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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 20.1894 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 20.1894 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Zeitschrift

Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Scherl 1902
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1897-1902
ZDB-ID:
2940365-0 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Adreßbuch
Spätere Titel:
Berliner Adreßbuch
Schlagworte:
Berlin
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1875-1899
Adressbücher 1900-1924
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1902
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Landeskunde Deutschlands
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1343772
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1900-1924
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Kapitel

Titel:
W

Kapitel

Titel:
Wen

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 20.1894 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 6. Januar 1894, Nr. 1
  • 13. Januar 1894, Nr. 2
  • 20. Januar 1894, Nr. 3
  • 27. Januar 1894, Nr. 4
  • 3. Februar 1894, Nr. 5
  • 10. Februar 1894, Nr. 6
  • 17. Februar 1894, Nr. 7
  • 24. Februar 1894, Nr. 8
  • 2. März 1894, Nr. 9
  • 10. März 1894, Nr. 10
  • 17. März 1894, Nr. 11
  • 24. März 1894, Nr. 12
  • 31. März 1894, Nr. 13
  • 7. April 1894, Nr. 14
  • 14. April 1894, Nr. 15
  • 21. April 1894, Nr. 16
  • 28. April 1894, Nr. 17
  • 5. Mai 1894, Nr. 18
  • 15. Mai 1894, Nr. 19
  • 19. Mai 1894, Nr. 20
  • 26. Mai 1894, Nr. 21
  • 2. Juni 1894, Nr. 22
  • 9. Juni 1894, Nr. 23
  • 16. Juni 1894, Nr. 24
  • 23. Juni 1894, Nr. 25
  • 30. Juni 1894, Nr. 26
  • 7. Juli 1894, Nr. 27
  • 14. Juli 1894, Nr. 28
  • 21. Juli 1894, Nr. 29
  • 28. Juli 1894, Nr. 30
  • 4. August 1894, Nr. 31
  • 11. August 1894, Nr. 32
  • 18. August 1894, Nr. 33
  • 25. August 1894, Nr. 34
  • 1. September 1894, Nr. 35
  • 8. September 1894, Nr. 36
  • 15. September 1894, Nr. 37
  • 22. September 1894, Nr. 38
  • 29. September 1894, Nr. 39
  • 6. Oktober 1894, Nr. 40
  • 13. Oktober 1894, Nr. 41
  • 20. Oktober 1894, Nr. 42
  • 27. Oktober 1894, Nr. 43
  • 3. November 1894, Nr. 44
  • 3. November 1894, Nr. 44
  • 17. November 1894, Nr. 46
  • 24. November 1894, Nr. 47
  • 1. Dezember 1894, Nr. 48
  • 8. Dezember 1894, Nr. 49
  • 15. Dezember 1894, Nr. 50
  • 22. Dezember 1894, Nr. 51
  • 29. Dezember 1894, Nr. 52

