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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1.1874 (Public Domain)

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Metadata: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1.1874 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1903
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1212261
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
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Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Einwohner Berlins und seiner Vororte

Chapter

Title:
W

Chapter

Title:
We

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1874 (Public Domain)
  • Title page
  • No. 1, 26.02.1874
  • No. 2, 05.03.1874
  • No. 3, 12.03.1874
  • No. 4, 19.03.1874
  • No. 5, 26.03.1874
  • No. 6, 01.04.1874
  • No. 7, 09.04.1874
  • No. 8, 16.04.1874
  • No. 9, 23.04.1874
  • No. 10, 30.04.1874
  • No. 11, 07.05.1874
  • No. 12, 13.05.1874
  • No. 13, 21.05.1874
  • No. 14, 28.05.1874
  • No. 15, 04.05.1874
  • No. 16, 11.06.1874
  • No. 17, 18.06.1874
  • No. 18, 25.06.1874
  • No. 19, 02.07.1874
  • No. 20, 09.07.1874
  • No. 21, 16.07.1874
  • No. 22, 23.07.1874
  • No. 23, 30.07.1874
  • No. 24, 06.08.1874
  • No. 25, 13.08.1874
  • No. 26, 20.08.1874
  • No. 27, 27.08.1874
  • No. 28, 03.09.1874
  • No. 29, 10.09.1874
  • No. 30, 17.09.1874
  • No. 31, 24.09.1874
  • No. 32, 01.10.1874
  • No. 33, 08.10.1874
  • No. 34, 15.10.1874
  • No. 35, 22.10.1874
  • No. 36, 29.10.1874
  • No. 37, 05.11.1874
  • No. 38, 12.11.1874
  • No. 39, 19.11.1874
  • No. 40, 26.11.1874
  • No. 41, 03.12.1874
  • No. 42, 10.12.1874
  • No. 43, 17.12.1874
  • No. 44, 22.12.1874

