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Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1911 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1911
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-2675640
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
II. Behörden, Kirchen und Schulen, öffentliche Einrichtungen von Berlin

Chapter

Title:
Gemeindeverwaltung von Berlin

Chapter

Title:
Reichspost

Contents

Table of contents

  • Berliner Adreßbuch (Public Domain)
  • Ausgabe 1911 (Public Domain)
  • Haberlandts Bauten- Nachweis für Berlin und Umgegend: Wertvolles Adressen- Material und Insertions- Organ
  • Berliner Adreßbuch 1911 Erster Band
  • Zur Handhabung des Adreßbuchs
  • Inhaltsverzeichnis des Berliner Adreßbuchs 1911
  • Königliches Haus
  • Nachträge und Berichtigungen während der Drucklegung I. Theil. Einwohnernachweis
  • I. Einwohner Berlins und seiner Vororte
  • Berliner Adreßbuch 1911 Zweiter Band
  • Inhaltsverzeichnis des Berliner Adreßbuchs 1911
  • Sach- Register über sämmtliche Theile des Adreßbuchs
  • Geschäfts- Anzeigen Alphabetisches Verzeichniss der Inserate
  • Wegweiser für die Reise
  • Uebersichtspläne der Theater etc.
  • II. Behörden, Kirchen und Schulen, öffentliche Einrichtungen von Berlin
  • II. Behörden, Kirchen und Schulen, öffentliche Einrichtungen von Berlin
  • Inserat
  • Königlicher Hof
  • Deutsches Reich
  • Preußische Staatsbehörden
  • Die Häuser des Landtags
  • Provinzialbehörden
  • Gemeindeverwaltung von Berlin
  • Gemeinde- verwaltung von Berlin
  • Historische Stadttheile und Stadtbezirke
  • Alphabetisches Verzeichniß der Straßen, Brücken, Plätze u. von Berlin...
  • Reichtags- Wahlkreise
  • Kirchen und Gotteshäuser
  • Schulwesen, Erziehungs=, Blinden= und Taubstummen= Anstalten sowie Waisenhäuser...
  • Stiftungen, Stipendien und Legate
  • Berufsgenossenschaften und Schiedsgerichte,Eingeschriebene Hilfskassen... Ortskrankenkassen...
  • Handelskammer zu Berlin
  • Gesundheitswesen
  • Vereine
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Reichspost
  • Fernsprechverkehr,Telegraphie
  • Sehenswürdigkeiten
  • Statistik
  • III. Straßen und Häuser von Berlin
  • IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin
  • V. Vororte von Berlin
  • Nachtrag Berliner Adreßbuch 1911
  • Nachtrag Berliner Adreßbuch 1912

Full text

II. Teil 
Reichspost 
- 266 — 
Reichspost 
Bestimmungen für die Benutzung der Reichspost seitens des Publikums. 
(Ziijammettge,teilt „ach dem von dir Kaisers. OBer-Poflbirektion herauSgegeBenen „Poftbnch (sie Berli» und Umgegend") 
Mgeiiiciiie Bestiinmitilgen in Bezug uns die 
Versendung. 
