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Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1914
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-2885820
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin

Kapitel

Titel:
Handel- und Gewerbetreibende in Berlin, nach Erwerbs= bezw. Berufszweigen alphabetisch geordnet

Kapitel

Titel:
D

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  • Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Einband
  • Abbildung: Willibald Alexis
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • "Fridericus Rex" / Alexis, Willibald
  • Ertes Buch. Die Knabenwelt
  • Erstes Kapitel. Der junge Adler
  • Zweites Kapitel. Frau Kurzinne
  • Drittes Kapitel. Bruder Gottlieb
  • Viertes Kapitel. Von der Kolonie
  • Fünftes Kapitel. Die Familie
  • Sechstes Kapitel. Das Familiengericht
  • Siebentes Kapitel. Die neue Zeit
  • Achtes Kapitel. Der Verführer
  • Neuntes Kapitel. Krieg!
  • Zehntes Kapitel. Maria Theresia
  • Elftes Kapitel. Mollwitz
  • Zwölftes Kapitel. Die Schlittenfahrt
  • Zweites Buch. Der Deserteur
  • Erstes Kapitel.Der Kammerherr
  • Zweites Kapitel. Die Einquartierung
  • Drittes Kapitel. Der Ungar
  • Viertes Kapitel. Nächtliche Stimmen
  • Fünftes Kapitel. Das Ehrengericht
  • Sechstes Kapitel. Die Gesellschaft
  • Siebentes Kapitel. Spießruten
  • Achtes Kapitel. Das Geständnis
  • Neutes Kapitel. Das Lager
  • Zehntes Kapitel. Die Botschaft
  • Elftes Kapitel. Die Nacht
  • Zwölftes Kapitel. Hochkirch
  • Drittes Buch. Der Marquis
  • Erstes Kapitel. Die Kaffeegesellschaft
  • Zweites Kapitel. Das Geheimnis
  • Drittes Kapitel. Not und Hilfe
  • Viertes Kapitel. Die Maus
  • Fünftes Kapitel. Der nächtliche Besuch
  • Sechstes Kapitel. Das Auerhaus
  • Siebentes Kapitel. Mondscheinszenen
  • Achtes Kapitel. Die beste Welt
  • Neuntes Kapitel. Die Verschwörung
  • Zehntes Kapitel. Was ist ihm Preußen?
  • Elftes Kapitel. Feuer überall
  • Zwölftes Kapitel. Der Bruder
  • Viertes Buch. Die Vaterstadt
  • Erstes Kapitel. Das Vaterland
  • Zweites Kapitel. Der "Hungrige Wolf" und der "Tote Mann"
  • Drittes Kapitel. Der tote Mann
  • Viertes Kapitel. Tottleben
  • Fünftes Kapitel. Träumereien in Köpenick
  • Sechstes Kapitel. Der Kirchhof
  • Siebentes Kapitel. Feindes Hand
  • Achtes Kapitel. Verrat
  • Neuntes Kapitel. Das Abenteuer
  • Zehntes Kapitel. Das Vaterhaus
  • Elftes Kapitel. Der preußische Dichter
  • Zwölftes Kapitel. Viktoria
  • Fünftes Buch. Wintermärchen
  • Erstes Kapitel. Die Erwartung
  • Zweites Kapitel. Die Gespenster-Republik
  • Drittes Kapitel. Das Gardinenregiment
  • Viertes Kapitel. Der Geist in der Kirche
  • Fünftes Kapitel. Der Höllenhund
  • Sechstes Kapitel. Zitierte Geister
  • Siebentes Kapitel. Die Erscheinung
  • Achtes Kapitel. Macht der Launen
  • Neuntes Kapitel. Eine Kapitulation
  • Zehntes Kapitel. Filiationsrecherchen
  • Elftes Kapitel. Der Würgengel
  • Zwölftes Kapitel. Das Wunder
  • Sechstes Buch. Der Friede
  • Erstes Kapitel. Der Brief mit Morgenrot
  • Zweites Kapitel. Das Geständnis
  • Drittes Kapitel. Eine warme Frühlingssonne
  • Viertes Kapitel. Die Cour
  • Fünftes Kapitel. Opernszene
  • Sechstes Kapitel. Englischer Nachtisch
  • [Ramlers Gedicht]
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

416 
Alexis, Cabanis. 
Schlag mehr gegen Sie tun können, wenn's auch mein Tod 
gewesen wäre.“ 
Und auch Stephan wurde erst jetzt klar, was lange wie trübe 
Bilder einer erhitzten Phantafie ihn umgaukelt. Das Gespenst 
und der verlorene Bruder wurden eins, der Verbrecher verschwand. 
Was ihm die Flammen nicht gezeigt, verriet ihm die Kerker— 
finsternis: Sein Bruder wäre ja beinahe von seiner Hand 
gefallen. Er bückte sich, er drückte das Haupt des Gefesselten an 
seine Brust, als wolle er sich versichern, daß jener wirklich 
lebte, daß er kein Brudermörder war. „Der Himmel vergebe 
denen,“ sprach er halb leise, „die dich dazu zwangen!“ 
„Und nun, lieber Herr“ — hub der Gefangene nach einer 
Pause an, — „wollen Sie's denn nun tunk Es kommt eigentlich 
wohl 'nem Arrestanten nicht zu; aber da Sie so gütig sind, so 
tun Sie's doch wohl ?“ 
„Was bittest du ?* 
„Um den Hund. Wenn der sprechen könnte, er sagt' es 
Ihnen, daß ich ihn nicht gestohlen habe, sondern wir waren 
immer miteinander.“ 
Als Stephan gerührt schwieg, und Gottlieb glauben mochte, 
er nehme Anstand, setzte er hinzu: „Er hat Sie zwar angefallen, 
aber bedenken Sie doch auch, daß es von ihm nicht schlecht war. 
Hätt' ich gewußt, wer Sie waren, und es wäre jemand Ihnen 
zu Leibe gegangen, ich hätte just getan wie der Hund —“ 
Er sprach es nicht aus, daß es ja der Hund war, der den 
Bruder vom Brudermorde abgehalten. Stephan versprach es ihm 
so hastig leise, als schäme er sich, ihm nicht mehr zu versprechen. 
Der Offizier erkundigte sich nach seiner Wunde. „Die ist wohl 
leicht geheilt,“ war die Antwort, doch mehr über die Zukunft 
schien er nicht denken zu wollen, es kümmerte ihn nichts. Die 
fieberhafte Erleuchtung ging vorüber, nachdem sie ihren Gipfel— 
punkt exreicht, der alte Stumpffinn trat wieder ein, vielleicht um 
so stärker, je größer die Aufregung gewesen. Es war etwas, 
das Stephan mehr in dem Augenblick schmerzte als das Los, das 
seinem Bruder bevorstand. Dies Los abzuwenden, war nicht 
ganz unmöglich — aber gelang es ihm, den Bruder vom Tode 
zu retten, was rettete den Menschen? War da kein Funke 
eines besseren Daseins zu wecken? Hatten die Schläge seines 
bitteren Schicksals die Wurzel seines Lebens getroffen? Wollte 
sich nicht mehr Reue als die spärlichen Außerungen zeigen, welche 
die Bruderliebe, auch halber Instinkt nur, hervorgerufen? Die 
Erinnerung lebte doch in ihm. Er versuchte die Pflichten gegen 
den Vater, das Elternhaus, die Gespielen der Jugend anklingen
	        

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