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Berlin und seine Arbeit / Kühnemann, Fritz (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berlin und seine Arbeit / Kühnemann, Fritz (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Mehrbändiges Werk

Verfasser:
Laverrenz, Victor
Titel:
Die Denkmäler Berlins und der Volkswitz : humoristisch-satirische Betrachtungen / von Viktor Laverrenz ; mit Illustrationen von Gustav Brandt und Ludwig Stutz
Illustrator:
Brandt, Gustav
Stutz, Ludwig
Erschienen:
Berlin: A. Hofmann & Comp. 1904
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
Band 1 (1893)-Band 3 (1904)
Berlin:
B 285 Volkskunde: Sammlungen: Witz. Anekdote. Humor
Dewey-Dezimalklassifikation:
390 Ethnologie
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Ausgabe:
Dritte vermehrte Auflage
Erschienen:
1896
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
134 Seiten
Berlin:
B 285 Volkskunde: Sammlungen: Witz. Anekdote. Humor
Dewey-Dezimalklassifikation:
390 Ethnologie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15420538
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 285/6 d
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berlin und seine Arbeit / Kühnemann, Fritz (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Liste der Abbildungen
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Berlin und sein Gewerbefleiss
  • Abbildung: Panorama der [Ausstellung] aus der Vogelschau
  • Behörden und Anstalten für Handel und Gewerbe
  • Frühere Austellungen
  • Vorgeschichte und Vorbereitung der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
  • Abbildung: Eingang zur Maschinenhalle
  • Förderung der Ausstellung durch Se. Majestät den Kaiser
  • Förderung durch Reich, Staat und Gemeinde
  • Das offizielle internationale Pressbureau
  • Das Propaganda-Bureau
  • Der Treptower Park
  • Die Anlagen und Bauten der Ausstellung
  • Karte: Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
  • Abbildung: Pyramide mit Fellahdorf ; Sukkariejehstrasse in Kairo
  • Beleuchtung und Illumination der Ausstellung
  • Die Kraftversorgung der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
  • Die Kesselanlage
  • Das Verkehrswesen
  • Abbildung: Fernsprech-Vermittelungs-Amt ; Inneres des Fernsprech-Vermittelungs-Amtes
  • Lotterie
  • Gottesdienst in der Ausstellung
  • Die wissenschaftlichen Vorträge
  • Die Festlichkeiten in der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
  • Die Musik in der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
  • Versicherungswesen
  • Fundbureau
  • Betriebe in der Ausstellung
  • Besuch hochgestellter und bemerkenswerter Persönlichkeiten
  • Kollektivbesuche
  • Besuch der Ausstellung
  • Fremdenverkehr
  • Bericht über die Thätigkeit des Preisgerichts
  • Die geschäftlichen Erfolge der Aussteller. Ergebnis der gehaltenen Umfrage
  • Gruppe I. Textil-Industrie
  • Gruppe II. Bekleidungs-Industrie
  • Tabelle: Auszeichnungen [...]. Goldene Medaille. Silberne Medaillen. Ehren-Zeugnisse
  • Gruppe III. Die Berliner Bautechnik und die Ausstellung des Bauhofes
  • Gruppe IV. Holzindustrie
  • Gruppe V. Thonwaren- und Glasindustrie
  • Gruppe VI. Kurz- und Galanteriewaren
  • Gruppe VII. Metallindustrie
  • Gruppe VIII. Graphische und dekorative Künste und Buchgewerbe
  • Gruppe IX. Chemische Industrie
  • Gruppe X. Nahrungs- und Genussmittel
  • Gruppe XI. Wissenschaftliche Instrumente
  • Abbildung: Das grosse Fernrohr von F. S. Archenhold im Treptower Park bei Berlin
  • Gruppe XII. Die Berliner Musikinstrumenten-Industrie
  • Gruppe XIII. Maschinenbau, Schiffsbau, Transportwesen
  • Abbildung: Skizze einer Weichenanlage von Spalding, Berlin ; Eisenerztransportwagen von Friedländer & Josephson, Berlin
  • Abbildung: [Dreicylindrige stehende Expansionsmaschine auf S. M. Schiff "Wörth"] ; [Stehende Säulenmaschine mit dreifacher Expansion auf den Lloyddampfern "Halle" und "Bonn]
  • Abbildung: Dampf-Plättmangel von Petzold & Comp., Berlin ; Oberhemden-Stärke- und Wringmaschine von Georg Krauschitz, Berlin
  • Abbildung: Vielseitige (Universal) Revolver-Drehbank von Max Hasse & Co., Berlin ; Revolver-Drehbank (D. R.-P. No. 82 302) von G. Kärger, Berlin
  • Abbildung: Vertikal-Dreh- und Bohrmaschine mit 2 Dreh- und 1 Bohrsupport von der Berliner Werkzeugmaschinen-Fabrik Akt.-Ges. vorm. L. Sentker ; Horizontalhobelmaschine von Ludw. Loewe & Co., Berlin
  • Abbildung: Selbstthätige Schraubenmaschine von Sponholz & Wrede, Berlin N. ; Einspindlige Schraubenbank (D. R.-P. 94 235) von G. Kärger, Berlin ; Spindelpresse mit Fusssteuerung von Jul. Knappe, Berlin ; Sieb- und Galerie-Schneidemaschine von Reiss & Martin, Berlin
  • Abbildung: Kehlmaschine mit 4 Messerwellen von C. Grosse, Berlin ; Abricht-, Kehl- und Walzenhobelmaschine von Jaenicke & Co., Maschinenfabrik, Berlin
  • Tabelle: Auszeichnungen [...]. Goldene Medaille. Silberne Medaillen. Ehren-Zeugnisse
  • Gruppe XIV. Elektrotechnik
  • Abbildung: Drehstromdynamo von Siemens & Halske ; 28polige Drehstromdynamo der Allg. E.-G.