Full text

Vorsteher. Der Herr Referent hat das Wort. 
Ref. Stadtv. Dr. Strastmann. Meine verehrten Herren! Ich 
bemerke zunächst, daß die Einsetzung einer Kommission in der Sitzung 
am 5. Februar beschlossen worden ist, also kann das heute wohl kaum 
mehr ein Gegenstand der Diskussion sein. Wir haben dem Magistrat 
unsern Beschluß mitgetheilt, er ist darauf eingegangen, es steht uns 
also nicht zu, einen Kommunalbeschluß wieder zu verändern. Wir 
könnten allerdings bei dem probeweisen Charakter des ganzen Unter 
nehmens immerhin noch etwas ändern, aber für den Augenblick ist 
es jedenfalls korrekt, daß wir an unserem Beschlusse festhalten. Was 
dann den Umstand betrifft, daß die Kommission die ganze Zeit über 
hier bleiben müßte, so wäre das ja gar nicht eine so abenteuerliche 
Anforderung an die Mitglieder, da wir ja sehen, daß wir eine Kort- 
trole von 3 Mitgliedern haben, von denen mindestens zwei immer 
hier sind; was also hier möglich ist, kann auch in einem andern Falle 
möglich sein. Ich spreche nicht davon, daß es nothwendig ist,- 
wünschenswert!) aber wird es immerhin bleiben, daß wenigstens eins 
von diesen drei Mitgliedern hier bleibt, die andern zwei haben dann 
noch reichlich Zeit, sich auf dem Korridor zu begegnen. 
Was Herr Springer gesagt hat, halte ich für vollkommen un 
zweckmäßig, und kann ich mich nur dem anschließen, was der Herr 
Kämmerer gesagt hat, daß eine Frist festgesetzt wird, und wer in 
derselben nicht hierher kommt, von dem kann angenommen werden, 
daß es ihn nicht interessirt, und dann liegt keine Veranlassung vor, 
ihm die Niederschrift zuzusenden. 
Nun muß ich aber sagen, daß die Debatte, die bisher stattge 
funden hat, von einer unrichtigen Voraussetzung ausgeht; es ist 
erstens vom Magistrat nicht beabsichtigt, in zwei Probesitzungen den 
Versuch zu erschöpfen, sondern wir haben beschloßen, den Versuch auf 
ein Jahr zu machen und der Magistrat sagt nur, ich will nach zwei 
Sitzungen beurtheilen, welche Kosten dadurch verursacht werden, und 
zu dem Ende die Berichte drucken lassen. Das ist der Zweck dieser 
zwei Sitzungen; alles Andere soll im Laufe der Zeit durch die Probe, 
die sich auf ein ganzes Jahr ausdehnt, ermittelt werden und es ist 
nicht nöthig, bis aufs Tz zu ergrübeln, wie es am besten 
gemacht werden kann. Ich bitte Sie also, m. H., eine solche Kom 
mission zu ernennen und das Verfahren zu adoptiren, wie es der 
Herr Kämmerer vorgeschlagen hat, daß die Mitglieder das Recht 
haben, bis zu einer gewissen Zeit Aenderungen zu machen, und daß 
dann die Kontrol-Kommission feststellt, ob die Veränderungen berechtigt 
sind oder nicht, und daß hierauf der Text gedruckt wird. 
Vorsteher. M. H.! Wer der Absicht ist, daß für die beiden 
Versuchs-Sitzungen eine Kontrol-Kommission derart ernannt werde, 
wie es in dem Beschluß von vor 14 Tagen angenommen ist, den bitte 
ich, die Hand zu erheben. 
(Geschieht.) 
Das ist die Majorität. 
Zur Ausführung würde ich den Vorschlag machen, daß morgen 
Nachmittag von 4—6 Uhr und Sonnabend früh von 9—11 Uhr der 
stenographische Bericht hier im Büreau ausliegt. Um 11 Uhr tritt 
dann die Kommission zusammen, um ihre Redaktion vorzunehmen. 
Als Mitglieder der Kommission erlaube ich mir vorzuschlagen 
die beiden Herren Referenten Dr. Straßmann und Springer 
und den Herrn Kollegen Beutner. — Widerspruch höre ich nicht, 
ich nehme also an, daß Sie damit einverstanden sind. 
Kollege Ullstein hat das Wort. 
Refer. Stadtv. Ullstein. M. H.! Sie haben am 30. Okto 
ber v. I. die Errichtung eines Heu- und Strohmagazins auf dem 
Gartenplatz bewilligt und auch bewilligt, daß derselbe gepflastert und 
regulirt werde. Sie haben ferner iit dem Etat zur Erbauung eines 
dazu gehörigen Waagegebäudes 10,000 Thlr. angesetzt. Der Magi 
strat beabsichtigt nun nach der Vorlage, welche Sie in Händen haben, 
für die Errichtung dieser Waage ein eigenes Grundstück anzuschaffen, 
nämlich diese Waage nicht auf dem Platze selbst zu errichten, sondern 
dafür ein besonderes Grundstück anzuschaffen, und geht von der An 
sicht aus, daß dasselbe nicht nur für diesen Zweck nützlich wäre, son 
dern auch für andere städtische und polizeiliche Zwecke. Dieser An 
sicht kann man sich allerdings nicht verschließen, denn es wird wie 
bisher auch in der nächsten Zeit nothwendig sein, daß der Magistrat 
in allen Gegenden der Stadt solche Grundstücke hat, — 
(Unruhe.) 
Vorsteher-Stellvertreter Vollgold. Zu den bisherigen Rück 
sichten, welche die Ruhe wünschenswert!) machen, tritt noch die Rück- 
sicht auf die Richtigkeit der stenographischen Berichte hinzu. Ich 
glaube, daß diese nicht richtig sein können, wenn die Stenographen 
hier unten nicht verstehen, was oben gesprochen wird. 
Referent Ullstein (fortfahrend): also solche Grundstücke hat, um 
Polizeireviere und dergleichen, auch Straßenreinigungs-Depots, für 
welche es noch immer an Lokalitäten mangelt, einzurichten, und dazu 
hat der Magistrat sich wirklich ein sehr paffendes Grundstück zu ver 
schaffen gewußt. Dieses Grundstück liegt in der Hermsdorferstraße, 
aber mitten am Platze, so daß es für eine Waage nicht schöner gelegen 
