Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1918
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3167729
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Chapter

Title:
X, Y, Z

Chapter

Title:
Xa

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1908 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1908/01/08
  • 1908/01/22
  • 1908/01/29
  • 1908/02/12
  • 1908/02/26
  • 1908/03/11
  • 1908/03/18
  • 1908/03/25
  • 1908/03/26
  • 1908/03/25
  • 1908/03/26
  • 1908/03/27
  • 1908/03/28
  • 1908/03/29
  • 1908/03/30
  • 1908/03/31
  • 1908/04/15
  • 1908/05/06
  • 1908/05/20
  • Tages-Ordnung. No. 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (225,226), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (227,228), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (229,230,231), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (231,232), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (232,233), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (233), 20. Mai 1908
  • No . 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • In nichtöffentlicher Sitzung No. 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (236,237,238,239), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (239,240,241), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (241,242,243), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (243), 20. Mai 1908
  • No . 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (244,245), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (245), 20. Mai 1908
  • In nichtöffentlicher Sitzung No. 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • No. 12 (225-247) (246), 20. Mai 1908
  • No . 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • Übersicht der in der Sitzung am 20.Mai 1908 gefaßten Beschlüsse usw. No. 12 (225-247), 20. Mai 1908
  • Tages-Ordnung. No. 13 (248-274), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (248), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (249,250), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (250), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (250,251), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (251), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (251,252), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (252), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (252,253,254,255), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (255,256,257,258), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (258,259,260), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (260,261,262), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (262,263), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (263,264), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (264), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (264,265), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (265,266,267), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (267,268), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (268), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (268,269,270,271), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (271,272,273), 20. Mai 1908
  • No. 13 (248-274) (273), 20. Mai 1908
  • No . 13 (248-274), 20. Mai 1908
  • Übersicht der in der Sitzung am 17.Juni 1908 gefaßten Beschlüsse usw. No. 13 (248-274), 20. Mai 1908
  • No . 13 (248-274), 20. Mai 1908
  • 1908/06/24
  • 1908/06/25
  • 1908/05/24
  • 1908/09/09
  • 1908/09/23
  • 1907/10/14
  • 1908/10/14
  • 1908/11/04
  • 1908/11/11
  • 1908/12/02
  • 1908/12/16

