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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1986, 10. Wahlperiode, Band II, 19.-35. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1986, 10. Wahlperiode, Band II, 19.-35. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1914
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-2885820
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin

Kapitel

Titel:
Handel- und Gewerbetreibende in Berlin, nach Erwerbs= bezw. Berufszweigen alphabetisch geordnet

Kapitel

Titel:
K

Kapitel

Titel:
Ka

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1986, 10. Wahlperiode, Band II, 19.-35. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 19, 16. Januar 1986
  • Nr. 20, 30. Januar 1986
  • Nr. 21, 1. Februar 1986
  • Nr. 22, 13. Februar 1986
  • Nr. 23, 27. Februar 1986
  • Nr. 24, 13. März 1986
  • Nr. 25, 15. März 1986
  • Nr. 26, 9. April 1986
  • Nr. 27, 17. April 1986
  • Nr. 28, 24. April 1986
  • Nr. 29, 15. Mai 1986
  • Nr. 30, 29. Mai 1986
  • Nr. 31, 12. Juni 1986
  • Nr. 32, 26. Juni 1986
  • Nr. 33, 12. Juli 1986
  • Nr. 34, 11. September 1986
  • Nr. 35, 25. September 1986

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 10. Wahlperiode 
22. Sitzung vom 13. Februar 1986 
Tietze 
Bei dieser Sachlage fehlt uns der Anknüpfungspunkt zu dem, 
was ich vorhin gesagt habe, den Rechtsfrieden wiederherzustel 
len. 
[Zurufe von der AL] 
- Frau Kollegin Künast, ich brauche bei dieser Sachlage nicht 
einmal die Unmäßigkeit zu geißeln, die auch der Kollege Dr. Gerl 
hervorgehoben hat. Ihr Diskurs durch das Strafrecht, der nun 
wirklich kaum noch etwas übrigläßt, ist in der Tat beachtenswert. 
Es gibt kaum noch einen Straftatbestand, von dem Sie der Mei 
nung sind, er hätte in dieser Zeit nicht auf Nachsicht stoßen müs 
sen. Das macht doch deutlich, daß Sie in der Tendenz 
[Zuruf von der AL] 
- Parteispenden in dieser Zeit sind meines Erachtens nicht vor 
gekommen; ich hätte mich natürlich sehr darüber gefreut, doch 
daran kann ich mich nicht erinnern. 
Wir sind der Meinung, daß unter diesen Umständen auch ein 
Eingehen auf diese Kompetenzfrage gar nicht erforderlich ist. Ich 
sage Ihnen ganz offen: Selbst wenn wir es könnten, würden wir 
es nicht wollen! Das schließt natürlich nicht aus - und das ist ein 
Punkt, der letzten Endes sich vielleicht dem anschließt, was Kol 
lege Dr. Gerl vorgetragen hat -, daß die Staatsanwaltschaft das 
macht, was sie kraft Gesetzes zu tun verpflichtet ist, nämlich zu 
prüfen, ob im Einzelfall schuldangemessen eine Einstellung vor 
zunehmen ist. Die Staatsanwaltschaft tut das. Es mag sein, daß 
sie im Tempo nicht den Anforderungen genügt, wie wir es viel 
leicht erwarten, aber sie tut es. Ich bin nicht bereit, im einzelnen 
darauf einzugehen, ob der Katalog, der dort zugrunde gelegt 
wird, allumfassend ist; das ist auch nicht unsere Aufgabe. Wir 
sollten uns nicht in die Geschäfte der Staatsanwaltschaft ein- 
mischen. Wir meinen, daß im Einzelfall schuldangemessen ein 
gestellt werden soll, und im übrigen muß das, was strafrechtlich 
zu verfolgen ist, auch strafrechtlich gesühnt werden. 
Der Bürger kann sich aut zweierlei verlassen: Wenn in Zeiten 
dieser Art Übergriffe stattfinden, dann muß er wissen, daß die 
Ordnungskräfte dem nachgehen und daß die Gerichte das, was 
aufgegriffen worden ist, auch verurteilen mit der Folge, 
[Frau Bischoff-Pflanz (AL): Gegen Übergriffe der 
Ordnungskräfte können Sie auch mal was sagen!] 
daß dieses Unrecht gesühnt wird. 
[Beifall bei der CDU] 
Stellv. Präsident Longolius: Jetzt hat die Kollegin Ahme 
das Wort. 
Frau Ahme (AL): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! 
Herr Tietze, ich bin Ihnen dankbar, daß Sie hier offen geäußert 
haben, daß Sie das nicht wollen. Es hätte mich auch wirklich 
gewundert, wenn Sie das wollten. Wenn Sie das wollten, 
würden Sie ja im Grunde eingestehen, daß Ihre Politik seit 1981 
die falsche gewesen ist. Das kann man zwar anerkennen, und 
das kann man sich auch selber eingestehen; aber das öffentlich 
zu bekennen, ist natürlich eine schwierige Sache für eine Regie 
rungsfraktion. 
Wir stehen doch vor folgender Situation: Ihr einziges politi 