  • Gruppe XV. Sattler-, Riemer- und Täschner-Industrie
  • Gruppe XVI. Die Papierindustrie und ihre Nebengewerbe
  • Gruppe XVII. Photographie
  • Gruppe XVIII. Gesundheitspflege und Wohlfahrts-Einrichtungen
  • Tabelle: Auszeichnungen [...]. Goldene Medaille. Silberne Medaillen. Ehren-Zeugnisse
  • Gruppe XIX. Unterricht und Erziehung
  • Gruppe XX. Fischerei
  • Gruppe XXI. Fahr- und Reitsport. - Wassersport. - Radfahrsport. - Schiess- und Jagdsport
  • Gruppe XXII. Gartenbau
  • Tabelle: Auszeichnungen [...]. Goldene Medaille. Silberne Medaillen. Ehren-Zeugnisse
  • Gruppe XXIII. Deutsche Kolonial-Ausstellung
  • Abbildung: Araberstadt. Kolonial-Halle ; Neu-Guinea. Eingeborenenhütte ; Ostafrika. Hochstand im Quikuru ; Ostafrika. Das Quikuru mit Bastion ; Araberstadt. Ausstellungs-Gebäude
  • Abbildung: Ostafrika. Massai ; Neu-Guinea. Junggesellenhaus
  • Die Sonder-Ausstellung Kairo
  • Beiwerk der Ausstellung
  • Anhang
  • [Staatsmedaillen]
  • Tabelle: Die goldene Staatsmedaille [...]
  • Tabelle: Die silberne Staatsmedaille [...]
  • Tabelle: Die bronzene Staatsmedaille [...]
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

286 
Beliebtheit zu erfreuen. Die Fabrikation ist in und um 
Berlin herum eine lebhafte und erträgnisreiche. Die 
Deutsche Linoleum -und Wachstuch-Compagnie, 
Aktien-Gesellschaft, in Rixdorf bei Berlin, die Erste 
Deutsche Patent-Linoleumfabrik Köpenick, die 
Firma Quantmeyer & Eicke u. s. w. waren bemüht, 
ihre mannigfaltigen Fabrikationsartikel dieses Gebiets 
in zum Teil sehr ansprechender Form vorzuführen. 
Linoleum besteht aus einer Masse von Kork und 
Leinöl, welche auf Jutestoff aufgepresst wird und mit 
diesem zusammen nach Erhärtung der Masse einen 
der Abnutzung starken Widerstand leistenden Belag 
bildet, der unmittelbar auf den Gips- oder Zement 
estrich aufgebracht werden kann, bei gutem Legen die 
Einnistung jeglichen Ungeziefers verhindert und leicht zu 
reinigen ist. Das in Rollen von bestimmter Breite und 
in abgepassten Stücken in den Handel kommende Beleg 
material wird auch teppichartig bedruckt, ferner in der 
Weise angefertigt, dass das Muster der Oberfläche durch 
die ganze Dicke des Belags hindurchgeht und so nach 
nur teilweiser Abnützung nicht verschwindet. 
Der Belag des Bodens von Innenräumen des Wohn 
hauses mit Teppichen wird an anderer Stelle dieses 
Werkes geschildert; dagegen darf dem Belag der 
Wände mit Stoffen und Tapeten hier ein kurzes Wort 
gestattet werden. Im vornehmeren Berliner Wohnhaus, 
in welchem die feinere Lebensführung zu einem be 
stimmten und gewollten Ausdruck kommt, hat der Belag 
der Wand mit Stoffen, namentlich Seidenstoffen, hier und 
da mit heimischen Ledertapeten, vereinzelt auch mit 
japanischen Erzeugnissen dieser Art, stark zugenommen. 