Von der PoftBcsotderung sind ausgeschlossen: a) Seit» 
tmigcu, bereu 5(iiiicu]ci!c ober Inhalt, soweit er offeunchllich 
ist, gegen die Ge,etze ucnlöijt ober mt3 Nücksichlen des öffent¬ 
lichen WohlS ober der Sittlichkeit iiiiziilässig i|l; b) Gegeu- 
stiinde, die ihrer Natur nach tftt b,e PoltBeamlen Gefahren mit 
(ich billigen, namentlich alle durch Reibung. Luflziidraug, Druck 
oder (ouit leicht entzündlichen Sachen sowie ätzende Klüuigfctlctt 
lieber die bedingte Ziilasinng uim Warenprobe» mit Sltiiiigfeilcti 
usw siehe unter Waienpioben 
Aiitzcnselte und Aufschrift der Postsendungen. Der Ab¬ 
sender darf uns der Am, mette einer Postsendung nuiicr den auf 
die äiciorderimg bezüglichen Angabe» noch seinen Namen und 
Stand, bezw seine Firma, sowie seine Wohnung vermerken 
Dies kami auch, ait£,ei bei Sendungen mit Wertangabe, und 
bei ’-lioftaiitocilimgen durch aufgestellte Zettel geichehui Sei 
Polllaiten ,ow,e Dei den gegen die Drucksachentaxe 31t beför- 
bernden offene 1 Suiten kaiin bet 2(6,eubcc sowohl über die 
ffliirtfctlc nl« mich über den linken Teil bet SJorberfcitc ver¬ 
fügen Bei (mutigen gewöhnlichen und cingcschuebenen Sriefei 
können weitere Angaben und Abbildungen, welche sich auf den 
Stand, die 51111111 oder das Geschält des Ab,endeiS beziehen, 
unter bei Bibiitgtiuu Hmvigeiügt weiden, dali sie IN keiner Weile 
die Denitichkeil der Slufichurt sowie die Anbrmgmig der Stempel 
abdrücke uub bei poildienilltchen Bcuneikc beeinträchtigen Auf 
der Stimmte der Biiesnni,chlage und zwar am dir Serftfjlut, 
klappe. können mibcrtem ,olchc Zeichen und Abbildungen aiv 
gebracht werden, welche i»i Allgemeinen als Ersatz snr einen 
Siegel- oder Stenivelabbuick mizmesjeu sind Die Freimarken 
find 111 die obeie rechte (iife der .'Iimchnftseile Bei Paketen an 
gleichet Stelle mit die Poiwalctadiessi zu Heben Die Ausichnst 
raufi den Acstimmuiiqcoit und deu Empfänger so bestimmt be 
zeichnen, dnfj jcöer Ungewißheit voigcbcngt roub Nur bei 
gewöhnlichen Btiellenbiingen mit dem Bctinerke , postlagernd' 
ist statt deö Namens deö UmwniigerS eine Angabe in ä)iich|latcu, 
Ziffein, einzelnen Wörtern oder furzen Säten zuläing 
Bei Scnbuitgeit nach Berlin i|t oufjei der Wohnung des 
Empfängers nach Strai>e, Haiisiininmer nnb Lage — 06 eine 
oder zwei Treppen u I w — neben bei OrtSBezeichnnng 
„Sctlm noch die Aezeichnmig de8 PoslbezitlS und die illnmmn 
bet juttanbtgtt Bestell Po,tanstalt anzugeben, 5 B 
Heun Friedrich Schulze 
11! 
Berlin SW Gl, 
Ecdatiufet 3 1 Tt. 
21ci ähnlich kliiigeiibcu Ortsnamen ist genaue Bestimmung 
drnch Zu,atze notwendig Be, Po>Iiendnngeu nach Citcn ohne 
Pofian,lalt ul noch biciemgc Pof'anslalt anzugeben, von welcher 
nu5 die Bestellung bezw Abholung eriolgt 
Ist der Bestimmungsort 111 einem fremden SsSoslgeBiele be. 
legen imb zn den weniger bekaiinten Orten zu rechnen so muß 
nicht mir daö Land angegeben, lonbciu auch blc Lage des Oilco 
noch näher bezeichnet scnt , 
Be, Sendungen nach wenig«, bekannten russischen Orten ist 
Angabe beS Gouvernements nötig, bei Bticfcn 11 f w nach den 
Bereinigten Staaten von Ainenka die Angabe des StaateS und 
wo möglich auch deö SfmM (county) 
Bei Sendungen nach wichen Landein, 111 denen die deutsche 
Spiache wenig oder garnicht gebräuchlich ist. empfiehlt c8 sich, 
bei bei Srniirtiiniiiii des Empfängers in der Slnifdiuft möglichst 
