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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XI.1860 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XI.1860 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1918
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3167729
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin

Chapter

Title:
IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XI.1860 (Public Domain)
  • Title page
  • H. (1)
  • H. (2)
  • H. (3)
  • H. (4)
  • H. (5)
  • Contents

Full text

397 
Ueber Anfertigung und Verwendung von Hohlziegeln mit geschlossenem Kopf. 
398 
ard^tttM0tttf4e ^litiljeUutigen, 
lieber Anfertigung und Verwendung von Hohlziegeln mit geschlossenem Kopfe, 
(Patent des Stadt-Baumeisters M. Becherer und des Maschinen-Fabrikanten C. Kesseler zu Greifswald, 
vom 17. September 1859.) 
Die Vortheile, welche Hohlziegel gegen volle Ziegel beim 
Bauen gewähren, sind schon seit langer Zeit bekannt; den 
noch haben die Hohlziegel bisher wenig Verwendung gefunden. 
Betrachtet man zunächst das Gewicht der Hohlziegel, so 
ergiebt sich, dafs die leichtesten die besten sind, dafs es also 
darauf ankomnit, die im Ziegel enthaltene Thonmaöse zu. be 
schränken und durch dieselbe einen möglichst grofsen hohlen 
Raum zu umschliefsen. Anfserdem ist es ein Erfahrungssatz, 
dafs alle Wandungen und Stege der Hohlziegel gleiche Stärke 
erhalten müssen, damit sie gleichmäfsig durchtrocknen und 
durchbrennen, da die schwächeren Stege schneller trocknen, 
schwinden und häufig reifsen. Um widerstandsfähige Ziegel 
zu erhalten, ist eine Wandstärke des Thons von ^ bis \ Zoll 
angemessen. 
Durch Versuche ist dargethan, dafs gute Ziegel eine Be 
lastung von. 1000 Pfd, Druck auf den Quadratzoll Querschnitt 
ertragen können, Hohlziegel von 5 Zoll breit, D Zoll hoch, 
ohne Stege und mit £ bis | Zoll starken Wandungen etwa 
750 Pfd., gewöhnliche Voilziegel 500 Pfd., die Mörtelfuge nur 
400 Pfd. Ferner ist bekannt, dafs man in der Belastung pro 
Quadratzoll Querschnitt selten über 300 Pfd. hinausgeht, so 
dafs also eine Furcht vor dem Zerdrücken der Hoblziegel, so 
weit man sich des gewöhnlichen Mörtels bedient, nicht ge 
rechtfertigt ist. 
Die gewöhnlichen Hohlziegel, welche auf vier Seiten ge 
schlossen, auf zwei Seiten aber offen sind, eigner sich nur 
für das glatte und volle Mauerwerk, da man mit ihnen keine 
Ecken, Fenster- und Thür-Einfassungen, keine Schornsteine 
und Pfeilervnrlagen ausführen kann. Hierzu bedient man sich 
bis jetzt der vollen Steine. Um mit diesen Schicht halten zu 
können, werden die Hohlsteine in dem Format derselben ge 
fertigt, und bleibt bei einer Wandstärke von f Zoll, einer 
Höhe von 2| Zoll und einer Breite von 4| Zoll nur eine hohle 
Oeffnung von 1 Zoll Höhe, 3^ Zoll Breite, ohne dafs ein sol 
cher Stein gröfsere Tragfähigkeit besitzt, als ein anderer, von 
4^ Zoll Höhe und 4| Zoll Breite, dessen hohle Oeffnung 3| 
mai so grofs ist. 
Das Format von 4| Zoll Hohe und Breite bei 10 Zoll 
Länge ist deshalb gewählt, um die bisher üblichen Wandstärken 
und Verbände beibehalten zu können. Bei \ Zoll starken Wan 
dungen enthalten diese Ziegel 120 Cubikzoll Thonerde, wäh 
rend gewöhnliche Steine von 4{ Zoll Breite, 2| Zoll Höhe, 
10 Zoll Länge 119 Cubikzoll Thon enthalten, beide sind also 
ungefähr gleich schwer. 
Solche Hohlsteine waren aber bisher nicht verwendbar, 
da man die dazu erforderlichen Ecksteine nicht herzustellen 
vermochte, indem volle Ziegel in diesem Formate in gewöhn 
lichen Ziegelöfen nicht durchbrennen, hierzu passende Hohl 
