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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XII.1862 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1917
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3099030
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Kapitel

Titel:
R

Kapitel

Titel:
Ri

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XII.1862 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-X
  • H. XI-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

193 
F. Mertens und L. Lohde, Die Gründung des Coloer Domes und der erste Dorobaumeister. 
194 
et artistibus“ überschrieben, d. h. über die Mediciner und 
Philosophen, bestimmt, dafs sie nur nach einem Examen 
zur "Würde eines magister artium liberalium gelangen 
sollen. Vielleicht hat diese Verordnung Hrn. Fahne ver 
leitet, die Magister-Steinmetzen ftir solche Universitäts- 
Magister zu nehmen. Er fuhrt eine Reihe von 70 Cöl- 
nischen Steinmetzen mit Namen auf, von denen er glaubt, 
dafs sie magistri artium liberalium gewesen seien. Aber 
diese Steinmetzen sind in diesem Sinne gewifs keine Ma 
gister gewesen. Die Bedeutung dieses Titels kann nur 
aus seinem Gebrauch in den Urkunden gewonnen wer 
den. Der Magister-Titel kann sehr wohl mit einem Titel 
wie Herr, Capellmeister, Baumeister u. s. w. verglichen 
werden. 
Wie sehr es Brauch des Lebens ist, für jede Art 
von persönlicher Vortrefflichkeit eine passende Bezeich 
nung zu gehen, können wir aus dem Beispiel des Er 
bauers der St. Cbapelle in Paris, des Peter von Mont- 
reuil sehen. Er wird auf seinem Grabstein im Kloster 
St. Germain des Pres unter mehreren anderen beloben 
den Beziehungen auch „doctor latomorum“ genannt. Man 
suchte also für ihn nach einer neuen und sogar unge 
wöhnlichen Bezeichnung. Dieser Titel „Doctor“ ist für 
Architekten nicht in Gebrauch gekommen, wenngleich 
er für Baumeister, wie Pierre de Montreuil einer war, 
sehr charakteristisch ist. Im späteff Mittelalter freilich 
verhält es sich mit der Bezeichnung Magister anders. 
In dieser Zeit wurde der im Gebrauch überhaupt herun 
tergekommene Magister-Titel an gewöhnliche Handwerks 
meister gegeben. Erklären läfst sich dies durch die er 
höhte Bedeutsamkeit des Handwerkerstandes in dieser 
Zeit. Das Zunftregiment nahm diesen Titel für sich in 
Anspruch, und aus Magister wurde Meister. Wir wol 
len hier zu bemerken nicht unterlassen, dafs der Titel 
Magister im 13. Jahrhundert unter den Baumeistern be 
sonders und vielleicht zuerst denjenigen gegeben worden 
zu sein scheint, die sich der Uebung des neu eingeführ 
ten gothischen Bausystemes hingaben. 
Wir haben schon früher einen Beitragsammler für 
den Dombau kennen gelernt; es war jener Magister Hen- 
ricus, der als competitor der Domkirche in einer Urkunde 
vom Jahr 1245 bezeichnet wird, ein Umstand, aus dem 
man eine bestimmte Vorbereitung für den Dombau er 
kennt. Im Jahr 1248 erscheint ein Magister Henricus 
petitor structurae ecclesiae maioris Col. m , ihm wird ein 
Haus, das in der Gegend der Marcellenstrafse gelegen, 
übergeben, welches er dann wieder an die Domkirche 
übergiebt. Petitor ist dasselbe was competitor. Der Aus 
druck provisor kommt in derselben Bedeutung eines Vor- 
sorgers und Beitragsammlers vor in einer Urkunde des 
Erzbischofs Engelbert 31. vom Jahre 1264, durch wel 
