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Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain) Ausgabe 3.1851 (Public Domain)

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Full text: Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain) Ausgabe 3.1851 (Public Domain)

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Monograph

Title:
Conditorei des Jokus oder scherzhafte Bonbons, Früchte und Confitüren für spaßliebende Näscher und lustige Leckermäuler : eine Auswahl jokoser Aufsätze, Einfälle, Anekdoten und Witzspiele aus dem "Berliner Courier" und der "Berliner Schnellpost" / herausgegeben von M. G. Saphir
Editor:
Saphir, Moritz Gottlieb
Publication:
Leipzig: Carl Focke, 1828
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
239 Seiten
Berlin:
B 329 Literatur: Humoristische Literatur über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15388749
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 329 Saph 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1851 (Public Domain)

Full text

Buddelmeyer - Zeitung. Jahrgang.Dritter 5 Alle Buchhandlungen, sowie H alle Post^Anstalten 5 de« In- und Auslandes neh«?5 men Bestellungen auf diese« ( Erscheint Mont. u. Donnerst. Abonnementspreis : vierteljährlich 20 Egr. incl. Votenlohn (außerhalb der« selbe Preis mcl. Portb-Nuf« ? Vlatt an. < 5 Für Berlin: ? die Expedition der suddel. 3 meyer^Heitung,Vreitestr.3(l.schlag.) Zur Belehrung und Erheiterung für Stadt und Land «^ » UNd 2.Montag. 6. Januar. sten Schwarzenberg an die Oeftreichschen Gesandten auch den letzten Schatten beseitigt und ein breites volles Licht auf die Dinge geworfen hat, resignirt sich das Ministerium endlich, und wird, so glauben wir, seine nächste Aufgabe darin finden, auf dem neuen Terrain irgendwo und irgendwie eine feste Position zu ge- winnen. Wie dieselbe sich gestalten wird, ist mit Bestimmtheit nicht vorauszusagen. Vielleicht macht es noch emmal Opposition gegen Oestreich; wir sagen vielleicht, nicht weil in der jetzige» Situation des Ministeriums eine Wahrscheinlichkeit dafür vor« Händen wäre, sondern weil wir glauben, daß das Ministerium irotz seiner gegenwärtigen Absicht, sich Oestreich ganz und gar an« zuschmiegen, von Oestreich selbst eben so in die Opposition hinein« gedrängt werden wird, wie die Kammern vom Ministerium in die Opposition hineingedrängt worden sind. Das Ministerium hat den Kammern gegenüber nicht Halt gemacht, weil es nicht Halt machen tonnte; ebenso wird Oestreich Preußen gegenüber nicht Halt machen, weil es nicht wird Halt machen können. Die Kam- mern sind von der unbedingtesten Nachgiebigkeit in die entschie» denste, obwohl ohnmächtige, Opposition hineingedrängt worden, — dies wird das Schicksal der Preußischen Politik Oestreich ge- genüder sein. Ob das gegenwartige Ministerium seine Politik bis zu dieser Consequenz tragen wird, bezweifeln wir. Die Be» harrlichleit und Ausdauer des Ministers von Manteuffel wird endlich vor dieser letzten Consequenz erliegen. Wir sehen den Zeitpunkt voraus wo dieser Minister zu der Erkennlniß gelangen wird, daß er außer Stande sei, das rollende Rad aufzuhallen. Mit dem Minister Manteuffel wird jene große und mächtige Parlhei, welches lein anderes politisches Imeresse kennt, als die Ehre und den Ruhm Preußens, und welche jene kostbaren Güter jetzt eben noch so gewahrt glaubt, wie im November 1848 die constilmionelle Panhei die politische Freiheit gewahn glaubte, — Was Ministerium und die Kammern. Die neuste Wendung der Preußischen Politik ist eine simple Wiederholung jener andren Wendung, welche die Preußische Po« lilikim November 1848 machte, oder richtiger gesagt, nicht sowohl eine Wiederholung, als vielmehr eine natürliche und nolhwendige Folge jener ersten Wendung. Das Ministerium, welches jenen ersten Schritt that, hat dadurch für den zweiten nicht blos die Berechtigung, sondern auch die Verpflichtung über, kommen. Das Ministerium hat dies selber nicht eingesehen, bis der zweite Schritt unvermeidlich geworden war; nachdem er aber das geworden war, lhat eS ihn mit jener Entschlossenheit, mit welcher man sich der Notwendigkeit fügt, sobald man ihr nicht mehr ausweichen kann. Das Ministerium erkannte nalürlich jene Nolhwendigkeit früher, als die Kammern, als die Presse, als das Volt, denn das Ministerium fühlte am unmittelbarsten den ge» waltigen Stoß, von dem es getrieben wird, und fühlte diesen Stoß in allen seinen einzelnen Schwingungen, während Kammern, Presse und Volt weder die ganze Wucht noch den ganzen Um« fang jener treibenden Kraft kannten. Das Ministerium fühlte die Haltlosigkeit seiner Politik schon damals, als es einzelne Eon» sequenzen dieser Politik noch retten zu können glaubte, j» es glaubte an diese Täuschung noch, als es seine Politik bereits auf« gegeben hatte. Das Ministerium wollte den Schein seiner Po« litit retten, als seine Politik bereits verloren war; es wollte Kassel retten, nachdem es die Union bereits aufgegeben; als dies nicht gelang, wollte eS den Schein des Scheines retten, es wollte wenigstens den Namen des Bundestages beseitigen, nachdem eS in Ollmütz die Autorität des Bundestages anerkannt, indem eS sich bei der Ausführung seiner Anordnungen mitwirkend bclhei- ligle; nachdem auch dieS mißlungen, nachdem die Note des Für. Redigirt von Dr. Gohnfeld (Aujust Buddelmeyer).

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