die Spiache deö 3c|limniiing?laiibcS ober eine dort bekannte 
Spiache anzuwenden minbc|ten5 aber bic Stufichrift (21tirc(]c) 
m latcmucheu Buch,labe» abzuiaffe» 
Betreffs der Au,schuft der Palete siehe Seite 270 Cpalle 3 
Postwertzeichen lAreimmke» bis zum Wertbetrage von 
1 Mark, Postanweisungen, Starte» Briefe, Postkarte», Post 
kntteit mit Antwort, Weltpostkai teu »iid Weltpoiikarte» 
mit 2knttuort) find bei allen Poslauitalteu 1111b Pofihilfllelleu, 
Ivwie tu den amtlichen Berkaufostellen snr Poftwcitzeichen 
kauslich 
Die Priefliagei ictoie die in den Eisenbahnzügcn beiind 
ticheu Pouen sind gleichfalls mit Po>twertzcichen zum Verkauf 
an dnS Pnblitum versehen 
Aus Posianwe>,n»gk.Foriiiulaieii Katlen-Btiesen und Post 
karten ausgeschnittene Isieiuuulut sind znc Ftankictnng von 
Polisendnngeu nicht ziilünig 
Postkailen in Form von KlockZ zu je 10 Stück einfachen 
Postkarten zu "> pf |inb — zunächst versuchsweise — Sei allen 
Postanstalten kiiuflich Dagegen itvlomnl > Postwertzeichen um 
denn Jioiiitmt .. eiliu SW l‘J (Scutfjlli) 
Sitieniatioutttc SCittuiortfchcuic Im Verkehr mit den 
inciitm fremden Landein kann der Abiender eines !Uric|eS das 
Poilo snr die Jluliuoit im voianS be;ahlen Zn dit|em Zwecke 
werden ,Inteinalionale Sintrooilichemcdie unmittelbar vor 
dem Venans mit einem deutlichen Abdruck bt5 Tagesstempels 
zu 1)C1|C()CII find, 311111 ‘Iicik von 25%r na da« Stuck bei allen 
Poftaiistalten 311m Susans, In reit gehnllen In den fremden 
Landein werden gigm Algabe ciiid lolqeu Scheins Landes 
lucrtzcichiii im Jlutmmii von 2ö Centimen verabfolgt Dr», 
Ablkiider des Biieie^ liegt ei ob, den Jlniwoil|(t)cui b(iuienigi.n 
zn iiberliiiden, dem er die Jiiljlimg deö 'HoiloS |nr die Antwort 
ersparen will 
Die von den fiemden Poilveilvallniigen auigegelicncii 
mtctimtioimlcn Antwortlcheine weide» von allen Po,lan,tatlen 
des Reich» pvilgebiets gegen Freimarli» 1111 Werte von 2U Pf 
für das Stuck iimgitanlrtit, nnd zwar roeibrn nur Wunsch für 
einen ÜlmiVMtichini nnliriie Fieiniaiten nicöeiei Werte vei- 
abjolnt 
Lcitliug bet '•Biicfsctiimiigtii. Für du Wahl des Be> 
furoriiiiigüiingrv ul bei Suibnngm nach Überleelichen Landein 
zunächst bie iUciiimiiiimg des AbiendnZ nialjgebend, anderenfalls 
erfolgt die ~cilimg nach den ^o>tal>schen Bestimmungen. 
A-'egen der Sch,ff«-rtcfc Jichc S. 208 Spalte 3, 1 
OrtS- »iid NachbarortSverlehr. 
Für Drieffendnngen im OrlS« lind LlachbaroriSvcr.'ehr Be. 
stehen folgende Taxen 
L für Briefe, frankiert ......... K Pf. 
nicht frankiert 10 „ 
2. für Postkarten, {tailliert........ 6 „ 
nicht frankiert 10 „ 
3. für Drucksachen bis 60 g 3 Pf. 
über 60- 100 „ 5 „ 
„ 100- 250 „ 10 „ 
„ 250- 600   20 „ 
„ si 00—1000 „ 30 „ 
4. „ Gefchäftspapiere BIS 250 g . . . . , 10 „ 
über 250- 600   20 „ 
„ 600-1000   30 „ 
6. „ Warenprobeii BiS 250 g  10 „ 
Über 250-350   20 „ 
6. für zusammengepackte Drucksachen, GejchästZ- 
papierc und Warenproben 
6i5 250 g 10 „ 
über 250— 600   20 , 
„ 600-1000   30 „ 
2rncksach«n, GcschastSpapierc nnd Warenproben, sowie 
die daianS ziisainniengepacklen Sendnngen ninfsen fiankieit icm 
fflcibeu die Pofllcndnngcn unter Einschreibung oder unler Nach 
nahiiie eingeliefert fo kommt noch ans,er bett obigen Gebühren, 
die Einichteibe- (20 Pf 1 und Nachnahmegebühr (10 Ps) besonders 
in Anrechnung. 