che ein Geistlicher, ein Magister Gerardus, als „protisor 
fabricae nostrae“ zu Sammlungen für den Dombau er 
mächtigt wird; in derselben Urkunde werden auch „pe- 
titorum negotia“ erwähnt. Weitere Vorbereitungen für 
Zeitscbr, f, Bauwesen. Jahrg. XII, 
den Dombau als schon in jener früheren Zeit geschehen, 
erkennt man aus einer späteren Urkunde vom Jahre 1267. 
In dieser überläfst nämlich der Burggraf vom Drachen 
fels dem Domcapitel einen näheren Weg vom Steinbruche 
des letzteren zum Ufer des Rheins. Das Domcapitel 
mufs also diesen Steinbruch schon einige Zeit früher be 
sessen haben. Der Steinbruch am Drachenfels, zwei 
Stunden oberhalb Bonn gelegen, lieferte nämlich die 
Steine zum Dombau. Dieser Stein ist Trachyt, bekannt 
lich ein vulkanisches Product. 
Die Vorbereitungen zum Dombau lassen sieb auch 
] auf der Baustelle selbst erkennen. Im Jahr 1251 be- 
| zeugt Goswin, der Decan des Domes, den Ankauf von 
! acht kleinen Häusern (octo domunculae), die zwischen 
i dem Porticus der Kirche und der Johannis-Capelle gele- 
j gen waren. Die Stelle, wo diese acht kleinen Häuser 
! gestanden, kann aus der bekannten Lage der alten jetzt 
nicht mehr vorhandenen Johannis-Capelle als die Südost 
seite des alten Domes erkannt werden. Diese Häuser 
mnfsten dem neuen Dom Platz machen, es heifst deshalb 
von ihnen in derselben Urkunde: propter opus et edifi- 
cium ecclesiae nostrae per nos depo sitae et destruc- 
tae u .' Die magistri operis, unter welchen man hier be 
stellte Kirchenmeister für die Fabrik des Domes zu ver 
stehen hat, werden in dieser Urkunde angewiesen, den 
Zins von jenen acht Häusern, bestehend in 7 Mark jähr 
lich, an die Kirchenkasse abzuführen. Stellt man alle 
j diese Nachrichten mit jenen anderen schon früher ange 
führten über die persönlichen Verhältnisse des Dombau 
meisters selbst zusammen, so kann man daraus schliefsen, 
dafs in dieser Zeit die Vorbereitungen zum Dombau 
schon sehr ernstliche gewesen sein müssen. 
Man kann nun die Frage aufwerfen, wie es mit den 
| Zeichnungen zum Dombau ausgesehen haben werde. Um 
I einen so complicirten Bau übersichtlich zu leiten, be- 
| durfte man nothwendig der Bauzeichnungen, Wie man 
i sich zu Zeiten Erzbischof Engelberts den Plan zu dem 
i beabsichtigten Neubau des Domes gedacht haben möge, 
I kann zweifelhaft sein, aber zur Zeit der Regierung Con- 
j rads von Hochsteden konnte dieser Plan kein anderer 
als der der französischen Kathedrale sein. Wie in der 
Politik so neigten auch in der Baukunst die Rheinlande 
nach Frankreich hin. Vielleicht war schon seit dem Re 
gierungsantritt Erzbischof Conrads an einem solchen Plane 
gearbeitet worden. Ein so belebender Geist, wie es der 
Conrads von Hochsteden war, mufste bei seinem leben 
digen Interesse für den Neubau des Domes auf den mit 
Entwürfen dazu beschäftigten Architekten von bedeuten 
dem Einflufs sein. Die Gröfse der Aufgabe mufste einen 
strebsamen Künstler von Gerard's Art zu dem Vorsatz 
begeistern, in ihrer Lösung hier das Höchste zu leisten, 
was seine künstlerische Kraft überhaupt zu leisten im 
Stande war. Gezeichnete Pläne für den Dombau aus 
dieser Zeit besitzen wir nicht. Die vorhandenen alten, 
eine Zeit lang verloren gegangenen und seitdem wieder 
13
	        

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