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Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 15.1888 (Public Domain)

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fullscreen: Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 15.1888 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Statistisches Taschenbuch der Stadt Berlin
Statistisches Jahrbuch der Reichshauptstadt Berlin
Publication:
Berlin: Simion 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
4.1876(1878) - 34.1915/19(1920); [N.F.] [1.]1924; 2.1926 - 15.1939(1943)
ZDB-ID:
2716255-2 ZDB
Previous Title:
Berliner städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
DDC Group:
310 Statistik
Collection:
General Regional Studies
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1890
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
DDC Group:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10133421
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 8/2:15.1888
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1888 (Public Domain)
  • Title page
  • Stempel: Ministerium des Innern ; Notiz: Ministerium des Innern. B. 502
  • Preface
  • Contents
  • Corrigenda
  • Text

Full text

112 
NaturverMtnifst. 
im Februar —2.4°. am höchsten im Juni +17.2°. Gegenüber dem 30 jährigen 
Mittel zeigte» nur Mai und December eine höhere, alle übrigen Monate eine niedri 
gere Temperatur, und zwar ist die Abweichung für Februar, März, Juli und Oc- 
tober am größten. Von den den 53 Wochen (die letzte den 30. und 31. December 
umfassend) standen 20 über, 33 unter dem 30 jährigen Mittel; den größten Wärme- 
überschuß zeigen die mit dem 24. November und 1. December endenden Wochen, 
den größten Wärmcmangel die Wochen, ivelche mit dem 17. März, 3. März, 10. 
November, 14. Juli, 25. Februar und 7. April endigten. Die wärmste Woche 
und zugleich die einzige, in welcher der Wochendurchschnitt über 20 0 stieg, war die 
vom 24./30. Juni (+20.7°), die kälteste die vom 11./17. März (—5.6°), welche 
um 8.3° hinter dem 30 jährigen Mittel zurückblieb. 
In der vorstehenden Zusammenstellung (S. 110/11) ist die Temperatur im 
Wochendurchschnitt der Zahl der in jeder Woche Gestorbenen gegenübergestellt, mit 
Unterscheidung der Altersclasseu 0 bis 1 Jahr und über 60 Jahr. Die Zahlen der 
Gestorbenen stützen sich auf die Wochenberichte dieses Amtes, weichen daher in der 
Gesammtheit (39 265 Sterbefälle) von der die nachträglich gemeldeten Fälle ein 
schließenden Zahl (29 294) der Jahresvcröffentlichungen ab. 
Das Maximum der Gesammtstcrblichkeit trat in der Woche vom 1. bis 7. 
Juli ein, also in der auf die wärmste folgenden Woche, während die Zahl der im 
Alter unter 1 Jahr gestorbenen Kinder in der Woche vom 12. bis 18. August 
ihren Höhepunkt erreichte. Ueberhaupt hat das verhältnißmäßig kühle Wetter des 
Sommers 1888 auf die Kindersterblichkeit einen günstigen Einfluß gehabt. In den 
beiden Vorjahren machen nänilich die Gestorbenen unter 1 Jahr in 12 bezw. 8 
Wochen mehr als die Hälfte aller Sterbefälle aus und steigen 1886 bis 60.o«, 
1887 bis 64.iö Pc.; 1888 nur in 4 Wochen (5. bis 18. August, 26. August bis 
1. September und 9. bis 15. September) mit einem Maximum von 53.is Pc. in 
der Woche vom 9. bis 15. September. Ueberdurchschnittlich, d. h. über 212.« 
Stcrbefälle, war die Sterblichkeit der Kinder ununterbrochen in den 15 Wochen vom 
24. Juni bis 6, October, unter dem Durchschnitt blieb sie in allen übrigen Wochen 
mit Ausnahme der beiden Wochen vom 18. bis 31. März, deren mlltlere Tempe 
ratur die der Vorwoche um 4.8 bez. 7.«° überstieg. Gerade die vorhergehende 
kälteste Woche zeigte die kleinste Zahl (142) der Sterbefülle von Kindern unter 1 Jahr. 
Nimmt nian aus dem Jahre 88 die 15 Wochen, in tvelchen die Sterblichkeit der 
Kinder unter 1 Jahr eine überdurchschnittliche war, heraus, theilt man dasselbe also 
in 3 ungleiche Perioden: vom 1. Januar bis 23. Juni, vom 24. Juni bis 6. October 
und vom 7. October bis 29. December, wie es auf der vorstehenden Tabelle (S. 111) 
geschehen ist, so zeigt sich, >vie weit sich der Gegensatz der Sterblichkeit der über 1 
Jahr Alten gegen diejenige der Kinder unter 1 Jahr auf die einzelnen -Alters 
classen erstreckt. Die Zahl der Sterbefälle an den einzelnen Tagen ist auf S. 
110/11 der mittleren Wärme jedes Tages gegenüber gestellt. 
Daß die höhere Zahl der Sterbesälle während der heißen Jahreszeit haupt 
sächlich durch diejenigen Kinder herbeigeführt wird, welche den Turchfallkrankheiten 
erliegen, geht schon aus dem im ersten Abschnitt Gesagten hervor, wo die Gegensätze 
zwischen dem dritten Quartal und den drei andern Quartalen des Kalenderjahres 
dargelegt sind. Wir fügen hier nur hinzu, daß die Zahl der Kinder im Alter 0 
bis 2 Jahr, welche an Durchfall, Brechdurchfall, Magen- und Darmkatarrh ge 
storben sind, während der 15 Wochen 24. Juni bis 6. October sick auf 147, 167, 
168, 151, 145, 165, 198, 195, 162, 189, 195, 177, 143, 130,'105 zusammen 
auf 2437 stellte, während in den 25 Wochen vorher nur 996, in den 12 Wochen 
nachher nur 440 Stcrbefälle au diesen Krankheiten eingetreten sind. 
Nächst der Kindersterblichkeit ivird die des höheren Alters von der Witterung 
beeinflusst, wobei sich im ganzen die entgegengesetzte Scala, mithin ein Ueberwiegen der 
Sterbefälle in der kälteren Zeit (von Milte Nov. bis Mitte Mai) herausstellt, der Gang 
jedoch wegen der Concurrenz verschiedener Todesursachen, auf welche auch andere Mo 
mente des Witterungswechsels mit einwiiken, nicht die gleiche Regelmäßigkeit ausweist.
	        

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