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Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 8.1875 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 8.1875 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr ... / aus amtlichen Quellen zusammengestellt durch J. A. Bünger
Erschienen:
Berlin: Hayn 1872
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
ZDB-ID:
2939648-7 ZDB
Frühere Titel:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1850-1874
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1868
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-382899
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1850-1874
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe= Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten

Kapitel

Titel:
C

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 8.1875 (Public Domain)
  • Nr. 1, 01.01.1875
  • Nr. 2, 08.01.1875
  • Nr. 3, 15.01.1875
  • Nr. 4, 22.01.1875
  • Nr. 5, 29.01.1875
  • Nr. 6, 05.02.1875
  • Nr. 7, 12.02.1875
  • Nr. 8, 19.02.1875
  • Nr. 9, 26.02.1875
  • Nr. 10, 05.03.1875
  • Nr. 11, 12.03.1875
  • Nr. 12, 19.03.1875
  • Nr. 13, 26.03.1875
  • Nr. 14, 02.04.1875
  • Nr. 15, 09.04.1875
  • Nr. 16, 16.04.1875
  • Nr. 17, 23.04.1875
  • Nr. 18, 30.04.1875
  • Nr. 19, 07.05.1875
  • Nr. 20, 14.05.1875
  • Nr. 21, 21.05.1875
  • Nr. 22, 28.05.1875
  • Nr. 23, 04.06.1875
  • Nr. 24, 11.06.1875
  • Nr. 25, 18.06.1875
  • Nr. 26, 25.06.1875
  • Nr. 27, 02.07.1875
  • Nr. 28, 09.07.1875
  • Nr. 29, 16.07.1875
  • Nr. 30, 23.07.1875
  • Nr. 31, 30.07.1875
  • Nr. 32, 06.08.1875
  • Nr. 33, 13.08.1875
  • Nr. 34, 20.08.1875
  • Nr. 35, 27.08.1875
  • Nr. 36, 03.09.1875
  • Nr. 37, 10.09.1875
  • Nr. 38, 17.09.1875
  • Nr. 39, 24.09.1875
  • Nr. 40, 01.10.1875
  • Nr. 41, 08.10.1875
  • Nr. 42, 15.10.1875
  • Nr. 43, 22.10.1875
  • Nr. 44, 29.10.1875
  • Nr. 45, 05.11.1875
  • Nr. 46, 12.11.1875
  • Nr. 47, 19.11.1875
  • Nr. 48, 26.11.1875
  • Nr. 49, 03.12.1875
  • Nr. 50, 10.12.1875
  • Nr. 51, 17.12.1875
  • Nr. 52, 24.12.1875
  • Nr. 53, 31.12.1875

