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From troubleshooting to status reporting: insights from long-term use of an HMD remote support system in a craft company / Gutzmann, Jan Christoph (CC BY)

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Periodical

Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1902
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1897-1902
ZDB-ID:
2940365-0 ZDB
Previous Title:
Berliner Adreßbuch
Succeeding Title:
Berliner Adreßbuch
Keywords:
Berlin
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1875-1899
Address Directories 1900-1924
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1902
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Landeskunde Deutschlands
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1343772
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin

Chapter

Title:
Handel- und Gewerbetreibende in Berlin, nach Erwerbs= bezw. Berufszweigen alphabetisch geordnet

Chapter

Title:
U, V

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 28.1901 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichniß
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung für das Jahr 1901
  • No. 1, 3. Januar 1901
  • No. 2, 10. Januar 1901
  • No. 3, 17. Januar 1901
  • No. 4, 24. Januar 1901
  • No. 5, 31. Januar 1901
  • No. 6, 7. Februar 1901
  • No. 7, 14. Februar 1901
  • No. 8, 21. Februar 1901
  • No. 9, 28. Februar 1901
  • No. 10, 7. März 1901
  • No. 11, 14. März 1901
  • No. 12, 21. März 1901
  • No. 13, 22. März 1901
  • No. 14, 28. März 1901
  • No. 15, 3. April 1901
  • No. 16, 18. April 1901
  • No. 17, 25. April 1901
  • No. 18, 2. Mai 1901
  • No. 19, 9. Mai 1901
  • No. 20, 23. Mai 1901
  • No. 21, 6. Juni 1901
  • No. 22, 13. Juni 1901
  • No. 23, 20. Juni 1901
  • No. 24, 27. Juni 1901
  • No. 25, 5. September 1901
  • No. 26, 12. September 1901
  • No. 27, 19. September 1901
  • No. 28, 26. September 1901
  • No. 29, 3. Oktober 1901
  • No. 30, 10. Oktober 1901
  • No. 31, 17. Oktober 1901
  • No. 32, 24. Oktober 1901
  • No. 33, 31. Oktober 1901
  • No. 34, 7. November 1901
  • No. 35, 14. November 1901
  • No. 36, 28. November 1901
  • No. 37, 5. Dezember 1901
  • No. 38, 19. Dezember 1901

