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Drei Weiber / Kretzer, Max (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Drei Weiber / Kretzer, Max (Public Domain)

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Periodical

Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr ... / aus amtlichen Quellen zusammengestellt durch J. A. Bünger
Publication:
Berlin: Hayn 1872
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
ZDB-ID:
2939648-7 ZDB
Previous Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1850-1874
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1864
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-319489
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1850-1874
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
III. Nachweis sämmtlicher Geschäfts= und Gewerbetreibenden

Chapter

Title:
A, B, C

Contents

Table of contents

  • Drei Weiber / Kretzer, Max (Public Domain)
  • Urteile über Max Kretzers Roman "Drei Weiber"
  • Title page
  • Preface
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Achtes Kapitel
  • Neuntes Kapitel
  • Advertising
  • ColorChart

Full text

51 — 
war er glücklicher Bräutigam geworden. Er hatte in einem kleinen 
Badeort die Bekanntschaft einer noch jungen undleidlich hübschen, 
aber vermögenslosen Dame aus angesehener Familie gemacht, 
von der ihre intimen Freundinnen behaupteten, sie leide an 
einer ungestillten Sehnsucht nach einem jungen, bildhübschen, 
aber ebenfalls armen Kaufmann in Berlin, der nicht in der 
Lage sei, sie zu heiraten. So fand sie sich mit dem ominösen 
Namen ihres zukünftigen Gatten bald ab und suchte die Zeit 
bis zum Hochzeitstage durch die Gedanken auszufüllen, wie 
glücklich sie sein werde, wenn ihr der Zufall in Berlin ihren 
geliebten Heinrich in die Arme treibe. Seitdem wußte sich 
Herr vom Unterrock für die hämischen Bemerkungen, deren 
Zielscheibe er so oft gewesen war, zu rächen. Er lokettierte 
don jetzt ab mit seinem Verlobungsringe, ohne zu bedenken, 
daß seine große, unschön geformte Hand in kein vorteilhaftes 
Licht dadurch gerückt wurde. Seine hochgezogenen Schultern, 
auf denen sich der nach oben breite Kopf wie eine Birne auf 
ihrem Stengel wiegte, überragten die ganze Gesellschaft. Von 
hinten betrachtet, machte er den Eindruck einer schlecht ge— 
zeichneten Henkelvase mit beweglichem Deckel. Wenn er Messer 
und Gabel weglegte, so fuhr die linke Hand sofort an den spär⸗ 
lichen Schnurrbart, um das Gold seiner Bräutigamswürde 
leuchten zu lassen. Dabei schielten seine listig blickenden Augen 
nach links über den Tisch zu Frau Scholz, einer kleinen, üppigen 
und dunkeläugigen, höchst übermütigen Witwe hinüber, der er 
es niemals vergessen konnte, daß sie in ein lautes Lachen aus— 
gebrochen war, als er eines Tages in allem Ernste um ihre 
Hand angehalten hatte. Jedesmal wenn ihr Blick zu ihm ging, 
betrachtete er seine Finger, als wollte er ihre Weiße prufen; 
eigentlich wollte er aber nur mit seinem Ring renommieren. 
Zwei junge Damen, die ihn bereits längere Zeit beobachteten, 
steckten fortwährend die Köpfe zusammen und kicherten sich aus, 
sobald sie ihre Gedanken errieten. 
Neubirch hatte Fanny bereits eine kleine Geschichte über 
ihn zum besten gegeben. 
„Er ist der lächerlichste Narr, der mir vorgekommen ist,“ 
sagte er. „Vor ein paar Tagen fuhr ich mit der Pferdebahn,
	        

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