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Die öffentliche Gesundheits- und Krankenpflege der Stadt Berlin (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Die öffentliche Gesundheits- und Krankenpflege der Stadt Berlin (Public Domain)

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Periodical

Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr ... / aus amtlichen Quellen zusammengestellt durch J. A. Bünger
Publication:
Berlin: Hayn 1872
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
ZDB-ID:
2939648-7 ZDB
Previous Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1850-1874
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1856
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-179193
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1850-1874
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Nachtrag und Berichtigungen

Contents

Table of contents

  • Die öffentliche Gesundheits- und Krankenpflege der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • I. Der Boden Berlins und seiner Umgegend
  • II. Klima und Bodentemperatur
  • III. Allgemeine Höhen- und Wasserverhältnisse der Umgegend Berlins
  • IV. Der Grundwasserstand
  • V. Stand und Bewegung der Bevölkerung
  • VI. Organisation und Kosten der Armenverwaltung und Statistik der Krankenanstalten
  • VII. Die städtische Waisenpflege
  • VIII. Das Arbeitshaus zu Rummelsburg
  • Illustration: Das städtische Arbeitshaus
  • IX. Das städtische Obdach
  • X. Die öffentlichen Desinfektionsanstalten der Stadt
  • Grundriss des Erdgeschoss
  • Illustration: Schnitt [d.d.?] Aufbewahrungsraum ; Schnitt [d.d.?] Apparateraum
  • XI. Das Impfwesen
  • XII. Die Sanitätswachen
  • XIII. Die städtischen Krankenhäuser
  • Illustration: Die Isolirbaracke. Querschnitt, Grundriss
  • XIV. Die städtischen Heimstätten für Genesende
  • XV. Die städtischen Irrenanstalten
  • Illustration: Situationsplan
  • XVI. Siechenhäuser, Hospitäler und Altersversorgungsanstalten
  • XVII. Private Krankenhäuser
  • Illustration: Kinder-Krankenhaus im Norden Berlins. Lageplan
  • XVIII. Fürsorge für erkrankte Arbeiter
  • XIX. Die Wasserversorgung und die städtischen Wasserwerke
  • XX. Die städtischen Badeanstalten
  • XXI. Reinigung und Besprengung der Strassen
  • XXII. Die Kanalisation
  • XXIII. Die Rieselgüter
  • XXIV. Die Beleuchtung und die städtischen Gasanstalten
  • XXV. Der Zentralvieh- und Schlachthof
  • XXVI. Die städtische Fleischschau
  • XXVII. Die städtischen Markthallen
  • XXVIII. Die städtischen Parkanlagen
  • XXIX. Beerdigungswesen
  • Karte: Geognostische Skizze der Gegend um Berlin von G. Berendt
  • Illustration: Die Bodentemperatur in einer Tiefe von ½, 1 und 3m und die Lufttemperatur in den Jahren 1886 bis 1888
  • Illustration: Graphische Darstellung der in Berlin lebenden und gestorbenen Kinder nach der Ernährungsweise im ersten Lebensjahre für das Jahr 1886
  • Karte: Canalisation von Berlin. Übersichtsplan
  • Advertising
  • ColorChart

Full text

264 Die Wasserversorgung und die städtischen Wasserwerke 
sich aber selten in dieser Gegend über sieben Wochen aus. Während 
der vier Monate dauernden Frostperiode der Berliner Winter sind die 
Temperaturverhältnisse derartig, dass es nur ausnahmsweise möglich ist, 
ein nicht überwölbtes Filterbassin vom Wasser zu entleeren und die auf 
der Oberfläche des Sandes abgesetzten Schlammtheile, die allmählich eine 
das Durchsickern des Wassers stark hemmendz Decke bilden, zu be- 
seitigen. Bei offenen Filtern ist dies Bloslegung der Sandfläche, sobald 
die Lufttemperatur unter Null gesunken ist, nutzlos, weil der nasse Sand 
sogleich einfriert und somit die Beseitigung der Ablagerungen verhindert 
wird. Ist dagegen der Filter überwölbt und mit einer Erdschüttung 
überdeckt, so kann die Entleerung und Reinigung ohne Rücksicht auf 
lie Temperatur zu jeder Jahreszeit stattfinden. 
Die Filtration des Wassers wird mit der grössten Sorgfalt bewirkt. 
Die Wissenschaft hat konstatirt, dass bei dem Prozess der Sandfiltration 
nur eine geringe chemische Aenderung der Beschaffenheit stattfindet und 
zwar eine Reduktion der Masse der organischen Stoffe. Die Haupt- 
wirkung besteht in einer Klärung des Wassers und in der Aussonderung 
aller festen Beimengungen. Hierbei wird gleichzeitig ein sehr bedeutender 
Prozentsatz der fast ohne Ausnahme in jedem Wasser, sei es auch Quell- 
wasser, wenn es einmal in Berührung mit der Lult gewesen ist, ent- 
haltenen Mikroorganismen ausgeschieden. Es ist selbst bei der Klein- 
filtration noch nicht gelungen, einen Filterapparat herzustellen, der bei 
mittlerer Ergiebigkeit auch nur für einige Zeit alle Mikroorganismen auf- 
zufangen und zu beseitigen vermöchte. Es darf um so weniger verlangt 
werden, dass eine solche Wirkung durch den unter erheblich ungünstigeren 
Bedingungen arbeitenden Grossbetrieb erzielt wird. 
Die von dem Reichsgesundheitsamt und später durch das hygienische 
Institut der Uniyersitü, Berlin unter Leitung von Robert Koch seit 
1884 zweiwöchentlich fortgesetzten Untersuchungen des an die Einwohner 
Berlins in die Haushaltungen gelieferten Wassers konstatirten, dass die 
Sandfiltration sort 1. , wie sie hier geführt wird, eine ganz bedeutende 
Herabminderung a. Mikroorganismen bewirkt. 
Die Bedingungen, die beobachtet werden müssen, um dieses Resultat 
sichern, sind vekannı Die hauptsächlichen sind: 
1, ein langsames Durchsickern des Wassers durch die Sand- 
schicht; 
2, die Vermeidung jedes Wechsels der Geschwindigkeit des 
Durchganges. 
zu
	        

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