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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Frühere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Spätere Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1900-1924
Adressbücher 1925-1943
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1903
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1212261
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
PDF-Download nur von Einzelseiten
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
III. Straßen und Häuser von Berlin

Kapitel

Titel:
III. Straßen und Häuser von Berlin

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 50, 29. April 1987
  • Nr. 51, 7. Mai 1987
  • Nr. 52, 14. Mai 1987
  • Nr. 53, 21. Mai 1987
  • Nr. 54, 18. Juni 1987
  • Nr. 55, 22. Juni 1987
  • Nr. 56, 2. Juli 1987
  • Nr. 57, 11. Juli 1987
  • Nr. 58, 10. September 1987
  • Nr. 59, 24. September 1987
  • Nr. 60, 22. Oktober 1987
  • Nr. 61, 29. Oktober 1987
  • Nr. 62, 12. November 1987
  • Nr. 63, 26. November 1987
  • Nr. 64, 3. Dezember 1987
  • Nr. 65, 10. Dezember 1987
  • Nr. 66, 11. Dezember 1987
  • Nr. 67, 19. Dezember 1987

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 10. Wahlperiode 
59. Sitzung vom 24. September 1987 
Giesel 
öffentlichen Personennahverkehr vernachlässigen wollten oder 
könnten. 
Aber der Betrieb und die Maßnahmen zur Verbesserung des 
öffentlichen Personennahverkehrs müssen finanzierbar bleiben. 
Senator Wronski hat auf den Verlustzuschuß für die BVG hin 
gewiesen, der in diesem laufenden Jahr mit 692 Millionen DM 
veranschlagt ist. Das bedeutet, bei der BVG wird nur ein Kosten 
deckungsgrad von etwa 37 % erreicht. Das ist mit der niedrigste 
Kostendeckungsgrad irgendeines großen öffentlichen Per 
sonennahverkehrssystems in irgendeiner Großstadt der Bundes 
republik Deutschland. Auch das sollten Sie bedenken, wo wir auf 
der einen Seite immer führend sein wollen, sind wir hier leider 
das Schlußlicht. Ich gebe zu, daß daran verschiedene Faktoren, 
die objektiv vorhanden sind, schuld sind; gestiegene Personal 
kosten, höhere Aufwendungen für Abschreibungen usw. Aber 
eben deshalb ist für das kommende Jahr 1988 eine Tariferhö 
hung von etwa 6,8 % unerläßlich. Nicht zuletzt, weil Sie, meine 
Damen und Herren von der Sozialdemokratie, mehrere Jahre auf 
Tariferhöhungen verzichtet haben. Damit ist eine Schere entstan 
den, die über die Jahre erst abgebaut werden muß. Das heißt, 
wenn der Verlustzuschuß nicht wesentlich über 700 Millionen 
DM hinausgehen soll, dann müssen wir eine Tariferhöhung vor 
nehmen. Aber die Tariferhöhung muß so gestaltet sein, daß sie 
die Bürger nicht allzustark trifft, und genau das ist der Ansatz 
dieses neuen Tarifkonzepts. Auch das haben Sie leider nicht ver 
standen. 
[Wagner, Horst (SPD): Der Diepgen wohl auch nicht!] 
Ein zweiter Punkt: 
[Zuruf des Abg. Wagner, Horst (SPD)] 
- Nein, Sie verstehen immer die anderen nicht. Die Hauptlast 
durch den öffentlichen Personennahverkehr sollte vom schienen 
gebundenen Verkehr, also S-Bahn und U-Bahn, vielleicht eines 
Tages auch von der M-Bahn getragen werden. Deshalb ist es 
zumindest mittelfristig unerläßlich, 
[Wagner, Horst (SPD): Das kriegt doch der Senator 
gar nicht in den Griff!] 
daß S-Bahnstrecken, die jetzt nicht in Betrieb sind, insbesondere 
Süd- und Nordring, wieder eröffnet werden. Allerdings stehen 
wir auch da vor dem Problem der mangelnden Finanzmittel. Viel 
leicht könnte man durch eine gewisse Streckung der notwendi 
gen Reparatur- und Erneuerungsarbeiten bei den jetzt betriebe 
nen S-Bahnstrecken auch eine Beschleunigung der Wiederinbe 
triebnahme anderer Strecken erreichen. Darüber wird zu disku 
tieren sein. 
[Zuruf der Frau Abg. Vonnekold (AL)] 
Auf alle Fälle steht die Wichtigkeit der Wiederinbetriebnahme 
neuer S-Bahnstrecken für die Attraktivität der BVG außer Frage, 
Aber man muß auch sehen, daß neben dem Schienenverkehrs 
netz das Busnetz gewisse Änderungen erfahren muß, und das 
muß man einfach deutlich sagen: Das Busnetz ist noch nicht 
ausreichend auf seine Rolle als Zubringer zum Schienenver 
kehrsnetz hin entwickelt worden. Ich bin dankbar, daß Herr 
Senator Wronski angekündigt hat, daß ein Optimierungsverfah 
ren der Linienbestimmung eingesetzt werden wird. Wir hoffen, 
daß das einen gewissen Rationalisierungseffekt und eine Steige 
rung der Attraktivität des Gesamtnetzes bei der BVG erbringt. 