sches Kapital, was Ihnen auch jeder sozusagen abnimmt, ist - 
das wurde auch heute so schön gesagt - die Bereinigung Ber 
lins von Hausbesetzern, diese hygienische Bereinigung Berlins 
von Hausbesetzern. Das haben Sie kleingekriegt, das haben Sie 
kaputtgemacht, diese Leute haben Sie kriminalisiert; die sitzen 
entweder hinter Gittern oder aber sie sind verurteilt worden zu 
Geldstrafen und haben in ihrem weiteren beruflichen Werde 
gang Schwierigkeiten. Diese Leute haben Sie kleingekriegt! Wir 
haben Ihnen damals immer gesagt: Wenn Sie die Hausbesetzer 
beseitigen, dann haben Sie noch längst nicht das beseitigt, was 
die Wurzel des Übels ist. 
[Beifall bei der AL] 
Genau mit diesem Übel haben Sie doch jetzt zu kämpfen. Was 
haben denn die Besetzer zum Beispiel im Wedding gemacht? 
Die haben aufgeschrieben, um welche Verstrickungen es sich 
handelt. Wer kam da vor? Mewes, Oldenburg; Schmidt-Salz 
mann hat damals schon eine Rolle gespielt, und zwar in Sachen 
Brandstiftung. Hasso von Werder, all diese Leute, mit denen Sie 
heute wieder zu tun haben, über die Sie sich ärgern - „ärgerlich“ 
hat der Regierende Bürgermeister gesagt -, über die Sie sich 
heute ärgern, daß die Ihr politisches Kapital, das Sie sich durch 
die Beseitigung der Hausbesetzer angeschafft haben, kaputt- 
machen. Über diese Leute ärgern Sie sich; aber genau diese 
Leute wurden damals benannt; die Zusammenhänge wurden 
benannt, die Sanierungspolitik wurde in ihren Zusammenhängen 
benannt. Die Konsequenzen waren völlig falsch, und insofern 
brauchen Sie sich überhaupt nicht zu wundern, daß Sie von der 
Lawine, die Sie damals genau hätten absehen können, wenn Sie 
ganz genau nachgedacht hätten, schon damals hätten wissen 
können, 
Ein Satz zum Schluß der Debatte: Wenn ich Bundesverdienst 
kreuze verleihen würde, würde ich zunächst dem Herrn Linde 
mann ein Bundesverdienstkreuz verleihen für seine Aussagen in 
der „Morgenpost“, und weiterhin würde ich ein Bundesverdienst 
kreuz verleihen den Hausbesetzern, die mit ihren Aufdeckungen 
und mit ihrer Politik genau das Richtige gemacht haben. 
[Beifall bei der AL] 
Stellv. Präsident Longolius: Weitere Wortmeldungen lie 
gen nicht vor. Ich schließe daher die Einzelberatung und ver 
binde die Einzelabstimmungen mit der Schlußabstimmung. Der 
Ausschuß empfiehlt, das Gesetz abzulehnen. Wir stimmen aber, 
um das noch einmal zu sagen, über das Gesetz selbst ab. Wenn 
Sie also dem Gesetz über Straffreiheit, Drucksache 10/362, 
zustimmen möchten, dann bitte ich jetzt um Ihr Handzeichen. Ich 
bitte um die Gegenprobe. - Enthaltungen? - Das ist mit großer 
Mehrheit abgelehnt. 
Ich rufe auf 
ifd. Nr. 3, Drucksache 10/535: 
II. Lesung der Vorlage - zur Beschlußfassung - 
über Gesetz zur Änderung des Berliner Straßen 
gesetzes, Drucksache 10/261, gemäß Beschluß 
empfehlung des Ausschusses für Verkehr und Be 
triebe vom 21. Januar 1986 
Ich eröffne die II. Lesung und schlage vor, die Einzelberatung der 
zwei Artikel miteinander zu verbinden. Erhebt sich dagegen 
Widerspruch? - Das ist nicht der Fall, Ich rufe auf die Artikel I 
und II, die Überschrift und die Einleitung im Wortlaut der Vorlage, 
Drucksache 10/261. Gibt es Wortmeldungen? - Das ist nicht 
der Fall. 
Ich schließe die Einzelberatung und verbinde die Einzelabstim 
mungen mit der Schlußabstimmung, Der Ausschuß empfiehlt die 
Annahme der Vorlage. Wer dem Gesetz zur Änderung des Berli 
ner Straßengesetzes, Drucksache 10/261, seine Zustimmung zu 
geben wünscht, den bitte ich um das Handzeichen. Die Gegen 
probe! - Enthaltungen? - Das ist einstimmig so beschlossen. 
Ich rufe auf 
Ifd. Nr. 4, Drucksache 10/551: 
II. Lesung der Vorlage - zur Beschlußfassung - 
über Gesetz zur Änderung des Vierten Wohnungs 
baubürgschaftsgesetzes, Drucksache 10/502, 
gemäß Beschlußempfehlung des Hauptausschus 
ses vom 5. Februar 1986 
Ich eröffne die II. Lesung und schlage vor, die Einzelberatung der 
zwei Artikel miteinander zu verbinden. Erhebt sich dagegen 
Widerspruch? - Das ist nicht der Fall. Ich rufe auf die Artikel I 
und II, die Überschrift und die Einleitung im Wortlaut der Vorlage, 
Drucksache 10/502. Wortmeldungen liegen nicht vor.
	        

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