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Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen (Public Domain) Ausgabe 1848 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ... / rediegiert von dem Königl. Polizei-Rath Winckler
Publication:
Berlin: Veit 1851
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
22.1843-30.1851
ZDB-ID:
2939644-X ZDB
Previous Title:
J. W. Boike's allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ...
Succeeding Title:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1825-1849
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1848
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-73548
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1825-1849
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Vorwort (Einleitung)

Contents

Table of contents

  • Sittengeschichte Berlins / Ostwald, Hans (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Henriette Hertz als Hebe (Ill.: Lisiewska, Anna Dorothea von)
  • Title page
  • Parthie unter den Linden im Jahre 1745
  • Die Damen
  • Illustration: Ach da hast du einen schönen Hund! (Ill.: Dörbeck, Franz Burchard)
  • Illustration: Kaffeeklatsch auf dem Windmühlenberg (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Berliner Volksfest in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Illustration: Das Tänzerpaar Bigano (Ill.: Schadow, Gottfried)
  • Illustration: Der Mühlendamm, rechts das Ephraimsche Haus
  • Illustration: Gesellschaft im Park, 1760 (Ill.: Chodowiecki, Daniel)
  • Illustration: Prospekt Unter den Linden um 1800
  • Illustration: Sonntag auf dem Tempelhofer Feld (Ill.: Baluschek, Hans)
  • Illustration: Eingang zum Tiergarten (Ill.: Liebermann, Max)
  • Illustration: Berliner Wintermode im Jahre 1862
  • Illustration: Charlottenburg um 1820
  • Illustration: Die Zelten im Tiergarten um 1760 (Ill.: Chodowiecki, Daniel)
  • Illustration: Verbesserung der Sitten
  • Illustration: Kommn Se, Herr Baron, et fehlt bloß noch eene lumpigte Person
  • Illustration: Die Parochialkirche 1830
  • Illustration: Française (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Kaffeevisite (Ill.: Schadow, Gottfried)
  • Illustration: Des Königs Palais um 1830 (jetzt Kronprinzen-Palais)
  • Illustration: Frau von Perponcher und Prinzessin Auguste Solms in einer Feerie, wie sie am Hof am Anfang des 19. Jahrhunderts gespielt wurde
  • Illustration: Königin Luise (Ill.: Bolt)
  • Illustration: Parade auf dem Opernplatz 1829 (Ill.: Krüger, Franz)
  • Illustration: Kurmärker und Pikardin
  • Illustration: Märztage (Ill.: Klinger, Max)
  • Illustration: Der Handschuh (Auf der Rollschuhbahn um 1880) (Ill.: Klinger, Max)
  • Illustration: Winterbelustigung auf der Spree bei den Zelten
  • Illustration: Blick auf Zeughaus und Schloss um 1860
  • Illustration: Schrödter um 1830. Wie die Berliner zwei Taler mit Gewalt loswerden
  • Illustration: Sommergarten im Berliner Vorort Mitte des 19. Jahrhunderts (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Muskaus Kaffeegarten in Charlottenburg
  • Illustration: Der Stralower Fischzug
  • Illustration: König Wilhelm I. vor dem alten Rathause in der Königstraße 1861
  • Illustration: Winter im Tiergarten im Jahre 1860 (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Sonntag in Moabit (um 1830-40)
  • Illustration: Versand der Liebesgaben auf dem Hofe der Garde du Corps-Kaserne 1866
  • Illustration: Abendgesellschaft am Hofe Kaiser Wilhelm I. um 1880 (Ill.: Menzel, Adolph von)
