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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 70.1920 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 70.1920 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1910
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1594632
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Kapitel

Titel:
S

Kapitel

Titel:
Schm

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 70.1920 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Volltext

765 Heiser, Über die* zweckmäßigste Anordnung der äußeren Hafendärame von Seehäfen an sandiger Küste. 766 
gerade dort, wo sich sein Auftreten für die Schiffahrt ganz 
besonders schädlich erweist. 
13. Die Hafenanlage von Bügenwaldermünde 
(Abb. 4 Bl. 45). In der Ostsee sind zwei Hafenanlagen vor 
handen, die nach vorstehenden Gesichtspunkten ausgeführt 
sind, Bügenwaldermünde und Windau. Die Anordnung der 
Hafendämme in Bügenwaldermünde ist insofern von Bedeu 
tung, als bei ihr das einzige Mal an der deutschen Küste im 
völligen Gegensatz zu den gleichfalls in den siebenziger Jahren 
entstandenen anderen deutschen Ostseehäfen auf die sach 
gemäße Bekämpfung des Einflusses der Küstenversetzung und 
des Küstenstromes auf einen Einbau vor dem Strande die 
erforderliche Eücksicht genommen worden ist. 
Unter günstigster Anpassung an die örtlichen Verhältnisse 
wurde der westliche Hafendamm abwärts zur Bichtung des 
vorherrschenden östlichen Küstenstiomes und damit zum Ufer 
geneigt, sowie nach außen hin bogenförmig angelegt. Der 
andere Damm sollte in Verlängerung der alten östlichen 
Ufereinfassung der Wipper zur Leitung des Spülstromes dieses 
Flusses dienen und erhielt deshalb nur eine ganz schwache 
Krümmung in entgegengesetzter Bichtung. Damit der Spül 
strom auch auf der westlichen Seite eine gewisse Führung erhielt 
und sich nicht zu weit im Vorhafenbecken ausbreiten konnte, 
wurde noch der aus den ersten Anfängen der Hafenanlage 
herrührende gleichlaufende westliche Leitdamm beibehalten. 
Er erstreckt sich über 100 m weit in das Vorhafenbecken 
hinein und erteilt dem Strom der Wipper, nachdem dieser 
an ihm entlang geglitten ist, eine Bichtung, durch die er 
an den östlichen Eafendamm heranpreßt und dann von diesem 
weiter geleitet wird. Die, wenn auch geringe Krümmung 
des Dammes vor seinem Seende schnürt dann den Strom 
noch etwas günstig zusammen, so daß er die Hafenmündung 
mit hinreichender Geschwindigkeit verläßt und tatsächlich 
eine wirksame Eäumung ’ und Offenhaltung der Mündung, 
sowie der Keede ausübt. • 
Der besondere Vorzug der Hafenanlage liegt vor allem in 
der geschickten Linienführung der Westmole. Indem diese in 
schlanker, nach außen bogenförmiger Kurve mit dem Haupt 
küstenstrom geneigt verläuft, werden die Wandersände aus 
ihrer Bewegung längs des Ufers sanft nach See zu abge 
lenkt. Sie erhalten dabei durch die Mole eine zwangsläufige 
Führung und gleiten, ohne ein Hindernis zu linden, an ihr 
entlang und dann weiter an der Hafenmündung vorbei. Aus 
dem Verlaufe der Tiefenlinien in Abb. 4 Bl. 45 ist die glatte 
Fahrt des vorherrschenden Küstenstroms um die Hafenanlage 
herum gut erkennbar. Auch ist zu sehen, daß schädliche 
Verflachungen vor der Mündung nicht vorhanden sind, und 
daß der Zusammenstoß der Küstonströmung mit dem Spül 
strome der Wipper gleichfalls keinerlei bemerkenswerte Ab 
lagerungen verursacht. 
Ebenso ist die Ansandung auf der westlichen Seite des 
Hafens im Vergleich zu der gleichen Erscheinung bei der 
Mehrzahl der andern Ostseehäfen unerheblich. Dagegen 
begann auf der östlichen Seite wenige hundert Meter von 
der Ostmole ab ein auffallend starker Abbruch einzutreten, 
der sifch allmählich zu einer größeren Ausbuchtung des 
Strandes ausbildete. 
Die Küste vor Bügenwaldermünde, von der Höhe des 
Jasmimder Sees ab bis Jershöft, streicht ungefähr von SSW 
nach NNO. Daher treffen die Wellen der Hauptwindrich 
tung, d. i, W bis etwa WSW, infolge ihres allmählichen Ein- 
schwenkens nahezu senkrecht auf den Strand auf und laufen 
in beinahe gleicher Bichtung wieder in die See zurück. 
Noch mehr ist solches der Fall bei Stürmen aus dem nord 
westlichen Quadranten, die an dieser Köstenstrecke an zweiter 
Stelle öberwiegen. Dadurch ist hier die örtliche Strand 
versetzung ganz gering, und die von der Swinemünder Bucht 
her mit besonderer Lebhaftigkeit in Bewegung befindliche 
sandführende Küstenströmung wird wesentlich verlangsamt 
(Text-Abb. 21). Infolgedessen verschiebt der Wellengang nur 
verhältnismäßig geringe Mengen der Wandersände seitlich. 
Diese werden dann weiter durch den Küstenstrom um die 
Hafenanlage herum nach Osten verfrachtet. So wird dem 
Oststrande weniger an Sand zugeführt, als ihm der Rück 
lauf der vorherrschenden Brandungswellen jeweils entreißt. 
Diese erreichen hier das Ufer bereits ganz dicht neben der 
Wurzel der Ostmole. Die Strandstreoke, die unter dem 
Schutze der Ostmole gegen den Angriff der Hauptwellen 
liegt, ist sehr kurz, erheblich kleiner als z. B. bei Kolberg 
und Stolpraünde. 
Diesem Nachteile, der auf die offene Lage der Küsten- 
streck© gegen die Hauptwellenriehtung zurückzuführen ist, 
wurde im Laufe der Zeit durch künstliche Schutzbauten 
entgegengewirkt. Insbesondere sind nach und nach vor der 
gefährdeten Strandstrecke eine größere Anzahl von Buhnen 
angelegt worden, die sich alsbald sehr gut bewährten und 
vollsten Erfolg für die Festlegung des Strandes brachten. 
Außerdem ließ auch hier die Hafenbauverwaltung, ebenso wie 
bei Kolberg, genügende Mengen Baggergut zur künstlichen 
Vermehrung der Sandzufuhr dicht vor dem Ufer verschütten. 
Seitdem ist tatsächlich das Gleichgewicht der Küste, das 
durch die Hafenanlage als „großer Einbau vor dem Strande“ 
verloren gegangen war, wieder hergestellt, und ein durch 
aus befriedigender Zustand eingetreten. 
Daß der Abbruch des Oststrandes nicht noch größeres 
Maß angenommen hat, ist allein der glatten Umleitung der 
Wandersände zuzuschreiben, die durch die Form der West 
mole ermöglicht wird. Wäre der Grundriß der Westmole 
nicht in so verhältnismäßig günstiger Weise dem Verlaufe 
der Küstenströmung angepaßt worden, würde die Hafen- 
an.lage ein noch stärkeres Hemmnis für die Sandwanderung 
bilden und damit die erforderliche Sandzuluhr nach der Ost 
seite hin noch mehr verringern. Das ursprüngliche Zurück- 
weichen des östlichen Strandes beweist, daß auch noch so 
zweckmäßig angelegte Hafendämme diese Erscheinung nicht 
ohne weiteres verhindern können.
	        

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