Digitale Landesbibliothek Berlin Logo

Vergleichende Bewertung der Klimarelevanz von Kälteanlagen und âg̮eräten für den Supermarkt (Rights reserved)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

No licence for use has been granted - all rights reserved.

Bibliographic data

fullscreen: Vergleichende Bewertung der Klimarelevanz von Kälteanlagen und âg̮eräten für den Supermarkt (Rights reserved)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

No licence for use has been granted - all rights reserved.

Files

File
Description
Size
Format
File
3624.pdf
Description
-
Size
2.13 MB
Format
PDF
Display

Unlock

You can request access to this file here. You will receive an e-mail confirming that we have successfully received your request.

The access to this file is restricted.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.

Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1903
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1212261
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1903 Nachtrag

Chapter

Title:
Inserate

Contents

Table of contents

  • Meine Botschafterzeit am Berliner Hofe 1872-1877 / Gontaut-Biron, Élie de (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Vicomte de Gontaut-Biron
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Erster Teil. 1872-1873
  • Erstes Kapitel. Die ersten Anfänge der Botschaft
  • Zweites Kapitel. Die Auslieferung der Kriegsgefangenen
  • Drittes Kapitel. Allgemeine Stimmung in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Die Konvention vom 29. Juni 1872
  • Fünftes Kapitel. Zusammenkunft der Kaiser von Deutschland, Österreich und Russland in Berlin
  • Sechstes Kapitel. Ausserordentliche Sendung nach Dresden
  • Siebentes Kapitel. Die innere Lage Frankreichs und die Eindrücke im Auslande
  • Achtes Kapitel. Die Befreiung des Landesgebietes
  • Neuntes Kapitel. Der Sturz Thiers'
  • Zehntes Kapitel. Die Mitteilung der Wahl des Marschall Mac Mahon an Deutschland
  • Elftes Kapitel. Die Regierung des Marschall Man Mahon und Deutschland
  • Zwölftes Kapitel. Die Versuche zur Wiederherstellung der monarchischen Regierung in Deutschland
  • Zweiter Teil. 1874-1877
  • Erstes Kapitel. Der Zwischenfall der bischöflichen Hirtenbriefe
  • Zweites Kapitel. Die Krisis des Jahres 1875
  • Drittes Kapitel. Die Krisis 1875 (Fortsetzung). Das Eingreifen Europas
  • Viertes Kapitel. Die Krisis 1875 (Fortsetzung). Die Sorgen des Reichskanzlers
  • Fünftes Kapitel. Abkühlung in den französisch-russischen Beziehungen
  • Sechstes Kapitel. Deutschland und die Parteien in Frankreich
  • Siebentes Kapitel. Der Berliner Hof
  • Achtes Kapitel. Die Abberufung Herrn von Gontauts
  • Anhang zum ersten Teil
  • Anhang zum zweiten Teil
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

