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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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Full text: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr ... / aus amtlichen Quellen zusammengestellt durch J. A. Bünger
Publication:
Berlin: Hayn 1872
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
ZDB-ID:
2939648-7 ZDB
Previous Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1850-1874
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1868
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-382899
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1850-1874
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
II. Nachweis jedes einzelnen numerirten Hauses des engern Polizeibezirks, mit Angabe seiner Bewohner und des Eigenthümers, so wie der Querstraßen, welche eine jede Straße begrenzen oder durchschneiden

Chapter

Title:
A

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
48. Sitzung vom 5. April 1973 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Regierender Bürger 
meister! 
Schütz, Regierender Bürgermeister: Herr Kollege Oxfort! 
Ich spreche nicht von einer sogenannten Sofort-Besuchs- 
regelung, sondern mit vielen Zehntausenden zumindest, die 
diese Regelung mehrmals schon wahrgenommen haben, 
spreche ich von Sofortbesuchen. Und ich weiß, daß über 
50 % der Bürger dieser Stadt die Möglichkeit sich dadurch 
eröffnet haben, daß sie diesen Mehrfach-Einreise-Genehmi- 
gungsschein beantragt und bekommen haben. Ich spreche 
also nicht von einer sogenannten, sondern von einer Rege 
lung, wie sie von einer Vielzahl von Bürgern praktiziert 
wird. Und ich gehe davon aus, daß damit unser Petitum, 
das wir an die DDR herangebracht haben zur Erfüllung der 
Vereinbarung, im Gespräch zwischen den Beauftragten bei 
der Seiten erfüllt worden ist und deshalb es im Augenblick 
also nicht aktuell ist, Gespräche über Sofortbesuche zu 
führen. 
Stellv. Präsident Lorenz: Eine weitere Zusatzfrage — 
Herr Abgeordneter Lummer! 
Lummer (CDU): Herr Regierender Bürgermeister! Sind 
Sie sich darüber im klaren, daß Sie sich jetzt in einen 
eklatanten Widerspruch gesetzt haben zu der seinerzeitigen 
Definition der Sofortbesuche durch die SPD-Fraktion, die 
im Dezember klipp und klar festgestellt hat, unter Sofort 
besuchen sei das zu verstehen, was den Westdeutschen 
möglich ist, nämlich die Chance eines spontanen Besuches 
von West-Berlin aus in den anderen Teil der Stadt ? 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Regierender Bürger 
meister! 
Schütz, Regierender Bürgermeister: Ich stehe nicht im 
Widerspruch, weder zu dem, was die SPD-Fraktion. noch 
zu dem, was der Senat in diesem Zusammenhang gesagt 
hat. Herr Abgeordneter Lummer, wenn Sie einen Mehr 
fachbesuchsschein haben, wie ihn mehr als die Hälfte der 
Besucher heute hat, so können Sie in der Tat zu den dafür 
vorgesehenen und dafür von uns vereinbarten Büros hin 
gehen und können so gut wie sofort 
(Abg. Oxfort; So gut wie sofort!) 
— Meine Damen und Herren! Ich bin ja gerne bereit, auch 
auf die Reaktion einzugehen; so gut wie sofort, das heißt 
an den Sonn- und Feiertagen innerhalb von drei bis vier 
Minuten, an den übrigen Tagen — wie ich unterrichtet 
wurde — innerhalb von 15 bis 20 Minuten, können Sie einen 
Einreisegenehmigungsschein zum Besuch Ostberlins und 
der DDR erhalten. 
Stellv. Präsident Lorenz: Eine weitere Zusatzfrage — 
Herr Abgeordneter Oxfort! 
Oxfort (F.D.P.): Herr Regierender Bürgermeister! Wenn 
Sie sich schon nicht ln der Lage sehen, sofort meine eben 
gestellte Frage zu beantworten, dann sind Sie vielleicht in 
