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Berlin und seine Bauten (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Berlin und seine Bauten (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-2743233
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Beilage zum Berliner Adreßbuch 1912. Terrain und Grundstücks- Offerten

Contents

Table of contents

  • Berlin und seine Bauten (Public Domain)
  • Title page
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Erster Theil
  • Erster Abschnitt
  • A. Allgemeine Schilderung Berlins
  • B. Die geschichtliche Entwicklung Berlins.
  • Zweiter Abschnitt
  • Zweiter Theil
  • Dritter Abschnitt
  • Vierter Abschnitt
  • Fünfter Abschnitt
  • Annotation
  • Index
  • Illustration: [Königliches Schloss]
  • Karte: Das königliche Schloss

Full text

30 
Erster Abschnitt. 
„Plantage“, aus einer sechsfachen Reihe von Linden und Nussbäumen bestehend, 
angelegt worden; am Eingänge derselben, zunächst der Spree, wurde mit Erbauung 
einiger Häuser für Hofbediente der Anfang zu einer neuen Vorstadt gemacht. Im 
Jahre 1647 wurde auch das Eeithaus; auf dem Werder, 1653 die Schleuse und 
die mit ihr verbundene Mühlenanlage erneuert. 
Von entscheidender Bedeutung für die Entwickelung Berlins und seine äussere 
Erscheinung war es, dass Friedrich Wilheln aus ihm eine Festung machte, 
ln einer Zeit, wo Befestigungen selbst für geringere Orte als unentbehrlich galten, 
durfte die Hauptstadt eines aufstrebenden, zwischen mächtigere und eifersüchtige 
Nachbarn eingekeilten Militärstaates unmöglich schutzlos bleiben. Hätte doch diese 
Erwägung beinahe dazu geführt, Berlin seines Banges als Hauptstadt zu entkleiden 
und zu dieser das im westphälischon Frieden gewonnene Magdeburg zu erheben; 
ein Plan, der wohl nur mit Rücksicht auf die östlichen Provinzen des Staates, 
denen die nächste Sorge des Fürsten galt, aufgegeben wurde. 
Schon im Jahre 1656, wo der schwedisch-polnische Krieg aüsbrach, erhielt 
Berlin eine ständige Garnison von grösserer Stärke. 1657 wurde der Plan zu 
den Befestigungsanlagen entworfen, an welchem neben dem Kurfürsten selbst und 
dem Feldmarschall Grafen Sparr, der holländische Ingenieur Memhard den grössten 
Antheil hatte. 1658 begann unter des letzteren Oberleitung der Bau mit grosser 
Energie; über 4000 Arbeiter — unter ihnen die Garnison und täglich je ein Vier 
theil der Bürgerschaft — waren bei der Ausführung thätig. Dass die Bürgerschaft 
diese neuen Lasten nur mit äusserstem Widerwillen trug, zumal sie das zu den 
Festungswerken erforderliche Land hatte abtreten müssen, ohne dass eine Ent 
schädigung für dasselbe vereinbart worden war, ist begreiflich. 
Die vorhandenen Zeichnungen der Anlage zeigen im Wesentlichen das ein 
fache, altniederländische Fortifikatious-System. Die Werke bestanden aus einem 
am Fusse der inneren Böschung mit Ziegelsteinen bekleideten Hauptwalle, einer 
bis über das Niveau des höchsten Wasserstandes mit Sandsteinplatten revetirten 
„Faussebraye“, einem (vor den Fageu etwa 45 m breiten) nassen Graben, bedeckten 
Wege, Glacis und je einem ausspringendeu palisadirten Waffenplatze vor jeder 
Thorbrücke. Auf der berlinischen Seite, wo man eine zu grosse Annäherung an 
die dominirenden Bänder der Hochebene vermeiden musste, schloss man sich eng 
an den Lauf der mittelalterlichen Stadtmauer an, die als ein zweiter, innerer Ver- 
theidigungs-Abschuitt vorläufig noch stehen blieb. Es wurden hier 5 Bastions 
angelegt. Die neuen Thorc und Brücken, mit Ausnahme des nach Osten ver 
schobenen Spandauer Thors, erhielten ihren Platz dicht vor den alten Stadtthoren, 
deren Namen auf sie übertragen wurden. Auf der kölnischen Seite, die mit 
8 Bastions versehen wurde, ging man mit den Werken bis über das linke Spree 
ufer hinaus. Hier wurde das neue Köpenicker Thor etwas nach Westen verschoben; 
au Stelle des eingehenden Gertraudenthors trat das Leipziger Thor; in der Axe 
jener 1647 angelegten Plantage, die durch den Festungsban zum Theil vernichtet 
worden war, erstand das „Neue Thor“. Sämmtliche Thorbrücken wurden mit 
doppeltem Aufzuge versehen; Schleusen an der oberen und „Bäre“ ander unteren 
Mündung der Gräben in die Spree erlaubten es, deren Wasserstand zu reguliren. 
Unter dem steten Drängen Friedrich Wilhelm’s, der den Bau trotz seiner 
oftmaligen und langdauemdeu Abwesenheit auf Feldzügen nicht aus den Augen 
Hess, schritt die Arbeit so rüstig vorwärts, dass 1662 die berlinische Seite der
	        

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  • Brandenburger Tor (Brandenburger Tor )
    115

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