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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Full text: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1905
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1296872
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Chapter

Title:
R

Chapter

Title:
Re

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin — 7. Wahlperiode 
73. Sitzung vom 8. Dezember 1977 
gesetzt werden. Haushaltswirtschait ist politisches Handeln. 
Wir werden in den beiden Tagen der Haushaltsberatung deut 
lich machen, wo unsere politischen Schwerpunkte hegen. 
Ich fasse wie folgt zusammen; Wir fahren fort in der Um 
setzung bereits früher begonnener Programme, wie dem Aus 
bau Berlins zu einer Messe- und Kongreßstadt, der Fortführung 
der Polizeireform, der Modernisierung unserer Krankenhäuser' 
und dem Ausbau unseres Schulsystems im Bereich der Ober 
stufenzentren. Die bewußte Hinwendung zur Stadtpolitik läßt 
uns weiterhin große Anstrengungen unternehmen, um die 
Wohnqualität zu verbessern und das Bild der Stadt bewußter 
zu gestalten. Wir werden die kulturelle Ausstrahlungskraft 
Berlins weiter stärken. Durch den Einsatz zusätzlicher Mittel 
werden wir erreichen, daß Bezirke, die bisher im Vergleich zu 
anderen als benachteiligt gelten, mehr an Wohn- und Lebens 
qualität erhalten. Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft 
werden dort, wo der Staat in unserer Wirtschaftsordnung han 
deln kann, verbessert. Die Bemühungen zur Industrieansied- 
lung werden weiterhin verstärkt. Arbeitsbeschaffungspro 
gramme und die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte wer 
den in großem Ausmaß fortgeführt. Der Haushalt selbst leistet 
einen Beitrag zur konjunkturellen Belebung der Wirtschaft. In 
diesem Sinne werden wir Sozialdemokraten dem Haushalt 
unsere Zustimmung geben. 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Präsident Lorenz; Das Wort hat der Abgeordnete Hucklen- 
broich. 
Hucklenbroich (F.D.P.): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Ich darf zunächst dem Kollegen Mendel unseren Dank 
aussprechen und damit die Hoffnung verbinden, daß folgende 
Redner der CDU sich ein Beispiel an diesem Kollegen nehmen, 
der durch Sachverstand und Sachlichkeit die Ausschußberatun 
gen geprägt hat. 
(Beifall bei der F.D.P. und der SPD) 
Dann darf ich den Dank an die übrigen Beteiligten gleichsam 
im Rundumschlag hier aussprechen, um nicht alles zu wieder 
holen. Ihr wart alle nett zu uns. Was wären wir ohne diese 
Hilfe gewesen? 
(Beifall bei der F.D.P. und der SPD) 
Dann zu dem, was wir geleistet haben. Es ist hier schon ge 
sagt worden. Angesichts der konjunkturellen Lage haben wir 
nicht versucht, Fruchtpresse zu spielen und gleichsam das 
letzte aus den Ansätzen herauszuquetschen, sondern wir haben 
darauf gesehen, daß Fehlleistungen bei der Ansatzfindung 
korrigiert und einige Haushaltsstellen, bei denen die Polster 
zu deutlich waren, ein bißchen abgespeckt worden sind. Der 
Kollege Diepgen hat dazu formuliert, wir hätten es mit gebrem 
stem Schaum gemacht. Ich möchte bestätigen, keiner hat 
Schaum geschlagen. Wir haben alle moderato Streichorchester 
gespielt. Daß da trotzdem noch 14 Mio DM herausgekommen 
sind, ist ganz erfreulich. Insbesondere für die, über die nun 
das Füllhorn ausgeschüttet worden ist. Sie wissen es von den 
Vorrednern: Für Sportplätze und die Renovierung älterer 
Schulgebäude. Ich möchte dazu eine Anmerkung machen. Wir 
sollten in den nächsten Jahren überlegen, ob wir die Forderun 
den des Sports, gerade auch des Breitensport und des Sports 
von jungen Menschen, dadurch unterstützen, daß wir auch 
Schulsportplätze besser instandsetzen und eventuell auch 
sehen, ob wir einige Turnhallen — in Gebieten, wo solche 
fehlen —, in der Investitionsplanung nicht zeitlich etwas vor 
ziehen können, und dann sollten wir dafür sorgen, daß die 
Renovierung der alten Schulgebäude — die neuen Schulge 
bäude, die Mittelstufen- und Oberstufenzentren sind uns ja 
nicht nur lieb, sondern auch teuer bei den Folgekosten — also 
die Verbesserung des Bauzustandes der älteren Schulgebäude, 
keine Eintagsfliege bleibt, sondern daß sich das wiederholt. 
Nun möchte ich zu einigem Stellung nehmen, was der Kol 
lege Diepgen hier gesagt hat. Er hat zunächst einmal beklagt, 