  • Illustration: 1852. Die Zeiten ändern viel - ja viel! Satire auf die Reaktion
  • Illustration: Auf der Rollschuhbahn 1880 (Ill.: Klinger, Max)
  • Illustration: Die Mutter des Künstlers (Ill.: Begas)
  • Illustration: Blick auf das königl. Schloß um 1820
  • Illustration: Die Limonadenschänkerin
  • Illustration: Interieur (Ill.: Rhein, Fritz)
  • Illustration: Die Klosterstraße um 1830
  • Illustration: Die gemeinsame Laube (Ill.: Hosemann)
  • Illustration: Die Brüderstraße mit der Petrikirche um 1800
  • Illustration: Das überraschte Liebespaar. Der tapfere Soldat. Vor der Tür steht der Ehemann, von dem Frau und Liebhaber glaubten, er sei im Straßenkampf gefallen (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Dienstbotenluft und -leib (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Die Dienstboten
  • Illustration: Th. Döring und die Fried-Blumauer in Benedirs "Dienstboten"
  • Illustration: Weeste Muttaken, et is doch zu scheen, in'n Sommer nach Feierabend, so in de Natur spazieren zu iehen (Ill.: Baluschek, Hans)
  • Illustration: Auf, zur Festwiese! Biedermeierszene
  • Illustration: Wie eine Berlinerin mit einem Luftballon in der Hasenheide niederkam. Satire aus der Biedermeierzeit
  • Illustration: Wat - Sie will mir! Hökerin um 1830
  • Illustration: Cremser. 1830 (Ill.: Schroedter)
  • Illustration: Abendgesellschaft im Berühmten Bergerschen Tanzsaal zu Berlin (um 1790)
  • Illustration: Die Mauerstraße um 1780 (Ill.: Rosenberg)
  • Illustration: Wallfahrt nach Frantzösch Bucholz
  • Illustration: Den feiner Berliner iefällig? (Biedermeiersatire)
  • Höker und Hausierer
  • Illustration: Bücklingswagen (Ill.: Schroedter, Alwine)
  • Illustration: Der Berlinische Christmarckt
  • Kleinbürgertum und Proletariat
  • Illustration: Holzhauerfamilie
  • Illustration: Schuhmacherfamilie (Ill.: Hosemann)
  • Illustration: Ma, Schwimel-Fritze, so biste mein ji! - det nennt er 'en klenen Fitzel, un möcht ick 'en großen erst sehen. (Berliner Redensarten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts)
  • Illustration: Um de Ecke schenken se Weißbier! Zeichnung von B. Dörbeck. 1830 (Ill.: Dörbeck, Franz Burchard)
  • Illustration: Jurliese! Will se ileich raus aus den Rinnsteen! (Biedermeiersatire auf die sanitären Zustände)
  • Illustration: Torfweiber (Ill.: Dörbeck)
  • Illustration: Berliner Volkslied um 1900 (Ill.: Baluschek, Hans)
  • Illustration: Die Nachtpatrouille
  • Illustration: Eine Schneidermamsell. Der eklige Wind
  • Illustration: Der Künstler und seine Familie (Ill.: Chodowiecki, Daniel)
  • Illustration: Ein Mord (Ill.: Klinger, Max)
  • Illustration: Ehestandsfreuden (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Tragödie (Ill.: Klinger, Max)
  • Illustration: Sie säen nicht ... (Im Proletarierviertel) (Ill.: Zille, Oskar)
  • Illustration: Er - sie - es. Aus dem Zyklus "Opfer". (Zuhälter, Dirne und Kupplerin) (Ill.: Baluschek, Hans)
  • Die Halbwelt
  • Illustration: Im vornehmen Bordell (Ill.: Chodowiecki, Daniel)
  • Illustration: Frau Fanny Hensel, geb. Mendelssohn
  • Illustration: Der Simpel. Aus dem Zyklus "Opfer" (Ill.: Baluschek, Hans)
  • Von Bürgern und Kindern
  • Illustration: Berliner Karneval. 1839 (Ill.: Hosemann, Theodor)
  • Illustration: Bettina von Arnim
  • Illustration: Abendgesellschaft in einem Hause am Dönhoffplatz, 1826
  • Illustration: Überfahren (Ill.: Kollwitz, Käthe)
  • Bilderverzeichnis
  • Personenregister
  • Sachregister
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