Bei Briefen mit Hustclluilgsurkundc tritt die ZustcllungS 
gebühr (20 Ps) hinzu, für die Rücklendnng derZnslclluiigsnrtundc 
wird ,li, Lrtsvertehr ferne Gebühr, »u Nachbarortsverkehr eine 
solche von 6 Pf erhoben 
Unzureichend frankierte Briese imlcrliegrit der Gebühr für 
unfimilierlc Briefe, abzüglich deö Betrages der veiwendeten 
Postwertzeichen; für uuziireiqend frankierte sonstige Sciibuugeu, 
kommt das Doppelte beS Aehlbetraqcs nötigeniallS unter AB 
runduiig auf eine durch fttti| teilCaic Pieiintgsninine aniwärtS, 
m Anrechnnilg 
SlnsichtSPostiarten mit Bric|lichcn Mitteilungen aus der 
Vorderseite lind letzt allgemein, also auch im Bcrkehr mit ausser« 
europäischen Süitbeui ziit S)e|orbernug gegen die Po|lfnrlcutnic 
zugetanen 
.Sinn Nachbarortsverkehr von ® er Int gehören: Saum- 
schulenweg, Aoxhagen < RnmmelSbutg, BnP, Charloltenbnrg, 
^tiedetiait, FnednchSfelde Grunewatd, halensee, yemerSdori, 
Hohenschönhausen, Karlshorst, Laiikwit!, Lichtenberg, @1 Lichter 
selbe, Mariendorf. 3!eu.S!ichteuBcig, Niederfchoneweide Nieder 
schönhaltsen, Nonnendamm, Obeischoneiviide, Pankow, Plö^eniee, 
Riimckeiidois (Ost), Rcinnkindorf (West), Neinickendois-Tchönholz, 
Üluborf Schnmrgenbotf, SchöucBcrg Stcglili, Stralau, Sudende, 
Tempelhof, Ttcptow, Weibcnfcc, WilhclntsBcrg, WtlmeiSdorf 
SiachbarortSvcrkchr der Vororte' (s. Teil V vor den 
Behorbcn der Voroilel 
Bcftcvkartcil zur Abholung von Eisciibahnsliickgiit nach 
den Vahnhöfrti werden innerhalb Berlins durch die Polt 
unentgeltlich befördert DieAiimeldekarten werden 
von deu Etseubafjudicnftstclletr und den bahnamt- 
licheii Rollfuhruntcriichincru koltenlos verabfolgt 
Geiiiohulichc Sncsc. 
Nach Orten Deutschlands, Oesterreich < »ngarnS 
(einichl BoLnien-Herzegowina), Liechtensteins und 
LiixemBnrgS, sowie der deutschen Schutzgebiete. 
DaS Gewicht elncS AnefeS darf 250 g nicht üBerfieigeii 
Zur Beförderung als Briefe sind nur solche Sendungen ge¬ 
eignet, die ihrer Form und Beschaffenheit nach in die Buelbundc 
verpackt imd ohue Beschäbignug deS Inhalts mit bei iliordec« 
nnd Rückjeite bcnttich gestempelt werben können. 
Taxe siehe Tarif S 283 Spalte J 
Bei iliisraiikierten Bnefen tritt ein Hnschlagpotlo von 10 Ps, 
ohne Unteischieb deS Gewichts des iUrtcscS, hinzu 
Act ulljurcichcud frankierten Briefen wird, antet drin fehlenden 
Porto, ebenfalls das Znfchlagpoilb von 10 Pf in Ansatz geBracht 
Gewöhnliche Biteffendnugen an JnhaBcr eures Postschluß 
fachcS werden künftig auch dann durch Einlegen in das 
Schliesisach auSgehaudigt werden, wenn sie statt des Namens 
nur die Bezeichnung „Pofischliesjjach, Postfach oder Schließfach 
(Nr) tiagcu 
Pori>.bflichtlae Dif-iftbrlefe (mit mnerhalB DcnlichlandS 
znläffig) u>eid»n mit S1 lchlagporto nicht Belegt. 
Wege» der Lnefe an Soldaten f. S 203 Spalte 2. 
Nach den übrigen Ländern 
Nach fremden Ländern Besteht keine Gewichtsgrenze für 
Briefe Im Verkehr mit dem Aitslaiide 11t es ticiBotcn, 111 bic 
gewöhnlichen oder eingeschriebenen Viiespoitfeiidnngen einzulegen 
a) im Umlauf befindliche Münzen, b) zollpflichtige Gegenstände, 
c) Gold ober Silbersachcn, Ebclfleme, Schmucksachen nnb anbete 
kostbare Gegenstände, aber mir in beut Aalte, das, das Einlegen 
oder die Beförderung derselben durch die Gesetzgebung der betreffen¬ 
den Lander verboten ist, der Absendet hat sich »bet die Zoll- 
vfliehtigkeit der Sendungen und deren Zulassung znr Beiötdeinng 
mit der Bnefpost unter eigener Verantwortlichkeit zu unterrichten. 