daß die Arbeitslosenzahl bei uns im letzten Jahr sich ungün 
stiger entwickelt hat, als die vergleichbaren Daten im Bundes 
gebiet. Ich darf das hier noch einmal sagen, damit draußen 
keine falsche Beurteilung der Wirtschaft dieser Stadt Platz 
greift. Wir haben einen starken Anteil an Investitionsgüter 
industrie. Das hat sich früher bei Konjunkturschwankungen 
mit einem gewissen time lag ausgewirkt und das bedeutet 
natürlich, daß wir bei einer konjunkturellen Situation, bei der 
Investitionszurückhaltung das hervorstechendste Merkmal ist, 
in Berlin schlechter dran sind als in früheren Jahren. Wir 
können nur hoffen, daß sich die Investitionstätigkeit weltweit 
belebt und daß die Vorgänge um den Dollar gerade die Investi 
tionsgüterindustrie in ihren Exportbemühungen nicht zurück 
werfen. Man kann nicht immer davon ausgehen, daß der hohe 
Anteil an Investitionsgüterindustrie in Berlin auf Dauer für 
uns, gerade was den Arbeitsmarkt angeht, einen Vorteil be 
deuten muß. Hierüber wäre also nachzudenken. Aber die Er 
klärungen liegen in der Wirtschaftsstruktur — und nicht etwa 
darin, daß der Regierende Bürgermeister oder die zuständigen 
Senatoren hier nicht alle Bemühungen unternommen hätten, — 
nicht nur, um irgend jemanden herzuholen, sondern sogar zu 
erreichen, daß Ford hierherkommt. Sie wissen, daß nicht immer 
alle Blütenträume reifen. 
Dann hat der Kollege Diepgen sich zu der Frage des Investi 
tionsprogramms geäußert und im Hinblick auf ZIP gesagt, der 
Senat sei in der Verantwortung sowohl hinsichtlich der Bau 
planung — ich habe es mitgeschrieben — wie auch der Bauaus 
führung. — Herr Kollege Diepgen, da sind Sie natürlich im 
Obligo. Ich hoffe, daß wir alle hier im Hause das so verstehen, 
daß der Senat auch verantwortlich ist für die Abwicklung der 
Bauvorhaben, und das schließt die Vergabepraxis mit ein, zu 
der ich nachher einiges sagen möchte. 
Dann noch ein kurzes Wort zu WAP und ZIP. Ich glaube, 
hier wird ein bißchen zu viel am Thema vorbeigeredet. Die 
einen sagen, WAP sei etwas ganz Neues, das habe es noch nie 
gegeben. 
(Abg. Landowsky: Eben! Daran liegt es doch!) 
Ich habe schon ein paarmal darauf hingewiesen, wir haben seit 
Jahrzehnten eine Verfassung mit einem Verfassungsauftrag. 
So mies waren die vorher ja auch nicht. 
(Abg. Diepgen: Na, ganz schön mies!) 
Und Sie, Sie gehen nach Spandau, nach Wilmersdorf und sagen; 
Ihr kriegt nun gar nichts. Das ist genauso falsch. Wir halten 
weiter an der mittelfristigen Finanzplanung, an der Investi 
tionsplanung fest, — mit überbezirklichen Dringlichkeitslisten 
nach Prioritäten, 
(Abg. Diepgen: Herr Kollege, sehen Sie sich 
die Unterlagen des Rats der Bürgermeister an!) 
und das, was hier passiert — stimmen Sie mir doch nachher zu, 
wär' doch nett —, sind zusätzliche Maßnahmen, die die Verpflich 
tung gegenüber den Bezirken aufgrund der Verfassung nicht 
etwa anders interpretieren, als bisher. Nun ist es ja zweifellos 
so, daß das Zukunftsinvestitionsprogramm, Herr Kollege Diep 
gen, Neubauvorhaben nicht einschließt. Da können die in 
Kreuzberg nichts dazu, die können eben nur Altstadtsanierung 
betreiben, und daß Wilmersdorf und Tempelhof keine größeren 
Altstadtquartiere haben, ist nun einmal nicht zu leugnen —, 
und ich möchte sagen, da haben diese Bezirke eigentlich Glück. 
Wenn dort zusätzlich etwas passiert — und wir haben ja auch 
immer gesagt, es ist keine Addition der Programme — dann 
ist das schon ganz in Ordnung, Bei Ihnen bin ich übrigens noch 
nicht ganz dahinter gekommen, was Sie nun eigentlich wollten. 
Sie haben also jahrelang diesem Senat und seinen Vorgängern 
Versäumnisse angekreidet, Sie haben sich bitter beklagt und 
draufgehauen, und jetzt, wo der Senat den Bezirken helfen will, 
vermisse ich, daß Sie als Sprecher einer christlichen Partei die 
reuigen Sünder mit großer Freude umarmen. Also machen die 
denn nun das Richtige, oder machen die es falsch? Auf eine 
Leseart können wir uns ja nur verständigen. 
(Abg. Diepgen: So einfach ist das Leben nicht!) 
Zu den Fragen wird der Kollege Dittberner im einzelnen 
nachher noch manches sagen. Ich möchte zu dem Komplex, der 
die Sanierung betrifft, nur sagen: Wir waren in der Enquete- 
Kommission darüber einig, daß wir versuchen wollen, in den 
3105
	        

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