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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1971, 6. Wahlperiode, Band I, 1.-21. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1971, 6. Wahlperiode, Band I, 1.-21. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1916
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Fußnote:
In den Geschäftsanzeigen im Segment "Wegweiser für die Reise" fehlt in der Digitalisierungsvorlage die Seite 34
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3030885
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Kapitel

Titel:
P

Kapitel

Titel:
Pa

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1971, 6. Wahlperiode, Band I, 1.-21. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1, 19. April 1971
  • Nr. 2, 20. April 1971
  • Nr. 3, 20. April 1971
  • Nr. 4, 29. April 1971
  • Nr. 5, 6. Mai 1971
  • Nr. 6, 13. Mai 1971
  • Nr. 7, 27. Mai 1971
  • Nr. 8, 10. Juni 1971
  • Nr. 9, 24. Juni 1971
  • Nr. 10, 7. Juli 1971
  • Nr. 11, 8. Juli 1971
  • Nr. 12, 7. September 1971
  • Nr. 13, 23. September 1971
  • Nr. 14, 14. Oktober 1971
    Nr. 14, 14. Oktober 1971
  • Nr. 15, 20. Oktober 1971
  • Nr. 16, 28. Oktober 1971
  • Nr. 17, 11. November 1971
  • Nr. 18, 25. November 1971
  • Nr. 19, 8. Dezember 1971
  • Nr. 20, 9. Dezember 1971
  • Nr. 20a, 11. Dezember 1971
  • Nr. 21, 14. Dezember 1971