[Buwitt (CDU): Ist das richtig, daß Herr Staffelt 
schon gegangen ist?] 
Darüber hinaus wird man sich andere attraktivitätssteigernde 
Maßnahmen einfallen lassen müssen. Die vorhandenen Park- 
and-ride-Plätze, Herr Senator, reichen noch nicht aus. Sie haben 
aber weitere angekündigt. Es müssen Möglichkeiten zum 
gesicherten Abstellen von Fahrrädern nicht nur an S-Bahnhöfen, 
auch an U-Bahnhöfen - sicherlich nicht überall, aber mehr 
als bisher - vorhanden sein. Und so kann man sich noch eine 
ganze Reihe von attraktivitätssteigernden Maßnahmen vorstel 
len. 
Und ein dritter Punkt: Ich glaube, es besteht Einigkeit 
darüber, daß zur Verbesserung des Angebots der BVG auch das 
Tarifsystem erneuert werden muß. Dies um so mehr als die 
geplante Tariferhöhung sonst zu weiteren Ungerechtigkeiten für 
die BVG-Benutzer führen würde. Und es ist ja interessant: Auch 
die Oppositionsparteien haben in den letzten Wochen - aber 
erst in den letzten Wochen - eingesehen, daß die bisherige 
Tarifstruktur ersetzt werden muß, und deshalb liegen uns heute 
entsprechende Anträge von SPD und AL vor. Aber beim Tarifvor 
schlag der SPD wären offensichtlich 95 Millionen DM Minderein 
nahmen zu erwarten, also ein höheres Defizit, 
[Zuruf des Abg. Kuhn (AL)] 
das dann der Steuerzahler zu tragen hätte, beziehungsweise 
woher wollen Sie das Geld denn nehmen, meine Damen und 
Herren von der SPD? 
[Wagner, Jürgen (SPD); Haben wir Ihnen doch vorhin 
schon gesagt!] 
Die andere Version wäre, daß Sie möglicherweise Leistungsein 
schränkungen bei der BVG wollen, um die 95 Millionen DM zu 
sperren. Ich weiß nicht, ob die Berliner das mögen. Den 
AL-Vorschlag will ich gar nicht kommentieren. Der hätte noch 
viel katastrophalere finanzielle Folgen. Das ist schon nicht mehr 
diskutabel. Aber wir werden uns im Ausschuß für Verkehr und 
Betriebe über diese Vorschläge genauso unterhalten, wie wir 
uns über das vorgelegte Konzept, das die BVG erarbeitet hat, 
unterhalten werden. 
[Kuhn (AL); Überanstrengen Sie sich nicht!] 
Damit bin ich bei dem Thema, das vorhin schon eine gewisse 
Rolle gespielt hat. Die BVG hat dem Senat einen Vorschlag für 
die Neuordnung des Tarifsystems zugeleitet. Dieser Vorschlag 
ist dann leider in der Öffentlichkeit in eine hitzige Diskussion 
geraten 
[Wagner, Horst (SPD): Richtig so!] 
und liegt nun heute diesem Hause vor. Letzteres ist richtig so, 
denn vergessen Sie bitte nicht, wir sind diejenigen, dieses Abge 
ordnetenhaus, das die Tarife jeweils zu genehmigen hat. Und 
obwohl in der öffentlichen Diskussion viele falsche Argumente 
verwendet worden sind, haben BVG und Senat dann Korrek 
turen der ursprünglichen Konzeption erwogen. Dabei, meine 
Damen und Herren von der SPD, waren Ihre Polemik, Ihre 
Angriffe überhaupt nicht hilfreich, 
[Wagner, Horst (SPD): Na, Sie sind doch gar nicht 
darauf gekommen! Wie lange der Diepgen gebraucht hat, 
um das zu merken!] 
Schreiben Sie sich das bloß nicht auf Ihre Fahnen, daß BVG und 
Senat Korrekturen am Konzept vorgenommen haben. Die sind 
aus besseren Erwägungen heraus entstanden als das, was Sie 
hier in der Diskussion beigetragen haben. 
[Zurufe von der SPD] 
- Na ja, nun bleiben Sie mal ein bißchen ruhig! - Aber für die 
CDU-Fraktion sind eine Reihe von Zielpunkten bei der Beurtei 
lung des neuen Konzepts wichtig. Und diese Zielpunkte will ich 
noch einmal kurz nennen: Einmal, wir erwarten eine erhebliche 
Steigerung der Attraktivität des Angebots der BVG. Zweitens: 
Wir erwarten die Schaffung von mehr Preisgerechtigkeit - ein 
ganz wichtiger Gesichtspunkt! Drittens: Wir erwarten die Ver 
besserung der Übersichtlichkeit des Tarifgefüges. Viertens: Wir 
erwarten die Erhöhung der Mobilität der Menschen in dieser 
Stadt - für eine Metropole ein ganz, ganz wichtiger 
Gesichtspunkt. Und wir erwarten natürlich auch die Gewinnung 
von neuen Fahrgästen für die BVG. 
[Wagner, Horst (SPD): Dafür müssen Sie 
aber etwas tun!] 
Inwieweit das gelingt, werden wir abzuwarten haben. Es ist 
zumindest eine Hoffnung. 
Lassen Sie mich nun einige Aspekte der neuen Tarifstruktur 
nennen. Zuerst - und das ist ein wichtiger Punkt, bei dem Sie, 
meine Damen und Herren von der SPD zuhören sollten - bleibt 
es beim traditionellen Einheitstarif, der nach der nötigen Preis 
erhöhung wahrscheinlich bei 2,70 DM liegen wird. Das haben
	        

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