Full text

nachgekommen ist. Er hat nun auch nicht etwa das Verdienst, daß 
etwas geschehen ist, nur für die sozialdemokratische Partei tn Anspruch 
genommen, sondern er hat gemeint, daß schon der Umstand, daß wir 
hier sind in der Stadtverordnetenversammlung, dem Magistrat schnellere 
Beine gemacht und ihn dazu gezwungen hat, Sachen zu thun, die er sonst 
vielleicht nicht gemacht hätte. Es ist ja sehr erfreulich, wenn der Herr 
Oberbürgermeister heute sein gutes Herz, vielleicht auch das gute Herz 
einiger Kollegen gefunden Hot; aber ich erinnere mich noch recht lebhaft 
früherer Debatten, die über Arbeitslosigkeit und Nothstände hier statt 
gefunden haben, und ich weiß, daß da recht wenige Kollegen das 
heule entdeckte gute Herz gehabt haben, daß sie vielmehr ganz anders 
Über Nothstand nnd,Krisen gedacht haben, als dies heute erfreulicher 
Weise der Fall zu sein scheint. 
Der Herr Oberbürgermeister glaubte dann, meinem Freund Zubeil 
sagen zu sollen, er habe die städtische Verwaltung angegriffen, weil 
sie bei einzelnen Bauten zu langsam arbeite. Das ist doch ein Vor 
wurf, der die städtische Verwaltung nicht so schwer trifft, daß der 
Herr Oberbürgermeister seiner Entrüstung einen solchen Ausdruck hätte 
geben müssen. Nach meiner Ueberzeugung ist der Herr Oberbürger 
meister dabei nicht rein sachlich geblieben. Auch ich glaube, daß es 
berechtigt ist, den Vorwurf zu erheben, daß ein großer Theil unserer 
Bauten zu langsam vor sich geht. Ich weiß eine ganze Reihe von 
Kollegen, die nicht in unsern Reihen sitzen, die sich persönlich sehr 
darüber aufgeregt haben, daß an unseren Bauten zu langsam ge 
arbeitet wird. 
(Sehr richtig!) 
Und zwar ist das viel schärfer zum Ausdruck gebracht, als es heute 
von Zubeil gesagt worden ist. Speziell bei dem Fall, den der Herr 
Oberbürgermeister im Auge hatte, der Buch betrifft, weiß ich von 
einer Reihe von Kollegen, daß sie sehr bedauert haben, daß mit dem 
Ban zn langsam vorgegangen wird. 
Nun ssimch der Herr Oberbürgermeister von den Streiks. Er hat aller 
dings zugleich gesagt, erwolle den Arbeitern keinen Vorwurf daraus machen. 
Das ist sehr berechtigt gewesen; denn Ihre Auffassung gehtjadaraufhinaus, 
daß sich der Lohn so wie jede andere Waare in der heutigen Gesellschaft 
nach Angebot und Nachfrage richtet. Wenn nun im Sommer gerade im 
Bauhandwerk viel Arbeit vorhanden gewesen ist, dann ist es das gute Recht 
der Arbeiter, auch zum Streik zu greifen, um einen besseren Lohn und 
bessere Arbeitsbedingungen zu erhalten. Es ist ausdrücklich gesagt 
worden, im Sommer sind unter den Bauarbeitern die Verhältnisse 
besser gewesen, und es ist auch von meinen Freunden ausdrücklich 
konstatirl worden, daß unter den Bauarbeitern bessere Verhältnisse bis 
in die neueste Zeit gewesen sind. Aber nicht daran hat es gelegen, 
daß die Arbeiter haben streiken wollen, sondern der Herr Oberbürger 
meister wird ja wissen, daß die Schuld auch an den Unternehmern 
gelegen hat, die nicht mit den Arbeitern verhandeln wollten über die 
Arbeitsbedingungen, sodaß die Arbeiter sich gezwungen gesehen haben, 
zum Streik zu greifen, um den Tarif zur Anerkennung zu bringen, 
der zwischen Unternehmern und Arbeitern vereinbart war. Ich 
weiß — es ist mir privatim mitgetheilt worden —, daß unsere 
Bauverwaltung selbst die größten Schwierigkeiten mit jenem 
Unternehmer gehabt hat, iveil er nicht einmal mit der Bau- 
Verwaltung, geschweige mit den Arbeitern verhandelt hat. Ich wollte 
also den Vorwurf zurückweisen, daß frivol zum Streik gegriffen worden 
ist, wenn auch der Herr Oberbürgermeister sich anders ausgedrückt 
hat. Es bleibt doch gewöhnlich unter den anderen Herren so sitzen, 
daß, wenn von einem Streik die Rede ist, die Arbeiter immer die 
Schuld daran haben. Mit unserer Interpellation wollten wir be 
zwecken, daß der Magistrat ein schleunigeres Tempo bei allen Arbeiten 
einschlage. Ich glaube, das ist auch in vielen Fällen möglich. Das 
hat unsere Interpellation beabsichtigt, und wenn wir das erreicht haben, 
so ist damit auch unser Zweck erreicht. 
Vorsteher l)r. Langerhans: Der Gegenstand ist hiermit er 
ledigt. 
Dreizehnter bis neunzehnter Gegenstand der Tagesordnung: 
Rechnung der Spezialverwaltung 30 — Armenwesen — für 
das Etatsjahr 1899. — Vorlage 1074. 
Rechnung der Spezialverwaltung 30 — Krankenhaus 
Moabit - für das Etatsjahr 1899. — Vorlage 1075. 
Rechnung, betreffend die Fleischschau für das von austerhalb 
eingeführte Ftcich, für das Etatsjahr 1898. — Vorlage 1076. 
Baurechnung Nr. 3 458, betreffend die Kosten für de« 
Erwerb von Terrain zur Verbreiterung der Wallstraste 
zwischen Spittelmarkt und Neue Roststraste — II. Stück —. 
— Vorlage 1077. 
Baurechnung, betreffend die Lieferung und Anfuhr des Stein 
materials zur Chaussirung des Kreiskommunalweges von 
Grostbeeren nach Ahrensdorf. — Vorlage 1078. 
Rechnung, betreffend die Verwaltung der Kanalisationswerke, 
für das Etatsjahr 1898. •— Vorlage 1079. 
Baurechnung Nr. 3 609, betreffend den Neubau der Ge- 
meindedoppelfchule in der Wilmsstraste — I. Stück —. 
— Vorlage 1080. 
Ich beantrage die Ueberweisnng an den Rechnnngsansschnß. 
(Die Versammlung beschließt demgemäß.) 
Meine Herren, im nächsten Jahre wird eine ganze Reihe von 
uns lieb gewordenen Kollegen von uns ausgeschieden sein, und wir 
werden nicht mehr mit ihnen berathen. Das sind die Herren Baum 
garten, Bergemann, Dupont, August Giese (I), Dr. Ginsberg, Herz- 
feldt, Lange, Lüben, Meyer, Eisolt, Cnrt Ulrich (II). 
Meine Herren, ein Theil dieser Herren hat ja mit uns tauge zu 
sammen gearbeitet, und wir werden allen diesen Herren bezeugen 
müssen, daß sie nach ihren Kräften fleißig und zweckmäßig für die 
Aufgaben der Gemeinde eingetreten sind. Ich wünsche den Herren, 
daß sie gern an ihre Arbeit, die sie mit uns zusammen gemacht haben, 
zurückdenken, und verspreche ihnen, daß wir ihrer lange und ehrenvoll 
gedenken werden. 
(Bravo!) 
Das Protokoll der Sitzung wird am Montag um 11V 2 Uhr 
unterzeichnet werden von den Herren Kollegen Berger, Gottfried 
Schulz (II) und Wilkowsky; ich schließe die öffentliche Sitzung. 
(Schluß der Sitzung 9 Uhr 5 Minuten.) 
Druck von «. & 6. Seeteentlol, Berlin.
	        

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