Volltext

« 39 
Kleine Mitteilungen 
Girr Uvrrorrfrrrrd irr Uorr-Urrppirr. Im September 1893 
ließ der Herr «ieroerleger Liepe im Hintergebäude seine« Hause«, Kommission«- 
siraßc 14, einen Eiskeller ausschachten. Bei dieser Gelegenheit stieß man 
am 30. September, in einer Tiese von ungefähr 2 m auf einen alten 
Herd au« dicken Backsteinen, die sämtlich auf die Kante gestellt waren; 
der Umfang betrug ungefähr 1 / 2 qm. Auf dem Herde lag eine dicke, mit 
Knochensplittern durchsetzte Aschenschicht, mehrere ähnlich in unmittelbarer 
Nähe, Leiber hat man versäumt, die Aschenreste sofort genau zu unter- 
suchen; wenigstens hat man bei einem oberflächlichen Durchwühlen nichts 
weiter gefunden. Die Backsteine haben die Arbeiter zertrümmert. 
Vielleicht einen Meter von diesem Herde entfernt, fand man eine 
kleine, sehr gut erhaltene Urne au« feinem, schwarzen Thon, Da« bäuchige, 
nach unten und oben eingezogene Gefäß hat einen kurzen, engen Hals, 
deflen Mündung nach außen umgebogen ist. Zwei kleine, öfenarlige Henkel, 
die, wie deutlich zu sehen ist, mit den Fingern an der Urne befestigt find, 
schneiden oben zugleich mit der Oefsnung ab. Der untere Teil deS Gefäße« 
ist ohne jede Verzierung, während der obere bis zum Beginn der Henkel 
zehn horizontal umlaufende Furchen als Verzierung enthält. Eine ebensolche 
Furche läuft um den HalS herum. Die Höhe der Urne beträgt 12 am, 
der Durchmesser der Bodens 7 em, der der Bauches 10,5 cm und der 
der Oeffnung 3,5 ern. 
Eine genauere Zeitbestimmung ist bei derartigen Funden oft außer 
ordentlich schwierig. Doch weist der Umstand, daß dar vorliegende Gefäß 
vermittelst der Töpferscheibe angefertigt ist, sowie die Art der Verzierung 
auf slavischen Ursprung hin. Noch genauer läßt sich die Zeit durch daS 
Fehlen von Quarz- und Glimmerzusätzen, sowie besonders durch das Vor 
handensein der beiden ösenartigen Henkel als spätslavisch bestimmen, da 
die frühslavische Zeit nur henkellose Urnen aus grobem, mit Quarz- und 
Glimmerblättchen durchsetzten Thon kennt. 
Damit ist also die Entstehung der Urne dicht an den Beginn der 
historischen Zeit heranzurücken. Dieser Umstand ist für die Geschichte Neu- 
RuppinS von wesentlicher Bedeutung. Denn wir erfahren durch diesen 
vorgeschichtlichen Fund, den ersten, der unseres Wisiens innerhalb der alten 
Stadtmauern selbst gemacht ist, mit Bestimmtheit, daß die Stadt auf einer 
alten wendischen Ansiedlung erbaut ist. Dieser Umstand war bisher un 
bekannt, konnte wenigstens bis jetzt nicht bewiesen werden. Durch die 
neue Fundstätte aber ist der Beweis erbracht. 
Herr Liepe hat die Urne in dankenswerter Weise dem Zieten-Museum 
de« Ruppiner Gymnasium« geschenkt. K. Ed. H. 
Woher der auch bei uns gebräuchliche Ausdruck „Hänseln" 
stammt, berichtet die i. I. 1743 Hierselbst erschienene „vollständige Geographie 
Johann Hübners." Dort heißt es; Als der Hanseatische Bund vor 300 
Jahren im Flore war, war Bergen nicht nur ein vornehmes Mitglied von 
dieser Handlungskompagnie, sondern eS war zu Bergen auch der vierte 
große Comto», welcher nach und nach in eine solche Hochachtung kam, daß 
fast niemand ein rechtschaffener Kauffmann sein konnte, der nicht in 
Bergen in Norwegen seine Lehrjahre ausgestanden hatte. 
Als aber der Zulauf auS allen benachbarten Ländern allzugroß 
ward, so führten die eingesessenen Kauffleute daselbst ein Noviziat ein, 
welches gantzer acht Jahre währte und so grausam war, daß man der- 
gleichen in keinem Heydnischen Skribenten findet. Es bestund aber daffelbe 
in einem dreyfachen Spiele, welches wir etwas umständlicher beschreiben 
wollen. 
Der Ansang ward mit dem sogenannten Wasserspiele gemacht. 