steine, mit der Hand vom Töpfer gefertigt, aber zu theuer werden. 
Es könnte nun noch die Frage entstehen, warum man 
nicht senkrecht dorchlochte Ziegel verwendet, wie es ja in 
England von dem Architekten H. Roberts nach seinem Patente 
vom Jahre 1850 vorgeschlagen war, nnä die auf Maschinen 
so gut wie horizontal dorchlochte ausführbar sind. Berück 
sichtigt man, dafs in unserm gewöhnlichen Ziegelverband der 
Stern der oberen Schicht den darunter liegenden jedesmal um 
4- überdeckt, dafs zwischen je zwei Ziegeln eine Ealkfuge von 
f bis £ Zoll Stärke ist, und stellt man die Bedingung, dafs 
Steg auf Steg zu stehen kommt, so erhält der Ziegel der 
Läuferschicht 5 hohle Oeffnungen von der Reihe nach: 4, 
3|, | Zoll lichter Breite bei 3| Zoll Länge, der Ziegel der 
Binderschicht 3 hohle Oeffnungen von: 3£, 4 und 3-^ Zoll 
Breite bei 3^ Zoll Länge, wobei die Stärke der Wandungen und 
Stege zu x Zoll angenommen ist.' 
Will man bei diesen Eckziegeln das durch die Stege ent 
standene gröfsere Gewicht auch übersehen, so würde die Ver 
setzung dieser Ziegel eine aufserordentliche Sorgfalt bedingen, 
und die Ausführung der Lagerfogen würde so schwierig sein, 
dafs sie für den praktischen Gebrauch ungeeignet erscheinen. 
Die Herren Becherer und Kesseler coustruirten des 
halb die ihnen patentirte Einsatzform zu einer Ziegelpresse, 
um Hohlziegel mit geschlossenem Kopf in jedem beliebigen 
Format zu pressen. 
Während also verwendet werden können: 
der Länge nach durchlochte Hohlsteine in der 
Läuferschicht, querdurchlochte in der Binder- 
Schicht des vollen Mauerwerks, kann man mit 
Hohlsteinen mit geschlossenem Kopfe, d. i. 
mit Ziegeln, die auf fünf ihrer Aufsenseiten voll 
und nur auf der sechsten durchbrochen sind, sämmtliche Ver 
bände anlegen, wie mit vollen Steinen. Sie sind ebensowohl 
geeignet, für sich allein, als auch in Verbindung mit den bei 
den vorstehenden Arten von Hohlziegeln zur Ausführung von 
Gebäuden verwendet zu werden. 
Die sich hierbei ergebenden Vortheile sind folgende: 
1) Von den neuen Hohlziegeln (10 Zoll lang, 4-j Zoll im 
Querschnitt) gebraucht man für denselben Raum-Inhalt 
nur die halbe Anzahl. 
2) Sie haben bei f Zoll starken Wandungen nur das Ge 
wicht der bisherigen, daher kosten sie 
3) nur dieselbe Fracht bei ihrem Transport. 
4) Sie erfordern nur ein gleiches Quantum zubereiteten Thon. 
5) Die Anfertigung dieser Ziegel auf der Maschine und die 
Aufstellung im Trockenraum kostet mit Ausscfalufs der 
Thonbereitung bei einem Lohnsatz von 15 Sgr. pro Tag 
und Mann höchstens 3 Thaler pro mille. 
6) Sie erfordern wegen ihrer schwachen Wandungen, trotz 
des doppelten Raum-Inhalts, weniger Brennmaterial. 
7) Beim Vermauern wird an Arbeitslohn, wie 
8) an Mörtel gespart 
9) Die Gebäude trocknen weit schneller aus, so dafs sie 
rascher bezogen werden können, und die Wohnungen 
sind trockner und wärmer. 
Während Hohlziegel mit geschlossenem Kopf also, wie 
snb 1 gezeigt, das Doppelte an Mauerwerf herausgeben, wer 
den sie, wie die Pos. 2 bis 8 darthun, höchstens 3 Thaler 
mehr kosten,'als gewöhnlich. Der Fabrikationspreis der vol 
len Ziegel zu 7 Thaler gerechnet, stellen sich die ersteren za 
10 Thlr. pro mille. 
Eine derartige Presse, welche auch sehr gut als Prain- 
röhrenpresse zu benutzen ist, liefert die Fabrik des Herrn 
C. Kesseler für den Preis von 200 Thalern, und bedingen 
sich die Patent-Inhaber für die fünfjährige Dauer des Patents 
pro Jahr eine Zahlung von 25 Thlr. für jede Presse aus.
	        

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