Full text

321 
und Flemming gar keine Stimmen über die 
absolute Mehrheit erhalten. 
Diese Unregelmäßigkeit bei der Wahlhandlung 
habe die Ungültigkeit der Wahlen zur Folge. 
Die Beklagte hat kostenpflichtige Abweisung 
der Klage beantragt und folgendes ausgeführt: 
1. Die 3 Personen, von denen der Kläger 
Wahlunfähigkeit infolge Armenunterstützung be 
haupte, seien in der Wählerliste verzeichnet ge 
wesen. Diese Liste sei nicht angefochten worden. 
Es komme mithin nicht mehr darauf an, ob die 
Aufnahme der einzelnen Personen in der Liste 
mit Recht oder Unrecht erfolgt sei. Aus §8 23 und 
20 der Städteordnung gehe hervor, daß die un 
angefochtene Lifte die alleinige rechtliche Grund 
lage dafür bilde, wer als Wähler in Betracht komme. 
Diese Auffassung habe in mehreren Entscheidungen 
des Kgl. Oberverwaltungsgerichts ihre Bestätigung 
gefunden. 
2. Es werde bestritten, daß das Protokoll 
nicht verlesen sei. Nichtverlesung des Protokolls 
bilde außerdem gar keine Unregelmäßigkeit, die 
die Ungültigkeit der Wahl bedinge, da eine Ver 
lesung im Wahlreglement nicht vorgesehen sei. 
3. Richtig sei, daß der Wahlvorstand den Be 
schluß über die zu erfordernde schriftliche Legi 
timation der Wähler gefaßt habe. Zu einer 
solchen Maßnahme erscheine der Wahlvorstand 
befugt, wenn er sie zur Feststellung der Persönlich 
keit der Wahlberechtigten für erforderlich erachte. 
Im übrigen habe dieses Verfahren nachweisbar 
nur zur Folge gehabt, daß 4 Wähler (Hannemann, 
Luther, Nielbock und Kuchenbecker) nicht hätten 
wählen können. Bezüglich anderer Wähler stehe 
aber nicht fest, ob sie ihr Wahlrecht infolge obigen 
Beschlusses überhaupt nicht ausgeübt hätten, vielmehr 
sei es wahrscheinlich, daß diese sich eine Legitimation 
noch verschafft hätten und dann ihre Stimmen 
abgegeben hätten. Die Behauptung des Klägers, 
es seien noch mindestens 10 Wähler zurückgewiesen 
worden, sei mithin bedeutungslos. Durch Nicht 
abgabe der 4 oben genannten Stimmen sei das 
Wahlergebnis nicht beeinflußt worden, denn wenn 
4 Stimmen der Gesamtzahl hinzutreten, so betrage 
die absolute Majorität 843. 
Diese Zahl hätten Scharnberg und Flemming 
erreicht bzw. überschritten. Eine Unregelmäßig 
keit habe nur dann die Ungültigkeit der Wahl zur 
Folge, wenn durch sie nachweisbar das Ergebnis 
der Wahl beeinflußt worden sei. 
Dieser Nachweis sei hier nicht erbracht. Des 
wegen sei die Ungültigkeit der Wahl in keiner 
Weise begründet. 
Es war wie geschehen zu erkennen. 
Die Rüge des Klägers, daß 3 Wähler ihre 
Stimmen abgegeben hätten, die ihr Wahlrecht 
infolge der Annahme von Armenunterstützung 
verloren hätten, ist verfehlt. Die gedachten 3 
Wähler sind in der maßgebenden Wählerliste 
als Wahlberechtigte verzeichnet gewesen und diese 
Wählerliste bildet nach ständiger Rechtssprechung 
formell und materiell die unabänderliche alleinige 
Grundlage für die aktive Wahlfähigkeit. 
Auch die weitere Bemängelung des Klägers, 
daß das Protokoll über die Verhandlung nicht 
verlesen worden sei, ist nicht gerechtfertigt, denn 
eine Verlesung des Protokolls ist im Gesetze nicht 
vorgeschrieben (vgl. auch O.V.G. Bd. 41, S. 125 f.). 
Dagegen rügt Kläger mit Recht, daß dem 
ganzen Wahlvorgange infolge des Beschlusses des 
Wahlvorstandes über die Art und Weise, wie die 
Wahlberechtigten sich zu legitimieren hätten, ein 
wesentlicher Mangel des Verfahrens anhafte. In 
dieser Beziehung ist davon auszugehen, daß, 
wenn nicht in der Einladung zur Wahl bestimmt vor 
geschrieben ist, in welcher Weise sich die Wahlbe 
rechtigten zu legitimieren haben — es dem pflicht 
gemäßen Ermessen des Wahlvorstandes überlassen 
bleiben muß, sich darüber schlüssig zu machen, 
welchen Nachweis zur Führung der Identität der 
Erschienenen mit den Wahlberechtigten er verlangen 
will. Dieses dem Wahlvorstande eingeräumte 
Maß freien Ermessens hat aber im vorliegenden 
Falle der Wahlvorstand überschritten. Nach der 
in den Wahlakten (Blatt 353 v) enthaltenen 
Äußerung des Wahlvorstehers Jolenberg ist von 
dem Wahlvorstande der Beschluß gefaßt worden, 
nur solche Wähler zuzulassen, welche sich schriftlich 
ausweisen konnten. Wähler, welche keinerlei schrift 
lichen Ausweis beibringen konnten, sind zurück 
gewiesen worden. Dieses Verfahren ist bis zum 
Schluß des Wahlaktes innegehalten. Ausnahmen 
sind in keinem Falle gemacht worden. Durch 
diesen Beschluß ist die Ausübung des Wahlrechtes 
auch für den Fall unzweifelhaft vorhandener und 
dem Wahlvorstande bekannter Identität des Er 
schienenen mit dem Wahlberechtigten von einem 
durch die Sachlage nicht erforderten rein äußer 
lichen Merkmal, den Besitz einer schriftlichen Legi 
timation, abhängig gemacht worden. Selbst wenn, 
wie die Beklagte behauptet, nur 4 Wähler wegen 
Mangels einer schriftlichen Legitimation zurück 
gewiesen worden sind, so muß doch angenommen 
werden, daß auch andere Wahlberechtigte, die sich 
nicht im Besitz einer solchen Legitimation befanden, 
nach Kenntnis von dem Beschluß des Wahlvor 
standes von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch 
gemacht haben. Bei der geringen Zahl von 
Stimmen, welche die Beigeladenen über die 
absolute Mehrheit hinaus erhalten haben, erscheint 
daher die Annahme gerechtfertigt, daß durch den 
der gesetzlichen Grundlage entbehrenden Beschluß 
des Wahlvorstandes das Wahlergebnis so stark 
beeinflußt worden ist, daß es als zuverlässiger 
Ausdruck des Willens der Wählerschaft nicht mehr 
angesehen werden kann. 
Hiernach rechtfertigt sich die getroffene Ent 
scheidung. 
Die Entscheidung über den Kostenpunkt folgt 
aus §8 103 ff. deß Gesetzes über die allgemeine 
Landesverwaltung vom 30. Juli 1883. 
(Siegel.) 
Der Bezirksausschuß zu Potsdam. 
I o a ch i m i. 
S. 44/05. 
Kostenrechnung. 
Pauschquantum 28,00 M 
Portoauslagen 6,45 M 
Gebühren — 
zus. 34,45 M. 
Charlottenburg, den 12. Juni 1908. 
Der Stadtverordneten-Vorsteher. 
I. B. 
vr. Hubatsch. 
Druck von Adolf Gertz, G. m. b. H.. Danckelmannstr. 3, Charlottenburg
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.