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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1905 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1905 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr ... / aus amtlichen Quellen zusammengestellt durch J. A. Bünger
Erschienen:
Berlin: Hayn 1872
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
ZDB-ID:
2939648-7 ZDB
Frühere Titel:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1850-1874
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1871
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-607881
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1850-1874
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe= Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten

Kapitel

Titel:
B

Kapitel

Titel:
Br

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1905 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des XXV. Jahrgangs, 1905.
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  • Nr. 104

Volltext

Zentralblatt der Bauverwaltung. 
422 
für die Ausgestaltung und den Betrieb der Hafenanlage und ihrer 
Einrichtungen. Der Hafen in Bremen-Stadt dagegen ist infolge des 
zur Zeit noch nicht voll ausnutzbaren und industriereiche Land 
schaften nicht berührenden Binnenwasserweges, sowie wegen des 
Fehlens einet ausgedehnten, aus dem Überseeverkehr Nutzen 
ziehenden und denselben mannigfaltiger gestaltenden Eigenindustrie 
des Platzes und seiner engeren Umgebung hauptsächlich Umschlag 
telle für Eisenbahnabfuhr, und zwar insbesondere für die Einfuhr. 
Empfangs- und Abgangsschuppen sind mit den Lagerhäusern in 
engste Verbindung gebracht. Zur Förderung der Industrie ist seiner 
zeit mit vollem Erfolge der für Seeschiffe zugängliche sogenannte 
Holz- und Fabrikenhafen angelegt, während eine für Leichter- und 
Binnenschiffe befahrbare Kanalanlage zur Erschließung ausgedehnter 
Industriegelände vorgesehen ist. Für das von altersher gewerbereiche 
Harburg sind die neuesten Hafenerweiterungen in der Hauptsache 
darauf zugeschnitten, den Umschlag zwischen Seeschiff und Industrie 
anlage möglichst unmittelbar bewirken zu können. 
Wie bei diesen uns naheliegenden Beispielen tritt die Abhängigkeit 
zwischen Hafentechnik und den Sonderheiten von Handel und Ver 
kehr des Platzes naturgemäß bei allen Häfen, bei dem einen mehr, 
bei dem anderen weniger deutlich in die Erscheinung. Der Hafen 
ingenieur muß deshalb diesen Verhältnissen beim. Studium von 
Hafenanlagen seine Aufmerksamkeit schenken. Nur dann wird er 
der wirtschaftlichen Bedeutung solcher Anlage volles Verständnis 
entgegenbringen, ein selbständiges Urteil sich bilden, kurzum als 
berufener Schöpfer solcher Anlagen auch bei ihrer wirtschaftlichen 
Ausnutzung und Zuführung zu ihrer Bestimmung führend wirken 
können. Das Studium der wirtschaftlichen Bedeutung wasserbau 
licher Anlagen ist für einen Wasserbauingenieur, welcher den An 
forderungen der Zeit gerecht werden will, eine unbedingte Not 
wendigkeit; dafür den Sinn zu wecken und anregend zu wirken, 
sollte aber, wie in der Hauptsache bisher geschehen, nicht allein der 
Praxis und dem Einzelnen überlassen bleiben. 
In diesem Sinne wollen wir, soweit es unsere Quelle des 
Contraet-Joumals vom 23. 11. 1904 und 25. 1. 1905 gestattet, die An 
lagen der englischen Häfen von Cardiff und Bristol einschließlich 
der wirtschaftlich zu letzterem gehörenden von Avonmouth und 
Portishead besprechen. 
ln Cardiff stehen der Schiffahrt nach vollständiger Fertigstellung 
des im Bau begriffenen Süddocks rund 68 Hektar Wasserfläche mit 
14 km Kailänge zur Verfügung, welche sich auf die einzelnen An 
lagen folgendermaßen verteilen. 
iiWasser-! 
Name des Docks !■ flache 
Ar 
1. Westdock. . 
Vorbecken 
Schleuse . 
2. Ostdock. . . 
60,7 
i 1780,7 
91,1 
, 1355,8 
: 485,6 
j 60,7 
IJ- 485,6 
i 1699,6 
i 101,2 
Längen- und 
Breiten- 
Ausdehnung 
Kai- 
länge 
Drempeltiefe der 
Docfeschleusen 
bei 1 bei 
Springflut | Nippflut 
m 
in 
m j 
m 
1220 X 61 
2684 
8,8 
5,7 