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
5. Sitzung am 6. Mai 1971 
38 
Regierungserklärung formuliert, was unverzichtbar ist, 
das hat unsere volle Unterstützung. Ich möchte es dabei 
im wesentlichen belassen und einige allgemeine Bemerkun 
gen zu dem, was unverzichtbar ist, machen, aber zunächst 
auch hier eine allgemeine Bemerkung: 
Wir haben, meine Damen und Herren, erfahren müssen, 
daß die Einleitung neuer politischer Entwicklungen und 
Bemühungen begleitet ist von Erwartungen und Hoffnun 
gen, ja von starkem Mitschwingen gefühlsbetonter Ele 
mente. Dieser Tatbestand ist allgemein gültig, und keiner 
kann eine neue politische Entwicklung einleiten ohne Er 
wartungen und ohne daß er sich gefühlsbetont in diesen 
Dingen engagiert; er würde sonst wahrscheinlich keine 
politischen Entwicklungen neu beleben können. Dieser Ein 
leitung folgt im allgemeinen eine Periode von Auseinander 
setzungen über praktische Fragen, nüchterner Betrachtun 
gen, und wir kommen immer wieder an den Punkt, daß 
dann der „Teufel im Detail liegt“. Diese Auseinanderset 
zungen, meine Damen und Herren, wird auf längere Zeit 
ein strapaziöses, widerspruchsvolles Hin und Her von per 
manenter Versteifung und Entkrampfimg sein, vor allem 
mehr, als es unserer emotionalen und sentimentalen Eigen 
art liegt. Wir werden uns hier besonders auf Gelassenheit 
einzurichten haben. 
Lassen Sie mich aber gerade in diesem Zusammenhang 
noch einmal einiges ergänzend zu dem sagen, was gewach 
sene Bindungen für Berlin bedeuten: das uneingeschränkte 
Recht der Abhaltung von Tagungen westdeutscher Orga 
nisationen, Verbände, Vereinigungen, internationale Kon 
gresse, Einbeziehung Westberlins bei Tagungen in der 
Bundesrepublik und im Ausland, Einbeziehung in alle ent 
sprechenden Delegationen. Berliner Landesverbände — das 
ist heute hier schon unterstrichen worden — von Vereini 
gungen, Parteien und Gewerkschaften sind Teil der Gesamt 
organisationen, daran läßt sich nichts und daran darf sich 
nichts ändern. Einbeziehung West-Berlins in Ausstellungen 
und Kongresse — diese Aufzählung meine Damen und 
Herren, soll nur als Beispiel für die Vielfältigkeit der Be 
ziehungen gelten und Merkposten sein, daß nichts verges 
sen wird. Kein imrealistischer Wunschkatalog ist dabei der 
Ausgangspunkt unserer Überlegungen. Wir gehen vielmehr 
davon aus, daß die Konsultation zwischen den Schutzmäch 
ten, der Bundesregierung und dem Senat reibungslos ver 
läuft und eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Ver 
handlungen darstellt. Wir haben zu diesen Konsultationen 
und zu dem Verhalten volles Vertrauen. 
Die Rede des Herrn Kollegen Lummer hat heute erneut 
wieder meinen Eindruck verstärkt, daß die CDU Forderun 
gen stellt, die in den vergangenen Jahren nicht durch 
gesetzt oder durch sie selbst vernachlässigt worden sind. 
Ich darf hier wieder sagen, meine Damen und Herren, daß 
man sich Ziele setzen kann, daß man Forderungen stellen 
kann, aber daß es unzweckmäßig ist, Illusionen zu wecken, 
wenn man 20 Jahre lang bestimmte Dinge durch die eigene 
Politik versäumt hat. 
(Abg. Stobbe: So ist es!) 
Wir würden, meine Damen und Herren, darf ich das ab 
schließend sagen, bei dem Prinzip verbleiben: Was mit 
Viermächte-Verhandlungen begann, muß mit Viermächte- 
Vereinbarungen verbindlich und zeitlich unbegrenzt ab 
geschlossen werden. Wir gehen davon aus, daß wir in die 
sem Haus darin in vollem Umfange übereinstimmen. 
Auch ich habe das Bedürfnis, eine kurze Bemerkung zum 
Vorgang um die Deutsche Stiftung für Entwicklungsländer 
zu machen. Ich glaube, daß der Vorgang weiterer Klärung 
bedarf und vor allem besondere Aufmerksamkeit aller 
Instanzen erfordert. 
Nun, meine Damen und Herren, zur Regierungserklärung 
des Senats: Sie enthält eine Festlegung von Schwerpunkten 
und hat erstmalig Material veröffentlicht. Als wir die 
detaillierten und präzisen Unterlagen für die praktische 
Arbeit als Drucksache erhielten, war ich mir von vornher 
ein darüber im klaren, daß nun wieder Herr Lummer sagen 
würde: das sei zuviel, das sei zuwenig, das sei unpräzise. 
Man kann also tun was man will, Herrn Lummer werden 
wir es nie recht machen. 
(Abg. Lummer: Nicht gut genug!) 
Aber, meine Damen und Herren, ich glaube, daß die Unter 