Das geht Hand in Hand mit der Auswahl kostbarer 
Hölzer für Brüstungen, Thüren und Möbel und mit 
einer prunkvollen Behandlung der Decke. Der Stoff 
hat sich hier ein P'eld erobert, das bis vor nicht langer 
Zeit der besseren Tapete gehörte. Auf dem Gebiete 
der Papiertapete hat sich ein völliger Umschwung ge 
zeigt. Die Einflüsse englischer Kunstthätigkeit sind viel 
leicht nirgends so stark gewesen, wie auf dem Gebiete 
der Papiertapete und der Velvets. Ja, diese Einflüsse 
waren so stark, dass sie eine Zeit lang geeignet waren, 
die deutsche Produktion, die sich nicht so schnell in 
die neuen Muster finden konnte, zu unterbinden. Erst 
allmählich beschäftigte sich auch die deutsche Tapeten 
fabrikation mit englischen und anglisierenden Mustern. 
Daher mag es auch wohl gekommen sein, dass die 
Gewerbe-Ausstellung eine nur auffallend geringe Aus 
beute auf diesem Gebiete bot. Mit Recht wird mehr 
fach hervorgehoben, dass der Grund der Zurückhaltung 
seitens der durchaus nicht armen Berliner Produktion 
der Papiertapete darin liegt, dass man sich zur Zeit im 
Uebergangsstadium von der früheren Fabrikation zu 
der durch das Ausland veranlassten neuen Fabrikation 
befindet. Die gleiche Zurückhaltung wollen deshalb 
auch wir uns auferlegen. 
Wie weit im übrigen die anglo-amerikanischen Ein 
flüsse gehen, zeigt auch das Gebiet der Kunstglaserei 
und der Glasmalerei. Recht willkommene Ergebnisse 
sind besonders da gezeitigt, wo die Kunstverglasung 
das Metall und den Fassettenschliff zur Mitwirkung 
herangezogen hat. Die schönen fassettierten Gläser 
von A. Novotny und von Gust. Schulze & Jost 
sind wohl geeignet, die Lichtwirkung in wahrhaft glanz 
voller Weise zu erhöhen. Daneben stehen die prächtigen 
Fensterverglasungen von J. Schmidt, Spinn & Co., 
Didden & Busch (Fenster für die Garnisonkirche und 
eine katholische Kirche), Jessel u. a. in deutschem und 
englischem Kathedral- und amerikanischem Opalescent 
glas, mit ihren feinen, zurückhaltenden und eigenartigen 
Farbenwirkungen. Waller hat hierfür gut erfundene 
Entwürfe geliefert. Eine vortreffliche künstlerische 
Leistung war das von Otto Rieth entworfene und von 
J. Schmidt ausgeführte Fenster mit dem Motiv: »Im 
starken Schutze gedeiht die Kunst«. Paul Gerhard 
Heinersdorff & Co. hatten in bekannter Weise vor 
treffliche Arbeiten zur Ausstellung gebracht, Als staat 
liche Anstalt für Glasmalerei besteht in Charlottenburg 
unter der Leitung des Direktors Bernhard das König 
liche Institut für Glasmalerei, welches in der 
Heiligen Geist-Kirche in Alt-Berlin, sowie im Gebäude 
für Schule und Wohlfahrt Wiederherstellungen älterer 
Fenster aus den Domen zu Stendal und Havelberg 
zur Ausstellung gebracht hatte. 
Auf dem Gebiete der Fenster- und Baubeschläge 
im allgemeinen sind es zwei Firmen, welche sich eines 
grossen Rufes erfreuen: Franz Spengler und Bruno 
Mädler. Namentlich dem ersteren ist es durch die 
scharfsinnige und solide Konstruktion seiner Vorrich 
tungen gelungen, sein Absatzgebiet auf ganz Deutsch 
land und darüber hinaus zu erstrecken. Im Fenster 
schutz durch Jalousien, Rollläden u. s. w. sind die 
Fabriken von Heinrich Freese, Jul. Bonnet & Co., 
Braun & Rinkel, Davids & Co., A. Wohlfahrt 
zu nennen. Holzdrahtgewebe für Rouleaux fertigen 
E. Boeck und H. Greller. 
Eine schnelle Entwicklung hat die P'reese’sche 
Fabrik genommen. Sie wurde im Jahre 1854 in Ham 
burg gegründet; ihre Erzeugnisse, die stellbare Zug 
jalousie und das Holzdraht-Rouleau, mussten sich 
langsam den Markt erringen. Klappläden, die in 
anderen Gegenden Deutschlands und im Auslande eine 
so grosse Rolle spielen und unter Umständen berufen 
sein können, in der Fassadenbildung eines Hauses durch 
Farbe und Bemalung wesentlich mitzuwirken, sind in 
Berlin einem Verbot der Baupolizei verfallen, was um 
so mehr bedauert werden muss, als sich mit der An 
wendung der Klappläden und der an ihnen ange 
brachten Ausstellvorrichtungen eine grosse Reihe prak 
tischer Vorzüge bei billigem Preis und nicht zuletzt 
auch künstlerische Vorzüge verbinden lassen; eine
	        

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