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Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)

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Periodical

Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1902
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1897-1902
ZDB-ID:
2940365-0 ZDB
Previous Title:
Berliner Adreßbuch
Succeeding Title:
Berliner Adreßbuch
Keywords:
Berlin
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1875-1899
Address Directories 1900-1924
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1902
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Landeskunde Deutschlands
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1343772
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Chapter

Title:
A

Chapter

Title:
Aa

Contents

Table of contents

  • Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)
  • Illustration: Kunth (Ill.: Galle, B[...])
  • Title page
  • Stempel: Kön. Pr. Ministerium des Innern. Bücherei
  • Preface
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Kindheit und Jugend. 1757-1777
  • Zweites Kapitel. Im Humboldt'schen Hause. 1777-1789
  • Drittes Kapitel. Im Staatsdienste. 1789-1806
  • Viertes Kapitel. Häusliche Verhältnisse. Ehe
  • Fünftes Kapitel. In der Franzosenzeit. 1806-1808
  • Sechstes Kapitel. Unter dem Ministerium Altenstein-Dohna. 1809-1810
  • Siebentes Kapitel. Unter dem Staatskanzler Hardenberg. 1810-1815
  • Achtes Kapitel. Gewerbliche Zustände in Preußen. 1815-1818
  • Neuntes Kapitel. Die Zollordnung vom 26. Mai 1818
  • Zehntes Kapitel. Nach der Zollordnung
  • Elftes Kapitel. Gründung der Gewerbeschulen
  • Zwölftes Kapitel. Letzte Jahre und Familienverhältnisse
  • Illustration: Grabstätte Gottlob Johann Christian Kunth's im Park zu Tegel
  • Anhang
  • I. Zu Kapitel 5
  • II. Zu Kapitel 8
  • III. Zu Kapitel 9
  • IV. Zu Kapitel 11
  • V. Aus Kunths Briefen an Stein
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

78 
zuziehen. Die eigenthümliche Art Hardenbergs, die Geschäfte zu 
behandeln, bald überhastend und dem augenblicklichen Impulse 
folgend, bald hinschleppend, seine Unnahbarkeit für die Räthe und 
Vorsteher der Departements, der übergroße Einfluß, den in Folge 
dessen das Bureau des Staatskanzlers erlangte, verstimmten ihn 
tief, mehr noch, daß man ihm weniger Vertrauen zeigte als früher, 
daß er sich auf eine unangenehme Weise beobachtet fühlte. Er sah 
sich überall in seinem Wirkungskreise gehemmt und glaubte nicht 
mehr mit Lust und Kraft in demselben arbeiten zu können. Anfangs 
hatte ihm Hardenberg wohl mehr Vertrauen bewiesen. Als Kunth 
im Sommer 1810 nach Prag reiste, um Stein zu besuchen, scheint 
er beauftragt gewesen zu sein, demselben Hardenbergs Finanzplan 
mitzutheilen und wohl auch die ersten Verabredungen über die von 
Hardenberg gewünschte Zusammenkunft mit Stein zu treffen, die im 
September glücklich zu Stande gebracht wurde. Dieselbe wurde so 
geheim gehalten, daß weder die französischen noch die österreichischen 
Beobachter das geringste davon merkten. Aber auch die nächsten 
Vertrauten und die Nachwelt haben über den Inhalt der Unter— 
redung nur wenig erfahren. Selbst der Ort der Begegnung war 
bisher unbekannt, erst aus dem Briefwechsel zwischen Stein und 
Kunth erfährt man jetzt, daß sie in Hermsdorf stattfand!). 
Bald aber glaubte Kunth zu bemerken, daß seine fortdauernde 
Verbindung mit Stein mißfalle, und er schrieb diesem Umstande die 
Unfreundlichkeit und das Uebelwollen des Staatskanzlers zu. Wieder— 
holt sah er, daß Steins Briefe von anderen gelesen waren, ehe sie 
in seine Hände gelangten; er hatte Ursache anzunehmen, daß seine 
Briefe das gleiche Schicksal hätten und wurde deshalb immer vor— 
sichtiger in der Besprechung der heimischen Verhältnisse, bis er 
sich zuletzt ganz auf die geschäftlichen Angelegenheiten beschränkte. 
An sehr vielen Stellen der Briefe, aber immer nur kurz und mehr 
andeutungsweise spricht sich seine gedrückte Stimmung und die Ver—⸗ 
wunderung über das Mißtrauen aus, mit dem man ihm begegnet. 
5. Oktbr. 1811. . ... „Was mich betrifft, so befinde ich mich 
in einer herzlich unangenehmen Lage. Ich bin kränklich, mißmüthig, 
schwer··· ithlos; — ohne Freude an meinen Geschäften, die 
Vgl. zwei Briefe Hardenbergs an Stein nebst dessen Antworten, mit— 
getheilt von P. Goldschmidt in der Historisch. Zeitschr. Neue Folge. X. 1881.
	        

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