ES empfiehlt sich, Briefe nach entfernten überseeischen 
Ländern so zeitig gut Post zn geben, daß der S(mchluf) au 
die auS den 6cltc||indtn fremdläiidi,chcn grasen abgehenden 
itücifccuchai Pofleii gesichert bleibe», auch weuii eme Bet. 
zogernng in der Beiordnung vorn Abgangsorte btS zn diesen 
Väsen in Folge von WitliuingSuciljnltniiien etwa etnlicleit sollte 
Die Abiesse ist möglichst in lateinischer Schritt herzustellen 
Gebühren f. Tarife S 268 Spalte 3, 
Postkarten. 
Nach Orten Deutschlands, Oesterreich > Ungarns 
(etnfchl. BoLnien-Herzegowina), Liechtensteins und 
Luxemburgs, sowie der deutschen SchutzgeBicte. 
Die Postkarten müssen offen versandt werde' Bei Post¬ 
karte» sind Silbcrfdjmuet imb Aufklebungeu auf der Rückseite 
und auf dem linken Teile der Vorbereite insoweit zulässig, 
als dadurch die Eigenschaft deö BerfenbuiigSgegcustandeS ab 
offene Postkarte nicht Bccmtradjligt wird, und die ansgektebteu 
Zettel u i 10 der ganzen Flache nach befestigt sind *) Waren¬ 
proben nud ähnliche Gegenstände den Postkarte» anzufügen oder 
an ihnen zn veiestigeu, ist nicht gestattet 
Zu den Postkarten mit Antwort weiden Bcfonberä dazu ein¬ 
gerichtete Formulare verwendet. 
Für Postkarten 1111t Antwort mich auch snr die Antwort baZ 
Porto vorausbezahlt werden 
Gebühr (fit das Stück-5 Pf, für Postkarleu mit Antwort 
10 PI 
Käuflich find ungestempelt Formulare zu Postkarten 31111 
Preise von 6 Pf für je 10 Stück 
Nicht amtlich hergestellte Postkarte« dürfen 14 cm Länge 
nnd 0 cm Breite und daS Doppelte deS Gewichts der amtlich 
ausgegebenen Postkarten nicht überschreiten Die Ausschult 
, ipoilliiUe" brauche» sie nicht zu tragen 
Poilkaiten welche den anbeten Anforderungen nicht ent» 
sprechen, weide» als linfranfiettc Briefe behandelt Für Uii- 
znieichend fiaukieitc Po,Harten wird dem Empfänger das 
Doppelte deS FeblbetiageS nngc|ftzt unler Abiiinbung auf eine 
Durch 5 teilbare P[cnitig[itmutc antmärto. 
Nach den übrigeu Landein 
Postkarten sind nach sämtlichen Ländern des WeNpost- 
veieinS sowie tm Verkehr mit dem Beretns Anklauoe zulässig. 
Aus der Borderfeite der Postkarte darf der Abfendei, 
imi,et der Adreffe deS Empfängers, seine» Nainen nnd feine 
Adresse angeben Dies kann auch geschehe« durch Austlebcn 
von Zcltelu, diien (iiiofie 2 5 cm nicht ii6erfchr.ueu darr. 
Jlufjct dicjui Zellelu uub dei Freimaikc bütitn keine Gegcn- 
stiinbc irgend welcher Alt den Poitkaiten Beigefügt oder an 
ihnen Befiftigt werdt» 
Bei Postkarten nach der Schweiz sind Anitlebuitge» und 
Bilberfchninck mir dcr !!iück,citc nnb anf bet linken ibordcrfcitc 
znläflig»), wenn dadurch tue Eiienlchalt der Sendung alS offene 
Poflkmtc nicht Beeinträchtigt wild 
Set link Teil der itiordciuite dm[ auch zu fchtiftlichen 
Siitlcilmigcii benutzt worden 
Für den Wellpostveikeht kommm Besondere Postkarte» zu 
10 Pf, Postkaitcu mit ’liilniort zu 20 Pr zur Anivetidung 
Sticht amtlich hergestellte Formulare lind zulälfig meuniic m 
leb Bttied amtlichen eutitirccheu(ui)igifchric6eiu(äioi|eUx9cm). 
