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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr ... / aus amtlichen Quellen zusammengestellt durch J. A. Bünger
Publication:
Berlin: Hayn 1872
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
ZDB-ID:
2939648-7 ZDB
Previous Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1850-1874
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1863
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-125950
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1850-1874
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
V. Nachweis der Straßen und Plätze Berlins und seiner Umgebungen mit Angabe der Polizei= Reviere, Stadt= Bezirke, Armen= Commissionen und Kirchspiele

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin — 7. Wahlperiode 
73. Sitzung vom 8. Dezember 1977 
Sie ist nämlich verfassungswidrig! Herr Schmitz, erklären Sie 
doch einmal Ihrem Parlamentspräsidenten, daß es ein Verfas 
sungsrecht, ein Individualrecht ist, daß in jedem Einzelfall ge 
prüft werden muß und daß eine Verfahrensverkürzung auf drei 
Monate überhaupt nur durch Verfassungsänderung möglich 
ist. Wenn man das will, muß man das klar und eindeutig sagen. 
Aber man kann nicht so tun, als ob mit irgendwelchen Maß 
nahmen nebenbei so etwas möglich wäre, und in der Bevölke 
rung den Eindruck erwecken, daß die Politik nicht in der Lage 
sei, das zu erreichen. Sie wissen das ganz genau. Und Herr 
Lorenz ist ja nicht irgend jemand — wenn das vielleicht Herr 
X, Y, Z sagt —, Herr Lorenz ist Rechtsanwalt! Herr Lorenz ist 
doch auch verantwortlich für diese Fragen in der Stadt. Es ist 
ja nicht die erste Erklärung, die er in diesem Bereich abgegeben 
hat, die Larifari war. Zur inneren Sicherheit kann man nicht 
Larifari-Erklärungen abgeben! 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Ich darf eine zweite Bemerkung machen. Sie haben mir ge 
sagt, ich würde sehr wacker gegen die 1 000 Stellen streiten. — 
Ich streite sehr wacker gegen diesen Unsinn! Also auch gegen 
das, was Sie mit den 1 000 Stellen gemacht haben, gegen diese 
Forderung, die Sie öffentlich erhoben haben: 1 000 Stellen jetzt 
sofort mehr. Und nicht nur von dem einen oder anderen, auch 
wieder von verantwortlicher Stelle ist man unverantwortlich 
gewesen. Sie wissen doch ganz genau — oder hätten wissen 
müssen —, daß das eine reine plakative Forderung ist, die über 
haupt nichts bringt, als nur ein bißchen — da will ich sagen, 
nicht PR sondern Propaganda. Und Propaganda mit innerer 
Sicherheit zu machen, ist eben außerordentlich gefährlich. Ich 
will gar nicht auf die Tatsache zurückkommen, daß die, die am 
lautesten nach innerer Sicherheit schreien — wie Baden- 
Württemberg —, nicht im geringsten das Sicherheitsprogramm 
der Bundesrepublik erfüllt haben; sie liegen noch weit über 
den Zahlen, die eigentlich notwendig wären, um die 1 :400 zu 
erreichen. Und wie Sie wissen, haben wir in Berlin fast viermal 
soviel Polizeibearate auf den Einwohner wie Baden-Württem 
berg zur Zeit hat. Wir reden sicherlich in unserer sozial-libe 
ralen Koalition nicht ganz so viel von unserer Verantwortung 
über innere Sicherheit, aber wir tun wenigstens was, 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
während da immer nur geredet wird! 
Ich will Ihnen sagen: Alle Ihre Forderungen haben Sie doch 
im Grunde genommen aus dem Hauptausschuß übernommen. 
Die Hauptausschußforderung des Kollegen Diepgen lautete: 
1 000 Stellen mehr. Das wollen wir einmal untersuchen, wie das 
ist. Und da habe ich im Hauptausschuß gesagt: Die 1 000 Stellen 
bringen uns nichts, denn wir haben 400 Leerstellen, die müssen 
wir besetzen und haben hierzu einiges eingeleitet, und wir 
werden die auch besetzen. Das war die erste Forderung. Dann 
habe ich gesagt: Das zweite, was wir machen müssen, ist, wir 
wollen noch mehr Exekutivbeamte auf die Straße bringen; wir 
setzen Exekutivbeamte, die im Verwaltungsbereich tätig sind, 
um. Wir haben dafür ein Programm, und wir werden das Pro 
gramm vorlegen. Und dann habe ich auch gesagt: Wir werden 
die Exekutivbeamten freistellen von Verwaltungsaufgaben, da, 
wo sie noch nebenbei Verwaltungsaufgaben machen. Ich habe 
gleichzeitig gesagt — immer mit all Ihren Bedenken —; Wir 
werden die Polizeiverwaltung durchforsten, wir werden sehen, 
was da noch herauszuholen ist, wir haben eine Organisations 
untersuchung eingeleitet, wir werden sehen, was da machbar 
ist und wir da erreichen können. — Das heißt, das, was Sie 
heute als Forderung erheben, habe ich im Hauptausschuß vor 
getragen als Antwort auf Ihre nicht überlegte Forderung 
nach 1 000 Stellen. Das war die Antwort darauf. 
