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Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 12.1928 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1907
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1382778
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
II. Behörden, Kirchen und Schulen, öffentliche Einrichtungen von Berlin

Kapitel

Titel:
Preußische Staats= Behörden

Kapitel

Titel:
Kriegs= Ministerium...

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Volltext

564 
ARCHITEKT UND HAUSHEIZUNG 
In der in Heft 10 veröffentlichten Zuschrift, die Sich mit den 
in Heft 9 unter der Überschrift „Architekt und Hausheizung" 
veröffentlichten Ausführungen befaßt, wird behauptet, daß der 
Verfasser jenes Aufsatzes die Frage der Ökonomie nicht richtig 
zu stehen und daher auch nicht richtig zu beantworten weiß. 
Wie hegen die Verhältnisse in Wirklichkeit ¥ 
Gewiß ist ein Hauptmoment der Gasverwendung im Haushalt 
die sofortige Arbeitsbereitschaft und die sofortige Abgabe der vollen 
Heizwärme. Ist damit aber die Wirtschaftlichkeit der Gasheizung 
bewiesen? Keineswegs. Es handelt sich hier zunächst ledig 
lich um eine Frage der Bequemlichkeit. Leider aber ist die große 
Masse des deutschen Volkes heute nicht so gestellt, daß sie bei 
den täglichen Bedürfnissen des Haushaltes die Bequemlichkeit 
obenan stellen kann. Sehr treffend wird in einem Artikel 
„Zur Frage des Gaspreises für Bäckereien" in den „Technische 
Monatsblätter für Gasverkäufer" Nr. 2 vom Oktober 1927 
ausgeführt: 
„Denken wir einmal zurück an die Zeit, da wir anfingen, mit 
Gas zu kochen. Wie bescheiden waren die ersten Erfolge, wie 
langsam die Entwicklung. Warum ? Weil die Gaswerke sich 
nicht zu einer energischen Herabsetzung der Preise entschließen 
konnten. Es gab aber Ausnahmen, z. B. Düsseldorf, das mit 
dem 8-Pfennig-Koch- und Heizgaspreis Aufsehen erregte und 
einen fabelhaften Erfolg erzielte. Dieselben Abnehmer kochen 
und heizen heute mit 18 Pfennig treu und brav weiter, nachdem 
sie gelernt haben, die Annehmlichkeiten genügend einzuschätzen." 
Die Behauptung, „daß auf dem Gebiet des Kochens die Brenn 
stoffrage zugunsten des Gases heute entschieden ist. auch in 
den Wohnungen der ärmsten Schichten", widerspricht den wirk 
lichen Verhältnissen vollkommen. Der Herr Einsender beruft 
sich auf „unvoreingenommene Betrachter"; hier einige Belege: 
1. In den von dem berühmten Professor Junkers. Dessau, 
herausgegebenen „Wärmetechnischen Blättern'*. Heft 7. weist 
Direktor Spaleck, ein hervorragender Fachmann auf dem 
Gebiete der Gasverwendung, nach, daß I cbm Gas zu 
6.3 Pfennig abgegeben werden müßte, wenn der Preis für die 
gleiche Wärmemenge bei Kohle und Gas der gleiche sein soll. 
Bei einem Gaspreis von 18 Pfennig/cbm wäre das Gas in diesem 
Falle also 2.87 mal so teuer wie Kohle. 
2. In einem Artikel in der „Haustechnischen Rundschau*' 
1927. Seite 214. wird nachgewiesen: 
,.Für vorhandene Gebäude mit Zentralheizung wird die Be 
heizung der Kessel mit Gas meistens erst in Frage kommen, 
wenn der Gaspreis auf mindestens 7 Pfennig reduziert wird." 
3. In einem Aufsatz „Gas als Brennstoff der Zukunft t" in 
der „Haustechnischen Rundschau" 1926. Seite 51. sagt Otto 
Gallmeister. Allenstein: 
„Unter den augenblicklichen Preisverhältnissen Allensteins in 
Bezug auf Brennstoffe (Kohle 3.8 Pfennig/kg frei Keller und 
Gas 10 Pfennig/cbm als Mindestsatz für Verbraucher von über 
300 cbm monatlich) hegen die Dinge So. daß je 1000 praktisch 
nutzbar gemachte WE. gegenüber derselben Wärmemenge Kohle. 
Gas immer noch doppelt oder gar ein Vielfaches teuerer ist 
als Kohle." 
Bei dem von dem Herrn Einsender angenommenen Preis des 
Gases von 18 Pfennig/cbm wäre in diesem Falle also nach 
gewiesen. daß die Gasfeuerung mindestens 3.6mal so teuer ist 
wie die Verteuerung von Kohle. 