lage detailliert und präzise ist, daß sie die Grundlage der 
praktischen Arbeit darstellt. Wir werden davon auszugehen 
haben, daß gerade das Material zur Regierungserklärung in 
den nächsten vier Jahren Gegenstand laufender Erörterun 
gen sein wird. Von unserer Seite aus werden die Materia 
lien begrüßt, weil sie uns bei der parlamentarischen Arbeit 
eine bessere Kontrolle ermöglichen und vor allen Dingen 
Schwergewichte im kommunalpolitischen Bereich setzen. Die 
Diskussion im Wahlkampf hat das Interesse der Bürger in 
kommunalpolitischen Fragen in besonderer Weise gezeigt. 
Sie entscheidet über die Belange der Bevölkerung, und dar 
um lassen Sie mich hier eine Bemerkung dazu machen, was 
die Attraktivität einer Stadt eigentlich bedeutet oder sie 
ausmacht. Besser gesagt: was die Attraktivität beeinflußt. 
Es ist, meine Damen und Herren, das menschliche Klima in 
einer Stadt, es ist die Aufgeschlossenheit ihrer Bürger, die 
Konzentration geistiger Potenz und kultureller Güter, 
Kunst, Wissenschaft, Lehre und Forschung, Bildung, poli 
tische und geistige Auseinandersetzung. Daraus allein ent 
steht die Anziehungskraft einer Stadt. Diese Fakten, meine 
Damen und Herren, sind in Berlin vorhanden; sie müssen 
aber gepflegt werden, um gerade anderen Städten gegen 
über konkurrenzfähig zu bleiben. 
Meine weiteren Ausführungen stehen im Zusammenhang 
mit diesem Ausgangspunkt. Es ist heute hier bereits etwas 
über die finanzielle Planung ausgesagt worden. Meine Frak 
tion geht davon aus, daß die Arbeit des Senats auf der 
Grundlage solider finanzieller Planung erfolgt. Es sind 
Prioritäten gesetzt und eine realistische Einschätzung, das 
heißt eine sachliche Wertung. Die unsachliche Wertung, die 
dem gegenübersteht, ist immer der Versuch, Dinge mit 
einander zu vergleichen, die nicht vergleichbar sind, und 
ich möchte es dem Urteil der Umwelt überlassen, wenn Herr 
Lummer versucht hat, Berlin mit Hamburg zu vergleichen. 
— Ein völlig irrealer, unmöglicher Vergleich. Ich glaube, 
daß nicht alle Blütenträume reifen werden, lassen Sie mich 
aber in diesem Zusammenhang ein Wort zu dem Begriff der 
Verschuldung sagen. Der Begriff Verschuldung löst immer 
eine gedankliche Verbindung negativer Art aus, man hätte 
zuviel Schulden, man sei verschuldet. Ich glaube, um diesen 
Prozeß handelt es sich hier nicht, sondern es handelt sich 
um die Aufnahme von Fremdkapital zur Finanzierung von 
Projekten, die für die Zukunft dieser Stadt von großer, 
außerordentlicher Bedeutung sind, so daß künftige Be 
lastungen für diejenigen, die uns folgen, ohne weiteres zu 
mutbar sind. Ich glaube also, Kapitalaufnahme ist etwas 
anderes als Verschuldung. Wir sind dafür, daß Kapital 
aufgenommen wird, 
(Abg. Lummer: Wo fängt die Verschuldung an ?) 
verzinst und getilgt wird, damit die Dinge für die Zukunft 
regelbar sind. 
Die zweite Bemerkung, meine Damen und Herren, betrifft 
den Hinweis auf den Bericht über Subventionen. Ich stimme 
— glaube ich — gerade Herrn Kollegen Oxfort zu, daß 
Subventionen konzentriert sein sollen auf bestimmte 
Zwecke, die unerläßlich sind für die Entwicklung unseres 
Gemeinwesens. Wir stimmen auch dem zu, daß es hier nicht 
darum gehen kann, nach einem „Gießkannenprinzip“ zu 
arbeiten, sondern Subventionen gezielt einzusetzen. Wir 
müssen es der Öffentlichkeit sagen, daß öffentliche Mittel 
nicht unbegrenzt für Subventionen einsetzbar sind; es muß 
immer dort das Schwergewicht gebildet werden, wo die 
Situation es zwingend gebietet. Wir wehren uns im Grunde 
auch dagegen, daß Subventionsbereiche — so möchte ich 
sagen — uferlos erweitert werden würden, 
(Zuruf des Abg. Lummer) 
denn eine Erweiterung der Subventionsbereiche würde 
volkswirtschaftliche Nebenwirkungen haben, die beachtet 
werden müssen. 
Meine Damen und Herren! Die Regierungserklärung 
sprach davon, daß die Wirtschaftspolitik die höchste Priori 
tät hat. Wir wissen, daß die Wirtschaftskraft einer Ge 
meinde Grundlage ihrer Existenz ist und daß sie in beson 
derer Weise realistische Betrachtungen erfordert. Die Wirt 
schaft rechnet mit Zahlen, die Möglichkeit wird bestimmt 
von der allgemeinen Entwicklung des Zuwachses, das heißt
	        

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