der Lage, unverzüglich zu sagen, ob der Senat ln der Tat 
der Meinung ist, daß angesichts der sehr viel bürokrati 
scheren, mit sehr viel mehr Ausnahmen, mit zeitlicher 
Begrenzung und vor allem mit erheblichen finanziellen Auf 
wendungen verbundenen Reise- und Besuchsregelungen 
nach Ostberlin und die die DDR von einer Gleichwertigkeit 
dieser Regelung mit der Transitverkehrsregelung ge 
sprochen werden kann? 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Regierender Bürger 
meister! 
Schütz, Regierender Bürgermeister: Ich stehe, was diesen 
Punkt betrifft, daß beide gleichwertig, von gleicher Bedeu 
tung sind und — wie gesagt — mit der gleichen Wertigkeit 
beachtet werden, in Übereinstimmung — Herr Kollege 
Oxfort, ob es Ihnen paßt oder nicht — mit der Bundes 
regierung selber, die — darauf möchte ich Sie hinweisen — 
noch vor wenigen Tagen — und ich übergebe Ihnen das 
gerne zu Ihrem Studium — über die Entwicklung der 
Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland 
und der Deutschen Demokratischen Republik einen Bilanz 
bericht gegeben hat, den sie auch durch einen längeren 
Beitrag noch zusätzlich erläutert hat. Ich stehe ln voller 
Übereinstimmung mit der Bundesregierung in der gleichen 
Bewertung der beiden Vereinbarungen sowohl des Transit 
abkommens wie des Einreiseabkommens und des Besuchs 
abkommens. 
Stellv. Präsident Lorenz: Eine weitere Zusatzfrage — 
Frau Abgeordnete Dr. Besser! 
Frau Dr. Besser (CDU): Herr Regierender Bürger 
meister! Welcher Westdeutsche braucht eine Achterkarte 
für derartige Besuche und wo muß er sich gegebenenfalls 
melden, um die zu erwerben ? 
(Unruhe bei der SPD; Abg. Prozell: Unverschämtheit!) 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Regierender Bürger 
meister! 
Schütz, Regierender Bürgermeister: Frau Kollegin 
Dr. Besser! Wir sind uns darüber im klaren, daß es sich 
hier um die gleiche Ermöglichung des Besuches handelt. 
Ich kenne keinen Westdeutschen, der zur Zeit in die 
Umgebung von Berlin, außer nach Ostberlin auf eine 
Achterkarte oder auf irgendeine Karte sonst gehen kann, 
es sei denn, er hat lange vorher seinen Besuch in der 
DDR beantragt. Ich kenne aber viele West-Berliner, die 
aufgrund der Vereinbarung, die wir abschließen konnten, 
Freunde und Verwandte in der DDR, wenn sie es wünschen, 
auch sofort— besuchen konnten. Und in dem Sinne ist das 
— das gebe ich zu — nicht völlig gleich, denn der West 
deutsche ist bis heute benachteiligt gegenüber den West- 
Berlinern; das gebe ich zu, aber es war nicht unsere Auf 
gabe, diese Probleme zu lösen. Die Aufgaben für die West 
deutschen zu lösen, hat der Grundvertrag sich vorgenom 
men. Nach Ratifizierung des Grundvertrages werden dort 
etwa ähnliche und gleichwertige Regelungen für die Be 
sucher aus der Bundesrepublik sonst eintreten, wie sie 
heute für die Bürger Berlins (West) gelten. 
(Beifall bei der SPD) 
Stellv. Präsident Lorenz: Eine weitere Zusatzfrage — 
Herr Abgeordneter Lummer! 
Lummer (CDU): Herr Regierender Bürgermeister! Muß 
sich nicht ein Berliner, der Ihre Worte hört, geprellt Vor 
kommen, 
(Unruhe bei der SPD) 
wenn im Hinblick auf die damalige Forderung der Ver 
gleichbarkeit der Besuche im anderen Teil der Stadt, so 
wie es auch den Westdeutschen möglich ist, von Ihnen jetzt 
festgestellt wird, daß gewissermaßen das Optimale erreicht 
worden sei, und Sie sich nicht darum bemühen, zu er 
reichen, daß ein West-Berliner genauso wie ein West 
deutscher spontan den anderen Teil der Stadt besuchen 
kann? 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Regierender Bürger 
meister! 
1727
	        

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