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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 64.1914 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 64.1914 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1909
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1485643
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
V. Vororte von Berlin

Kapitel

Titel:
Steglitz

Kapitel

Titel:
A. Behörden, Anstalten, Vereine u.

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 64.1914 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

67 
v. Behr, Di© Wiederherstellung des Domes in Trier. 
68 
harmonisch entwickelt werden kann. Gerade einfachen ruhigen 
Wirkungen sind die natürlichen vielfach gebrochenen Halb 
töne der Baustoffe leicht hinderlich. In solchem Falle ist 
es stets künstlerischer, ein Material, dessen Ton die Farben 
gebung des Raumes stört, zu färben, oder zu verkleiden, -als 
es in seinem Naturton stehen zu lassen, auch wenn es an 
sich kostbar sein sollte. 
Der Farbengebung unserer heutigen Architektur fehlt in 
hohem Maße das Monumentale. Wohl taucht auf anderen 
Gebieten wieder das Bestreben auf, große einfache Farben 
akkorde zur Wirkung zu bringen, so beispielsweise in der 
Damenkleidung, guten Reklameplakaten, Schaufensterdekora 
tionen usw., und der Zug unserer Architektur geht mit Ent 
schiedenheit ins Einfache und Große. In der Farbengebung 
ist dieser Schritt noch nicht getan, man bleibt vielfach theo 
retischen Bedenken zuliebe an kleinlich differenzierten 
Farbennuancen hängen oder sucht bei düsterer Eintönigkeit 
das Ausdrucksmittel der Farbe ganz auszuschalten. In 
erfrischendem Gegensatz dazu stehen die guten Leistungen 
der modernen Wohnungsausstattung. Sie haben in der Aus 
nutzung der Farbe für intime Raumwirkungen Erfolge auf 
zuweisen, gegen die die Monuraentalkunst noch weit zurück 
bleibt. Für die monumentale farbige Behandlung größerer 
Bauaufgaben stehen die großzügigen Leistungen der geschicht 
lichen Kunst, namentlich der Barockzeit, als noch uner 
reichte Lehrmeister da. Eine Anwendung dieser Farbenkunst 
auf unsere großartigen modernen Konstruktionen für Raum 
gestaltung und Raumüberspanmmg würde bedeutende künst 
lerische Wirkungen versprechen. 
Geßner, Regierungsbaumeister. 
Die Wiederherstellung des Domes ln Trier. 
(Mit Abbildungen auf Blatt 6 bis II im Atlas.) 
Im Jahre 1911 sind die Wiederherstellungsarheiten, die 
in den letzten drei Jahrzehnten am Trierer Dome vorgenommen 
worden sind, zum Abschlüsse gelangt. Sie bilden das letzte 
Glied einer Kette von Arbeiten an dem Bauwerke, deren Beginn 
schon in den Anfang des vorigen Jahrhunderts anzusetzen ist 
und die wegen des hohen Denkraalwertes des Domes und 
in Anbetracht der wechselvollen Entwicklung der Baukunst 
sowie insbesondere der Denkmalpflege im vergangenen Jahr 
hundert die Beachtung weiter Kreise verdienen, 
Zur Beurteilung der Wichtigkeit und Schwierigkeit der 
Wiederherstellungsarbeit ist es notwendig, deren eigentlicher 
Darstellung einen kurzen Abriß der Baugeschichte des 
Domes nebst einer Beschreibung des Bauzustandes, wie er 
sich bei dem Beginne der Wiederherstellung vorfand, vor 
auszuschicken. *) 
Der Trierer Dom, dessen Ursprung bis in das dritte 
Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung zurückreicht, hat 