Ich will Ihnen einmal ein kleines Beispiel sagen: Niemand 
von Ihnen hat je öffentlich den nun wirklich vorbildlichen, 
modellhaften Kontaktbereichsbeamten in Berlin gelobt — das 
machen andere in der Welt. 
(Abg. Wronski: Wir haben es mitbeschlossen!) 
— Na, mitbeschlossen haben Sie es mit vielen Schwierigkeiten; 
immer so „jein, jein“, ich kenne die ganze Debatte noch, von 
daher gibt es die Kontinuität. 
(Abg. Lemmer; Wir haben Ja gesagt, 
aber vorher kritisch gefragt!) 
— Ach, Herr Lemmer, ich höre Sie immer noch —- 
(Abg. Lemmer; Sie wollen Jasager! — Abg. Wronski: 
Es sind immer noch zu wenig!) 
Nun darf ich Ihnen einmal eine kleine Information geben. Es 
gibt ja einige, die sehr an Bayern hängen und sehr daran hän 
gen, daß dort die Sicherheit so sehr gewährleistet ist. Nun wer 
den Sie sehen, wir haben gerade zum 1. April voll die 756 — ich 
bitte, sich das auf der Zunge zergehen zu lassen — Kontakt 
bereichsbeamte im Einsatz, nicht in der Planung, sondern im 
Einsatz. Und nun legt hier der Bayerische Staatssekretär Erich 
Kiesl — sehr bekannt in der Öffentlichkeit — 
(Abg. Schmitz: Ist auch ein Guter!) 
am 31. März 1977 vor; In München sind die Kobs im Kommen 
— ist ja staatliche Polizei, Herr Schmitz —, und er stellt den 
ersten Kontaktbereichsbeamten von München vor am 31. März 
1977. Und ganz stolz verkündet er, daß in München insgesamt 
46 Kontaktbereichsbeamte geschaffen werden sollen. 
(Zurufe von der SPD: Donnerwetter!) 
So wird da — im Gegensatz zu uns — Sicherheit gesehen. So 
wird dort - im Gegensatz zu uns - real Sicherheit gemacht. 
(Abg. Lemmer: Wie ist denn da die Kriminalität? — 
Zuruf des Abg. Wronski) 
— Ich darf Ihnen sagen — zur Kriminalität, da werden Sie 
sich noch wundern —, die 10 %, die vorhin gerade Herr Schmitz 
als BKA-Trend genannt hat, sind ja schlimm und sind wirklich 
— da sind wir ja alle einer Auffassung, da unterscheiden wir 
uns ja gar nicht — im Grunde genommen eine Herausforderung 
an uns alle, aber nicht nur an eine Seite, sondern an uns alle, 
denn der Trend ist so, daß Berlin in diesem Trend außerordent 
lich positiv ist. Berlin hat nämlich eine ganz geringe Zuwachs 
rate im Gegensatz zu Ländern, über die Sie sich noch sehr wun 
dern werden, und Berlin hat nämlich auch eine zunehmende 
Aufklärungsquote, auch da werden Sie sich wundern, und hier 
gibt es besonders wenig Zugang und viel Aufklärung, wo die 
Polizeireform durchgeführt worden ist, nämlich im Citybereich. 
Das werden Sie sich auch noch ansehen müssen und werden 
dann hier öffentlich erklären müssen: Erstens, die Polizeireform 
war gut, und zweitens, sie ist richtig und effektiv. Und dann 
können wir weiterreden. 
Ich darf eine letzte Bemerkung zur Frage der Verfassungs 
treue machen. Das muß man öffentlich sagen, weil es leider 
notwendig ist, da es ja eigentümliche Bezirksfürsten gibt. Ich 
habe hier gerade eine dpa-Meldung, die eigentlich nur zitiert 
werden muß, sie spricht für sich selbst, man braucht dann gar 
keinen Kommentar mehr zu geben; 
(Abg. Lemmer: Jetzt kommt wieder Herrschaftswissen!) 
Der Charlottenburger Bezirksbürgermeister, Dr. Roman 
Legien, hat am Donnerstag die Kritik von Innensenator 
Peter Ulrich, die Überprüfung der Verfassungstreue der 
Bewerber für den öffentlichen Dienst werde im Bezirk 
Charlottenburg weit überzogen, zurückgewiesen. 
— Und jetzt kommfs: 
Wir brauchen nicht nur eine verfassungstreue Beamten 
schaft, 
— völlig klar — 
sondern auch Hausmeister und Pförtner, die dann, wenn 
jemand versucht, Hetzparolen an ein öffentliches Gebäude 
zu schmieren, nicht den Rücken drehen und wegsehen, 
sondern zum nächsten Telefonhörer greifen und die 
Polizei heranholen. 
— So erklärte er: 
es würden auch nicht alle Reinigungskräfte überprüft, 
aber es könne wohl niemand für richtig halten, 
— so meinte Legien — 
daß für sein Zimmer im Rathaus eine Reinigungskraft 
eingesetzt werde, bei der man nicht wisse, ob man abends 
alles auf dem Schreibtisch liegen lassen könne, oder die 
3143
	        

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