Da mußte sich der NovitiuS ausziehen und ward dreymal im Seewaffer 
unter dem Schiffe durchgezogen, und wenn das geschehen war, wurde er 
jedesmal von vier starken Kerlen bi« ausr Blut gepeilschet, daß er kaum 
in vier Wochen wieder konnte geheilet werden. 
Darauf folgte daS Rauchspiel. Da ward ein solcher junger 
Kauffmann eine halbe Stunde lang in einen Schornstein gehangen; unter 
seinen Füßen aber ward ein Feuer von Haaren, Fischgräten und anderen 
stinkenden Materien gemocht, durch welchen Dampfs sie dermaffen abge 
mattet wurden, daß sie halb todt herunter kamen, und darauf musten sie 
sich abermal so lange mit Ruthen streichen lasten, bis sie über und über 
blutrünstig waren. 
Wenn diese Kurtzweile vorbey war, so folgte zuletzt dar Staupen 
spiel. Da kam eine große Affemblöe von den vornehmsten Männern und 
Frauen zusammen, in deren Gegenwart wurden die Kandidaten abermals 
ausgezogen. Daraus kamen etliche vermummete Kerlen, mit denen musten 
die jungen Kauffleute erstlich tanzen; dann zeigten sich vier masquirte 
Personen in MönchS-Habit mit Spießruthen in der Hand; die peitschten 
den armen Sünder ärger als alle HenkerSbuben, und dabey wurde mit 
Trompeten und Pauken ein solches Geräusche gemacht, daß man daS 
erbärmliche Winseln und Heulen nicht hören konnte. 
Wer nun dieser dreyfache Spiel acht Jahre nacheinander ausgestanden 
hatte, der ward endlich vor einen gebilligten Kauffmann von dem Hanse 
atischen Bunde erklärt. 
Biele nun blieben gar davon, weiche sich dergleichen grausame 
Marter nicht auszuhalten getraueten, und dar war auch wohl da« gantze 
Absehen mit diesen Spielen. Viele lieffen im anderen oder dritten Jahre 
wieder davon. Viele vergiengcn auch darüber, oder waren Lebenslang 
ungesunde Leute. Und dabey blieb er, so lange die Hanseatische Handlungs- 
Kompagnie im Flore war. 
AIS aber nach diesen die oft- und westindischen Kompagnien auf 
gerichtet und dadurch der Hanseatische Bund ruinieret wurde, so hatte auch 
dieser, mehr al« barbarische Narrenspiel ein Ende. Man rechnet e« auch 
billig unter die Himmelschreyenden Sünden, welche Gott endlich gereitzet 
haben, daß er der Weltkundigen Fluch auf da« Hanseatische Oommeroium 
geleget hat. 
Nachher« hat man zwar sowohl in Bergen als anderswo die Ge 
wohnheit behalten, daß sich die jungen Kauffleute haben müffen „Hänseln" 
lasten, ehe sie vor voll angesehen werden, welcher aber mehr Neckereien 
sind und mit jenen unchristlichen Narrenspielen in keine Vergleichung kömmt. 
P. B. 
Das Krhrroolkftrrhlarrforr hal in den wenigen Jahren, die 
seit seiner Einbürgerung in Deutschland verstrichen sind, einen so gewaltigen 
Aufschwung genommen, die Bedeutung der Schneeschuhe« als VerkehrS- 
und Sportgerät und feine Verwendbarkeit für große Berufsklasten und 
gewisse Zweige de« Militärdienstes bringen eine solche Fülle deS Stoffes 
mit sich, daß sich die Notwendigkeit eines eigenen Organ« für den neuen 
Sport herausgestellt hat. Un« liegt die erste Nummer der Zeitschrift 
„Schneeschuhsport" vor, herausgegeben von der Redaktion de« „Tourist" 
welche, da sie dem Schneeschuhlaufen in Deutschland die Wege geebnet 
hat, für diese Aufgabe besonders kompetent erscheinen muß. DaS bestätigt 
auch der Inhalt der Nummer, aus welchem wir neben allgemein 
orientierenden Artikeln den Briefkasten hervorheben, der auf alle aus 
Schneeschuhlaufen bezughabende Anfragen Auskunft erteilt. Wer sich für 
den Sport interessiert, laste sich eine Probenummer kommen, die von der 
Geschäftsstelle des „Tourist", Berlin W., Köthenerstraße 26, gratis und 
franko versandt wird. 
Zrrr Gntwrärlirrrgsgosäpirtito der- Stcrdt gJetrlt«. 
Wenn wir den ältesten Grundriß der Stadt Berlin betrachten, der in der 