sein kann. Die Hermsdorferstraße selbst ist bekanntlich eine Sackstraße, 
wird also nicht so sehr befahren, so daß die Waage den ohnedies nicht 
sehr großen andern Verkehr nicht hemmt. In der Geldbewilligungs 
Deputation hat man auch hervorgehoben, daß es nicht angemessen 
sein könnte, ein Waagegebäude auf dem Platz selbst zu errichten, weil 
es für spätere Zeiten doch mißlich sein würde, wenn dieser Platz 
eingeengt worden ist, und für den eigentlichen Zweck, also für den 
Stroh- und Heumarkt, der großen Raum erfordert, hinderlich ist. 
Der Preis, der dafür verlangt worden ist, nämlich 200 Thlr. pro 
Ouadrat-Ruthe, im Ganzen 11,000 Thlr. für 54) Quadrat - Ruthen, 
wurde angemessen befunden, da die Preise in dieser Gegend, wie ich 
mich erkundigt habe, überall so bemessen sind. Man hatte an der 
Vorlage nur auszusetzen, daß der Magistrat nicht angegeben hat, aus 
welchen Mitteln dieser Ankauf gemacht werden soll, und ist es nöthig, 
bei dem Magistrat deshalb anzufragen. Die Geldbewilligungs - De 
putation empfiehlt hiernach den Ankauf des dem Stadtgerichtsbeamten 
a. D. Dietrich gehörigen, in der Hermsdorferstraße gegenüber dem 
Gartenplatz belegenen Grundstücks von circa 54 Quadrat-Ruthen für 
11,000 Thlr. behufs Erbauung eines Waagclocals zu bewilligen, jedoch 
den Magistrat um nachträgliche Angabe des Etats-Titels zu ersuchen. 
Ich empfehle Ihnen diesen Beschluß der Geldbewilligungs 
Deputation. 
Vorsteher. College Frengel hat das Wort. 
Stadtv. Frengel. M. H.! Gegen den Ankauf des Grund 
stücks habe ich durchaus Nichts einzuwenden, der Preis von 200 
Thalern pro Quadrat-Ruthe bei der Lage desselben ist vollständig an 
gemessen; aber wenn wir auf diesem Grundstück ein Waage-Gebäude 
bauen wollen, so ist es nicht anders möglich, als daß die Waage 
selbst auf der Straße zu liegen kommt. Das Grundstück hat 74 Fuß 
Straßenfront ungefähr und wir können die Waage nicht innerhalb 
der Bauflucht anbringen, sondern müssen sie aus der Straße errichten. 
Ob das praktisch ist und geht, möchte ich bezweifeln, denn die Waage 
soll nicht blos benutzt werden in den Paar Stunden, die der Heu- 
unb Strohmarkt dauert, sondern auch zu jeder andern Tageszeit. Ich 
möchte daher vorschlagen, das Grundstück zu andern Zwecken zu er 
werben, oder zu beschließen, daß die Waage dort nicht auf der Straße 
angelegt werden kann, denn die können wir ganz gut an einer Ecke 
des Platzes anbringen, wo sie viel weniger stört und für das Geschäft 
des Marktes selbst praktischer ist, als auf der Straße. Denn wenn 
wir die Waage dort einrichten, so schädigen wir durch das Herauf- 
und Heruntersahren der Wagen die benachbarten Grundstücke. 
Vorsteher. College Wedding hat das Wort. 
Stadtverordneter Wedving. Die Sache steht nicht so schwierig, j 
wie Herr Frengel sie dargestellt hat; die Front der Straße liegt 
auf der einen Seite des Platzes, welche kein Trottoir hat, wenn wir 
also die Waage anlegen, so wird sie ebenso liegen, wie die Rathswaage 
am Petriplatz, Alexanderplatz, Oranienplatz u. s. w., d. H., die Waage 
wird so liegen, daß die Wagen auf der einen Seite heraus und auf 
der anderen Seite herunterfahren können. Die Waage aus dem Platze 
selbst anzubringen, war Gegenstand vielfacher Berathung und es hat 
sich als ganz unpraktisch gezeigt. Es kommen bei einer Rathswaage 
unter allen Umständen nicht blos die große Centesimalwaage, solch-' 
auch die Balkenwaage in Betracht, auf der Schlosser und andere Ha 
werter kleinere Sachen wiegen können. Hierfür ist eine Stube noN- 
wendig, in der sich Jemand aufhalten kann, es würde geheizt uni 
ein Closet eingerichtet werden müssen, wir würden also ein vollkom 
menes Gebäude, wahrscheinlich aus dem Hofe, zu bauen haben, und 
nachdem wir beschlossen haben, den Platz freizulegen, wäre es schade, 
einen Theil des Platzes einzuschränken. Außerdem möchte ich daraui 
hinweisen, daß wir einstweilen beschlossen haben, den halben Platz zt 
einem Heu- und Strohmarkte einzurichten, weil das Polizei-Präsidium 
hierdurch dem Bedürfniß zu genügen glaubt. Ich glaube indessen, 
und es ist die Ansicht vieler Personen, daß in Zukunft der Bedarf 
in Beziehung auf dem Marktplatz sich so verändern wird, daß wir 
wahrscheinlich den Platz in weiterer Ausdehnung pflastern werden, 
und die Waage würde, wohin wir sie auch legen, in späterer Zeit uns 
im Wege stehen und das ganze Arrangement umwerfen. Ich bitte 
deshalb, einfach dem Magistratsantrag zuzustimmen, wie er gestellt 
ist; ich halte die Sache so wie sie vorgelegt ist für Vortheilhaft. Ich 
möchte zu gleicher Zeit noch bemerken, daß damit noch nicht ausge 
sprochen ist, daß die Waage so gebaut werden muß, wie hier darge 
stellt ist, sondern die Sache hat unserer Baudeputation vorzuliegen 
und diese wird sie gewiß gründlich prüfen, und dann wird die Sache 
vom Magistrat vorbereitet werden. — Ich bitte, den Antrag des 
Magistrats anzunehmen. 
Vorsteher. Kollege Romstädt hat das Wort. 
Stadtv. Romstädt. M. H.! Die Aufstellung der Waage q 1 '
	        

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