fand sich ein kleiner Kreis zusammen. Von der noch recht stillen Straße kam 
kaum ein Laut herauf. Von dem Tisch aus gab eine hohe Schirmlampe ge— 
daͤmpftes Licht. Rund herum saßen die Damen: Die Frau, die Tochter und 
andere junge Bekannte des Hauses. Allzu warm muß es wohl nicht ge—⸗ 
wesen sein. Denn ein Gast saß fast stets in der Naͤhe des Ofens auf einem 
Holzkorb. Zur Teestunde erschien Kugler selbst und setzte sich an das Klavier, 
uͤber dem eine gute Kopie des heiligen Franziskus von Murillo hing. Und 
nun spielte und sang er in bunter Reihenfolge deutsche und daͤnische, venezia— 
nische und neapolitanische Volkslieder. Jeder wuͤnschte sein besonderes 
Lieblingsstuͤk. In seiner unvirtuosenhaften, anspruchslosen Art erhob er 
keinen Anspruch, mit Gesang und Spiel Vollkommenes zu geben. Aber diese 
Art entsprach der wohltuenden Geselligkeit einer Zeit, wo noch die Holzkoͤrbe 
in den Zimmern standen und man sich an den Kacheloͤfen waͤrmen konnte. 
Das heißt: Nicht in allen Wohnungen, nicht in allen Zimmern gab's 
Kacheloͤfen. Die Heizvorrichtungen waren noch sehr mangelhaft. Viele 
Ofen hatten nur eine rauhe Oberflaͤche von Gyps, die bunt bemalt worden 
war. Nur in den besseren Zimmern standen weiße Kacheloͤfen, in den anderen 
standen braune oder gruͤne, die oft noch, wie in alten Schloͤssern, vom Flur 
aus geheizt wurden. Durch diese Heizmethode fehlte den Zimmern die noͤtige 
Ventilation. Um nun die rasch verdorbene Luft ertraͤglich zu machen, wurde 
geraͤuchert mit Kerzen oder Essenzen. Die vornehmeren Damen sammelten 
Rosen oder andere wohlriechende Blaͤtter, salzten sie und stellten diese Mischung 
in Vasen auf, die dann einen milden, gleichmaͤßigen Duft verbreiteten. 
Auch die großen literarischen und politischen Salons der ersten Haͤlfte 
des 19. Jahrhunderts wurden nicht etwa in großartigen Prunkraͤumen ab— 
gehalten. Die Herzogin von Kurland, die im ersten Jahrzehnt Unter den 
Linden in ihrem Palais empfing, konnte allerdings fuͤrstliche Raͤume oͤffnen. 
Aber andere Frauen, die nicht uͤber die großen Einkuͤnfte einer Herzogin ver— 
fuͤgen konnten, waren aus solchen Gruͤnden nicht von der Moͤglichkeit aus— 
geschlossen, einen Salon zu unterhalten. Rahel Varnhagen, bei der alle 
literarischen, politischen und wissenschaftlichen Beruͤhmtheiten jener Zeit 
verkehrten, konnte nur in einfachen Raͤumen empfangen. Einer ihrer Besucher 
kam einmal zu ihr, als sie auf einem Sofa saß, neben sich ein schlafendes Kind, 
eine Nichte. Rahel schob den Tisch ein wenig beiseite und erhob sich, um dem 
Besucher entgegenzugehen. Hier haben wir also das bescheidene altvaͤterliche 
Sofa mit dem Tisch davor. Nicht nur in Spießbuͤrgerwohnungen war es zu 
finden. Selbst die Geistreichen der Zeit wußten seine Gemuͤtlichkeit zu 
schaͤtzen. 
Der Geist und das Behagen, die in solchen schlichten Raͤumen walteten, 
die seelische Regsamkeit und das seelische Gleichgewicht unserer Vorfahren
	        

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