Merianschen Topographie enthalten ist und vom Jahre 1650 datiert, und 
vergleichen diesen Plan de« holländischen Ingenieurs Joh. Gregor 
MemHardt mit einem der kartographischen Kunstwerke aus dem 
Geographischen Institut von Julius Straube, so ergreift uns beim 
Anblick der modernen Riesenstadt ein an Bewunderung grenzendes Staunen. 
Vor allem steigt in uns aber die Frage auf, wie sich im Laufe von 
250 Jahren die Weltstadt aus dem unscheinbaren Städtchen deS Mittel- 
alters entwickelt, eine Frage, die gewiß jeden Berliner und jeden Ein 
wohner Berlins interessiert, aus welche jedoch nur wenige Berliner — 
auch in gebildeten Kreisen — eine erschöpfende Antwort wissen. Nicht 
jeder Laie hat nun die Zeit, die umfangreichen Veröffentlichungen de« 
Vereins für die Geschichte Berlins, oder die zweibändigen Werke von 
Schwebel oder Slreckfuß über die Geschichte Berlins zu studieren, und so 
werden eS gewiß die weitesten Kreise mit freudiger Genugthuung begrüßen, 
daß jüngst ein kleiner Leitfaden von R. Borrmann erschienen ist, der 
über obige Frage auf 24 Oktav-Seiten zu dem Preise von 40 Psg. 
erschöpfende Antwort giebt (Verlag von Dietrich Reimer, Berlin.) Dieser 
Büchlein bringt naturgemäß dem Fachmann nichts neues; es ist aber 
wegen seiner instruktiven Kürze jedem Laien sehr warm zu empfehlen. 
Außer dem Memhardtschen Plane von 1650 enthält eS die älteste Ansicht 
Berlin« vom gleichen Jahre auS MerianS Topographie, (vergl. „Bär" 
XViII. Jahrgang S. 196 und 197), sowie einen Plan in 9 verschiedenen 
Farben, welcher die Entwicklung Berlin« von den ältesten Zeiten bis auf 
die Gegenwart veranschaulicht. Der Text bildet gleichzeitig eine Geschichte 
Berlins im Abriß, und wenn derselbe naturgemäß auch nicht auf Einzel 
heiten eingeht, oder gar kulturhistorische Momente berühr?, so giebt derselbe 
doch daS Wissenswerteste in ansprechender Darstellung wieder. Jeder, der 
dar Büchlein kauft, wird uns für unsere Anregung dankbar sein; eS ist 
billig und gut. 8,. Gr. 
Hücherttsch. 
Russtsrtie Uollrslegerrderr. Von Graf Leo Tolstoi. Preis 1 Mk. 
Der Keirirvandrnesser und andere Gesetjirtiten. 
Von Gras Leo Tolstoi. Preis 1 Mk. Frau Marie 
Grudde. Interieurs au« dem XVII. Jahrhundert. Von I. P. 
Jacobsen. 2. Auflage. Berlin. Verlag von Otto Zanke. Preis 
2 Mk. 
Kaum giebt er unter den Schriftstellern der Gegenwart eine schärfer 
umriffene Persönlichkeit als den Grasen Tolstoi. Wir kennen alle sein 
Wollen, setn Können und seine Eigenart und dennoch ist jedes seiner 
Werke ein Ereignis, daS uns den Autor scheinbar in einem neuen Lichte 
erscheinen läßt. DaS liegt nicht etwa an seiner sabelhaften Gestaltungs 
kraft, sondern daran, daß Tolstoi daS besitzt, war unseren heimischen 
Schriftstellern meistens abgeht: eine echt nationale AuSmünzung seiner 
dichterischen Werte, und diese Eigenschaft, verbunden mit seiner großen 
Charakterisierungskunst, macht aus dem unscheinbarsten Motiv ein voller, 
ganze« Kunstwerk. So auch bei den vorliegenden beiden Büchern, die dem 
deutschen Publikum wohl noch fremd sein werden. Stofflich stehen sie 
einander sehr nahe; sie sind, wie er bei Tolstoi nicht anders zu erwarten 
ist, dem altrussischen Volksleben entnommen; bei beiden finden sich biblische 
Reminiscenzen in die Handlung eingewebt, und beide lassen sie die Eigenart 
deS Autors erkennen, ohne dabei die einseitige Tendenz, die in der Kreuzer- 
sonate und anderen Werken TolsteiS hervortritt, weiterzuspinnen. Sie 
haben in bedingtem Sinne etwas Turgenjesf-Verwandtes an sich und dabei 
die künstlerische Abrundung, welche sie über die Schranke de« speziell 
Russischen zur Weltlitteratur emporhebt.
	        

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