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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 73.1923 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 73.1923 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1921
Language:
German
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3357742
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
V. Vororte von Berlin

Chapter

Title:
Inserat

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 73.1923 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalt des 1.-3. Heftes
  • Title page
  • Inhalt des dreiundsiebzigsten Jahrganges
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • Advertising
  • Advertising
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Full text

160 W, Heilmann, Das neue Enipfangsgebäude des Bahnhofes Lindau am Bodensee. 
symmetrischen Giebeln der den Baukörper begrenzenden Vorsprünge 
dehnt sich ein hohes Satteldach. Gegen Westen ist der Flügel mit 
dem gleichen Giebel wie die Südseite versehen. Alle drei Giebel 
haben Kartuschen und obere bildnerisch geschmückte Abschlüsse 
aus Travertin. Im Erdgeschoß der westlichen Giebelseite fallen noch 
die großen dreigeteilten Fenster des Repräsentationsraumes und des 
Konferenzzimmers auf. Der Südflügel dient nahezu ausschließlich 
Wirtschaftszwecken. 
Die den Hof westlich und nördlich begrenzenden Flügel, in 
welchen sich Amtsräume und Wohnungen befinden, sind einfacher 
gehalten, doch ist durch ein kupfergedecktes Treppenhaustürmchen, 
einen Erkerausbau in Travertinbeton, sowie durch farbige Behand 
lung der Jalousieläden au den Mansardwohnungsfenstern auch hier 
Abwechslung erreicht. Die erwähnten Flügel sind mit ungleich 
seitigen Satteldächern versehen, die an den West- und Nordseiten 
in Mansarddächer übergehen. 
Aus Kupferblech sind: Die Rinnen, Rinnenkessel, Fallrohre, die 
Güebelabdeckungen, Dachscharen, Kehlen, Kaminvcrkleidungen, das 
Vordach am Schalterhallenbau, die Abdeckung der Terrassen- 
brüstungen, der Fensterbänke, des Erkerfensters beim Repräsen 
tationsraum, die Eindeckung des Treppenhaustürmchens und die 
Verkleidung des Entlüftungsturmes. 
Die Blitzableitung ist ebenfalls in Kupfer erstellt. 
Die Dachungen sind mit dunkelroten Schwandorfer Bieber 
schwänzen doppelt eingedeckt mit Schalung darunter.. Die Decken 
sind teils massive Eisenbeton-, teils Hohlsteindecken. 
Inneres. Die 13X22 m große Schalterhalle (Abb. 5 
und Tafel 3 und 4) ist mit einem korbbogenförmigen kassettierten 
Eisenbetongewölbe überdeckt, dessen Scheitel 13 m über Fußboden 
liegt. Die Langwände sind einschließlich des Hauptgesimses am 
Ge wölbfuß, die Stirnwände bis einschließlich des Qurtgesimses mit 
2 cm starken Marmorplatten bekleidet und zwar der Sockel 
Der allseits umschlossene Hof hat durch vier mit Ulmen und 
Buchseinfassung bepflanzte Beete einfachen gärtnerischen Schmuck 
erhalten, der noch ergänzt ist durch Anpflanzung von Kletterwein 
an verschiedenen Stellen der Hofwände. 
Baustoffe und Ausstattung, 
Aeußeres. Die Fundamente und Kellermauern sind aus 
Portlandzementstampfbcton. Der Sokel ist aus gleichem Material, 
doch, soweit sichtbar, mit feinerem Vorsatzbeton und gestockt. 
Das aufgehende Mauer werk ist aus Backsteinen in Kalkmörtel. 
Die Fassaden sind mit rauh abgeriebenem naturfarbenen Putz ver 
sehen. 
Aus gestocktem Travertinbeton sind; Die Umfassungen der 
Schalterhalle, soweit außen sichtbar, die Terrassenbrüstungen, Per 
golasäulen, alle Hauptgesimse, ausnahmlich der an den Giebeln, die 
Erkerausbauten am Repräsentationsraum und Vorstandsbureau der 
Betriebs- und Bauinspektion. 
In Cannstätter Travertin sind erstellt: Alle figürlichen und orna 
mentalen Steinplastiken, die Hauptgesimse der Giebel, die Um 
rahmungen der Giebelfenster, die Einfassungen der Schalterhallen 
giebel ganz, die der übrigen Giebel teilweise. Aus Granit sind: Die 
äußeren Freitreppen, die Einfassungen der Anlagenbeete an der 
Ostseite des Hauses, die Lichtschachtabdeckungen und die Gehsteig- 
Randsteine. 
Aus Kunststein: Die Kellertreppen und die Stufen der Haupt 
treppe. 
Die Türen des Schalterhallenbaues sind in Weichholz und zum 
Schutze mit Bronzeblech bekleidet. 
Die sonstigen äußeren Türen sowie die meisten äußeren Fenster 
sind in Eichenholz, gebeizt, mattiert und lackiert, die übrigen Fen 
ster sind föhren- und eichenholzartig gestrichen. 
schwarz, die Brüstungsbänder dunkelgrau mit schwarz und weißer 
Äderung, die Füllungen in den Lang- und der östlichen Stirnseite 
meergrün und lichtgelb, die sonstigen Flächen in grauem Marmor 
mit rötlicher Schummerung und weißlichen Adern. 
Die Wandflächen an den Stirnseiten über den Qurtgesimsen 
sind in Stuckputz gebrochen weiß. 
Die Heizkörperbekleidungen haben Gitter aus durchlochtem 
Bronzeblech mit ebensolchen Türchen zwischen betonierten Pfeilern, 
die mit grauem Marmor bekleidet sind. Die Abdeckplatten sind ans 
demselben Material wie die Brüstungsbänder. Der Bodenbelag ist 
ein auf Betonunterlage verlegter mattgrauer Steinterrazzo mit Um 
rahmung und großem Mittclmuster aus eingelegten schwarzen und 
weißen Steinchen. 
Die an die Schalter anschließenden 4 in breiten Verkehrs- 
g ä n g e sind ebenfalls mit Steinterrazzobelegen, doch nur mit ein 
fachen Einfassungen aus eingelegten Steinchen versehen. 
Die Wände sind bis auf Fensterkämpferhöhe mit grauen gla 
sierten und weiß ausgefugten Tonplätlchcn samt Abschlußgesims 
aus demselben Material bekleidet. Die Wandflächen darüber sowie 
die Decken sind in mattweißem Stuckputz. 
Die hohen lichten Räume für Gepäck und die bayr. und 
österr. Zollrevisionen sind zum Schutze der Wände auf 
eine gewisse Höhe mit hellen Porphyrplatten bekleidet, darüber ver 
putzt. Die Böden sind mit Asphalt belegt. Die für die Zollbeamten 
dienenden Flächen hinter den Qepäckbudeln haben Riemenbelag. 
Warteraum III. Klasse ohne Wirtschaft. Die 
Wände haben graugrün glasierte Plättchen mit Abschlußgesims, dar 
über wie auch an der Decke mattweißen Stuckputz. Eichenriemen 
boden in Asphalt. 
Warteraum III. Klasse mit Wirtschaft (Abb. 6). 
Wände und betonierte Stützpfeiler mit violett glasierten Platten und 
Abb. 5, Empfangsgebäude Bahnhof Lindau, Schalterhalle,
	        

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