91,5 X 61 
46,4 X 11 
_ 
305 X 91,5 
2855 
9,7 
6,6 
1006,5 X 152,5 
— 
115,9 X 76,3 
67,1 X 16,8 
732 X 183 
2294 
l 
10,9 1 2 3 4 5 
7,9 
305 X 168 
825 
f 106,8 X 24,41 
U83 X 24,4/ 
— 
, 
1677,5 X 30,5 
148 X 39,7 
}3355 
5,7 
2,7 
790,4 X 197,6 
212,8 X 48,6 
( 
/ 
12,8 j 
) 
9,7 
Vorbecken 
Schleuse . 
3. Roathdock . 
Vorbecken 
Schleuse . 
4. Glamorankanal 
Vorbecken . . 
5. Süddock .... 
Schleuse . . . 
Die Lösch- und Ladevorrichtungen der Docks werden meist 
durch Druckwasser betrieben. Unter den Kohlen-Verladeeinrich 
tungen sind besonders die „Lewis Hunter“-Kohlenkrane zu erwähnen 
(1899 d. BI. S. 149). Diese Krane sollen keine wesentliche Wert 
minderung der Kohle beim Verladen bewirken und deren gleich 
mäßige Verteilung im Schiffsraum gestatten. Ihre Leistung wird 
auf 9234 t in 28 Arbeitsstunden angegeben, das sind 330 t/St. Als 
„Record“ wird angegeben die Beladung der Dampfer Ivan mit 
9213 t in 26 V» Arbeitsstunden oder 347 t/St. und Lady Lewis mit 
4773 t in 10 Arbeitsstunden oder 477 t/St, sowie die Beladung des 
Schiffes Askshall mit 6715 t in 11 Arbeitsstunden oder 610 t/St. 
Aus dem Übersichtsplan ist der bedeutende Umfang, der lediglich 
für die Kohlenverladung bestimmten und dafür ausgerüsteten Kai- 
strecken ersichtlich. Bei dem Roathdock wie bei dem neuen Süd- 
docfe ist der Südkai in ganzer Ausdehnung der Kohlenverschiffung 
Vorbehalten, während die gegenüberliegenden Ufer die Einfuhr auf 
nehmen. Die Masse des einen gleichartigen Ausfuhrgutes hat die 
Trennung der Kaie nach Ein- und Ausfulir zur Folge, denn die 
Zusammenfassung gleichartiger Betriebe an einer Stelle bedingt für 
die Ausrüstung und Bedienung der Lösch- und Ladevorrichtungen, 
für die Zu- und Abfuhr auf den Bahnanlagen den kleinsten Betrag 
für Anlage- und Betriebskosten und gibt die beste Gewähr für glatte 
und gleichmäßige Abfertigung der Verkehrs. 
Die Koblenfelder und Eisenwerke von Monmouthshire und 
South Wales bilden das den Handel des Platzes bestimmende 
Hinterland. Von allen Teilen dieses mit den schwarzen Diamanten 
gesegneten Landstriches laufen zahlreiche Bahnen (9 Haupt- 
linien) unter den günstigsten Neigungsverhaltnissen in Cardiff 
zusammen; der Hafen ist mithin hauptsächlich Eisenbahn- 
umscblaghafen. Welche Rolle der in das Hinterland weit hinein- 
reichende Glamorankanal für den Binnenverkehr des Hafens besitzt, 
geht aus unserer Quelle leider nicht hervor. Die Bedeutung der von 
Cardiff nach allen Weltteilen verschifften Kohle für die Handels 
und Kriegsschiffe bedingen den Weltruf des Platzes und seine aus 
gedehnten Schiffahrtsverbindungen über die Ozeane. Betrug doch 
1902 die Kohlenausfuhr, ausschließlich der von den Transport- 
dampfem in die eigenen Bunker übernommenen Kohlen, in Cardiff 
14 140267 t, in den Tyne-Häfen (Newcastle, North- und South-Shields) 
7 440 430 t, in Newport 2 765 891 1, in Blyth 2 677 187 t, in Kirkcaldy 
1 397 419 t, in Sunderland 1 877 394 t, in Grangemouth 1208642 t, in 
Swansea 1904 921 t und in Hüll 1388 853 t. Zum Vergleich sei 
angeführt, daß unsere beiden bedeutendsten Kohlenbinnenhäfen 
Ruhrort-Duisburg im Jahre 1903 zusammen 10 895 158 t Kohlen um- 
geschiagen haben. 
Das reiche Vorkommen von Kohlen hat ein blühendes Groß 
gewerbe im Hinterlande und insbesondere an dem Seeplatz selbst zur 
Folge; dieser Umstand bedingt eine nicht unbedeutende Einfuhr an 
Rohstoffen sowie an Nahrungsmitteln für die dichte Bevölkerung 
des Gebiets. Die Haupteinfubr besteht aus Eisen-, Schwefel- und 
Kupfererze, Stammholz, geschnittenes Holz und Grubenhölzer, 
Lebensmittel aller Art und insbesondere jede Art Kaufmannsware. 
1900 belief sich die Gesamteinfuhr auf 2089 629 t. Die Einfuhr hat 
währenddessen stetig zugenommen und wird eifrigst gefördert. 
1902 kamen allein in den Butedocka an: 
Eisenerze 806 464 t 
Roheisen usw 30 641 t 
Holz 162133 t 
Grubenholz 511 914 t 
Getreide und Mehl 284 188 t 
Kaufmannsgüter .... . . 322170 t 
2117 510 t
	        

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