eine so bedeutsame Baugeschichte wie wohl kein zweites 
Baudenkmal in deutschen Landen. Da jedoch alle Trierer 
Urkunden im Jahre 882 nach Christus bei der Zerstörung 
der Stadt durch die Normannen zugrunde gingen, gibt nur 
die Überlieferung, die nach diesem Zeitpunkte nach glaub 
würdigen Angaben Überlebender aufgezeichnet wurde, Kunde 
von den Schicksalen unseres Bauwerkes in den ersten sechs 
Jahrhunderten seines Bestehens. Die ersten Bauabschnitte, 
nämlich die der ersten Errichtung und die der Wieder- 
aufbauten nach den gewaltsamen Zerstörungen durch die 
Franken im fünften Jahrhundert, durch die Hunnen im 
sechsten und durch die Normannen im neunten Jahrhun- 
1) Eine Anzahl von Angaben sind der kleinen Schrift des 
Pfarrers Hermann Laven in Leiwen a. d. Mosel: «Der Trierer Dom 
und seine Vergangenheit“, Trier 1911, Fried. Yai. Lintz, entnommen. 
Im übrigen sind die Akten der Kgl. Regierung in Trier benutzt und 
die Jahresberichte der Provinzialkomrnission für Denkmalpflege in der 
Bheinprovioz. Für den bangeschiehtlichea Teil hat der Baugeschicht- 
liche Führer durch Trier von v. Behr, Trier 1909, Fr. Lintzscbe 
Buchhandlung, als Quelle gedient. 
(Alle Rechte Vorbehalten.) 
dert, sind mit den Namen der Bischöfe Agricius, Nicetiue 
und Poppo verbunden. Der erste Ursprung des Domes bildet 
jedoch noch bis heute den Gegenstand widersprechender 
Annahmen. Die Überlieferung bezeichnet den römischen Kern 
des Bauwerkes als die große Prunkhalle im Palast der 
Kaiserin Helena, der Mutter Konstantins des Großen und 
derjenigen Heiligen, der in Trier besondere Verehrung zuteil 
wird. Nach anderer Ansicht ist der Dom ursprünglich schon 
als gottesdienstliches Gebäude, als Taufkirche mit einem 
zehneckigen Taufbecken im Mittelpunkte der Zentralanlage 
errichtet und wäre damit wohl als der älteste christliche 
Kircheobau auf deutschem Boden zu bezeichnen. Tatsache 
ist, daß 2 m unter dem Fußboden der ältesten Krypta im 
Ostchor noch heute römische Mauerreste vorhanden und 
sichtbar sind, die nach der kunstvollen Bemalung, die sich 
auf den Wandfläcben befindet, einem vornehmen Römerbau 
aus guter Zeit angehört haben müssen. Den ursprünglichen 
römischen Bau, etwa 280 n. Chr. errichtet, bildet derjenige 
Teil des jetzigen,Gebäudes, der von der östlichen Abschluß- 
wand des Schiffes bis zum Kanzelpfeiler reicht (Text-Äbb. 3), 
Bischof Agriciua soll Anfang des vierten Jahrhunderts, ver 
mutlich nach einer Zerstörung des reicheren, ersten Gebäu 
des, den Dom in einfacherer Ausstattung wiederhergestellt 
haben. Nach den wiederholten Zerstörungen durch Franken 
im fünften und durch Hunnen im sechsten Jahrhundert fand 
eine nochmalige Wiederherstellung durch Bischof Nicetius 
statt, die unter fränkischem Einflüsse in roheren Formen, 
jedoch unter Beibehaltung der ursprünglichen Bauart mit 
flachen Decken erfolgte. 
Wesentlich geändert und erweitert, aber unter Erhal 
tung des vorhandenen Quadratbaues, v^urde das Gebäude, 
nach der Zerstörung der Stadt durch die Normannen im 
Jahre 882, unter Erzbischof Poppo im Anfang des elften 
Jahrhunderts. Damals wurden die beiden westlichen Joche 
hinzugefugt. Unter Poppos Nachfolger Bruno fand diese 
Erweiterung ihren Abschluß durch die Ausführung der groß-
	        

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