700 
Anhang zum zweiten Teil. 
ihrer Rechten zu sitzen. Entgegen dem Gebrauche am deutschen 
Hofe hatte die Kaiserin den Vortritt vor dem Kaiser, der seiner 
Schwiegertochter, der Großfürstin Wladimir, den Arm gab. Die 
Kaiserin hat einen sanften und gütigen Gesichtsausdruck, sieht 
aber dabei sehr hoheitsvoll aus. Ihre Einfachheit wirkt an— 
ziehend und zwanglos; ihre Unterhaltung ist vielseitig und lie— 
benswürdig. Über die ganze Dauer des Essens unterhielt sie sich 
—— 
Budberg. 
In artiger Weise erzählte sie von ihrem Aufenthalt in Paris, 
das sie aus Gesundheitsrücksichten nur zu Wagen besichtigen konn— 
te, das ihr aber, abgesehen von den beklagenswerten Ruinen aus 
der Kommunezeit, sehr gefallen habe. Mit großer Bewunderung 
sprach sie von unseren barmherzigen Schwestern und diesem opfer—⸗ 
willigen Orden, dessen Organisation und Regeln vor den russi— 
schen auch eine weit zurückliegende Vergangenheit voraus haben. 
Weiter sprachen wir über den Krieg, über ihre Befürchtungen für 
die Zukunft, über die unfreundliche Haltung Englands, und die 
beunruhigenden Rüstungen österreichs. Dann frug sie mich über 
die friedlichen Gesinnungen des Fürsten Bismarck, wie jemand, 
der darüber etwas mißtrauisch denkt, und, was mich überraschte, 
beruhigt werden will. 
Ich erwiderte ihr, daß ich an seinem Wunsch, den Frieden zu 
erhalten nicht zweifelte, was vor drei Jahren nicht der Fall ge— 
wesen sei, und daß wir damals die Verhütung des Krieges dem 
Kaiser Alexander zu verdanken hatten, seitdem aber glaubte ich, 
Bismarck für friedlich gesinnt halten zu dürfen. 
Nach dem Essen, das in einem kleinen, reich aber ohne Ver⸗ 
goldung, geschmückten Speisesaal stattgefunden hatte, — wir 
waren einundzwanzig — wurde stehend noch etwas Konversation 
gepflogen. Die Großfürstin Wladimir, die Tochter des Großherzog 
von Mecklenburg, erwies mir die Aufmerksamkeit, mich anzu— 
sprechen und mich an die Umstände zu erinnern, unter denen wir 
uns in Berlin öfters begegnet waren. Der Kaiser und die Kai— 
serin, die sich an einem Tisch niedergelassen, hatten die Gnade mich 
auf dem Sofa neben ihren Fauteuils Platz nehmen zu lassen, wo— 
zu sich noch die Gräfin Adlerberg, Frau Karanow, die Fürstin
	            		
Ein Diner am russischen Hofe. 701 Woronzow, Herr von Budberg und Herr von Grote gesellten. Erst später ecfuhr ich, daß das Sofa, auf dem ich allein gesessen hatte, und ein Teil der Fauteuils namentlich für mich besonders wertvoll waren, denn sie stammten aus dem Mobiliar der Köni— gin Marie Antoinette in Versailles. Die allgemeine Unterhaltung drehte sich um die Verwundeten des Krieges und gegen acht Uhr erhob sich der Kaiser zum Zeichen des Aufbruchs. Er bemerkte, daß er, da ich noch länger hier blei— be, mich wiederzusehen hoffe, und ich verabschiedete mich von ihm und den übrigen Mitgliedern der kaiserlichen Familie, die sich in einen anderen Salon der Kaiserin zurückzogen. Ich konnte nur voll Lobes sein über die ununterbrochene Liebenswürdigkeit, mit der der Kaiser, die Kaiserin und ihre Kin⸗ der mir entgegenkamen. Am Abend sagte mir Herr von Bud⸗ berg bei der Fürstin Obolenski: „Wenn Sie hier beglaubigter Botschafter wären, könnte man Ihnen kaum größere Aufmerksam— keit erweisen, als es geschehen ist. Wenn Fürst Bismarck die ganze Art dieses Diners mit angesehen hätte, würde er sich höch— lichst darüber geärgert haben.“ Der Kaiser war in bester Stim— mung, die Kaiserin außerordentlich liebenswürdig, und die ganze Gesellschaft heiter und ungezwungen. Nur die Großfürstin Wla— dimir schien etwas ernst gestimmt. Alles in allem, ich war von diesem Abend ausnehmend befriedigt. Wir befanden uns in den Räumen der Kaiserin, in denen ich ihr seinerzeit vorgestellt worden war. Man kann nichts Schöneres, Entzückenderes und Geschmackvolleres, zwischen Pracht und Ele— ganz Wetteiferndes sehen als diese Räume. Außer den Möbeln von Marie-Antoinette ist das Zimmer mit den schönsten Gemäl— den der Eremitage geschmückt, die ungefähr jeden Winter gewech— selt werden. Besonders fiel mir ein großer, wunderschöner Mu— rillo auf, den heiligen Franz, oder den heiligen Antonius von Padua darstellend, vor dem ihm erscheinenden Christuskind in Verzückung knieend; dann ein herrlicher Ruysdael, ein köstliches kleines Bild auf einer Staffelei von Raphael in seiner ersten Manier, die heilige Jungfrau mit dem Jesuskind auf dem Schoß. Es stammt aus Siena und hat, wie mir Herr von Giers sagte, die klheine Summe von 350 000 Francs gekostet. Der in Holz ge—

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF (compressed) PDF (Original size)
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.