s. den Anzeigentheil d. Nr.). Das überall 
in gleicher Gestalt aufzustellende Wahrzeichen soll in ragender 
Gröfse, aber in schlichter Form aus Granit auf steinernem Unterbau 
erstehen und nur mit dem Wappen oder Wahlspruch Bismarcks ge 
schmückt werden. Auf der Spitze sollen eherne Feuerbecken aufge 
stellt werden, deren Flammen alljährlich an Bismarcks Geburtstage 
und an anderen vaterländischen Festtagen in die Lande leuchten. 
Ein Preisgericht, an dessen Spitze der Geheime Baurath Prof. 
Dr. P. Wallot steht, wird über die eingehenden Entwürfe urtbeilen. 
Die näheren Bedingungen des Wettbewerbes sind vom Stud. med. 
G. Ellermann in Bonn (Schänzchen) zu erhalten. 
In der Frelsbewerbimg um ein israelitisches Krankenhaus ln 
Breslau (s. S. 464 d. vorigen Jahrg.), in welcher 40 Entwürfe einge- 
gangen waren, konnte ein erster Preis nicht ertheilt werden. Je einen 
zweiten Preis von 1500 Mark erhielten der Regierungs-Baumeister 
Reinhard Herold in Berlin-Grunewald und die an gemeinsamem 
Entwürfe betheiligten Architekten Karl Müller, Johannes Reichel 
und Max Apel in Leipzig, einen dritten Preis von 1000 Mark der 
Architekt Adolf Philippi in Wiesbaden. Der Entwurf des Archi 
tekten Karl Grosser in Breslau wurde zum Ankauf empfohlen. Die 
Pläne sind vom 15. bis 29. d. M, im neuen Kunstgewerbemuseum in 
Breslau Öffentlich ausgestellt (vgl. den Anzeigentheil der vor. Nummer). 
In der PreUbewerbnng (Ar eine Gartenhalle im Berliner Zoo 
logischen Garten (s. S. 627 d. v. J.) ist der erste Preis den Architekten 
Zaaru. Vahl zugesprochen worden. Den zweiten Preis erhielt Archi 
tekt Fritz Schultze in BerHu-Grunewald, den dritten Preis Architekt 
C. Voigt in Eisleben am Harz. Die Ausstellung der Entwürfe im 
Architektenh aase in Berlin dauert bis Dienstag, den 24. d. M. (einschl.). 
In der Prelsbewcrbnng um die künstlerische Ausgestaltung 
des Karlskircbenplatiea ln Wien (s. S. 451 d. vor. Jahrg. d. Bl.) ist 
der erste Preis dem Architekten Max Fabiani, der zweite Preis dem 
Baurath v. Neumann und seinen Mitarbeitern Architekten Wild- 
back und. Regele, der dritte Preis dem Architekten Karl Haala 
zuerkannt worden. Einem mit dem Kennwort „ütilitas“ versehenen 
gartenarchitektonischen Plane wurde ein Ehrenhonorar zugesprochen, 
ein mit einer halb rotben, halb weifsen Scheibe bezeichneter Entwurf 
wurde, ebenfalls wegen seines gartenarchitektonischen Theiles, zum 
Ankauf empfohlen. Rechtzeitig eingegangen waren 8 Entwürfe. Eine
	        

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