Volltext

Berliner Wespen 
Mater in der Isremde. 
Der Aufbruch beginnt. Hier sttzt die Nonne auf dem Koffer, um 
dem Mönch das Zuschließen desselben zu erleichtern, dort schnürt ein 
Pater feine Kutte und murmelt den Eisenbahnfahrplan. Da ist es wohl 
Zeit, daß wir die» Heftchen Reise- und Wanderlieder, welches wir auch 
„De, Pate» Muaderh»»" nennen möchten, in einer möglichst bequemen 
Ausgabe in die Oeffentlichkeit gelangen laffen, da für Klöster natürlich 
derlei Lieder noch garnicht erschienen find. Wer dachte jemals daran, 
daß die Klosterbcwohner einmal ein solches Merkchen nöthig haben 
würden? Nun aber mußte es gedichtet werben, und wir haben uns mit 
großer Freude dieser Arbeit unterzogen. 
1. Aür Einen, der glanven machen miss, 
daß er das Locak gerne »erläßt. 
Das Wandern ist des Paters Lust, 
Das Wandern! 
Das mutz ein schlechter Pater sein, 
Dem niemals fiel das Wandern ein, 
Das Wandern! 
Bom Weinchen haben wir's gelernt, 
Vom Weincken! 
Das war vom Faß zum Glase und 
Von da stet« unterwegs zum Mund, 
Das Weinchen! 
Wir sehn's auch unsern Augen ab, 
Den Augen! 
Die, wenn bei Tag ste offen steh'n, 
Nicht müde find, stch zu verdreh'«. 
Die Augen! 
Die Pfenn'ge auch, die wir gescharrt, 
Die Pfenn'ge! 
Sie rollten als ein gold'ner Strom 
Jn's ungeheure Sieb nach Rom, 
Die Pfenn'ge! 
O Wandern, Wandern, meine Lust, 
O Wandern! 
Herr Prior, horcht, es kräht der Hahn, 
Adieu, ich muß zur Eisenbahn 
Jetzt wandern! 
2. Aür Kineu, dem es sehr una»ge«ehm ist. 
So leb' denn wohl, du stilles Haus, 
Ich zieh' betrübt von Dir hinaus, 
Du meine Glatze bist fürwahr 
Em Glück, sonst rauft' ich mir das Haar! 
Wie lebt' ich doch so sorgenlos. 
Ich brauchte zuzugreifen bloß, 
Hab' nie an Arbeit mich gekehrt, 
Und Gott hat dennoch mich ernährt. 
Ein Paternösterchen war bald 
Mit Tagesanbruch hergelallt, 
Dann lenzt' ich faul bis zum Souper, 
Ich war, was man so nennt, Rentier. 
Die Heerde sorgte stets für mich, 
Sie war mein Tischleindeckedich, 
Tractirte immer mich famos, 
Und ich gab ihr Tractätlein bloß. 
Nun aber fordert man von mir 
Die Zahlung baar, wo ich logir' 
Und auch für das, was ich gezecht, — 
O Gott, wie ist die Welt so schlecht! 
3. Aür Kille», der deshalb mit Hott grollt. 
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, 
Den schickt er in die weite Welt? 
Unsinn! ich gehe jetzt auf Reisen, 
Weil's Gott in seinem Zorn gefällt. 
Doch Wunder seh' ich. Nichts kann schneller 
Sich ändern, als des Menschen Sinn — 
Auch nicht ein einz'ger Weichensteller 
Fällt in die Knie jetzt vor mir hin. 
Man tritt mir g'rade so entgegen, 
Als wenn man mich nicht nöthig hätt', 
Der Schaffner bittet nicht um Segen, 
Er bittet nur um das Billet. 
Den Bädeker hab' ich in Hände», 
Ein Buch, darin steht kein Gebet, 
Ich ließ mir schon die Kutte wenden 
Zu einem warmen Reiseplaid. 
Der Hund, der einst gesagt mir hätte, 
Was heut' geschah so schaudervoll, 
Ich hätt' gelegt ihn an die Kette, 
Ich hätt' gehalten ihn für toll! 
—-SKS-— 
4. Aür Kille», dem es Spaß macht. 
Wohlauf, noch getrunken den funkelnden Wein! 
Ave nun, Confratres, das Flennen laßt sein! 
Und hätt' nicht verscheucht mich das Klostergesetz, 
Ich hätt' doch zerrissen das schreckliche Netz! 
Juvivallera! 
Du Keuchheitsgelübde, froh leg' ich Dich ab, 
Doch da strapazirt ich nur wenig Dich hab', 
So ist es fast neu noch und billig ist's auch, 
Laß' nehmen ein And'rer Dich jetzt in Gebrauch. 
Juvivallera! 
Du Bettelsack findest wohl auch einen Herrn, 
Der jetzt Dich von Thüre zu Thüre schleppt gern, 
Ich mag nicht mehr betteln die Füße mir wund, . 
Als wie ein Zigeuner und ein Vagabund. 
Juvivallera! 
Langweil'ge Ascese, schmerzhaftes Kastein, 
Fortan mögt Ihr andere Dumme erfteu'n, 
Leb' wohl auch, Du gräuliche Einsiedelei, 
Als Gott schuf das Eden, da schuf er's für Zwei 
Juvivallera! 
Und wer mich jetzt bringt in ein Kloster zurück, 
Zerstört mir der Freiheit unschätzbares Glück, 
Gott straf' mich, der hat es mit mir jetzt zu thun, 
Ein Mönch war ich lange, ein Mensch bin ich nun 
Juvivallera! 
—Ehrenerklärung. W?— 
Der angebliche Profeffor Särosthy hatte stch der Redaction der 
„Germania" als carlistischer Agent vorgestellt. Nach eingezogenen 
Erkundigungen dürfen wir zur Ehre des Genannten annehmen, daß 
derselbe nicht carlistischer Agent, sondern nur ein gemeiner 
Sch windier, also nicht so schlimm ist. 
AIs der Freiherr von Los an der Spitze der Deputatton des Mainzer 
Katholikenocreins dem Papste die bekannte Riesenadreffe in vielen kost 
baren Einbänden überreichte, gab der Heilige Vater mehrere herrliche und 
überraschende Beweist seiner Unfehlbarkeit zum Besten. Er warf einen 
flüchttgen Blick auf die Bücher und sagte rasch: Hierin befinden sich 
mehr als tausend Unterschriften! Und so war es auch: es waren 1,200,000. 
Dann setzte er hinzu: Etliche heißen Müller! Dies war gleichfalls 
richtig. Hieraus schloß der Papst mit den Motten: Diejenigen, welche 
drei Kreuze hinsetzten, können nicht schreiben! Ueberwältigt sank der 
Freiherr von Lok dem Heiligen Vater zu Füßen und küßte deffen 
Hausschuhe. 
—otQ iür ein Transparent — 
zum Einzug des Oberbürgermeisters Becker in Köln. 
Roth gewinnt — Schwatz verliett! 
—Nie Kegeuslslirme für «lie Armee. "As— 
Die „Neue Zeitung", das Organ der schleswig-holsteinischen Ottho- 
doxen, theilt mit, daß die Preußische Armee mit Regenschirmen versehen 
werden soll und eine Hamburger Stockfabrik deshalb bereits mehrere 
Millionen Stöcke nach Berlin zu liefern beauftragt worden ist. 
Leider ist, wie wir versichern können, diese Mittheilung höchst unvoll 
ständig. Abgesehen davon, daß es stch hier um Schirme handelt, welche 
der Soldat im Kugelregen zu tragen haben wird, daß also keine Stöcke, 
sondern eiserne Stangen in Auftrag gegeben sind, welche mit Rhinoceros- 
häuten überspannt werden sollen, so geht die Zärtlichkeit des Knegsmi- 
nistcriums doch noch Wetter und daffelbe bestellte: 
Mehrere Millionen Metallhüllen zu Schachteln mit schwedischen 
Streichhölzern nebst einem Behätter für Cigarrenlöpfe. 
Mehrere Millionen Futterale für den Hausschlüssel. 
Mehrere Millionen Paar Gummischuhe für Schlachten in feuchter 
Witterung. 
Mehrere Millionen Schleier und Fächer für Sommerfeldzüge. 
Mehrere Millionen Nagelfelle nebst Pulver zum Poliren der Nägel 
für Schanzarbeiter. 
Mehrere Millionen Naschdöschen für Theaterchokolade und 
Mehrere Millionen Albums für die Photographien der Feinde. 
An dieser uns direct vom Kriegsminister zugehenden Liste steht man, 
mtt welcher Oberflächlichkeit selbst orthodoxe Journale Nachttchten über 
unsere Armee verbretten.
	        

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