4. M. Hottinger. Dozent für Heizung und Lüftung an der 
Technischen Hochschule in Zürich, führt unter der Überschrift 
„Raumheizung mit Gas" in der „Züricher Zeitung" Nr. 1715 
vom 12. Oktober 1927 u. a. folgendes aus: 
„Wie vorstehend erläutert, ist Gasfeuerung von Zcntral- 
heizungskesseln und Einzelöfen, auch bei sorgfältiger Be 
dienung. bedeutend teuerer als Kohleheizung, was allein 
schon genügt, sie in den meisten Fällen als alleinige Heizart 
auszuschließen." 
„In Kleinwohnungen und Siedlungen besteht bei den 
jetzigen Gaspreisen schon gar keine Veranlassung, von der Ofen 
heizung abzugehen, namentlich seitdem die Öfen in konstruk 
tiver Beziehung wesentlich verbessert worden sind." 
„Fine nicht geringe Behinderung für den Einbau von Gas 
heizung in bestehende Gebäude ist der Umstand, daß es 
der erwähnten Mauerdurchfeuchtungsgcfahr wegen, nicht 
angeht, die Verbrennungsgase einfach in bestehende, nicht 
wasserdichte Schornsteine zu leiten, sondern wasserdichte Ab 
züge vorzusehen sind, was erhebliche bauliche Arbeiten und 
unter Umständen auch Beeinträchtigungen der Außenarchitektur 
des Gebäudes bedingen kann." 
Nach dieser Auslese von Äußerungen „unvoreingenommener 
Betrachter der heutigen Verhältnisse", die jederzeit beliebig 
erweitert werden kann, dürfte sich ein weiteres Eingehen auf die 
übrigen Ausführungen des Herrn Einsenders erübrigen, soweit sie 
sich auf die Wirtschaftlichkeit der Gasfeuerung gegenüber der 
Brikettfeuerung beziehen. Nur noch einige Bemerkungen: 
Der Herr Einsender rechnet mit einem durchschnittlichen 
deutschen Gaspreis von 18 Pfennig/cbm. Hierzu folgendes: 
Nach einer in der Zeitschrift „Das Gas- und Wasserfach" 1924. 
Nr. 44. Seite 669. zu findenden Aufstellung beträgt der Gaspreis 
18 Pfennig und darunter je cbm in 62 Gaswerken, während er 
in 553 Gaswerken über 18 Pfennig hegt. Am stärksten ist die 
Gruppe mit 25 Pfennig/cbm bei 218 Gaswerken vertreten. 
Wörtlich heißt es dort: 
„Ein Gaspreis unter 20Pfennig besteht demnach nur bei 9.2% der 
Werke. Die in Berlin eingetretene Ermäßigung der Gaspreise sei 
nur durch Neueinführung der Gasmessermiete möglich geworden." 
Eg wird eben gar zu leicht übersehen, daß der reine Gaspreis 
sich heut in der Regel durch die Gasmessermiete oft nicht 
unwesentlich erhöht. 
Wenn der Herr Einsender die Wirtschaftlichkeit der Haus 
heizung mit Gas durch Anschlußzahlen beweisen will, so sei 
auf folgendes hingewiesen: 
In Heizwert umgerechnet betrug die deutsche Gaserzeugung 
1914: rund 9.3 Billionen Wärmeeinheiten. 1927: rund 11.9 Bil 
lionen Wärmeeinheiten. Steigerung 28%:; dagegen der Heiz 
wert der in den deutschen Haushaltungen — also außer Industrie 
verbrauch — verfeuerten Braunkohlenbriketts; 1914: rund 
53 Billionen Wärmeeinheiten. 1927: rund 126 Billionen Wärme 
einheiten. Steigerung 138%. 
Diese Gegenüberstellung spricht die deutlichste Sprache. 
Zum Schluß noch eine nicht unbeachtliche Äußerung eines 
„unvoreingenommenen Betrachters". Professor Dr. Loeffler von 
der Technischen Hochschule Charlottenburg, führt in der Zeit 
schrift des Vereins Deutscher Ingenieure" 1927. Nr. 14. unter 
der Überschrift „Energiewirtschaft und Hochdruckdampf 
betrieb" aus: 
„Bei Einführung des Hochdruckdampfbetriebes und der Ab 
dampfverwertung für die Fernheizung von Städten können viel 
leicht die Stromkosten so stark sinken, daß die Elektrizität mehr 
als bisher zur Beleuchtung der Wohnungen, zum Betrieb kleiner 
Hausgeräte (Staubsauger. Bügeleisen. Eismaschinen usw.) und 
neben dem Abdampf zum Kochen sowie zum Braten verwendet 
werden könnte. Damit würde das Leuchtgas im Haushalt ganz 
entbehrlich. An Gasversorgung auf große Entfernungen hin 
sollte daher angesichts solcher Möglichkeiten kein Ingenieur oder 
Verwakungsmann ernstlich denken."
	        

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