Sie von der Priimtinbuflric heigesiellten Poslkaiten mit 
Liilwoit mnsscu hiniichlltch >edeS Teils but lUcbiiigiiugcn für 
einfache Polikaiten eiit|tircchcn lind niijjirtieni auf Der Bürdet, 
leite deS tritm Teils die »eberschnit ,Cmto postnlo a^oo 
riLponso paj(.o‘ und auf der Vorderseite dei zweite» Teils 
die lleCci|chn|t , Cmto iiostnlc-uponsi,“ tragen 
Postkatlen welche nach Ausdehnung Silieret Foim usw, 
den vorileljeubeu Bedingungen nicht entsprechen, werben als Briefe 
Behandelt Unfrankierte Postkatlen unterliegen beut Doppelten 
det Taxe jür frantiertc Posttaiten 
Trucksochc». 
Nach Orten Deutschlands, Oesterreich < UngariiS 
(eiiischl Bosnien-Herzegowina), Liechtensteins und 
SuxcuiBiirgS [umtc der 6e 111(rijc 11 SchutzgeBicte 
Segen die für Drncklachen festgesetzte otiiinijiglc Taxe können 
befördert werden, alle durch SBnchbtutt, ikiipstistich. Stallt,tidj, 
Holzschnitt. Lithographie. Metallogiavtne. Vbotographie. Helio¬ 
graphie, Papuiogiaphie, Ehiomogiaphic oder ein ähnliches mecha- 
micheS Beifahteu veiviclfaltiglen Gegenitände, melde 11t Foim und 
|on,iiger Befehoffenljeit znr Befoiditung 1111t det Bue>post ge¬ 
eignet stiid Ebenso Slid)tpau|eii, Alben mit Photographie» 
uub Drucksachen, welche bmch SlnulichuetBiichftnbeii imter Bei» 
ivcubiing eines Stempels ober Ttzpenhaliers hergestellt sind, 
sowie alle zum Gediauch der Jilniben ticilimmlcu Papiere. 
Ausgenommen sind die mittels des DuichdtnckS, dcr Kopicr- 
pteffe uub der Schreibitiafrfjiui heigestellten Schriftstücke ferner 
Drncklachen, die Jeichcii lingen welche eine ueriilucdilc Sprache 
daiznilellen geeignet find. Die ermnuiglc Taxe findet auch Slii« 
wendnng anf solche Dtiickiachen, die durch verii'/iidenc nach¬ 
einander angewendete z»l,ii,ige !ücrutelfältig«ngSi)Cifn()itn (z B. 
teils durch Buchbtuck, teils duich Hctlograpljie) hergestellt sind, 
ferner auf solche iieioirtfnltigiiiigcii dcr mit der Schreibmaschine 
hergestellten Schri'tsiücke, die mittels der oben Bezeichneten Bet- 
fällten gewonnen sind 
Uiioiitwcrlctc oder entwertete Poflftciumrkcu sind als Druck« 
(acheii ebenfalls ziilniiig Bebinckte PapieiBagen Ober kleinere 
Papierstucke die als iWu|irr oder Probe dtcncu sollen, nitter- 
tiegen deu Seftimmiingeii und der Tare für Wareupiobeu mögen 
sie für sich allein oder zusammen 1111t anderen Drucksachen 
ueticnbct werben. 
A. Bet bet (Ernltcfcuuii} nutet der 2litf|rf;ttft 
licftimmict Smpfauj«. 
Dar Gewicht einer Druckfache butf 1 kg, nach den deut- 
schcn Schutzgebieten J Itg nicht Übersteigen Die Sendungen 
müssen offen und zwar entweder unter Streif- oder Kreuzband, 
oder iimlchnüit. oder in einen offenen llmichtag gelegt oder aßet 
lergestall einfach infaniiuriigcfallet eingeliefert weiben, baff ihr 
Inhalt leicht geprüft werben kann Dinafachcn sind mich in Form 
offener Statten zulässig Solche Slmmt anf deren linken Halste 
*) Sogenannte Wohltätigkettomarke» bßt|cu a' f bic Aorder- 
seite der Postkarten nicht aufgeklebt werden.
	        

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